Fortsetzung der Diskussion von FSD Supervised/Unsupervised und künftige FSD-Versionen (Teil 4) - #5446 von Der-Kieler.
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https://x.com/annickderidder/status/2054247370896892189?s=46
Sonst geht’s verloren
Das nenne ich mal Enthusiasmus. Währenddessen suchen die deutschen Kollegen wahrscheinlich noch das nächste Faxgerät.
Hier noch mehr Details:
Das Fahrzeug wird über etwa 5.000 Kilometer getestet, um etwaige Unterschiede zur niederländischen Straßeninfrastruktur und Verkehrsregeln zu bewerten. Wenn die Ergebnisse positiv sind, kann schnell an einer vorläufigen europäischen Typgenehmigung gearbeitet werden, die auf dem gesamten belgischen Territorium gültig ist“, so die Minister.
„Das System wurde seit mehr als einem Jahr auf niederländischen Straßen ausgiebig getestet. Angesichts der vielen Ähnlichkeiten zwischen unseren Ländern in Bezug auf die Straßeninfrastruktur und die Verkehrsregeln sind diese Erfahrungen eine nützliche Grundlage für die Tests, die in Belgien stattfinden werden. Da wir daher nicht bei Null anfangen müssen und weiter an der in den Niederlanden gesammelten Erfahrung arbeiten können, habe ich mich sofort an Tesla gewandt, damit ihre Akte schnell an meinen Homologationsdienst weitergeleitet werden konnte, um eine beschleunigte Behandlung zu erhalten. Glücklicherweise konnte ich auf die effiziente Zusammenarbeit meines Bundeskollegen Minister Crucke zählen, um schnell ein Testkennzeichen zu liefern“, sagt Minister De Ridder. „Tesla kann grundsätzlich ab morgen mit den Tests selbst beginnen, und unsere Verwaltung wird dies genau verfolgen.“
„Wir gehen davon aus, dass die Tests reibungslos verlaufen werden und dass wir diese Autos schnell auf unseren Straßen fahren sehen werden“, fügt Minister De Ridder hinzu.
Also hob ins Auto mit 10 fahren . So das es in 1 Woche durch ist
Aber echt. Belgien war eins der wenigen Länder, wo Tesla noch keine Testfahrzeuge hatte, oder? Sonst wären die Daten wohl schon verfügbar. Das ist Pech.
Alleine mein Fahrer in München hatte in den Monaten 5k km gefahren mit dem System
2 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw. (Teil 5)
Also als ich mein Model Y 2022 gekauft habe hiess das Paket noch “Potenzial zum autonomen Fahren”.
Wieso sollte man das Paket jetzt noch mit der Bezeichnung “Potenzial für Voll-Selbstständiges Fahren” bei einem HW3 Fahrzeug kaufen und auf ein HW4.x Upgrade hoffen? Man kauft ja nicht mehr explizit das Potenzial zum autonomen Fahren (also FSDu) sondern irgendein FSD Paket dem jegliches Versprechen zu FSDu fehlt.
Eigentlich wurde damit wohl “Full Self Driving” 1:1 übersetzt zu “Voll Selbständiges Fahren”. Wäre es wirklich lediglich FSDs, hätte man doch noch “(überwacht)“ hinzufügen müssen.
Bin aber kein Rechtsexperte. ![]()
Bei mir steht im Vertrag von 12/2017: “Volles Potential für autonomes Fahren”.
PS: Mir haben damals die Sales MAs in Düsseldorf vom Kauf dieser Option abgeraten: “Kommt noch lange nicht”.![]()
PPS: Ich haben den AP aber trotzdem gekauft. Der Tesla hat auf der Probefahrt als Einziger die Autobahnkurve A44 bei Langenberg Richtung Essen geschafft. Die Spurhalteassistenten von BMW, Mercedes, VW (alle Hybrid) haben mich alle ohne Vorwarnung Richtung Leitplanke geschickt.
Grad läuft in Belgien eine Parlamentssitzung, wo einige Abgeordnete Fragen an die Verkehrsministerin stellen zum Thema Autonomes Fahren und FSD.
Das Gröbste steht unten. Ich lass das ganze nochmal durch eine Transkription laufen.
https://x.com/sebbonny/status/2054569531872252237
After more than two hours of other questions we finally reached the ones about FSD. One focussed on road safety, the other on the current situation. The minister mentioned her social media exploded when she posted about Tesla FSD and the most important part was she instructed her administration to focus on the differences between The Netherlands and Belgium and to not start from zero. That’s why 5K kilometers will be enough, I guess. Meanwhile license plate and insurance are settled and testing can start. When approved in Flanders, it’s basically approved in Belgium.
