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Kritik am Audi Q7 e-tron

Der Q7 wird mit einem Verbrauch von 1.9l angegeben. Dabei braucht er im echten Leben 11 oder mehr l auf 100km.

Ich finde bei den PHEV geht es einfach zuweit was die Abweichungen angeht.

Für mich müssten die Kisten auf einen maximalen Verbrauch begrenzt werden. Wer schneller fahren will muss halt ständig nachladen.

Mod Note: Thread Titel geändert, um Verwechslungen zu vermeiden

+1

Das Problem ist nicht spezifisch für den Audi Q7 etron, sondern vielmehr die komplizierte Mischrechnung der offiziellen Norm. Was denkst du, weshalb haben die Kisten alle nur 30 km elektrische Reichweite wo der Zyklus ja nicht mal 20km dauert? Die Hersteller optimieren auf die Testverfahren hin, nicht auf den Betrieb in der Realität.

Auch ein Volvo V60 D6 Plug-In verbraucht offiziell 1,8 l/100 km und wir alle wissen, dass dieser Wert in der Realität stark schwankt. Wieso also nicht einfach zwei Werte angeben? Einen für den rein elektrischen Betrieb (20 kWh / 100km) und einen zweiten bei leerer Batterie (7 Liter / 100 km). Das wäre transparent gegenüber dem Konsumenten und dann kann sich ja jeder selbst abschätzen wie sein Schnitt etwa sein wird. – Spritmonitor listet den Volvo Diesel-Plug-In übrigens mit 4.8 Liter auf 100km. Immerhin ein deutlicher Unterschied zu den konventionellen Stinkern mit 8 Liter Verbrauch. Die Lust seinen Stecker möglichst überall reinzuhalten scheint also weit verbreitet zu sein :laughing:

Mit dem WLTP werden (hoffentlich) Konzepte wie der Q7 etron und Konsorten zumindest was die Klassifizierung betrifft bald abgestraft.

Hey du hast mein Thread gekapert!

Ich antworte aber sehr gerne in deinem[emoji16]

Deine Aussage beruht wie wir alle wissen nicht auf deinen eigenen Erfahrungen sondern auf denen eines einzelnen anderen Users dieses Forums (das bin übrigens ich).

Und die Aussage im echten Leben in Vergleich mit dem Normverbrauch setzen ergibt wie alle, die den alten Thread kennen, auch keinen Sinn. Ich schreibe dort über 180 bis 200 km/h und keine Rücksicht auf das Erreichen des nächsten SuC oder auf genug Restkapazität um nach Ankunft am Ziel wieder zurück zum SuC zu kommen.

Bei der Fahrweise müsste ich alle 150 km zum SuC und 40 min laden. Dann sind wir beim Model S auch weit weg vom Normverbrauch. Und jetzt rechne das mal auf ein Model X hoch. Viel Spaß!

Und das geht dann auch zu weit was Abweichungen angeht.

Warte mal an, bis ich den Thread mit Infos füttere wenn ich weniger AB fahre…dann sind wir ganz schnell bei einem Verbrauch nahe an der Norm.

2020 werden die Plug in Hybride (laut Mercedes - vermutlich NEFZ) bei ca. 100 km elektrischer Reichweite liegen.

Dann sollten wirklich viele Fahrten rein elektrisch möglich sein.

Bis dahin gibt es aber vermutlich große Akkus für BEVs mit denen man 700 - 800 km am Stück fahren kann.

Naja, den begrenzten Platz könnte man ja auch als Grund anführen. Wo soll der Akku denn in einem Verbrenner hin, sollte man in 3 mal so groß machen. Im Q7 ist das Fach unter Kofferraumabdeckung weggefallen…sonst wäre der Kofferraum dran gewesen…

Hier die Formeln aus den beiden bekannten Werten Verbrauch in l/100km, kWh/100km und der NEFZ-E-Reichweite in km die jeweiligen Informationen zu berechnen:

Verbrauch Treibstoff ohne Elektromotor-Anteil:
([NEFZ-E-Reichweite in km] + 25km) x [NEFZ-T-Verbrauch] / 25km

Verbrauch Elektromotor ohne Treibstoffanteil:
[NEFZ-E-Verbrauch] x (([NEFZ-E-Reichweite in km] + 25km) / [NEFZ-E-Reichweite in km])

Für den Q7 e-Tron berechnet sich bei 1.8 l/100km, 18.1 kWh/100km und 56km E-Reichweite (Angabe für 19’’ Felgen) somit 5,83 l/100km & 26,18 kWh/100km. Für die 20 und 21 Zoll Felgen ergibt sich bei 1.9 l/100km und 19.0 kWh/km somit 6,16 l/100km und 27,49 kWh/100km.

