Niemand hat jemand dafür angegriffen dass er einen Audi fährt. Neben dem Q7 gibt es noch eine große Palette aus diesem Hause. Aber auch der Q7 ist ein Auto das man fahren kann, nur wer dann hier im Forum groß posaunt dass er damit 180-200 fährt, dann muss er auch mit Kritik leben können! Denn es gibt nun mal eine Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen und wenn mein Mitarbeiter so schnell fahren würde und ich wüsste das gäbe es definitiv Probleme!
Von daher ist die Forderung nach einem maximalen Ausstoß völlig okay. Er muss dann halt mit Akku so schnell fahren ist doch kein Problem aber alles über 7l gehört verboten!
Du darfst mich ruhig angreifen. Hab schon schlimmeres erlebt in meinem Leben. [emoji6]
Ich posaune übrigens nicht sondern erkläre die entstandenen Verbrauchswerte.
Und einem Mitarbeiter vorschreiben, dass er maximal 130 km/h fahren darf ist ja auch sehr lustig. Welche Probleme meinst du denn, die er dann bekommen würde? Willst du ihm fristlos kündigen?
Wir leben in einem freiheitlichen Land und müssen auch den anderen Ihre Freiheiten zugestehen.
Die Freiheiten haben da Ihre Grenzen, wo die Schutzbedürtigkeit der anderen Menschen beginnt, z.B. bei deren Gesundheit.
Daher wäre z.B. die Einführung eines Tempolimits gesellschaftspolitisch geboten, die Beschränkung, das sich jemand keine Auto mit einem Verbrauch > 7l/100k fahren darf, aber unakzeptabel. Man weiß ja nicht, warum jemand ein solches Auto braucht.
Ein sauberes Benzinauto mit 10l/100km Verbrauch ist besser zu akzeptieren als ein Diesel mit 5l/100km, dessen Abgasreinigung bei < 10° in der Stadt einfach abgeschaltet wird und damit unendlich mehr gesundheitsschädliche Schadstoffe ausstößt als 10 Benziner zusammen.
Auch dem Diesel die doppelte Schadstoffmenge als einem Benziner zuzugestehen kann man einfach nicht so hinzunehmen.
es geht darum dass das AUTO nicht mehr ausstoßen DARF! Es ist Aufgabe der Hersteller sich darum zu kümmern dass die Autos das im ECHTEN LEBEN erfüllen und wenn jemand schneller fahren will, dann soll er eben mit AKKU fahren.
Wie Du richtig schreibst endet die Freiheit genau da wo die eines anderen eingeschränkt wird.
Zum Einwand von OS electric. Hier fehlen einem die Worte, so geht es mir jedes Mal wenn ich Agitatoren der Verbotspartei Bündnis90/Die Grünen höre. Unfassbar arrogant und abgehoben ist das.
Du hast nicht Unrecht. Es gibt aktuell sehr viele denen ein BEV nicht zumutbar ist. Es reicht keinen Stellplatz mit Ladenschluss am Abend zu haben und ein BEV wird außer für echte Glaubenstäter inakzeptabel.
Aber das muss eben geändert werden. Wenn jeder einen Ladeplatz hätte für Home Charging, sonst nichts, würden 90% der Bevölkerung mit 200km EVs locker auskommen. Für die Fahrt in den Urlaub gibt’s Bahnen oder man mietet ein ICE Auto denn niemand muss wegen 2x1000km im Jahr 365 Tage im Jahr Verbrenner fahren.
Produkte kommen gerade, dank Tesla wird aufgewacht. Jetzt muss die Infrastruktur folgen. Und damit meine ich jetzt nicht für die Langstrecke sondern den Alltag.
Das sagst du. Ich halte sie für genauso arrogant wie die naive Vorstellung, jeder könne sich einen Tesla als Neuwagen leisten. Ich habe mit meinem Ausblick in die Zukunft nicht den heutigen Tag abdecken wollen, sondern sagen wir mal, den Januar 2018. Model 3, Ampera-e und R400 decken das Mobilitätsbedürfnis in ausreichendem Masse.
Mir fällt aber auf, dass die persönliche Mobilität im Status Quo im Bezug auf Distanz, Frequenz und Geschwindigkeit offenbar als Menschenrecht angesehen wird. Hier sticht der Deutsche klar heraus, wohl wegen der offenen Autobahnen. Sorry, aber das ist unterste Schublade. Solange jeder alleine im Fahrzeug über die Autobahn brettert, ist das in ganz vielen Fällen einfach nur Luxus. Etablierter, als Standard angesehener, aber deshalb nicht minder dekadenter Luxus. Mit der Fliegerei verhält sich das genauso. Für 300 EUR nach Gran Canaria und wieder zurück statt Urlaub an der Ostsee. Und alle schreien auf wenn ihnen diese Freiheit genommen wird. Geht’s noch? Schonmal über die Auswirkungen nachgedacht? (gerne spicke ich meinen Beitrag ebenfalls mit )
Versteht mich nicht falsch, ich bin auch der Überzeugung dass man daran (leider) nicht viel ändern kann. Der Mensch ist zu ganz grossen Teilen sehr egoistisch veranlagt. Aber anprangern darf man’s trotzdem. Und zum Kotzen finden auch. Ein Lösungsansatz sollte sich trotzdem an egn’s Gedanken orientieren, nämlich der schrittweisen Heranführung.
