Auffahrunfall ohne Aufzeichnung Dashcam

Wo kann man denn noch fahren? Hier in NRW ist alles zugepflastert mit 70 außerorts und 30 innerorts. Ist doch nur noch ein Dahinrollen und -schleichen. Die menschliche Aufmerksamkeitsspanne bei Langeweile ist quasi null. Man tut doch nichts mehr außer Dröge mit 50-70 innerstädtisch meist 30 dahinzurollern. Bin da selbst nicht besser, nur dass mein Auto selbst bremst.

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Auch wenn außen nichts zu erkennen ist: innen können alle möglichen Halterungen und Puffer verbogen und defekt sein.
Stoßstangen springen gerne zurück in die Ursprungsform, während die eigentlichen Teile, die die Energie schlucken kaputt sind.

Nachbar - besitzt selbst ein Autohaus - beim Ausparken uns hinten drauf. So gut wie nix zu sehen - bestand drauf, das prüfen zu lassen. Am Ende Reparatur von fast 2k€.

Wenn du 100% sicher bist, dass es einen Aufprall gab, würde ich das prüfen lassen.
Ansonsten halt spätestens, wenn der nächste drauf rauscht :slight_smile: (und dann hoffentlich kein „da war ja schon ein alter Schaden“ Kommentar gezogen wird)

Natürlich kann auch einfach tatsächlich nichts sein.

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In der EU sind es seit neuestem nur noch 10 Minuten. Ich nutze teslausb. (Einen Raspberry Pie, der einen USB-Stick simuliert und die Dashcam-Aufnahmen übers heimische WLAN auf den eigenen Server schieben kann.) Da hat diese Umstellung auch für einige Verwirrung gesorgt.

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Woher hast Du diese Information?
Bitte gib uns die Quelle, dass Tesla die Aufzeichnungslogik geändert hat. Danke!

Ja interessanter Punkt. Aber wie läuft das in der Praxis ab. Über die Tesla App einen Termin dafür ausmachen - checken lassen und die Kosten die ja bestimmt entstehen, der gegnerischen Versicherung zukommen lassen. Die zahlen dann in beiden Fällen ? Also wenn Schafen vorhanden auf jeden Fall, falls nicht den Fahrzeugcheck trotzdem ?

Wenn ihr Daten getauscht habt, dann meldest du der gegnerischen Versicherung ja einen Schaden, dessen Höhe noch nicht klar ist. Wenn der Gegner sagt „ja - wir hatten Kontakt“ ist es klar - wenn abgestritten wird, dann wird’s lustig.

Bei Tesla kenne ich die Abläufe nicht. Keine Ahnung, ob die direkt mit dem Versicherer abrechnen oder ob du das übernehmen musst.

Kann nur sagen, wie das kürzlich bei uns bei einem Parkrempler war (anderes Fahrzeug).
Versicherer des Gegners hat erstmal versucht, möglichst nichts zu bezahlen. Also ab zum Autohaus. Dort den Gutachter draufschauen lassen, das ging dann direkt an den Anwalt (von Autohaus vermittelt), der hat das mit der Versicherung geklärt. Sobald der Anwalt eingeschaltet war, war seitens der Versicherung plötzlich alles überhaupt kein Problem mehr.

Wenn du die Versicherungsdaten des Gegners hast, Ruf an, melde den Unfall und hör dir an, was sie vorschlagen. Vielleicht haben sie einen Bodyshop als Vertragswerkstatt.

(Versicherer findest du notfalls mittels Kennzeichen über den Zentralruf heraus.)

Danke dir. Deine Antwort ist sehr nett und wertvoll.

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Ja die Daten habe ich. Okay - kann da schon mal anrufen. Aber lieber gehe ich zu ner Teslawerkstatt anstatt zu ner Werkstatt der Versicherung, oder nicht ?

Schrieb ich doch: Ich nutze teslausb, eine Software, die auf einen Raspberry Pie läuft und im Tesla einen USB-Stick simuliert. Der Sinn dahinter ist, dass wenn das Auto vor dem Haus in Reichweite des eigenen WLAN steht, automatisch die Sentry-Aufnahmen zum eigenen Server rübergeschoben werden. Im TFF gibt es dazu eine Diskussion und dort wurde auch erwähnt, dass die Aufzeichnungszeit in Recents seit ein paar Updates in Deutschland (für andere EU-Länder kann ich es nicht mit Sicherheit sagen) auf zehn Minuten begrenzt wurde.

Ich habe das persönlich festgestellt, denn teslausb hat noch eine zweite Funktion: Es gibt einen versteckten Speicher, in den die Snapshots aus dem Recents-Ordner kopiert werden. So hat man quasi eine lückenlose Speicherung, die nur von der Größe der Speicherkarte abhängig ist und nicht nach 10 Minuten (früher einer Stunde) aufhört, wenn der Inhalt des Recents-Ordners überschrieben wird.

