Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 4)

Fortsetzung der Diskussion von Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 3) - #5435 von rscheff.

Vorherige Diskussionen:

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ich sehe eine Herausforderung. Mit dem Auto über dem Gehsteig nach hinten ins Grüne schieben und schon geht sich das Kabel aus :+1:

Nachdem ein normaler Ladevorgang nicht länger als 30 min dauert, sollte man da am Wochenende auch keinen Ärger mit den Ordnungshütern bekommen.

Die Platzierung der Ladesäule ist jedoch bezeichnend für den Händler: wie kann ich eMobilität maximal sabotieren und dennoch die Pflicht für das Aufstellen der Ladesäule erfüllen.

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Und die Speicher in den Häusern erst. Das kann alles gut werden, wenn der Staat (räusper, die Konzerne uns lassen).

Aber da in der Abstimmung läppische 30ct/kWh als Anreiz genügen um 25% der BEV in 2030 als Puffer zu nutzen und wir damit geschätzte 500GWh hätten, bei benötigten 150GWh Bedarf ist das trotzdem deckend, selbst wenn nur 1/3 wirklich teilnehmen also gerade einmal 7-8% der BEV Nutzer. Das ist durchaus realisierbar und kann über Vergünstigungen oder Entgelte locker als Anreizsystem geregelt werden. Sehr geil :+1::four_leaf_clover:

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Nur solange es keine Dunkelflaute gibt, dann rufen alle wieder nach dem Staat und den Versorgern!

Über wieviel Prozent der Zeit reden wir? Das Wort klingt wie ein künstliches Verhinderungswort.

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Nein, wir reden über drei Wochen am Stück, nicht Prozent… sondern die Dauer ist das Thema… und genau dann laufen auch noch die WP am Stück durch weil es in der Regel kalt ist.

Als Referenz, KW48,49 und 50 2022…

Ich verstehe den Reflex nicht ganz der hier immer vorgebracht wird, aber es ist halt leider so und daran können wir nichts ändern.

stellst Du gerne die gleichen Fragen öfters?

Wieviel Prozent der Zeit eines Jahres sind betroffen?

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Das hatten wir doch schon - da läuft dann halt das gute alte Gaskraftwerk. Die drei Wochen sind jetzt nicht so fett.

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Nein eben nicht, denn das wird nicht reichen… aber ja das hatten wir ja schon… Dazu braucht man eben eine Vervielfachung der Gaskraftwerke… Aber da stößt man auf taube Ohren…

Einfach mal die ISE Studie anschauen… wurde hier schon 1000x verlinkt…

Und genau diese drei Wochen sind MEGA FETT weil da die WP und die HEIZUNGEN, WEIHNACHTEN und der LIEFERVERKEHR URLAUB und was auch immer zusammen kommen kann… Das ist die Zeit des größten Verbrauchs / Last.

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Die Frage wird ja irgendwie auch nur halb beantwortet. Nehmen wir Mal die drei Wochen (von 52) also etwa 6% überschlagen. Und wegen 6% machen wir im Wohlstandstaat ein Faß auf? Das lässt sich doch mit ein paar popeligen chemischen/elektrischen/kinetischen Speichern locker überbrücken - auch am Stück.

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Daher liebe ich % Rechnen so sehr :rofl: :rofl: … Ist wie mit der Durchschnittsgeschwindigkeit, die sagt auch nichts über den Verbrauch aus, denn ob ich 30min 200 fahre und 30 min im Schneckentempo fahre oder 1h 100 fahre kommt zwar auf die gleichen Schnitt aber nicht auf den gleichen Verbrauch raus…

Die läppischen 6% sind halt in der Zeit der größten Last im Dezember und bedeuten, dass man einen Reservepark für das Ganze Jahr für 4 Wochen vorhalten muss… Es geht um Leistung die Vorgehalten werden muss nicht um % über das Jahr…Aber es ist so cool was man hier im Forum lernt und die Leute vom ISE und Co haben das nur noch nicht verstanden. Ich sag denen mal sie sollen sich hier erkundigen :slight_smile:

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Wenn du alle für blöd hälst, warum bist du dann hier? :person_shrugging::see_no_evil:

Dann sag mir wieviel Prozent der Last eines Jahres in den diesen drei Wochen anfallen damit wir bessere zahlen bekommen.

