ich verstehe diesen Wahn mit den ganzen Knöppen heutzutage auch nicht mehr… Gerade die deutschen OEM´s oder auch Kia haben soooo viele davon… Wozu?? Muss doch alles per Kunsstoffspritzguss hergestellt werden, muss über den Globus geschifft werden, ist Energie intensiv etc.
Okay okay, auf der Enterprise gab es auch viele Knöppe, nehme an die Generation Ingenieure ist damit groß geworden und wurde nachhaltig geprägt
Du hast möglicherweise das Gefühl, dass du dadurch einen besseren Preis bezahlst.
Natürlich spart sich Tesla so eine Menge Geld.
Aber das landet eher in der Tasche der Manager.
Drehen wir die Sache mal um.
Was müsste ein Tesla kosten, wenn eine Infrastruktur vergleichbar der klassischen Hersteller vorhanden wäre. (Inkl. Provision der Verkäufer, Werkstattnetz etc)?
Kostet dann ein M3 >80.000€?
Das kann ich mir nicht vorstellen, denn es wäre nicht mehr konkurrenzfähig.
Wo ist also die Ersparnis hin?
Warum ist ein KIA EV6 preislich vergleichbar, obwohl es ein Händlernetz/Werkstätten und Verkäuferprovisionen gibt?
Müsste der dann nicht viel teurer sein?
Fragen über Fragen…
Allerdings gebe ich dir im Bezug auf die Rabatte recht.
Ich will nicht erst tagelang verhandelt um einen (hoffentlich) guten Preis erzielen zu können.
Das wird sich aber ändern.
Mercedes z.B. stellt nächstes Jahr auf eine andere Vertriebsform um.
BMW angeblich bis 2024.
Allerdings bezweifle ich, dass die Preise besser werden.
Nun bezahlen eben alle den gleichen, hohen Preis
Transparenter ist es aber in jedem Fall.
Ich drück lieber einen Knopf (von dem ich irgendwann blind weiß, wo er ist) als einen Touchscreen.
Auch würde ich gerne den Scheibenwischer an einem Lenkstock bedienen wollen, hab ich gerstern im Regen gemerkt, Automatik funktioniert ja bekanntlich eher bescheiden.
Und ein zentrales Display, zumindest mit Tempo und Navianzeige, muss gar nicht HUD sein, fände ich auch sehr angenehm-
Mein Sohn hat schon richtig bemerkt, dass Handy daddeln verboten ist, am Tesla aber quasi alles über das zentrale Display gefummelt werden muss
Der EQS, der mir in einer längeren Vorstellung präsentiert wurde, war so verarbeitet, dass ich mein MiC Model 3 so nicht abgenommen hätte.
Mein Kawasaki Händler ist auch hervorragend, allerdings habe ich 50 km Anfahrt, weil alles was näher liegt grottig ist.
Leider hat er keinen Ranger und eine Stunde Arbeitsausfall kostet mich zwischen 60€ und 150€ Umsatz.
Ist mir zu viel Bling Bling, will klares , puristisches Design. Ambiente Licht finde ich persönlich furchtbar, erinnert mich an das Etablissement, das vor dem Body Shop in München ist.
EQS ist auch keine Alternative für mich, geht bei den Fahrleistungen los, hört bei der Praktikabilität auf und SuC gibts auch keinen.
Die SuC Preise sind mir im Übrigen wurscht, zumindest momentan noch.
Ich kann nur für mich sprechen, aber Umsatzprovisionen führen zu einem Zielkonflikt zwischen den Eigeninteressen des Verkäufers und meinen als Kunde. Meine Lebenserfahrung zeigt, dass ich einem Verkäufer mit Umsatzprovision (inkl. Immobilien- und Versicherungsmakler, Finanzberater etc.) nicht vertrauen kann.
Insofern ist mir das provisionsunabhängige Modell der Tesla Sales Advisor sehr sympathisch, zumal mich meiner auf ein besseres, günstigeres und schneller lieferbares Modell hingewiesen hat, dass ich sonst übersehen hätte. Ebenso wie der Online-Vertrieb durch den Hersteller, der erfahrenen Kunden den Kauf ohne jeglichen Verkäuferkontakt ermöglicht. Diesbezüglich war Tesla den Legacy-Herstellern sehr viele Jahre voraus, so dass es viele inzwischen nachmachen.
