Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 3)

Fortsetzung der Diskussion von Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 2) - #5382 von Mipi.

Vorherige Diskussionen:

Also 200km Landstraße, zum sparen gezwungen. Danach kommen 400km Autobahn mit, deiner Aussage nach, Vollgas. Gehen wir von 7-8L auf der langsamen Landstraße aus, dann sind das 14-16L. Bleiben im besten Fall noch 38L, mit denen Du „Vollgas“ auf der Autobahn unterwegs gewesen sein willst. Laut Spritmonitor ist der Durchschnittsverbrauch über 10l, bei Vollgas sollten es also 12-15L sein, konservativ gerechnet. Der Wagen dürfte aber nur 9,5L verbrauchen, damit du nach 600km ankommst.

Wenn schon Geschichten erzählen, dann doch bitte vorher einmal durchrechnen ob das Sinn macht was man da fantasiert. @Weltimperator

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Wenn jetzt nicht Schluß ist mit der gegenseitigen Anmacherei, dann setz ich
das Limit auf 4 Stunden !
Benutzt eure persönliche Ignore-Liste, wenn ihr mit jemand nicht klar kommt
und müllt nicht den Thread zu !

Danke !!! :confused:

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Fangen wir jetzt wieder von vorne an? Ich dachte, dass das endlich erledigt sei. Autos mit 30kWh Akkus werden verschwinden oder maximal eine Nische abbilden. Was wurde hier alles über den Smart erzählt und es läge an der Produktion blabla… Jetzt wird er durch ein echtes Auto ersetzt Punkt…

Wir sind hier im Tesla Forum weil wir alle gerne ordentliche Autos haben und nicht im i3 Forum…

Fakt ist und bleibt, dass die Autogröße eben nichts mit der Reichweite zu tun hat. Mir war das beim Verbrenner immer sowas von egal, mein E30 hatte vielleicht eine Reichweite von 450km, ja und? Auf dem Weg zum Gardasee kurz raus wenn ne Lampe leuchtet und bevor die Freundin vom Klo kam war das Auto fertig…

Es macht einfach keinen Sinn, eine Autogröße an die Reichweite zu koppeln. Die kleine Akkus werden Gott sei Dank verschwinden. Heute in 5 Jahren wird das Thema Reichweite noch weniger von Belang sein wie vor 2 Jahren.

Mit einem V3 lädt das M3 schon massiv schnell und das schon seit drei Jahren… wartet mal ab was da in 3 Jahren los sein wird…

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an DER Stelle nochmal der Hinweis, dass das Forum, wenn ein ignorierter Nutzer den letzten Beitrag verfasst hat, diesen Thread beharrlich als „ungelesen“ markiert, was die Navigation doch recht heftig erschwert.

Falls möglich, einmal schauen, ob man das fixen kann. DANN funktioniert der Tipp nämlich hervorragend (und bewahrt einen selbst sowie etliche andere vor zu hohem Blutdruck :wink: ).

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hm spannend, kritik klingt berechtig. Ich war fest davon überzeugt zweifel aber langsam auch, aber die M2-Miete liegt jetzt auch zwei Jahre zurück, schwer zu rekonstruieren wie oft ich da getankt hab. Meine Kreditkartenabrechnung von juli 2020 sieht aber auch nur eine Tankstop an dem Wochenende:
STAR TANKSTELLE Berlin 000 -50,17
Mietvertrag liegt auch vor und meine Freundin ist heute noch geschockt von 260kmh

Vollgas heißt für mich halt auch nur 120 zu fahren wo nur 120 erlaubt ist und auch keine 200 wenn die Bahn voll ist und jemand kurz vor mir ausscheren könnte

Also wenn ich mit meinem 325i damals Dauervollgas gefahren bin, bin ich mit Ach und Krach von Berlin nach Leipzig gekommen. Sowieso bin ich da nie 500km weit mit gefahren. Die Möhre war natürlich auch schon was älter und hatte viele Kilometer aufm Buckel, aber ich finde das manchmal auch etwas weltfremd, was manche für fabulöse Reichweiten ihrer Verbrenner ansagen.

Hier geht es bitte um Elektromobilität und nicht um Verbrenner-Verbräuche und -Reichweiten!

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gestern auch gelesen und geschmunzelt - noch vor ein paar Monaten klang das IRGENDWIE anders, wurden E-Fuels als Heilsbringer gefeiert und gemeint, der 911 würde AUF EWIG als Verbrenner gebaut.

Tja, die Realität ist mittlerweile schneller, als die Leute, die die Powerpoint-Folien zusammenziehen…

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Vor allem sinnig wie er über E-Fuels spricht, nämlich als Alternative für die historischen Verbrenner, im Motorsport oder als Erstbefüllung im Werk. Er scheint zu wissen dass diese weder in der Masse noch in der Preisklasse verfügbar sein werden, dass Endkunden an Tankstellen E-Fuels werden tanken können.

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Das Editorial der aktuellen Autobild macht mich fassungslos. Zur Erinnerung:

  • Ihre Eigenbeschreibung ist „AUTO BILD ist der führende Anbieter redaktioneller Inhalte zum Thema Auto in Deutschland.“ Die sind also Experten !
  • Ein Editorial zitierte ich hier schon: Da konnte der Chefredakteur nicht den Kilometerstand eines Tesla abfragen, weswegen der Wagen ein Nutzungsproblem hat. Experten: Yeah.
  • Zum Thema „wo kommt der Strom her für eAutos“ postete ich kürzlich ein InstaDriver-Video mit zwei Kernaussagen: 1) Man braucht prozentual nicht viel mehr Strom und 2) eFuels- und Brennstoffzellenwagen brauchen ein Mehrfaches an Strom.