Achtung: das ist NEFZ-Zyklus-Werte. Die Werte werden von Tesla identisch ermittelt und beworben.

Und noch hier vom Passat GTE Limousine, weil ich gerade dabei bin:
Aus den 1,7 l/100km und 12,5 kWh/100km mit 50 km NEFZ-E-Zyklus ergeben sich normale Verbrauchswerte von 5,10 l/100km und 17,75 kWh/100km. Nach dem nächsten Tanken werde ich den Treibstoff-Verbrauch auf den gesamten Lebenszyklus meines Autos erreichen oder sogar unterbieten (meinen derzeitigen Spritmonitor-Verbrauch siehst Du in meiner Signatur). Im eiskalten Winter. Auch mit einem bösen VAG-Auto. :wink:

Klar kommt da noch der Elektroanteil hinzu, aber der ist aufgrund meiner Weitstreckenfahrten leider ziemlich gering.

@OS Electric Drive: Deine Beiträge in dem anderen Thread zum Audi Q7 etron kann ich voll und ganz unterschreiben!

Im Vergleich zum Q7 tdi mag der Q7 etron um einiges sparsamer sein, aber absolut gesehen verbraucht er immer noch
viel zu viel und vor allem Diesel. Die Plugin Hybride von Mercedes sind ja immerhin Benziner.
Der Q7 etron kostet ab 80500€ - warum man, wenn man so viel Kohle heutzutage in ein Auto investiert, dann keinen
Tesla kauft, begreife ich einfach nicht.
Und wenn es denn unbedingt ein SUV sein muss, dann ist ein Model X preislich auch nicht mehr fern,
zumal wohl kaum jemand einen Q7 etron in der Basisausstattung kaufen wird
und somit schnell in den Preisregionen des Model X landet.
Das beste Plugin Modell ist für mich nach wie vor der alte Opel Ampera bzw. Chevrolet Volt, dem (sicherlich nicht in einer
vergleichbaren Fahrzeugklasse mit dem Audi) keiner der aktuellen Plugin Hybride das Wasser reichen kann.
Trotz zweier weiterer Urlaubsfahrten sind wir ihn über 2 Jahre mit 2 Litern Super im Schnitt gefahren.
Das Schlimme ist, dass die meisten solcher SUVs dann auf der Autobahn auch noch ordentlich getreten werden,
so dass der Verbrauch dann endgültig jenseits von Gut und Böse ist.
Da hilft dann der Akku auch nicht mehr viel, sondern eigentlich nur noch ein Tempolimit, was m.E. eh überfällig ist.

Man sollte den i3 REX nicht vergessen. Der ist auch ein PHEV, und ich halte ihn für wesentlich besser als den Chevrolet Bolt. Leider kann man Zweiteren hier in Europa nicht wirklich bekommen, womit sich die Option sowieso erübrigt.

Den Prius Plug-In (Gen 2) halte ich auch für recht gut. Da bleibt der Verbrauch wenigstens recht niedrig wenn der Akku alle ist. Aber der kommt erst noch. Und knapp dahinter kommen einfach schon die VAG PHEVs - und der Kia Optima sowie später vermutlich der Hyundai Ioniq PHEV.

Ich sehe das auch so, dass ein PHEV einfach nur dazu dient den Vorgaben der CO2 Reduktion Rechnung zu tragen. Für die Umwelt hat das KEINE Belange. Die Zeiten sind heute einfach andere als vor 10 Jahren. Wir müssen uns alle anstrengen und man kann sicher nicht von jedem erwarten ein EV zu kaufen wenn es nicht passt. Und wenn jemand gerne SUV fährt, gibt es ja Tesla Model X :slight_smile:

Es gibt für mich aber einfach keine Grundlage mehr, dass jemand für sich beansprucht mit einer Schrankwand 200km/h und das mit Benzin / Diesel angetrieben zu fahren nur weil er es sich leisten kann oder gerade bei 1% Autos wo das eh das Thema des Chefs ist.

