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Sono Motors: Sion

Habt ihr schon mal etwas von Sono Motors gehört? ICh zu mindest bis vor ein paar Minuten noch nichts. Bin gespannt auf eure Erzählungen…

sonomotors.com/de

ecomento.tv/2016/07/18/sono-sion … van-bauen/

Das Münchner Startup will per Crowdfunding einen bezahlbaren Familienwagen (Kompaktvan) namens Sion entwickeln, der mittels Solardach sogar den Akku vollständig aufladen kann. Vorstellung des Projektes ist Ende Juli. Bin gespannt.

Ohje, wer nicht so wenig Verständnis aufbringt das am Fahrzeug nicht genug Fläche ist um in den Standzeiten relevant Energie zu harvesten und das Solar ohnehin in Garagen und Tiefgaragen nicht funktioniert wird wohl nicht mehr als Dummensteuer einsammeln wollen.

Was liefert wohl die Außenhaut eines Autos maximal in 8 Stunden an kWh. Reicht das ideal um 10 km zu fahren? Real reicht es wohl eher für die Lüftung, siehe Fisker, die haben so einen Quatsch auch mal gemacht.

Mal kurz überschlagen so n Auto hat denke ich geschätzt 4qm nutzbar Solarfläche. Kommt man auf ca 400Wp. Damit ergibt sich ein maximale Ladeleitung von 400W. Die in der Praxis nie erreicht werden. Macht bei einem geschätzten Verbrauch von 200Wh/km, ca 2km/h Ladegeschwindigkeit… Real warscheinlich unter 1km/h…

Solardächer auf Autos sind hier schon gefühlte 1000 mal diskutiert worden und immer kamen wir zu dem Ergebnis, dass das nichts bringt.

Auf der Website wird noch weiterer Unsinn geschrieben:

Bei anständigen LED-Scheinwerfern braucht nichts getauscht werden und alle anderen Lichter wären ein Rückschritt.
An Elektroautos ist viel weniger zu reparieren, aber wenn etwas ist, muss definitiv ein Fachmann her. Auch ein ausgebildeter Automechaniker darf nicht an der Batterie u.ä. arbeiten, wenn er keine Ausbildung für sowas hat. In der Schweiz hat da das Eidgenössische Starkstrominspektorat ESTI noch ein Wörtchen mitzureden. Aus dieser Heimwerkerträumerei wird nicht viel.

Jetzt sind ja endlich die Details zu Sion bekannt. Meine Fragen an die Experten, sind die 30km pro Tag nachladen per Solar realistisch? Kann mir das nicht vorstellen. Als Pendlerfahrzeug aber echt ne nette Überlegung. Und 16.000 sind jetzt auch als begrenztes Risiko zu sehen…

indiegogo.com/projects/sion … ar-solar#/

Wacht Autodeutschland jetzt von unten herauf auf?

Die Idee gefällt mir.
Wäre doch echt cool, wenn per Solar nachgeladen werden kann.

250km mit 30 kWh bzw 120km mit 14,4 kWh bedeuten angenommene 120Wh/km Verbrauch. Für 30km Fahrleistung braucht es also 3,6 kWh.
Bei noch halbwegs realistischen Modulwerten mit 170 Wp/m² macht das gut 5 Std optimale Sonne auf 4m² Fläche. Und wieviel optimal zur Sonne gerichtete Fläche kann ein 6-Sitzer Auto haben? Und sind die 120Wh/km dann überhaupt noch realitätsnah? Kann man sich ja jetzt hinschieben wie man will, aber ich sehe da eher schon eine Rechnung unter optimalsten Bedingungen. Ist ja für Werbung auch zu erwarten.
Wenn ich jetzt noch überlege, an wievielen Tagen im Jahr hier überhaupt die Sonne durchgehend scheint…

Also mal wieder das altbekannte Lied von Solarzellen auf dem Auto :wink:

Mein Auto steht meist in Schatten. Das ganze ist vermutlich ohne die Solarzellen sinnvoller. Vor allen deutlich preiswerter. Ein 250 km EV für 12.000 Euro währe doch deutlich schlauer als ein EV was 4.000 mehr kostet, aber praktisch kaum Zusatznutzen hat.

