Hauptuntersuchung meines Model 3 beim TÜV Düsseldorf

Bin nur ich das, der 1700 Euro Reparturkosten an einem 3 Jahre alten Fahrzeug als viel empfindet? Ich gehe schon davon aus, dass in den ersten 4 Jahren quasi nichts anfällt (abgesehen von Innenraumfilter und Bremsflüssigkeit).

Klar sollte man drauf achten, dass die Bremse nicht vergammelt, aber mich wundert doch sehr, dass die Scheiben und Bremsbeläge bei dir vorne getauscht werden müssen. Kannst du es ins Verhältnis zu deinen Bremsmanövern stellen? Die sollten doch auch nach einer Vollbremsung aus >200km/h nicht gleich kaputt sein. Ich unterstelle mal, dass du nicht Rennstrecke gefahren bist.

hrm, also ICH hatte mit meinem Mercedes nach 3 Jahren über 50.000 Kilometer runter und durfte alle vier Bremsbeläge UND -scheiben tauschen. DIE haben dann wiederum nur um die 30.000 Kilometer gehalten. Allerdings hatte ich dann die Faxen dicke und hab sie bei meinem Reifenhändler durch NICHT-Mercedes-Bremsscheiben und -beläge tauschen lassen. DIE wiederum haben dann über 70.000 Kilometer problemlos ihren Dienst verrichtet (Merke: Die Originalteile unserer deutschen Autobauer sind mittlerweile der letzte Müll aus der osteuropäischen Resterampe. Nur dann halt mit dem Herstellerlogo drauf. Und ja, ist beim Motoröl das Gleiche)

Und 1700 empfinde ich jetzt nicht als sooo übertrieben teuer. Das hatte ich im ersten Jahr bereits, als der Ladeluftschlauch zu reißen meinte (was, weil „Verschleißteil“ NICHT von der Garantie übernommen wurde) und die Reparatur zwei Tage gedauert hat (10 Arbeitsstunden bei Mercedes, jede Stunde zu angenehmen 140 Euro (bei AMG nimmt der Händler btw. 190 Euro, weil „Premium“), kam schon was zusammen…

In Retrospektive…alter Finne, war mein alter Wagen teuer im Unterhalt…

Ja, nur das war ein Verbrenner.

Bei einem Elektro habe ich andere Erwartungen. Mag sein, dass die Dienstleistung an sich fair bepreist ist von Tesla. Nur ich bin der Ansicht, dass so eine Reparatur nach 3 Jahren nicht fällig werden sollte. Und auf 3 Jahre umgelegt finde ich 1700 Euro schon sehr viel.

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Ich hätte im Sommer wohl Zeit mal ein kleines TÜV Video mit nem KÜS Prüfingenieur zum Thema Tesla beim TÜV zu drehen. Vorher passt es leider zeitlich weder bei ihm noch bei mir… Mal schauen wie es ankommt;-)

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Der Wunsch, der TÜV könnte sich ja mal irgendwann „Jackpads“ für das Anhaben der Tesla Fahrzeuge anschaffen und hinlegen, wird mit Sicherheit niemals passieren.

Bin durch die Anhängerprüfung gefallen; Kommentar, weil das Licht am Anhänger nicht ging.
Hatte ich extra vorher extra getestet. Anhänger bei mir angehängt, ging einwandfrei…

Beim abholen gefragt, warum das nicht gehen sollte?
Grund war, der TÜV Frankfurt Ost verwendet immer einen „Privat-PKW“ eines Sachverständigen für die Prüfungen. Leider war da diese Dose kaputt oder korrigiert. Ein eigenes Testgerät hat man dort bis heute nicht…(TÜV Frankfurt-OSt)

Ohne Worte…

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Das geht mit lange P-Taste drücken. Dann zeigt er auch das rote Symbol für die Feststellbremse zusätzlich zum P an und es klackt nochmal irgendwo. Keine Ahnung, was da noch zusätzlich zum P passiert.

Oh je da verschlägt es mir die Sprache :crazy_face:

Wird noch fester angezogen.

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Und was genau ist daran falsch?

Man kann das Auto sehr wohl ganz normal an den Aufnahmepunkte mit Holzklötzen unterlegen. Nur weil im Forum dauernd behauptet wird das sei gefährlich heißt es noch lange nicht, dass das stimmt. Jeder normale geübte Mechaniker kann das Auto ohne die jackpads heben ohne die Batterie zu zerstören. Es ist nur die POSITION wichtig, nicht was man unterlegt.

Und ist ja lustig das hier zu lesen, zeigt aber auch nur, dass Tesla zu blöd ist korrekte technische Unterlagen an ALLE zu liefern. Die TÜV Leute sind keine idioten und genau solche Vorfälle werden das Image von Tesla in keinem Fall besser machen.