Saubere Atemluft ist aber tatsächlich ein Menschenrecht, nämlich weil ihr Fehlen zum Tod führen kann. Seid deshalb nicht erstaunt, wenn die Gerichte plötzlich unsere Mobilitätsgewohnheiten einschränken werden (z.B. Diesel-Fahrverbot in Stuttgart).
Seit einiger Zeit werbe ich dafür, dass die Zweitwagen oder weitere in Haushalten elektrisch sein sollen. Das würde hier in der Gegend, wo man im eigenen Häuschen und eigenem Stellplatz wohnt, locker gehen. Die, die das gemacht haben, sind die absolute Ausnahme und werden als Exoten belächelt. Wir haben hier eigentlich null Vorbildwirkung. Das gesellschaftliche, journalistische Meinungsbild spricht voll gegen uns. Und was heißt hier, Leute zu überzeugen? Die lassen gnadenlos ihre Motoren bei Kälte warm laufen und sind nicht mal davon abzubringen. Ungefähr ein Drittel. Die sind soweit zurück, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Ich habe es aufgegeben. Genieße meinen Tesla und die anderen E-Fahrzeuge und warte einfach ab. Meine Freizeitaufgaben für die Stadt und die Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg gebe ich nur noch an Menschen, die Interesse haben. Bei anderen reibe ich nicht nicht mehr auf. Wir gehen im Dreck unter, bevor wir als Menschheit das lernen. Das ist leider meine traurige Überzeugung.
Ich habe hier versucht mit Klimanauten Grüppchen zu bilden, die nachhaltig und regional denken und handelt. Im Sinne von Umweltschutz. Fehlanzeige.
Wir haben in Trebbin einen Energietag im November 2016 veranstaltet zum dritten Mal. Dieses Mal durfte ich mit gestalten. Unter Fachleuten viel beachtet. Das Publikum hat praktisch kein Interesse.
Also hier nicht falsch verstehen. Ich bin kein Terrorist. Und ich gönne jedem seinen großen Q7. Das ist nicht der Punkt. Ich sehe nur viel zu wenige Ansätze der Menschen, die sich das leisten könnten, sinnvoll zum Umweltschutz beizutragen.
Vielleicht verhält sich so mancher SUV Fahrer in anderen Bereichen umweltbewußter als so mancher Gutmensch hier? SUV müssen übrigens nicht immer Saufziegen sein, das ist schon lange vorbei.
Das habe ich in der Tat nicht, wäre sicher besser gewesen.
Insofern entschuldige ich mich natürlich auch bei Dir, ich war davon ausgegangen, dass der Audi Dein Privatwagen ist.
Umso besser, dass dies ein Tesla ist!
Meine Kritik zielte aber genau auf Menschen, die sich privat für soviel Geld ein Auto kaufen.
Dass es dann oft kein Tesla ist, übersteigt meine offensichtlich bescheidene Vorstellungskraft.
Als ich anfing mich mit dem Tesla zu beschäftigen habe ich mir eine PV das Garagendach installieren lassen. Sie läuft mit einem Eigennutzungsanteil von über 80 %.
Der Q7 etron ist für mich die sinnvollste Auswahl aus der Audi Produktpalette, an die ich gebunden bin. Besser als ein RS6, ein S8,SQ7 oder ein normaler A8 oder Q7 Diesel, da ich wenigstens teil elektrisch fahren kann.
Es geht bei der Erhaltung der Umwelt als Ressource für zukünftige Generationen entgegen einem offenbar verbreiteten Irrglauben nicht darum, sich in einem Lebensbereich ein „Budget“ an gesparten Schäden anzuhäufen, das man woanders ausgeben „darf“. Will man den eigenen Kindern eine lebenswerte Umgebung hinterlassen, die keine unnötigen zusätzlichen Herausforderungen birgt (Zunahme an Überschwemmungen, bröckelnde Bergflanken, Nahrungsmittelsicherheit, Siedlungsgebiet an der Küste, …) so stellt sich die Frage, und darum sollte sich m.M.n. dieser Thread hier mit seiner Vielfalt an Weltanschauen drehen, wie man nachhaltiges Verhalten fördern kann bei möglichst weitreichendem Erhalt des Lebensstandards.
