Hauptuntersuchung meines Model 3 beim TÜV Düsseldorf

Die lecken dir wenigstens die Fliegen gleich ab :roll_eyes:

Hier noch mal das Symbol im Display.
Das Bremsscheiben-Symbol plus „P“.
Nix versteckt.
Einfach für 3-5 Sekunden die Park-Taste gedrückt halten.

Man sollte doch meinen, dass auch diese mürrischen TÜV-Graukittel angesichts der nun zahlreichen Mitbewerber irgendwann mal von ihrem hohen Ross herunter gestiegen wären. Sind sie aber nicht. Ich habe, nach vielen Jahrzehnten Abstinenz von diesem Verein, eine weitere Stichprobe dort am Heidkamp gezogen, weil mein GTÜ-Mann in Urlaub war.

Am Ende war’s angesichts dieser Kombination aus Überheblichkeit und Inkompetenz ein Déjà-vu der Extraklasse. Ich hatte jedenfalls große Mühe, es bei der Faust in der Tasche zu belassen und sachlich zu bleiben, bis dieser Herrenmensch statt dummdreist immer weiter auf seinen Behauptungen zu bestehen, endlich auch mal in seine Unterlagen geschaut hat.

Ich verlange ja gar nicht, dass ein Sachvertändiger jede konstruktive Besonderheit an jedem alten Fahrzeug auswendig kennt. Aber es ist doch sicher nicht zu viel verlangt, angesichts der erheblichen Kosten für diese Dienstleitung im Zweifel einfach mal nachzuschauen, statt den Kunden a priori als Lügner zu diffamieren und einfach die Plakette zu verweigern.

Moin Moin, dachte nicht dass mein Kommentar zu Missverständnissen führen würde.

Also keine Sorge, ich habe nichts gegen Holzklötze allerdings habe ich mir die ganze Geschichte mal bildlich vorgestellt und da war die Erwähnung mit den „Holzklötzen“ als krönender Abschluss vor Ort sicherlich alles andere als vertrauenserweckend.

Grundsätzlich kann man ein Fahrzeug sicherlich durch verschiedene Möglichkeiten aufbocken aber gerade ein Kfz mit einem AKKU-Unterboden und speziellen Aufnahmen, da sollte man als „Profi“ doch über entsprechende Kenntnisse und passendes Material verfügen (gerade beim TÜV).

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Kenne den Spaß auch von der nicht vorhandenen Airbagkontrollleuchte aus der Vergangenheit. Das sowas bei einem BJ 94 nicht Pflicht war, musste dann per Telefon sein Chef ihm erklären.
Mein persönliches Highlight vor vielen Jahren war aber:
er: „… machen Sie mal die Haube vorne auf…“
klack … er guck rein … verharrt so 30sek und macht die Haube wieder zu.
er: „ja klar, Mittelmotor. Machen Sie mal die Haube hinten auf.“
wieder klack… er guckt in den hinteren Kofferraum. Guckt mich an…
ich: „soll ich die Haube in der Mitte aufmachen, die mit dem Kühlöffnungen für den Mittelmotor?“
er hat dann stumm genickt und ist dann an die aufspringende Motorhaube in der Mitte gegangen.

Da der MR2 allerdings kaum noch bewegt wird, macht alle 2 Jahre der Toyota Service die HU einfach mit… müsste mir den Spaß eigentlich mal wieder geben. Na vielleicht wenn die Kids größer sind und man wieder Zeit hat :partying_face:

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Bist Du Dir darüber im Klaren, dass man eine Checkliste erstellen kann, in der der Prüfablauf beschrieben ist? Der TÜV hatte drei Jahre Zeit, eine Checkliste für das Model 3 zu erarbeiten, in der alle Schritte der Hauptuntersuchtung beschrieben sind.

Beispiel: Punkt 7: 2 Sekunden auf „P“ drücken, um die Feststellbremse zu aktivieren.

Dass der TÜV sowas nicht hat und die Prüfung abbrechen mußte, ist schon dilettantisch und peinlich. Es gibt ja inzwischen in Deutschland mehrere 10.000 Model 3. Das ist kein exotischer Trecker.

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War mir sowieso klar dass so ein Spruch kommen musste.

Klar, lassen wir den TÜV Checklisten für jeden Fahrzeugtyp erstellen und pflegen den es da draußen gibt und gab. Bei Tesla vor allem pflegen, weil der aktuelle Stand nach dem nächsten Softwareupdate gleich wieder ganz anders aussehen kann.

Geben wir dem TÜV-Prüfer dann bitte desweiteren Zeit, dass er sich vor jedem Termin zumindest 15 Minuten lang in die jeweilige Checkliste einarbeiten und vorbereiten kann.

Und dann nehmen wir bitte hin, dass für die Finanzierung des bürokratischen Aufwands im Hintergrund die Gebühren um 30% steigen. Kann man so machen.

Der Prüfer war sich offenbar unsicher und hat sich von der Behauptung mit den Jackpads weiter verunsichern lassen. Für mich ist das verständlich, woher soll der auch wissen dass es Unfug ist, dass man ein Model 3 nur mit Jackpads anheben dürfte.
Dass beim Anheben eines Elektroautos Fehler extrem teuer werden, das wird er wissen.
Von daher ist es für mich nachvollziehbar dass er an dieser Stelle abgebrochen hat.