Wenn es ein SUV sein muss, dann müssten 130 reichen, so ist das eben… Ich kann auch nicht mitten in der Nacht die Fenster aufreisen und die Musik aufdrehen nur weil mir danach ist.

Hätten wir nicht den Klimawandel als mega Bedrohung vor der Türe stehen dann wäre mir es auch echt egal! Solche Green Washing Kisten sind einfach nicht meine Welt!

Es ist ja nicht nur der Klimawandel.

Die Luft in den Städten ist eine Katastrophe !

In den letzten 10 Jahren haben sich in Europa z.B. die Astmaerkrankungen verdoppelt.
kkrn.de/uploads/media/Nachbe … Asthma.pdf

Vor allem bei Kindern !!

In anderen Städten und Ländern wird es vermutlich noch viel schlimmer sein.

Wir ersticken in unserem eigenem Dreck.

Wenn man den Verbrauch gesetzlich deckeln will, maximal Geschwindigkeiten einführen soll ist das alles nur eine Frage bis zu welchem Grad man einschreitet.
130 kmh? 180 kmh? 220kmh?
Wie weit geht man? Schreibt man Fahrgemeinschaften vor halbiert sich der Sprit verbraucht pro Person und Strecke!
Kupfert man die 1 Kind Politik ab und portiert sie auf eine 1 Auto / Haushalt Vorgabe?
Verbietet man Diesel (nicht fern in einigen Ländern/Städten).

BOT: ich sehe PHEV auch als vorrangige Entwicklung für geschönte Verbrauchswerte in der Theorie auf dem Messestand. Es gibt sicher enorm viele PHEVs welche nie / maximal alle 1000 km einen Stecker sehen.
Früher hat man Spaltmaße abgeklebt, Luft bis zum Anschlag in die Reifen gepumpt und am besten noch alle Sitze raus gebaut bis zur Schummelsoftware um den Verbrauch schön zu rechnen während man real immer schwerere Autos baut.

+1

Ein weiter so kann es leider nicht mehr geben. Die Hoffnung auf Vernunft hat nichts gebracht. Schau mal Stuttgart, da steht bald JEDEN TAG Feinstaub Alarm überall auf den Anzeigetafeln, Banner hängen von den Brücken, ÖPNV wird mit günstigen Tickets beworben an diesen Tagen und was passiert? Nichts.

Dass Menschen den Grünen vorwerfen eine Verbotspartei zu sein ist lächerlich, wo ist der Schutz derer die in den Städten leben? Geht es immer nur um die in ihrem Auto? Dürfen die sich alles erlauben?

Nochmals, nicht jeder kann sich ein Tesla leisten und hat dennoch Anforderungen an sein Platzbedürfnis okay seine Entscheidung. Dann muss aber dennoch der Ausstoß aus dem Auspuff so sein dass er nicht höher ist als der der anderen ! Denn der Sprit ist so billig, dass das bei solchen Autos ja überhaupt keine Rolle spielt!

Auch der Tesla ist kein 100% sauberes Auto und ein Smart mit Verbrenner ist bestimmt sauberer als ein Model X zumindest wenn man alles mit einbezieht. Im Vergleich zu seiner Klasse aber ist er super sauber!

Und jetzt stelle Dir jeder in Stuttgart würde einen PHEV (auch Q7, Panamera, usw.) haben und elektrisch fahren. Die elektrische Reichweite ist zwar im Vergleich zu einem BEV lächerlich, aber die meisten täglich gefahrenen Strecken liegen innerhalb der Reichweite. Die Luft ist dann zwar in Stuttgart wegen der Emissionen von den Heizung auch nicht komplett sauber, aber ein Anfang ist gemacht.

Das ständige Herunterleihern von Extrempositionen bringt nichts, sondern stößt die Leute nur vor den Kopf. Man muss die Leute schrittweise an das Thema heranführen. Der erste Schritt ist ein PHEV und im nächsten Schritt ist es dann vielleicht auch ein BEV.