Teslas Geschäftsmodell ist nicht nachhaltig (Korrektur: Was den Absatz von Autos angeht). Man muss die richtigen Entscheidungen treffen, davon entfernt sich Tesla immer mehr. Beim Furzkissen sind sie übrigens Marktführer yeah
Ich verstehe nicht, warum es für manche schmerzhaft ist, statt der zwei Buchstaben „sales advisor“ bzw. „service advisor“ zu schreiben. Für mich sind eher die zwei Buchstaben schmerzhaft, besonders diese zwei.
In etwas geringerem Maße gilt dies auch für DC statt Destination Charger bzw. Gleichstrom oder SC statt Supercharger bzw. Service Center.
Selbst ohne Verwechslungsgefahr kann ich mich mit DeC und SuC und SeC etc. nicht anfreunden.
Vielleicht eine Berufskrankheit von mir. Für mich ist es immer eine Qual, Programm-Quelltexte zu lesen, in denen die Bezeichnernamen schlecht gewählt sind.
Im Zusammenhang mit meinem übrigen Beitrag ergibt sich nach meiner Ansicht, dass ich den Sales Agent gemeint habe.
Das Bezeichnername-Problem kenne ich. Die Negativ-Rekorde waren fast zeilenlange Namen in Berndeutsch-Mundart oder nur Zahlen, welche überhaupt keine Hierarchie erkennen liessen.
Noch schlimmer war für mich die Uebersetzung der Business-Konzepte in IT-Konzepte. Damit habe ich Monate bis Jahre verbracht, da für einen klaren IT-Begriff häufig eigenwillige Umschreibungen gesucht und gefunden wurden.
Beim Thema Service muss ich unseren DFF (Daimler Freunde und Facharbeiter) Fans hier recht geben. Da hat Tesla noch etwas Nachholbedarf. Aber auch hier weiß CarManiac Anderes zu berichten:
Ich glaube du hast dir die Frage selber beantwortet. Ein Tesla kostet dann nicht viel mehr als heute, nur wird ein Teil der Marge von „Verkäufern“ abgeschöpft. Das kommt weder mir noch Tesla zugute.
Na da haben wirs ja. Tesla ist in dieser Hinsicht der Konkurrenz 12 Jahre voraus.
Und das ist bei den anderen, die an der Umfrage mitgemacht haben, und für teures Geld einen Wagen mit Ringen oder Propeller auf dem Grill gekauft haben, etwa anders?
Tesla-Käufer sind zufriedener mit ihren Wagen als Audi- oder BMW-Käufer.
Der Aftersalesmarket besteht quasi nicht, ist der Markt gesättigt und ein Gebrauchtwagenmarkt entsteht, ist das Geschäftsmodell dahin (Ja, richtig, nicht jeder will einen Tesla fahren).
Die Firma ist nur auf schnelles Wachstum und gleizeitiges Einsparpotential getrimmt.
Neue Softwarelösungen sollen funktionierende Hardware ersetzen.
Es wird Plastik aus Rohöl verbaut (Kunstleder), keine Materialen z.B. aus Rizinusöl oder anderen Biokunststoffen, oder gar Holz/Papier oder nachwachsenden Rohstoffen (wer andere Quellen hat bitte nachreichen).
Was bleibt ist ein teurer Plastikbomber, der derzeit noch konkurrenzlos ist aber eher billiger (dabei jedoch nicht günstiger) als besser wird. Der letzte Satz war meine Meinung
Welche Daten hast Du dafür. Und was sollte eine börsennotierte Firma sonst tun. Hast Du Dir mal angesehen wie die Materialanmutung z.B. im Q4 etron ist. Ist glaube ich auf Einsparpotential getrimmt. Tesla nimmt das Geld für R&D und Ausbau der Fabriken, sehe daran nix verwerfliches.
Also ich würde den EQE jetzt nicht als M3 Konkurrent sehen… der wird das Model S hier ersetzen. Für den EQS hat Tesla nix im Angebot. Das is Luxus, und ausser Längsbeschleunigung hat da auch das neue Model S nur nen spartanischen Innenraum mit Platsiksitzen zu bieten. Fürs Model 3 wird dann wohl der neue EQC kommen…
Wo Tesla den anderen Autobauern erheblich voraus ist, ist das Image bei nicht Teslafahrern. Begegnet man Leuten ohne Tesla-Erfahrung ist die Reaktion fast immer positiv. Oft sind sie erstaunt, dass es auch billige Autos (<100000) gibt. Selbst andere Elektrofahrer reagieren bisher immer interessiert und selten distanziert.