Tesla Vision vs. Radar

Mit Fahzeugsoftware 2020.20.9 bzw. 2022.24.6 wurde das Fahrzeugradar (sofern in de Fahrzeugen noch verbaut) zugunsten einer Kamera-basierten Umgebungserkennung abgeschaltet.

Pro und contra sollen hier diskutiert werden.

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Also wenn jetzt zwangsweise der Radar wegfallen soll ist das schon extrem sch… . Hatte nie groß Probleme mit Phantombremsungen und dergleichen. Im Gegenteil AP bis 150 ausfahren zu können ist extrem praktisch in DE. Dagegen soll der Vision basierte AP ja bei Nebel oder Regen so richtig schlecht sein. Finde das nichz in Ordnung, werde ab hier aus dem ständigen Updaten aussteigen so lange wie möglich. Radar hat schließlich auch, wenn es gut funktioniert, die Möglichkeit den Verkehr vor dem vorrausfahrenden Wagen zu erkennen und darauf zu reagieren. Mit Vision geht das nur, wenn das vorrausfahrende Auto nicht die Sicht versperrt. Schöne Sch… das Ganze. Das wäre ja im Prinzip auch eine Wertminderung. Wenn es in einem Jahr (seit Tesla-Vision US Start) nicht gelungen ist die 150 km/h beim AP zurückzuerhalten, habe ich Bedenken, daß das überhaupt jemals kommt.

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Die Vmax bei VisionOnly dürfte Priorität NULL haben. Es wird bei 140 bleiben weil für die meisten Märkte ausreichend.

Sollte sich die ZwangsVisionierung tatsächlich mittelfristig bestätigen, wird es Klagen gegen Tesla geben. Imho zu Recht.

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Das sind doch völlig haltlose Annahmen von Euch, die schon alleine dadurch entkräftet werden, dass die Abstandseinstellung bei der Vision-Only-Lösung im Moment im Minimum nur einen Wert von „2“ zulässt.

Hätte Tesla nie vor das wieder zu normalisieren, würden sie euch die Einstellung „2“ einfach als „1“ anzeigen, dann fiele es nie auf.

Man geht einfach mit der AI-Lernkurve von der sichersten Einstellung wieder in die „unsicherste“, somit wird das Risiko verringert, bis das System so hoch entwickelt ist, dass es die Vergleichsergebnisse mit Radar+Lidar hergeben.

Ich persönlich finde die Entwicklung sehr spannend, die TeslaVision nutzt. Habe vorhin die 2022.24.6 bekommen und bin gespannt auf die morgige erste Fahrt damit.

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Ich nehme an du hast bessere Daten, um diese Entscheidung zu treffen. Laut Tesla ist Vision sicherer als Radar.

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Der Radar ist bisher nicht nur bei AP aktiv, sondern auch bei den Notbremsfunktionen. Deshalb gibt es ja die Phantombremsungs-Problematik überhaupt. Ich habe aber auch die positiven Seiten schon miterlebt, also das abbremsen, als Reaktion auf den vor dem Vordermann fahrenden Wagen, der bremste, bevor der Vordermann überhaupt gebremst hat. Das ist schon ziemlich cool, wenn man die Möglichkeit hat vorrausschauend geschützt zu sein durch eine Technologie, die mehr sieht als Augen oder Kameras könnten. Vielleicht nochmal zum Verständnis, der Radar kann anhand von Reflektionen über die Fahrbahn Verkehrssituationen in der Ferne unter dem vorausfahrenden Wagen hindurch erkennen. Das geht mit keiner Kamera, egal wieviel AI dahintersteckt. Von daher ist der Radar auch einfach ein wichtiges Sicherheitsfeature, das plötzlich wegfällt. Der Grund es wegzulassen ist natürlich vor allem Kosten einzusparen. Seit 2021 hat dieser Trend den Wagen in der Herstellung billiger zu machen leider zugenommen.

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Das ist natürlich ein gutes Argument, an das ich gerade nicht gedacht hatte. Ist halt echt schade, dass die Hardware da ist, aber nicht mehr verwendet wird :face_with_diagonal_mouth:

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Ist das nicht vielmehr Hörensagen und einem Tweet von Elon geschuldet, in dem er auf ein Video antwortet, in dem es so aussieht, als würde das Fahrzeug dies berücksichtigen?