Um Verwechslungen zu vermeiden, wenn in beiden Threads wieder diskutiert wird, habe ich diesen Thread umbenannt.

Die meisten fahren in die Stadt. Da ist der Akku längst leer. Blanke Theorie bringt da nichts. Bin schon fast alle PHEV gefahren das ist doch ein schlechter Witz.da muss der Fahrer nur daran denken wann wo wie. Die meisten Fahrer wollen ja den Akku mit dem Verbrenner aufladen… Das macht Sinn.

Bitte wieder zurück benennen und den anderen zu persönliche Erfahrungen umbenennen so wie du es wolltest… Danke

Damit verschiebt sich die Lösung des Problems aber weitere 15-20 Jahre in die Zukunft und das wäre sehr schade. Hinzu kommt, dass wer Lust hat auch dann in der Zukunft gerne noch Geld für Ölwechsel, Zahnriemen etc. aus dem Fenster werfen darf weil seine Kiste 2 Antriebe mitschleppt. Spätestens mit Tesla Model 3, Opel Ampera-e und Renault Zoe R400 hat sich die Frage nach BEV oder PHEV aber auf den Fakten basierend für einen Grossteil der Bevölkerung erledigt.

Die Autoindustrie scheint jedoch sehr erfolgreich zu sein, uns auf der emotionalen Schiene auch weiterhin „saubere“ Benziner verkaufen zu können, brummbrumm als Ausdruck der Männlichkeit unterzujubeln und viele weitere Nachteile in Kauf zu nehmen. Dies ist alles auf der Reichweitenangst gründend die sich für (mutige, technikinteressierte, idealistische, …) Umsteiger im Alltag als nahezu irrelevant erweist.

Nein, das beharren darauf dass alle Leute doch gefälligst die völlig überteuerten und unbrauchbaren BEV Krücken, die sich derzeit auf dem Markt befinden kaufen sollen, verschiebt den Umstieg weiter nach hinten.
Wer will schon mit den aktuell verfügbaren BEVs Krücken fahren?

Weder Tesla Model 3, Opel Ampera-e, noch Zoe R400 sind wirkliche Alternativen für einen Großteil der Bevölkerung. Dieses Diktat das ihr ausüben wollt funktioniert nicht. Das ist Zuteilung von Mobilität nach Gutdünken. Das lassen sich die Leute nicht gefallen, da könnt ihr so viel schreien wie ihr wollt.

Mir kommt das so langsam wie eine reine weltanschauliche Diskussion von - ich sage es jetzt mal sehr überspitzt - besser-verdienenden Umweltaktivisten vor, die meinen dass sie das Maß aller Dinge sind, und glauben die Welt retten zu müssen. :unamused:

Dazu wollen ihr jedem diktieren was er zu tun und zu lassen hat. Ihr könnt euch mit eurem Tesla und der dazu vorhandenen Infrastruktur zu Hause selbst beweihräuchern, während die anderen sich mit den überteuerten Krücken herum schlagen und ihre Mobilität einschränken sollen. Ihr seit irgendwie total abgehoben und weit von der Realität der Großteil der Bevölkerung entfernt. :imp:

Leute muss man von etwas überzeugen und nicht mit überzogener und aggressiver Agitation zu etwas zwingen zu versuchen. Nicht jeder muss eure Weltanschauung teilen und jeder setzt andere Prioritäten. Wowereit.

Es soll Leute geben, die privat Tesla fahren und als Geschäftswagen Audi fahren müssen sein. Und manche dieser Leute sind so nett und schildern Ihre Erfahrungen mit dem Q7etron im Vergleich zum Tesla und zum zuvor gefahrenen Q7 hier im Forum und werden dafür - nicht nur von Dir - angegriffen. Oder war das oben zitierte nicht als Angriff gemeint, sondern ein ehrliches Eingeständnis Deiner unzureichenden Vorstellungskraft?

Ich war mal jung und naiv und hoffte, dass Internet würde durch die Möglichkeit des offenen Austauschs Menschen toleranter machen, Naja, das glaubte ich halt, als ich jung und naiv war. Da bin ich im wahrsten sinne des Wortes enttäuscht worden.

Gruß Mathie