Das erkennen aber viele einfach nicht, weil sie nur oberflächlich das sehen, was ihnen gerade geboten wird. Der Glaube, andere Hersteller wären insgesamt weiter, weil da geht ja die Schildererkennung, ist eben einfach ein Irrglaube der auf Unwissen basiert. Noch dazu kommt, dass die meisten Althersteller einfach Systeme zukaufen und selbst keinerlei Anteil an dessen Entwicklung haben. Gleiche Fehlannahmen gibt es bei den Akkus. Es macht einen Unterschied ob man weiß wie das Bier gebraut wird oder nur, wie man die Flaschen in eine Kiste stellt. Aber in allen (E-)Autos ist ein Akku, für den Benutzer ohne technisches Hintergrundwissen ist da somit kein Unterschied.
Schöne Metapher, (c) Horst Lüning ![]()
15 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: AirPlay und andere Streaming-Protokolle im Tesla
Bitte wieder zurück zum Thema. Wie man Musik vom Handy zum Auto streamt (derzeit mit Bluetooth) gehört nicht dazu und kann in einem passenden anderen Thread diskutiert werden.
OK, damit ist hier erstmal für Aufräumarbeiten geschlossen.
Hier geht es jetzt wieder um:
Na ja, stimmt ja.
Die jetzige Situation mit der Europa Software ist ja definitiv eine Auslaufversion.
Wenn man Frank Wunderlich-Pfeiffer von golem Glauben schenken will, dann ist Tesla nicht wirklich vorauss:
Akkutechnik: CATLs Qilin-Batterie schlägt Teslas 4680-Akku deutlich
Der größte Akku-Hersteller der Welt hat seine Akkupacks weiter optimiert und stellt damit Teslas alte 4680-Technik in den Schatten.
Nun hatte Herr Wunderlich-Pfeiffer schon einige wunderliche Aussagen gemacht. Aber mich würde hier wirklich mal Eure meinung interessieren.
Schon allein die Behauptung, dass Teslas Akkutechnlogie „alt“ sei, lässt mich doch sehr deutlich zweifeln.
Meine Meinung ist: wenn beide Typen in Großserie sind, ist ein sinnvoller Vergleich möglich. Wenn man Ankündigungen vergleicht, hat man viel zu tun, obwohl nur ein kleiner Bruchteil von ihnen verwirklicht wird.
Nun, für diese Aussage braucht man diesen Herren doch gar nicht. CATL ist aktuell der größte Zellproduzent der Welt, ist in verschiedener Zellchemie serienreif und wohl aktuell schon der größte Zelllieferant von Tesla. Tesla stellt aktuell eigene Zellen nur in kleinsten Stückzahlen her und die wirklich erreichten Leistungen sind noch gar nicht öffentlich gemacht.
Wie es im nächsten Jahr bei den 4680- iger Zellen aussehen wird, werden wir sehen.
Also abwarten und Tee trinken.
Der wesentliche Vorteil der 4680-er ist nicht die Zellchemie, sondern die Produktionsweise mit Trockenbeschichtung. Dadurch muss das flüssige Elektrolyth (oder sowas) nicht mehr energieintensiv getrocknet werden, was viel Energie, Zeit und Produktionsfläche spart… also enorm Kosten spart!!!
Das tabless Design bringt dann zusätzlich noch Vorteile bei Volumeneffizienz, Wärmeableitung und Ladegeschwindigkeit.
Jo, so langsam sollten sie damit Mal aus dem Tee kommen…
Das ist schon richtig, bezieht sich aber auf den Vergleich mit den aktuell verwendeten Rundzellen von Tesla.
CATL hingegen will seine prismatischen Zellen optimieren. Bei der Zellchemie wird lediglich gesagt, dass hier grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten bestehen. Zur Fertigungstechnologie der Zelle selbst, gibt es keine Aussagen.
Allerdings ist es wohl gelungen den Räumlichen und gewichtsmäßigen Anteil der Zelle an der gesamten Batterie auf bis zu 80% zu erhöhen. Außerdem soll die Kühlung, verglichen mit den aktuellen Zellarchitekturen, erheblich verbessert worden sein. Die angekündigten 255 Wh pro kg beziehen sich wohl auf eine Li Ni Zellchemie und auf die gesamte Batterie, was bedeuten würde, dass diese bei einem Model S mit ca. 100 KWh nur noch knapp 400 Kg wiegen würde.
Außerdem wäre sie deutlich kleiner, sodass wohl bis zu 150 KWh möglich würden.
Zur eigentlichen Fertigung der Zelle wird hier nichts gesagt. Allerdings dürfte die Trockenelektroden Technologie von Tesla in dieses prismatische System durchaus integrierbar sein. Alles evolutionäre Entwicklungsstufen und noch keine Revolution der Zelle selbst, aber trotzdem ein großer Schritt in die richtige Richtung. Man kann also gespannt sein.
Besonders spannend dürfte Kosten und Materialeffizientere Zellchemie wie LiFePO4 oder auch Natriumchemie werden.
Das betrifft nur Teslas Produktionsprozess. Den sie noch immer nicht richtig am Laufen haben.
Tesla will ja inzwischen 4680er von mehreren anderen Lieferanten beziehen, ob die auch einen trockenen Beschichtungsprozess anstreben, ist nicht bekannt, oder?
4680 ist ja erstmal ein Format, zu dessen Realisierung verschiedene andere Technologieschritte nötig sind (wie das „tabless“ Design). Die Trockenbeschichtung ließe sich vermutlich mit vielen Zellformaten realisieren. Wenn sie denn stabil funktioniert.
Was ist los? Ist der Thread kaputt?
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