Richtig, wegen den Kosten lieber auf die Solarzellen verzichten oder zumindest nur auf Dach und Haube beschränken. Die Zellen selbst sollten bei 8qm etwa 1,2kWp leisten, d.h. beim stehen für 10h bei vollem Sonnenschein sollten schon 3,6kWh zusammenkommen oder eben 30km.
Was ich aber mehr als wichtig erachten würde, wäre die Rückkehr des 43kW Laders wie der alte ZOE. Inzwischen stehen ja genug 43kW Ladesäulen in Form von Doppel- und Triplelader an Tank&Rast Parkplätzen zur Verfügung.

Insgesamt ein interessantes Konzept und ein gelungenes Design. Wie ein ZOE eben

Ich denke, Solarzellen gehören auf alle geeigneten Hausdächer, nicht auf Autodächer.
Häuser stehen bevorzugt in der Sonne, Autos stehen bevorzugt im Schatten.
Sobald Solarzellen kaum mehr kosten, als normaler Autolack, sollte man nochmal drüber nachdenken.

Ein Schwanken des Ladestroms ist sicher auch nicht so toll für den Akku…

Warum nur baut man Autos sooooo hässlich ??!!
Sowas soll nicht gekauft werden…

Gruss

Mario

Sowas stört den Akku nicht. Der muss im normalen Fahrbetrieb ganz andere Schwankungen in Ladung und Entladung und auch noch Rest-ripple durch die hochfrequente Ansteuerung des Motors wegstecken.

Hier ist es eher entscheidend, ein Ladegerät zu verwenden -bzw alle am laden beteiligte Peripherie so auszulegen-, dass nicht schon 300W Standby benötigt wird. Dann wird der Akku bei schwacher Sonne nämlich eher leerer als voller :wink:

Viel interessanter finde ich den 43 kW Lader an der Karre! Endlich mal wieder einer.

Über das Aussehen lässt sich natürlich streiten, aber wir fahren einen Leaf und Tesla mit dicker Schramme am Heck :slight_smile:

Nur wie wollen die Anfang 2017 schon Ausliefern…?!

… Nein, die wollen 2017 Probefahrten im Prototyp anbieten!

Klingt zwar alles ganz toll aber mal ehrlich: wir kennen uns hier doch alle ein bisschen in dem Thema aus, oder?

  • 30 kWh Akku
  • 43 kW AC-Lader
  • 7,5 qm PV-Module
  • Moos als Innenraumfilter!?

… und das alles für einen Preis von 16.000,- Euro (brutto!, 13.500,- netto)? Klingt das realistisch?

Wäre schön, wenn da was dran wäre aber wenn da was dran wäre, dann bräuchten sie nicht popelige 150.000,- einsammeln (ca. 1 Model S!)! Dann hätten sie ruckzug einen Investor, der Ihnen die 100-fache Summe gibt.

Ich finde das Auto und die Ideen super.

Nur für 16’000 € extrem unrealistisch. Was kostet schon nur ein 43AC Ladegerät? Polycarbonat ist auch teuer, teurer als Glas. Dann noch PV. Dann 30kWh Akku. Dann fehlt noch das eigentliche Fahrzeug. Unmöglich.

Vielleicht laden sie AC genau wie ZOE über den Antriebsumrichter und die Motorinduktivität…hab jetzt die Seite nicht so genau studiert…
Für die Solarzellen brauchts ja nur einen simplen MPPT-Regler auf die Batterie.

Aus deutscher Sicht unmöglich? Verstehe ich so: da geht noch was.

Denke ich auch. Selbst bei einem Zellpreis von 100 €/kWh wären das schon 3000 € für die Zellen, ohne Gehäuse, Kühlung, BMS, etc.
Ich halte es in nächster Zeit für sehr unwahrscheinlich, dass jemand ohne eigene Zellfertigung von solchen Preisen ausgehen darf.
Bei optimistischen 150 €/kWh wären es schon 4500 €. Das nackte Fahrzeug, also Karosserie mit Fahrwerk, Sitzen etc. (aber ohne all den Kram für den Antrieb) produziert man vielleicht für ein paar tausend Euro, wenn kein Wert auf Details gelegt wird.
Der Motor inkl. Leistungselektronik und die PV-Geschichte darf dann bald gar nichts mehr kosten, wenn in den 16000 € noch sowas wie Marche drin sein soll.

Möglicherweise steht schon ein größerer Investor in den Startlöchern und möchte nur sehen, ob auch tatsächlich Interesse besteht. Daher vielleicht der verhältnismäßig geringe Anfangsbetrag. Wäre nicht die erste Kampagne, bei der das der Fall ist.