Ich habe das in über 30.000km noch nicht erlebt, kenne niemanden, der hier in den letzten Jahren von einer solchen Situation berichtet hat und habe keine weiteren Videos mehr gesehen, in denen das zu sehen ist.

Tesla hat meines Wissens auch nie offiziell damit geworben.

Die Vorstellung ist toll und mich hat das damals auch schwer beeindruckt, denke aber nicht, dass es diese Funktion tatsächlich gibt.

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Das Video und den Tweet kenne ich tatsächlich nicht, selbst mitbekommen habe ich es schon 2 mal auf 30.000 km. Ist ne Sache von Sekundenbruchteilen, aber funktioniert.

Warum am Radar festhalten, auch wenn es in seltenen / speziellen Situation besser sein mag, man aber dafür aber die Chance hat möglicherweise in viel häufigeren Situationen die Erkennung zu verbessern?

Ich hatte es schon mal im Update-Chat gepostet, hier sieht man als Beispiel drei Fahrsituationen in denen Vision besser als Radar sein soll:

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Ja, das wurde vor nem Jahr zur Erklärung gepostet. Der zuständige Chefentwickler im Bild zu sehen hat Tesla mittlerweile verlassen.

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Ja, das ist bekannt. Ich habe das aber bisher nicht so verstanden, dass es irgendetwas mit seinen Arbeitsergebnissen zu tun gehabt hätte. Auch würde ich Karpathy nicht als Chefentwickler, sondern als Leiter des Teams sehen. Die Arbeit machen sicherlich viele Personen.

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Er hat von sich aus aufgehört. Das muss nichts mit seiner Arbeit zu tun haben, ist aber ein denkbar schlechter Zeitpunkt für die Umstellung auf Tesla Vision.

Die Umstellung ist doch erfolgt als er noch da war, es wird nur jetzt größer ausgerollt. Ich sehe da jetzt kein Problem, wie gesagt, die Arbeit macht ein ganzes Team, die werden auch ohne ihn weiter daran arbeiten.

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Die Umstellung findet gerade statt für Teslas mit Radar, vorher gab es nur Tesla Vision nur in US für Neuwagen ohne Radar. Wie gesagt, das Problem sehe ich in erster Linie an dem Punkt wo Hardware die der Kunde bewusst gekauft hat einfach deaktiviert wird ohne die Möglichkeit zur Wahl. Solche Eingriffe fallen eigentlich unter den Umstand Rückruf, da ansonsten der Kaufvertrag verletzt wird und der Wagen in einer Weise verändert wird, die es eigentlich erlaubt die Rücknahme des Wagens durch Tesla einzuklagen. Das ist schon ziemlich heikel und schlecht durchdacht und sollte so auch nicht stillschweigend hingenommen werden.

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Das wäre aber auch nicht anders wenn Karpathy noch da wäre.

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Nur der Vollständigkeit halber: Andrei Karpathy war nicht Chefentwickler, sondern Teslas K.I.-Chef. Das ist eine übergeordnete Rolle, bei Tesla ist K.I. überall Thema, u.a. auch in der Produktion usw. Das Autopilot/FSD-Team hat durch seinen Weggang nach allen bekannten Informationen keine echte Veränderung erfahren.

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Um den geht’s mir auch gar nicht, sondern um die unzulässigen Änderungen am Wagen.

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Wenn man bei Tesla genau auf Zulässigkeiten achten/schauen würde, hätten wir mit Sicherheit den Wächter-Modus & paar andere Features nicht mehr.

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Ich persönlich freue mich auf Tesla Vision.

Nach allem was man hört deutlich besseres Anfahren/Abbremsen als mit Radar (wird gerne mal als „human-like“ bezeichnet). Für mich mit viel Stop&Go super, wenn’s nicht mehr ständig eiert und ruckelt.

Ob 140 oder 150 mit AP juckt mich persönlich überhaupt nicht.

Die Sicherheit von Tesla Vision (z.B. die Notbremsassistenz ohne Radar) wurde von der NHTSA überprüft und bestätigt.

Ich sehe das für mich als Verbesserung.

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