Macht Mercedes ja auch. Und nein, es wäre in vielen Fällen kein Problem, an Endhaltestellen Ladesäulen aufzustellen, vor allem weil die von mehreren Fahrzeugen genutzt werden können und deren Reichweite verlängern.
Die DB Regio hat doch schon Ende 21 die ersten BYD Busse der 12 Meter Klasse mit 422 kWh Batterie und bis über 400 km Reichweite im LK Karlsruhe übernommen. Hat MB da in der Fahrzeugklasse auch eBusse für den Landkreisverkehr? Ohne Brennstoffzelle dürfte die Technik doch beherrschbarer sein, oder?
Lt Homepage Mercedes haben die eCitaro bis 396 kWh, also sollte das doch gehen, wenn die lieferbar sind.
Nochmal. Die kWh des Akkus zu vergleichen ist nicht sinnvoll… ein Gen1 Bus mit 400 kWh wird sehr wahrscheinlich weniger Reichweite und Ladegeschwindigkeit haben, als ein Gen3 Bus mit 300kWh Akku (heute durfte ich mal einen EQC an einer 500A Ladesäule bewundern - heisse 98 kW Ladeleistung bei 48% SOC, vgl 179-148 kW zwischen 30 und 50% bei meinem 3 Jahre alten M 3…)
Ich würde den BYD Bussen da schon deutlich fortgeschrittene Implementierungserfahrung, und höhere Effizienz zumuten, als dem MB Bus…
Was ich interessant finde, ist dass die bei fast 700kWh eine Reichweite von 220km angeben.
Bei den LKWs sind sie aktuell bei 300kWh 300km und 400kWh 400km.
Warum sind die Verbräuche im Stadtverkehr so hoch?*dummfag
Ich nehme an, dass bei Bussen (speziell im städtischen Stop/Go-Betrieb) eine Menge Energie für’s Heizen/Kühlen und sonstige Komfortfunktionen (Tür auf/zu, Fahrwerk absenken, Beleuchtung, Bildschirme, etc.) draufgehen.
Und Rekuperation holt auch nicht alles zurück, was von Haltestelle zu Haltestelle in kinetische Energie investiert wurde.
18% des Verbrauchs im Leerlauf…
Wasserstoff und Batteriespeicher erfüllen komplett verschiedene Zwecke.
Batteriespeicher sind für Tagesschwankungen, Wasserstoffspeicher für saisonale Unterschiede und Dunkelkaltflauten.
Beide Speicherarten sind sinnvoll, können sich aber nicht gegenseitig ersetzen. Wasserstoff ist als Tagesspeicher zu ineffizient, Batterien zu geringe Kapazität als saisonaler Speicher.
Ist hier aber OT, weil es hier um Mobilität geht und nicht um Speicher.
Speicher und Wasserstoff im Industrieeinsatz bitte hier diskutieren:
Wasserstoff - in Industrie und als Speichermedium
Danke.
Na ich mach das dann on topic.
Dem Beitrag nach @Hendrik zu schließen, eignet sich ein Batteriespeicher in der Mobilität als Tagesspeicher, also im Bus oder LKW als Beispiel. Wasserstoff dagegen ist als Tagesspeicher in der Mobilität ungeeignet, da zu ineffizient und teuer.
Was ja auch korrekt ist - man kann ab uns zu auch mal ein Körnchen Fakten zufällig finden ![]()
Wobei dann noch zu klären wäre, wie man die dafür erforderlichen Menge an Wasserstoff überhaupt wirtschaftlich speichern kann. Da sehe ich noch keine Lösung. Man wird wohl Ammoniak oder Methan speichen müssen.
Wobei NH3 kaum Vorteile beim Volumen bietet und ebenso hochgradig gefährlich ist und die Infrastruktur dafür speziell überwacht werden muss.
In einem Bahnkesselwagen werden um 50-55.000kg Ammoniak transportiert. Das entspricht in etwa 9.000kg Wasserstoff (~158kgH2 je Tonne NH3)
So ein Bahnkesselwagen hat üblicherweise etwas über 100m3 Inhalt.
Nein, H2 ist nur explosiv - und muss halt in Höchstdruck- oder Cryobehältern transportiert werden; NH3 ist explosiv, giftig, wasserlöslich, verbleibt deutlich länger an Ort und Stelle bei Freisetzung…
Gibt immer wieder mal Freisetzungen davon mit ordentlichem Großaufgeboht von Feuerwehren selbst wenn sonst „nix“ passiert mit Ammoniak (zb aus industriellen Kälteanlagen).
Die grüne Linie beschreibt die Alternative Wasserstoff doch ganz gut. In dem Fall bei Bussen:
https://twitter.com/eamonnmul/status/1661652931740069888?s=46&t=JUF6dkEnk47qEvb2zpzxbA
Sieht ja im PKW nicht anders aus.
Ich frag mal, warum Österreich derartig katastrophal dasteht - und warum überhaupt H2 Busse in Betracht gezogen werden, wenn man mit einem Bruchteil der Investitionskosten einfach an den Endstationen HPC Charger (e.g. HYC-400 Alpitronics, weil die auch tatsächlich funktionieren) hinstellen könnte, und die vorgeschobenen Argumente Pro-H2-Busse evaporieren…
Weil unser land von muppets ohne jegliche facheinschlägige Ausbildung regiert wird.
Ich pick mich auch bald auf die Straße mit dem Slogan “Ausbildung auch für politiker”
Bernhard
Weil wir Wasserstoff nicht in ausreichendem Maß im eigenen Land herstellen können, denn der Ausbau der Erneuerbaren geht ja kaum voran.
Und der Wasserstoffimport ist das Nachfolgegeschäft für die OMV, wenn sie Vladimirs Öl und Gas nicht mehr verkaufen können.
Und Big Oil war immer schon wichtig für die Politik, aufgrund seiner Schmierfähigkeit, ob die Lubrizität von H2 ähnlich gut wird, wird sich zeigen…
Ich verweise da mal auf die Tatsache das H2 die Eigenschaften von Öl negativ beeinflusst.
BMW ist ja nicht ohne Grund erfolgreich am H2-Verbrennungsmotor gescheitert….
Weniger Leistung, hoher Verbrauch und keine hohe Lebensdauer….
Dann würde er weniger als 1KG/100km verbrauchen, kann ich mir eigentlich nur schwer vorstellen.
1kh H2 = 33kWh