Der IPCC spricht von 1t CO2 pro Jahr und Kopf. Es ist also völlig sinnlos dank Elektroauto von 10 auf 5 Tonnen runterzukommen, nur um mit exzessiven BBQs oder einer zusätzlichen Flugreise wieder 2-20 Tonnen draufzuhauen. Nur, wie kommen wir dahin, wo doch offenbar ein Grossteil der Bevölkerung nicht bereit ist auch nur die allerklitzekleinste Veränderung in Kauf zu nehmen? Das ist die spannende Frage und gleichzeitige Herausforderung unserer Zeit.
Oder was denkt ihr: Hat die UNO umsonst den Klimawandel zur Top Priority für das aktuelle Jahrhundert erklärt? Nicht etwa weil er so weitreichende Folgen für uns alle haben wird, insbesondere für jene Teile der Welt, die sich nicht einfach mit Geld aus den Konsequenzen (z.B. durch Nahrungsmittelimporte) freikaufen können?
Es wäre also angebracht mal selber zu überlegen, was man dazu beitragen kann. Da wird die Argumentation dann aber arg dünn für jemanden, der einen BMW M5 kauft statt eines Tesla P100D, oder etwa nicht? (Ich möchte ganz sicher nicht den Käufer eines Citroën C1 an den Pranger stellen, dessen Finanzkraft einfach nicht zu mehr reicht.)
Das finde ich das geniale an Tesla: Ich habe ein vollwertiges Auto, das wie jeder Wagen den einen oder anderen Nachteil mit sich bringt, die Liste an Vorteilen ist aber derart lang (und beinhaltet die Kosten), sodass man eigentlich gar nicht mehr überlegen muss. Natürlich, dieser Vergleich zieht nur innerhalb der gleichen Fahrzeugklasse. Doch 400’000 Vorbestellungen für das Model 3 sind schon auch ein Zeichen, dass zum Glück noch viele Menschen anders denken als hier im Thread von einigen propagiert.
Folgende Mobilitätsbedürfnisse werden damit gedeckt?
Kombi für fünf Personen.
Fahrzeug mit Anhängerkupplung für einen Pferdetransport/Segelboot.
Fahrzeug für unter 20.ooo€.
Fahrzeug für gehbehinderte Personen mit einem gewissen Platzbedürfnis.
Lieferwagen.
Geländegängigkeit.
Sehe ich irgendwie nicht.
Und selbst, wenn sie es täten und jeder laden könnte (2018…), und man nur noch diese Marken bestellen könnte, dann wäre die Lieferzeit für diese drei Fahrzeuge sehr schnell >2 Jahren. Was dann wieder keine Option zum Umstieg darstellt.
Wohingegen ein Dieselfahrverbot noch Alternativen zuließe: BEV, PHEV (selbst Diesel-PHEV wären denkbar), Benzin/Erdgas/LPG. Was man an der Tanke in sein Auto abfüllt hält niemandem vom Umstieg ab. Das hier wieder eher die wirtschaftlich schlechter gestellte Teil der Bevölkerung ihre Diesel abwracken muss ist da eher das Problem - und der Grund, warum die Politik hier eine Entscheidung scheuen dürfte.
Hallo Chris, nicht falsch verstehen. Es sind ja hier nur grundsätzliche Überlegungen. Die sind nicht persönlich gemeint. Und gerade Du mit deinen Aktivitäten solltest die nicht zu sehr auf dich beziehen.
Deswegen bin ich auch kein Terrorist sondern ein unverbesserlicher Optimist. Weil ich genau das glaube, was Chris hier schreibt. Dass man den Q7 sieht, aber nicht die umweltfreundlichen anderen Aktivitäten. Ich hoffe, dass das bei vielen anderen fahre an solcher Dickschiffe auch so ist
da bin ich 100% bei Dir. Geht nur über Liebe, Zuversicht, Realität des Vorhandenen, Angebote. Sage zu den Menschen nebenan, die es hören möchten:
2017 Vorbereitung für den Start
2018 Start
2019-2020 laufen los
2025 done
Proaktiv wollte niemand etwas über das „wie geht das mit der E-Kiste?“ wissen oder beabsichtigt sich eins anzuschaffen. Nicht 2017/2018.
Bei mir in der 50m-Gegend stehen keine Fzg rum, die mehr als 40T€ kosten. Durchschnitt -+15T€.
Habe einigen schon versprochen, Pate bei deren Einstieg zu sein, falls erwünscht ( wobei ich als Jungdynamischer kein Bock auf Graue Panter hatte ).
Warte jetzt mal die Förderung für Halböffentliche Ladestation ab.
Ich=Gutmensch? Keine Ahnung was das ist.
egn, was hat das jetzt mit Wovereit zu tun ? Ohje-Ohje
Warum ist die Argumentation dünn? Ich habe meinen Tesla wieder verkauft, weil ich damit nicht zufrieden war und parallel einen Verbrenner nutzen mußte. Mangels Alternativen zum Tesla ist es wieder ein Verbrenner geworden.
Der Tesla hat nur ein bestimmtes Nutzerfenster, wenn das paßt ist alles gut.