Wie der Thread gezeigt hat, wissen selbst viele Model 3 Fahrer nicht einmal wie man die Feststellbremse aktiviert.

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Was ist denn Dein alternativer Vorschlag? Wenn die Mitarbeiter nicht geschult werden oder keine Checklisten erhalten, kann der TÜV keine Model 3 prüfen. Der Prüfer hat ja selber gesagt, dass er nicht weiss wie er die Prüfung durchführen soll, wenn er nur 50% der Prüfpunkte abarbeiten kann.

Wie soll denn Deiner Meinung nach bei Software-Updates vorgegangen werden? Ich bin gespannt auf Deine Vorschläge.

Und zu den JakPads: Ich bin Laie und habe meinen Wissenstand wiedergegeben. Der Prüfer ist Sachverständiger und hatte sagen können, dass er sich auskennt und ich mir keine Sorgen machen muss. Hat er aber nicht.

Mir war schon klar, dass Du keine Lösung für das Problem vorträgst.

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Wie kommst Du darauf? Etwas Hirn und im Zweifel nachfragen statt von oben herab so zu tun, als wüsste man alles besser würden schon reichen.

Checklisten für jedes Automodell in jeder erdenklichen Ausführung bedeuten in meinen Augen tatsächlich überflüssigen Aufwand. Eine Datenbank mit bei Prüfungen aufgefallen Besonderheiten, auf die Prüfer zurückgreifen können, wäre da mMn sinnvoller.

Gruß Mathie

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Der Prüfer war herablassend und hat mehrfach aus dem Vorschriften zitiert und mir mitgeteilt, dass mein Tesla garnicht hätte zugelassen werden dürfen, beispielsweise weil er keine Schraube zur Einstellung des Abblendlichts hat. Da kommt man sich als Kunde schon etwas blöd vor.

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@ChristianH: Zuständig sind die Wirtschaftsministerien der Länder.

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Ich bin im April 2019 zum TÜV in Münster gefahren, um die Scheinwerfer richtig einstellen zu lassen. Das wollte keiner der Betriebe (z.B. A.T.U, Bosch) machen, die ich angefragt habe. Mit etwas Überredung haben sie die Scheinwerfer mit mir zusammen eingestellt. Ich musste aber versprechen, zur HU wieder zu kommen. Dieses Versprechen werde ich am 7.3. einlösen.

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Das war mMn das Problem und eben noch das mangelnde Hirn, nicht die fehlenden Checklisten. Autoprüfung ist in meinen Augen zu vielfältig dass man das mit gedrillten Dummköpfen machen kann, die stur nach Checkliste arbeiten.

Gruß Mathie

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Moin, ja, schade, dass sich nach dem in Rente gehen des damaligen Filialleiters
offenbar nicht viel geändert hat… Schade.

Das heißt Du kommst auch aus Bergisch Gladbach?

Info: Klarnamen von der Moderation entfernt

TÜV Garath zeigt sich mal wieder von der Schokoladenseite :slight_smile:

Bist du im falschen Forum gelandet oder warum rantest du hier so rum?

Im übrigen geht man da zu einem Sachverständigen. Dieses Wort sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da darf man für sein Geld schon erwarten, dass man sich halbwegs auskennt. Machen die nie Schulungen? Gibt es tatsächlich keine Dokus für die verschiedenen Fahrzeuge? Das würde mich schon stark wundern und mein Vertrauen in diesen Verein stark schwächen.

Naja, Feststellbremse ist halt Feststellbremse, das andere eben nicht. Es sollte sich um zwei unterschiedliche Fahrzeugkomponenten handeln. Wahrscheinlich nur sowas blödes wie Gesetz oder so.

Ein Beitrag wurde in ein existierendes Thema verschoben: Nicklichkeiten und Unangemessenes - nicht öffentlich

Wie kommst Du darauf, dass das unterschiedliche „Fahrzeugkomponenten“ sein sollten? Ich weiß nicht sicher wie es beim Model 3 ist, aber bei meinem Model S sind die Feststellbremse und die Parkbremse das gleiche mechanische Bauteil.

Gruß Mathie

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ich GLAUBE das stammt noch aus der guten, alten Zeit der Trommelbremsen, als nämlich die hintere Bremse neben den normalen Bremsbelägen noch ZUSÄTZLICH eine eigene Feder hatte, mit der die Beläge angezogen wurden, wenn wer die Handbremse angezogen hat.

Ist, meines Wissens nach, seit mindestens 10 Jahren outdated, da seither elektrische Feststellbremsen, die die hinteren Bremsbeläge anziehen (bei manchen Fahrzeugen auch beide Achsen) quasi nicht mehr existent. Von daher ist das ein Wissen, das durchaus „nice to have“ ist, aber in der Praxis noch so nützlich, wie das Wissen um die Ölvorheizung, den Choke oder die Anlasserkurbel. Aber ich wette alles drei findet sich noch in irgendwelchen TÜV-Handbüchern…

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