Diese Aussagen zur Stromherkunft entlocken den meisten von Euch nur ein müdes Gähnen: Das weiß doch jeder, Experten sowieso. Nein, wie das neue Editorial des Chefredakteurs der Autobild zeigt:

  • Da wird erst einmal festgestellt, dass die eTransformation für alle Fahrzeuge niemals klappen wird: Wir kriegen den grünen Strom dafür nicht zusammen.
  • Aber dann kommt die Lösug (Tada!) und die ist so schön, dass man zitieren muss (weil der Text frei verfügbar ist geht wohl auch ein leicht längeres Zitat):

"mit Kern­energie – weil wir hier niemals ge­nug grünen Strom aus Wind, Sonne und Wasser haben würden – Was­serstoff produzieren oder in noch einem Arbeitsschritt mehr eFuels. Das ist der Treibstoff, der zwar ver­brennt und auch Emissionen aus dem Auspuff blubbert, aber nur genauso viel CO2, wie bei seiner Herstellung vorher aus der Atmo­sphäre geholt wurde. Klimaneutral und – weil ja kein neues CO2 ent­steht – auch gut. Außerdem: Autos von heute können ihn tanken, die ganze Infrastruktur von Tankschif­fen bis zu Tankstellen gibt es schon … Ich frage mich dabei immer: Wie es geht, haben wir alle – hätten wir aufgepasst – in der Schule ge­lernt: Elektrolyse. Warum stehen wir da dennoch gefühlt am Anfang?"

Das in DE führende Automagazin ist immer noch auf dem Trip eFuels+H2 angereichert mit der Idee Kernkraftwerke zu nutzen und wer das nicht begreift, der hat in der Schule nicht aufgepasst. Kann jemand die auf die klitzekleinen Probleme bei Kernenergie hinweisen:

  • Entsorgung und Risiken
  • endlicher Rohstoff
  • Frankreich kurz vor dem Zusammenbruch der nuklear basierten Stromversorgung
  • ach ja und 40% des EU-Urans kommt aus Russland/Kasachstan

Die einzige Kernenergie die ich wirklich empfehlen kann ist die im zweiten Link: Sehr lecker.

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Sehr interessanter TV-Beitrag von gestern Abend. Das Video ist ein Jahr verfügbar.
Es geht um Ladestellen, Hybrid, Förderung usw.

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Um wirklich alle Lobbygruppen zufriedenzustellen könnte man vorschlagen, die e-fuels in Generatoren zu verstromen und damit E-Autos zu laden! Das wäre effizienter, alle Branchen wären beteiligt und man hätte es “typisch deutsch” maximal verkompliziert! Zu Hause einfach Strom laden müsste dann natürlich unter Strafe verboten werden!

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In dem Kontext ist vor allem der fehlende „Endverbraucher“-Status der Elektrolyseure die größte Marktverzerrung oder könnte ich zu Hause auch einfach den Strom via P2G2P-Anlage ohne Aufschläge nutzen?

Wieso macht Dich das so fassungslos? Ein gewisser Elon Musk rät beispielsweise zur Wiederaufnahme des Betriebs unserer Kernkraftwerke.

Da hatte er nicht gerade eine Sternstunde.

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Nur zur Klarstellung, weil das meistens in diesem Kontext untergeht: Musk sagt auch, dass Kernenergie unsere Probleme nicht lösen wird und man stattdessen massiv auf Solar und Wind setzen soll. Seine Pro-Kernenergie-Position ist eher so zu verstehen, dass man primär und schnell die klassischen fossilen statt der Kernenergie abschalten soll. Bei Ländern, denen diese Entscheidung noch bevorsteht, kann man das diskutieren. Bei uns ist der Kas gegessen, und man kann mit den Entscheidungen der Vergangenheit hadern oder auch nicht - wie man will, ändern wird das wenig.

Den klassischen Mumpitz, primär in der Kernenergie liege die Zukunft der Energieversorgung der Menschheit, tischt Elon uns jedenfalls glücklicherweise nicht auf. Wenn man ihn zur Fusion befragt, sagt er gerne, dass Fusion ganz toll ist und man den gigantischen Fusionsreaktor im Zentrum unseres Sonnensystems doch bitte ordentlich verwenden solle - von Nachbauversuchen hält er dagegen nicht so viel.

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Die Fassunglosigkeit bezog sich vor allem auf eFuels und H2 sowie die Aussage, dass man in DE nicht genügend grünen Strom herstellen kann.

In abgeschwächter Form macht mich allerdings auch das Thema Kernkraft fassunglos, wobei man da zumindest noch ein paar pro-Argumente aufführen kann, die mir aber unter der Last der Gegenargumente zu ertrinken scheinen.

Zu Musk: Er sieht Kernkraftwerke nicht als Langfristlösung, sondern als Übergang um auf dem Weg zu Solarenergie den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Da er für Alles technische Lösungen für möglich hält, sind Themen für Sicherheit und Entsorgung quasi Kleinigkeiten im Vergleich zum CO2-Ausstoss aus fossilen Brennstoffen für ihn. Kann ich nachvollziehen, aber die Praxis scheint zu zeigen, dass es grosse politische und vor allem wirtschaftliche Hürden gibt um Sicherheit und Entsorgung zu gewährleisten.

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Ein gewisser Elon fliegt auch über die Brandenburger Seen und zieht daraus seine Aussage, es wäre Quatsch hier gäbe es zu wenig Wasser. Er hat halt, wie wir alle, seine Wahrnehmung und die muss nicht die richtige sein.

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