Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 6)

Fortsetzung der Diskussion von Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 5) - #5837 von rftesla.

Vorherige Diskussionen:

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Im Juli überholte BMW Tesla und wurde zur meistverkauften Elektroautomarke Europas, was ein bisschen magisch ist.

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Krass dasa jetzt gerade die gehassten Autos von BMW so gut laufen. Aber der i4 hat ein gutes Paket und Leasing…

Das hatten wir doch hier schon im letzten Teil des Threads. Einzelne Monate bei Tesla zu betrachten - zudem noch der Quartalsanfangsmonat - war noch nie eine gute Idee, auf Halbjahressicht sieht’s dann wieder anders aus:

Irgendwie bezweifle ich, dass wir nächsten Monat dann - wenn es zutrifft - „Tesla überholt BMW wieder bei den monatlichen BEV-Zulassungszahlen“ als große Schlagzeile sehen werden. :wink:

Allerdings gibt es auch Zweifel an den genannten Monatszahlen für Juli:
https://x.com/piloly/status/1826634239246299313


Wer hat die denn „gehasst“? BMW hat eben ein breites Angebot, das zahlt sich jetzt eben (zumindest in Europa) aus. Zudem sind die Leasingkonditionen im Vergleich zu Tesla, MB und Audi aktuell attraktiver.

Noch besser hätte mir gefallen, dass es keinen (immerhin nur leichten) Rückgang im Vergleich zum Vorjahr auf dem europäischen BEV-Markt insgesamt gegeben hätte…wir sind also wohl noch nicht ganz durch das Tal durch.

In der zweiten Jahreshälfte denke ich aber, dass die Verkaufszahlen insgesamt wieder ansteigen werden. Dann ist auch so langsam der „Förderungsende-Schock“ in D verdaut worden.

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Ja, sehe ich auch so; keinen Hass und BMW versucht den Kunden nicht zu einem neuen Modelloutfit zu zwingen, siehe Volkswagen ID-Familie; jeder BMW elektrisch sieht auch aus wie ein BMW, fährt sich ähnlich und ganz wichtig der Preisunterschied ist zwischen BEV und ICE bei BMW mit am niedrigsten.

Und tatsächlich kenne ich auch Menschen die sich nie „trauen“ würden einen Tesla als Dienstwagen zu nehmen (traurig aber wahr); da passt es ganz gut dass man bei BMW i4, i5 etc. optisch kaum einen Unterschied zum Verbrenner wahr nimmt.

Das Learning vom i3 kommend (den ich persönlich damals als bestes deutsches BEV wahr genommen habe) haben sie eben umgesetzt; leider wird künftig das meiste eben in China produziert, aber immerhin ist man konkurrenzfähig. :+1:

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Gehasst ist etwas hart formuliert, aber BMW war ohne BEV Plattform abgeschrieben…

Man sollte von einem Medium, das „Electricar Magazin“ heißt eigentlich erwarten, das sie sich mit Elektroautos auskennen

Hier wird als Navi zur Langstreckenplanung (!) Google Maps empfohlen.

Und als Tipp soll man unterwegs die Klimaanlage ausschalten.

Was kommt als nächstes? Ein Medium mir den Namen „Verbrennicar Magazin“ mir der Empfehlung zum Kauf eines Holzvergaser Autos? Navigation mit dem Telefonbuch, in dem alle Tankstellen zu finden sind?

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Das ist eine Frage der Zeit, Frau Benz ist auch zu einer Apotheke gefahren, um etwas Benzin zu kaufen für den Heimweg.

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Genau so sehe ich das auch. Die Technologie wird das lösen. Meine Geschichten und Erfahrungen mit dem Roadster bringen heute nur noch eines, dass der Wandel einfach vieles löst und es immer besser wird.