In diese versteckten Speicher habe ich nach einem Beinahe-Unfall (nach dem ich das Hupen vergessen hatte) geschaut, um die Aufzeichnung zu finden - und war erstaunt, das ich große Lücken hatte. Eine Rückfrage beim teslausb-Entwickler in den USA ergab, dass es seit neuestem Problem mit europäischen Teslas gibt, weil dort nur die letzten zehn Minuten im Recents-Ordner gespeichert werden. Wenn dann teslausb nur jede Stunde einen Snapshot in seinen verstecken Speicher schiebt, fehlen dort halt immer 50 Minuten.

Deshalb kann man nun teslausb so einstellen, dass alle 10 Minuten ein Snapshot gemacht wird. Und alles passt wieder.

tldr: Die Quelle bin ich selbst. Wenn ihr euch die Diskussion im teslausb-Thread reinziehen wollt, dann bitte sehr.

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Ich habe ein ähnliches Problem. Es handelt sich jedoch um eine Auffahrunfall mit 28.000 Euro Schaden! Mein Model 3 hat keinen Unfall erkannt, was ich schon ziemlich komisch finde! Ich hatte ebenfalls vergessen zu Hupen bzw. war ich schon in P und da habe ich aufs falsche Icon getippt. Ich konnte das Video auch noch kurz sehen. Die Polizei hat versucht vom Stick etwas wiederherzustellen, ohne Erfolg.
Nun warte ich seit 2 Monaten auf die Bestätigung der Gegnerischen Versicherung auf Kostenübernahme. Den eigentlichen Verursacher (Rollerfahrer), wegen dem ich Bremsen musste haben sie auch ohne Aufzeichnung noch bekommen.

Ist es normal das er bei einem solchen Rums keinen Unfall erkennt? Es leuchtet keine Warnmeldung nichts.


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Da hat auch keiner der Airbags ausgelöst?
Das wäre zumindest ein Trigger gewesen.

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Bei einem Heckaufprall?!

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Ich hatte einen Auffahrunfall, wurde auch nichts ausgezeichnet - sah nach nichts aus. Erst Tage später zeigten sich die Folgen. Hinten sprangen ein paar Halter raus so dass das Plastik im Kofferraum nicht mehr schloss. Auch unter dem Auto war die AHK Abdeckung weg. Auch einige Kratzer hinter dem Kennzeichen.

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Obwohl die Frontairbags nur bei frontalen Kollisionen ausgelöst werden sollen, können sie auch bei anderen Kollisionen ausgelöst werden, wenn die vorderen Aufprallsensoren eine entsprechende Aufprallstärke feststellen.
Also: grundsätzlich ja

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Ich hatte zuletzt eine knappe Situation, ganz knapp keine Berührung. Hatte gehupt, jedoch keine Aufzeichnung, obwohl das „beim Hupen aufzeichnen“ aktiviert ist und auch der originale Stick ohne Hub o.Ä. steckt. Hatte es dann am selben Tag nochmal probiert, dann kam eine Fehlermeldung, dass er den Stick nicht beschreiben kann. Stick gezogen und wieder gesteckt - jetzt gehts wieder. Mal sehen wie lange.

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Nein hat glücklicherweise kein Airbag ausgelöst. Aber ich hatte vorher eine Gefahrenbremsung eingeleitet und eigentlich hat dann die Dashcam immer aufgezeichnet, diesmal nicht.

Der originale Stick gibt relativ schnell auf, besorge dir lieber eine SSD da gibt es die Probleme nicht, das er nur sporadisch aufzeichnet. Mein Stick hat auch so angefangen, das er nach 5 Monaten immer wieder neu gesteckt werden musste damit er vom Auto erkannt wurde.

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Ja, genau das.
Habe 3 Sticks von Kingston, SanDisk Cruical ausprobiert: durch die permanenten Schreibvorgänge werden die Sticks m. E. zu warm.
Bin letztlich auch bei einer SSD gelandet (derzeit TeslaUSB, fliegt aber wohl mangels WiFi Empfang am Parkplatz wieder raus).

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Ich nehme das mal auf, weil mir am vergangenen Freitag ein ähnliches Ärgernis passiert ist. Denn ich konnte die Aufzeichnung zwar sehen und habe es für die Polizei vorbereitet, da wir aber von der Autobahn runter sollten und ich den Ganghebel betätigt habe, hat der meine bis dahin gelaufene Aufzeichnung weggehauen. Als wir am Rastplatz angekommen sind, konnte ich nichts mehr beweisen. Und so schnell wird man dann vom Unschuldigen zum Schuldigen.

Daher möchte ich mir die Frage erlauben: Ich habe das mit der Hupe gelesen, im Chaos aber nicht dran gedacht. Gibt es denn neben dieser Methode noch eine Alternative, die Aufzeichnung zu sichern?

Danke.

Per Sprachbefehl z.B.: „Dashcam speichern“
oder aber Fahrzeugmenü → Dashcam Schaltfläche.

Mit solchen Fragen kannst du in Zukunft auch gut hierhin, auch wenn es hier zum Thema passte: :slight_smile:

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