Additionally she hopes testing will be done in a few weeks and homologation can be done afterwards so we can start to use FSD Supervised as the second country in Europe.
Hier das gesamte Transkript für die Interessierten:
…über die mögliche Zulassung von überwachten autonomen Fahrzeugen in Flandern. Das Wort hat Kollege Van den Heren.
Vielen Dank, Frau Vorsitzende, Frau Ministerin.
Gestern haben Sie angekündigt, dass Tesla seine selbstfahrenden Autos auf unseren flämischen Straßen testen darf. Das ist eine Premiere in unserem Land und ein Thema, das heute zu Recht besondere Aufmerksamkeit verdient.
Aber Fortschritt bedeutet nicht nur neue Technologie an sich. Es geht auch darum, wie Menschen sicher von Punkt A nach Punkt B gelangen. Die Verkehrssicherheit muss in dieser Debatte ganz klar im Mittelpunkt stehen.
Jedes Jahr sterben Hunderte Menschen auf unseren Straßen, und Tausende werden schwer verletzt. Häufig sind menschliche Fehler die Ursache, etwa Alkohol- und Drogenkonsum oder Ablenkung am Steuer. Ich kann es nur immer wieder betonen: Wir müssen im Straßenverkehr das Ziel von null Verkehrstoten und Schwerverletzten verfolgen.
Selbstfahrende Technologie kann uns dabei möglicherweise helfen. Doch ihre Einführung muss sorgfältig und durchdacht erfolgen. Nur dann profitieren alle von dieser Innovation. Sie muss für alle sicher sein – nicht nur für die Menschen im Tesla, sondern auch für Fußgänger, Radfahrer und Kinder, die die Straße überqueren.
Meine konkrete Frage an Sie, Frau Ministerin: Wie werden Sie sicherstellen, dass die Verkehrssicherheit für alle – insbesondere auch für die schwächsten Verkehrsteilnehmer – bei der Einführung dieser Technologie in Flandern im Mittelpunkt steht?
Danke.
Kollege Roggeman.
Guten Tag, Kolleginnen und Kollegen, Frau Ministerin.
Der Sektor der selbstfahrenden Fahrzeuge entwickelt sich rasant. Der technologische Fortschritt ist enorm. Was vor zehn Jahren noch reine Science-Fiction war, ist heute Realität. Selbstfahrende Fahrzeuge existieren und sind in verschiedenen Formen bereits unterwegs.
Heute befinden wir uns bei Automatisierungsstufe 2. Das bedeutet, dass die Fahrzeuge weiterhin von einem aufmerksamen Fahrer überwacht werden müssen. Gleichzeitig wird bereits intensiv an Stufe 3 gearbeitet.
In diesem Zusammenhang sehen wir auch den Antrag für Tesla Tesla Full Self-Driving (FSD) Supervised – eine Technologie, die bereits in Ostasien, Nordamerika und Australien auf öffentlichen Straßen eingesetzt wird.
Europa ist traditionell etwas vorsichtiger. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass vor einigen Wochen Niederlande als erster EU-Mitgliedstaat einen Schritt in Richtung Homologation unternommen hat. Damit wurde die Tür für eine Anerkennung auch in anderen europäischen Mitgliedstaaten geöffnet.
Frau Ministerin, Sie haben sofort reagiert und gesagt: Was in den Niederlanden möglich ist, muss auch in Flandern möglich sein. Sie haben Ihre Verwaltung beauftragt, dies beschleunigt zu prüfen. Wenn man den Medien glauben darf, sind die ersten Signale positiv. Es scheint bereits „weißer Rauch“ aufzusteigen.
Wann dürfen wir diese Technologie also auf unseren flämischen Straßen begrüßen?
Das Wort hat Ministerin Brede.
Vielen Dank.
Kolleginnen und Kollegen, wenn meine sozialen Medien ein Gradmesser für das Interesse in Flandern sind, mit FSD zu arbeiten, dann kann ich sagen: Das Interesse ist enorm. Und ich teile diese Begeisterung.
Worum geht es genau? Es ist wichtig, klarzustellen, dass es sich nicht um ein vollständig autonomes Fahrzeug handelt, bei dem der Fahrer auf der Rückbank sitzen und Zeitung lesen kann. Es handelt sich um ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem. Das Fahrzeug kann sämtliche Fahrbewegungen ausführen, doch der Fahrer bleibt jederzeit verantwortlich und muss jederzeit eingreifen können.
Sobald mich die Nachricht aus den Niederlanden erreichte – wo nach anderthalb Jahren Tests eine vorläufige Homologation erteilt wurde –, habe ich sofort zwei Dinge getan:
Ich habe meine Verwaltung gefragt, wie schnell wir dies auch in Flandern ermöglichen können.