Ohne Wechselakkus dürftest du richtig liegen! Aber für landwirtschaftliche Fahrzeuge dürfte es wesentlich besser sein wechselsysteme zu nutzen. Denn wir werden vermutlich von 400-500kWh je Fahrzeug reden um zumindest bei der Feldarbeit ausreichend Stunden zu schaffen.
Aber mal ganz nebenbei bemerkt. Ich kenne nicht einen Landwirt mehr der nur einen Schlepper hat. Die meisten haben 3-4 Stück. Ein Vereinskollege macht ein bisschen im Nebenerwerb, der hat seit letztem Jahr auch einen zweiten, ein ehemaliger Klassenkamerad macht alleine den Betrieb, er hat 4 Schlepper laufen. Ein anderer Vereinskollege hat drei Stück, der ist im haupterwerb Landwirt, hat aber hauptsächlich Schweinezucht und ein bisschen Mast, zusätzlich baut er Getreide und Mais an, tlw. zum füttern teilweise zum verkaufen…
Und jetzt stellen wir uns vor das die kleinen davon als E laufen. Also zb zum spritzen, um arbeiten auf dem Hof zu verrichten usw. Da reichen dann schon 150-200kWh locker aus…
Im Winter dann als Speicher für die Technik um das Notstromaggregat erst nutzen zu müssen wenn die betrieblichen PV es nicht schaffen im Ernstfall die Akkus zu laden um die technischen Anlagen zu versorgen.
Im Münsterland wo 2005 die Masten umgeknickt sind haben laut Info eines Bekannten (der ist damals mit der Feuerwehr vom Betrieb zu betrieb um die Notstromversorgung zu gewährleisten) haben dort sämtliche Betriebe mittlerweile eine Notstromversorgung damit sowas nicht mehr passiert.

Wechselakkus können an der heimischen PV geladen werden, können Notstrom bereitstellen können netzdienlich arbeiten usw.
Ist zumindest indirekt auch ein Bereich der bei der emobilität beachtet werden muss

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Ich würde sagen BMW selbst… Es hat ja lange Zeit so ausgesehen als würde BMW nicht vom Verbrenner weg wollen und dann lieber H2 Autos bauen als BEVs. Ich finde es toll dass sie nun mit eAutos erfolgreich sind, kann ja nur Ansporn sein in die Richtung mehr zu tun.

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Die etwas…nennen wir sie „kleingeistigen“ Kommentare dazu sind hier im Forum noch zahlreich zu finden.

BMW erntet gerade die Früchte einer strategisch korrekten Einschätzung, eine kosteneffiziente und energetisch effiziente Multitraktionsarchitektur in Produktion zu haben.
Dass sowas effizient geht hat Hyundai schon davor bewiesen, aber „kein Frunk, alles doof!“ ist halt einfacher zu sagen genauso wie „baut noch Verbrenner, also sind alles andere nur Compliance-Cars“. Zu den H2-Teilen waren sie aus den Verträgen mit Toyota verpflichtet, dito Toyota mit den H2-Verbrennern.

BMW ist mit irgendwas um die 2 Millionen (?) kein Volumenhersteller und hegt gar keine Ambitionen dafür. Ohne Zulieferer und Flexibilität geht da gar nix.

Es wäre halt kein Problem, auch in einem BMW einen Frunk einzubauen, besonders bei den Hecktrieblern ist unter der Fronthaube schlicht nichts.
Aber das ist nicht gewollt, von daher muss das der Aftermaket machen.

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Ein Artikel rund um BEV Bateriefeuer:

Und vor 5 Stunden Tagen brannte ein Semi komplett aus (hab das noch nicht gesehen hier)

Verschiedene Antriebsarten in einer Karosse verbauen?

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Eine guter Erklärartikel vom Spiegel, warum Leute wirklich kein BEV kaufen, der auch mal das Thema Scheinargumentation anspricht:

Der Teil hier trifft imho auf viele zu:

Mein spezielles Alibi teile ich mit sehr wenigen anderen Menschen. Aber grundsätzlich scheint es vielen ähnlich zu gehen: Sie fühlen sich wie ich überfordert oder abgeschreckt von der Aussicht, ein teures E-Auto anzuschaffen. Und dann setzt bei ihnen die Abwehr ein. Wenn nicht diese Ausrede, findet sich eine andere. Meiner verbraucht ja nur sechs Liter. Manchmal nehme ich doch das Fahrrad. Man redet sich schön, was man hat, und redet die Alternative schlecht. So wird man empfänglich für Einwände, ob sie nun gut oder schlecht begründet sind.

@harlem24 Ich weiß nicht wie es von eurer Seite mit solchen zitierten Absätzen gesehen wird. Wenn das nicht erlaubt ist, nehme ich es raus.

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Gemeint ist: die selbe Karosse einmal als BEV, einmal als Verbrenner und einmal als Hybrid verkaufen.

So wie die alten BMW, die in der BEV Variante hinten unten statt 2 dicken Auspuffrohren zwei blaue Plastik Platten hatten. Die Karosserie hat beides ermöglicht.

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Nein, es werden sowohl BEVs, PHEVs und normale Verbrenner in die sehr ähnliche Karosse gebaut.
Den BMW 4er gibt es mit fast gleichem Aussehen mit allen vier Antriebsvarianten,.

Zwei Menschen, ein Gedanke :slight_smile:

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