Und die Tatsache, dass sich dann auch noch hier darüber lustig gemacht unterstreicht das auch noch.

Bernhard

Wann hatte der Enyaq Markteinführung?
Da wird noch keine HU fällig sein.

Also ich gehe seit Jahren nur noch zu GTÜ, nachdem dem TÜV in unserer Gegend der Scirocco von meinem Vater von der Hebebühne gekippt ist, weil die an der falschen Stelle angehoben und den ganzen Schweller eingedrückt haben.
Weiß aber nicht, inwiefern GTÜ in drei Jahren mit dem Model 3 zurecht kommen wird. Denke aber mal bis dahin werden die Schulungen hierfür bekommen haben.

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Geht sogar noch spezieller: In AT gilt 3-2-1

s.

Ich meinte, das andere Hersteller, ihre Konstruktion nicht soweit ändern, das sich für den TÜV Standard Abläufe nicht ändern.

Wenn Du erlebt hättest, was ich als Privatmann beim TÜV alles erlebt habe, dann würdest Du die Aussage hinsichtlich keine Idioten deutlich überdenken…

-Keine Ahnung, wie das Gesamtgewicht beim Anhänger errechnet wird
-bei 3 TÜV-Terminen mit dem gleichen Motorrad 3 mal unterschiedliche Auslegung der Gesetzes-Lage beim gleichen Prüfer!
-Seitenständer-Schalter-Nachrüstung bei einem 125ccm Motorrad verlangen, dass den nie hatte und so in Betrieb genommen wurde
-Gleiches Motorrad: wurde 1976 erstmals zugelassen. Damals waren Leichtkrafträder noch 80ccm und 125ccm war ein Motorrad. Was trägt der Depp mir ein? 125 ccm Leichtkraftrad. Folge: Versicherung 8 mal so teuer…
-Versprechungen machen, dass man andere Felgen beim Motorrad eintragen kann (Aussage Filial-Leiter), ich solle im Mai wieder kommen. Im Mai Termin erfragt: „Nein, sowas können wir hier nicht, konnten wir auch noch nie!“

usw. usw. usw. Wie gesagt, ich könnte da Stunden, wenn nicht Tage entsprechende Erlebnisse wiedergeben. Bei den Konversationen würdest Du am Boden liegen vor Lachen… Als Quintessenz könnte man auch sagen: „Nun nehmen Sie doch mal Vernunft an!“ - „Ich arbeite beim TÜV, wir dürfen NICHTS annehmen!“

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Das ist ja interessant. Ich wohne 4km vom TÜV Garath entfernt und würde eigentlich mit meinem M3 auch dorthin fahren. Hat aber noch etwas Zeit. Verrätst Du mir bitte die Adresse des Sachverständigen, bei dem Du dann erfolgreich warst? Vielen Dank.

Oder Du in der Schweiz jemandem mit Lehrfahrausweis privat mit Deinem Auto rumfahren lassen willst. Da musst Du als Beifahrer die Handbremse ziehen oder eine Notbremsung auslösen können. Und das geht tatsächlich bei diversen Fahrzeugen heute nicht mehr. Im letzten Jahr hat es einige Menschen in der Schweiz gegeben, die ein Bussgeld von der Polizei verpasst bekommen haben, weil sowohl die Polizei wie auch der Halter das mit der „Notbremse“ nicht wussten…

Ich werd in kürze meinen Wagen zum Tüv schieben müssen, vorher aber auf JEDEN FALL vorfühlen, ob sie schon mal Teslas geprüft haben und ob man sie unterstützen kann. Immer schön freundlich und zuvorkommend bleiben, dann klappt auch die Prüfung ohne Probleme :slight_smile: (…jahrelange positive Erfahrung mit US Oldtimern :wink: )

Und niemals zu nem Prüfer gehen der im Vorfeld nicht zugesagt hat! Teils sind die einfach nicht spezialisiert und haben deswegen per se „keine Fachkenntnis“ - speziell bei amerikanischen Oldtimern aber garantiert auch bei amerikanischen Elektrofahrzeugen! ;D

Cheers
Flo

Was machst Du, wenn - wie oben beschrieben - trotz der freundlichsten Abklärung im Vorfeld sich niemand mehr an die Absprache erinnern kann/will? Ist mir bei unserer TÜV-Stelle mehrfach passiert…

Das soll die Notbremsung sein? Das kommt mir eher vor wie den Anker :anchor: werfen.
Schon Mal probiert in einer Notsituation. Das dauert mehr als 5sec.

Naja das ist natürlich nicht die Gefahrenbremsung die der Fahrer ausführt wenn er das Bremspedal durchaut. Die Notbremse ist wie wenn du im älteren Fahrzeug die Handbremse während der Fahrt hochziehst und sollte entsprechend auch nicht allzu häufig verwendet werden.

Ist für den Notfall falls der Fahrer oder die normalen Bremsen versagen.