Was für’n Eiertanz, fast wie auf der Arbeit :joy:

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Oh Gott, wir werden alle sterben!!!

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Nein, nicht ich… es sind die selbst gebastelten Ideen die weit jeglicher Studienlage sind

Aber weil Du zu bequem zu suchen bist, hier der Link

ganz sicher nicht, es geht nur darum dass es eben großer Anstrengungen bedeutet und nicht so einfach ist wie das gerne dargestellt wird.

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Klar, mag man uns glauben machen und spielt mit der German Angst, ja wir sind zu anfällig dafür :joy:

Wer hat denn die Studie in Auftrag gegeben. Es ist alles so lächerlich.

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Sicher? Hier im Stuttgarter Raum ist das doch längst im Gange.
https://www.enbw.com/unternehmen/konzern/energieerzeugung/neubau-und-projekte/kraftwerk-stuttgart-muenster/

https://www.enbw.com/unternehmen/konzern/energieerzeugung/neubau-und-projekte/heizkraftwerk-stuttgart-gaisburg/

https://www.enbw.com/unternehmen/konzern/energieerzeugung/neubau-und-projekte/gas-und-dampfturbinenanlage-gud-altbach-deizisau/

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Ja, das sind einige Projekte die hier anstehen und Gott sei Dank angeschoben werden. Auch in Heilbronn soll das Kraftwerk auf Gasbrennstoff umgebaut werden. So entstehen einige GW an zusätzlichen Gaskraftwerken.

puhh das ist harter Tobak Leute vom ISE und ihre Arbeit als lächerlich zu bezeichnen…

…siehe letzter Link.

hmm, ich frage mich wer diese Studie denn finanziert hat, aber jedenfalls liest es sich nach dem Wunschtraum der Fossilindustrie.

Analysen:

  • Seite 32/44, Abbildung 16: behauptet, dass in den 2041-2045er Jahren (in 17 Jahren!) ein Großteil der überschüssigen Energie für H2-Elektrolyse verwendet wird und Dezember dies ähnlich sein soll wie in den Sommermonaten. Batteriespeichersysteme sind nur mit 2 TWh gerechnet. Ich freue mich schon auf 2030+ wo es dann absehbar wird, dass diese Prognosen für 10 Jahre dannach, nicht einmal im Ansatz der Realität entsprechen werden.
  • ansonsten noch recht viel non-sense auf das ich nicht im Detail eingehen muss denn
  • das allerbeste kommt zum Schluss und entkräftet die gesamte Studienergebnisse, dass eben H2 und co keine Zukunft hat:
  • Seite 44/44, Abbildung 25: gibt die geschätzten Kosten pro MWh an und für alle drei (Flüssig, Methan, Wassterstoff) Energieträger, dass deren Kosten erst in 2050 bei etwa 100EUR/MWh liegen sollen.

Die Kosten für große PV/Batterie Anlagen (bei Wind/Batterien ähnlich) liegen heute! schon bei <100 EUR/MWh. Bis 2030 werden! die Kosten auf etwa <50EUR und bis 2050 sogar auf <30EUR sinken:

Bin gespannt wie lange es in Deutschland und Europa allgemein noch dauert, bis die Erkenntnis in der Politik ankommt, dass nach Verbrenner, eFools nun Wasserstoff ebenfalls keine wesentliche Zukunft hat.

Cost curves are like gravity - you can’t defy gravity :smiley:

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Wie hilfreich ist dabei, dass die FDP die Möglichkeit zu E-Fuels auf EU-Ebene durchgedrückt hat?

Alles, was von diesen Innovationen ablenkt, führt dazu, dass andere das Spiel gewinnen können. Wir müssen uns auf die Zukunftsthemen stürzen und dürfen uns nicht in Nebenkriegsschauplätzen verlieren. Sonst wird nicht nur die Marke VW, sondern auch der VW-Konzern demnächst überholt.

Die FDP als liberale und wirtschaftlich orientierte Partei torpediert mit der Diskussion die Zukunft der deutschen Auto-Industrie (mutmaßlich für ein paar Wählerstimmen am rechten Rand). Artikel allgemein zu eMobilität:

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