Ich habe direkt Kontakt mit Tesla aufgenommen und darum gebeten, das Dossier auch in Flandern einzureichen.
Die beschleunigte Prüfung unserer Verwaltung ergab, dass zusätzliche Tests erforderlich sind. Und das ist angesichts der Verkehrssicherheit auch völlig berechtigt.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Maschinen und Technologie langfristig sicherer fahren können als Menschen. Mehr als 90 % aller Verkehrsunfälle werden durch menschliche Fehler verursacht. Daher ist dies eine positive Entwicklung für die Verkehrssicherheit.
Unsere Verwaltung hat darauf hingewiesen, dass einige Unterschiede zu den Niederlanden geprüft werden müssen, etwa die Vorrangregelung für Straßenbahnen oder bestimmte Radfahrstreifen. Diese zusätzlichen Tests werden nur in begrenztem Umfang durchgeführt.
Ich habe außerdem sofort meinen föderalen Kollegen Krukke kontaktiert. Zusammenfassung der Zuständigkeiten:
Flandern ist für die Homologation zuständig.
Flandern ist auch für die Durchführung der Tests zuständig.
Die Genehmigung, überhaupt testen zu dürfen, muss auf föderaler Ebene erteilt werden.
Kollege Krukke hat die notwendige Genehmigung umgehend organisiert. Daher wird voraussichtlich noch heute das Kennzeichen ausgestellt und die Versicherung abgeschlossen, sodass Tesla voraussichtlich heute oder morgen mit den Tests in Flandern beginnen kann.
Ich habe die Verwaltung ausdrücklich gebeten, nicht bei null anzufangen, sondern auf den Erfahrungen und Testergebnissen aus den Niederlanden aufzubauen.
Wenn die Tests sicher und erfolgreich verlaufen, hoffen wir auf eine sehr schnelle Homologation für die Technologie von Tesla in Flandern.
Sobald Flandern die Homologation erteilt, gilt diese automatisch für das gesamte belgische Staatsgebiet.
Kolleginnen und Kollegen, wir sind es uns selbst schuldig, hier zügig zu handeln. Flandern will eine Region sein, die Innovation vorantreibt und gleichzeitig großen Wert auf Verkehrssicherheit legt. Das verpflichtet uns, Führungsstärke zu zeigen, nicht abzuwarten und der Innovation Raum zu geben.
Stillstand bedeutet Rückschritt – und das gilt auch für die Mobilität in unserer Region.
Oh Mann, wenn doch bei uns mal jemand so offen für Innovation wäre. D.h., dass wir kurzfristig schon zwei EU Ländern hinterherlaufen und nicht führend sind bei neuen Technologien.
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Das KBA will abwarten bis zur EU Genehmigung. Vermutlich werden sie dann nein sagen, weil sie bis dahin nicht selbst in Deutschland getestet haben… ![]()
Hoffentlich reichen die positiven Stimmen und hoffentlich kommt es überhaupt zeitnah zur Abstimmung.
Was mich wundert das Belgien bis jetzt das einzige Land ist da so offen kommuniziert. Wollen die anderen nicht , trauen sie sich nicht oder lieber im Dunkeln agieren ?
@ Kieler na ja in Deutschland wurde massiv getestet. Siehe das Renter Taxi etc
Kann aber auch daran liegen, dass es in Belgien bisher keine Tests gab?
Behörden agieren in solchen Phasen lieber im Dunklen, was ich auch grundsätzlich verstehen kann. So können sie ungestörter arbeiten und kommen hoffentlich schneller zum Ergebnis.
Ich hoffe, dass gerade alle Länder für sich die Hausaufgaben mit Straßentests für landesspezifische Besonderheiten durchführen, um dann bei der Abstimmung oder den weiteren Gesprächen fundiert argumentieren können.
Aso deswegen so in der Offensive. Hört halt von andere nicht viel. Aber gut der D Verkehrsminister muss eher gucken wie er die Lobby ruhig stellt
@ Kieler definitiv. Nur so ne Offenheit würde ich mir hier wünschen.
Deutschland ist technologieoffen. Somit ist man zwangsläufig nirgends führend.
Als ich diese Wortwahl zum ersten in der App gelesen hatte dachte ich auch das gibt’s ja nicht,jetzt wird schon so rumgetrickst.
Einfach mal bei google unterschied voll selbstständig und autonomes fahren eingeben.
Diese Wortwahl ist noch der einzige Grund der mich abhält 3700€ in fsd zu investieren
Für 3700 Euro gibt es überhaupt kein FSD. ![]()
Ironie oder was soll uns das sagen?