Octopus habe ich seit längerem im Blick, wegen der Wärmepumpe den Tarif “Heat”, mit dem man aber das ganze Haus und die E-Autos betreiben kann. Ich sehe keinen Unterschied zu Tibber.
Octopus schätzt meine Kosten auf 28,64 c7kWh incl. Gebühren und Steuern. Die genauen Kosten hängen davon ab, wie ich die beiden günstigen 4-Stunden-Blöcke täglich nutzen kann.
Im Octopus Go zahlst du < 20ct/kWh von 0-5 Uhr. Da kannst du genauso Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, beide BEVs und den Speicher laufen/laden lassen - ohne große Planung, da es immer das gleiche Zeitfenster ist.
Wenn man jetzt mal pessimistisch davon ausgeht, dass du nur die Hälfte deines Verbrauchs in die günstige Zeit von 0-5 Uhr legen kannst, sieht es wie folgt aus:
5.000kWh zu 20ct = 1.000€
5.000kWh zu 30ct = 1.500€
12x 14,50€ Grundgebühr = 174€
= 2.674€ / 10.000kWh = 26,74ct/kWh
Hinzu kommt noch ein Bonus von 100€.
Da würde ich nicht lange überlegen…
2026 kommt die neue PV-Anlage mit ca. 13.500 kWh Ertrag ins Spiel. Zusammen mit dem 20 kWh Batteriespeicher werde ich vermutlich von Mitte März bis Mitte Oktober keinen Netzbezug haben und der Gesamtverbrauch wird bei ca. 4.000 kWh liegen.
Das werde ich erst einmal beobachten und dank 14-tägiger Kündigungsfrist bin ich bei Tibber flexibel.
Je niedriger der Netzbezug, desto größer wird der Einfluss der Grundgebühr. Bei 4.000 kWh müsste ich im GO-Tarif 60 Prozent des Bezugs im Niedrigtarif haben, um unter 29 ct/kWh zu kommen. Das wird nicht funktionieren, da die Wärmepumpe in der Heizperiode 24/7 läuft.
OK, wenn immer wieder neue „Gründe“ dazu kommen…
Die WP wird doch aus dem Speicher betrieben, oder? Und der müsste bei prognostizierten 4.000kWh in den 5 Monaten ja so ziemlich für den Tag reichen (4.000kWh / 5 Monate / 30 Tage = ca. 27kWh/Tag - davon ja auch ein Teil in den GO-Stunden).
Und die läuft auch, wenn der Börsenpreis hoch ist.
Sehe da kein Problem auf mehr als 60% in der GO-Zeit zu kommen.
Aber gut, du kannst es besser beurteilen.
Die Frage hätte man sich eigentlich selbst beantworten können, den ein Elektroauto kann man ja auch zuhause aufladen und sehe keinen Unterschied zwischen Elektroauto und Stromspeicher im Keller.
Bei mir ist nichts geblockt. Ich kann ohne Probleme meinen Speicher aus dem Netz laden. Ab und zu macht er es im Rahmen der Batteriepflege auch selbsständig.
Gibt auch einen Thread dazu:
Danke für den Verweis auf den passenden Thread!
Ich habe meinen Exkurs hier gelöscht. War tatsächlich nur Halbwissen und passt hier nicht hin.
Du hast es gut zusammengefasst. Das Laden ist nicht das Problem. Einspeisen mit EEG Förderung wäre problematisch.
Der Anwendungsfall, die Wärmepumpe mit billigem Netzstrom aus dem Speicher zu betreiben, ist also definitiv interessant.
Problematisch ist das Einspeisen m. E. nur, weil man dafür nur die normale Einspeisevergütung bekommt, solange man nicht als Direktvermarkter agiert.
Mein Speicher (Deye GB-SL) lädt mit Tibber, wenn es für KI/Algorithmus aufgrund von Strompreis, PV-Prognose und SoC Sinn macht, aus dem Netz, z. B. heute früh von 5.00 - 5.15 Uhr mit 10 kW.
KI/Algorithmus würde bei höheren Strompreisen auch wieder ins Netz einspeisen, wenn Preisspanne, PV-Ertrag und SoC passen, würde ich es per Einstellung (Ziel Nulleinspeisung) nicht verhindern. Es wird nicht bilanziert, ob der eingespeiste Strom von der PV oder aus dem Netz kommt.
Thematisch gehört das aber eher in den von @Nevs vorgeschlagenen Thread.
Ich kann außerdem noch einen “Ladetarif” buchen, diese hat aber die Voraussetzung, dass mein Auto oder Ladegerät es unterstützt und ich kriege X Cent “Rückerstattung” oder den Dynamischen Tarif… Go mit einem festen günstigen Zeitfenster gibt es (scheinbar) nicht mehr oder nicht für alle…
Wenn Du im inteligenten Tarif bei der Auswahl der steuerbaren Geräte jeweils „anderes Gerät“ auswählst, kommt „Tarif leider nicht nutzbar“ (weil ja kein steuerbares dabei) . Dann kommt als Vorschlag → alternativer Tarif „Go“