Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw. (Teil 5)

Danke! Das tönt ja übel. Ich war einfach ziemlich überrascht, wie gut das beim Octavia funktionierte und beim S eben gar nicht. Navi war beim Skoda langsamer, aber lief zuverlässig. Das Anpassen der Geschwindigkeit, gerade in der Schweiz, fände ich sehr toll. Wechselt ja alle 100Meter. Und ja, ich weiss Tesla baut was Eigenes. Aktuell kann man sich gar nicht auf die Anzeigen verlassen. Und ja logisch ist der Lenker verantwortlich und auf auf AP muss man aufmerksam bleiben. Aber wegen dem Octavia-Effekt nimmt es mich wunder, wie weit CH-Entwickler bei Tesla sind. Denn die Konkurrenz pennt ja nicht. Das zeigte mir eben der Octavia. Vielleicht weiss ja jemand was Genaueres.

Wo fährst du denn so umher in Zürich? Ich hab Winti - Züri als Arbeitsweg, d.h. quasi alles mit variabler Geschwindigkeit, und das hat sich überhaupt nicht verändert seit dem letzten Update. Die ‚freie Fahrt‘ z.B. wird immer noch überhaupt nicht erkannt - wenn er auf 120 geht, kommt das aus den Karten (da brauchst du eben ne Strecke wo das dynamisch ist um es zu sehen, und dann musst du noch so fahren, dass die Aufhebung nicht am ‚üblichen‘ (= im Kartenmaterial hinterlegten) Standort passiert - gerade das ist tricky und oftman denkt man ‚jetzt gehts‘, bis am nächsten Tag die Aufhebung woanders ist.
Ich gehe bei Dübendorf ab der A1 auf die Überlandstrasse - da hast du Geschwindigkeitslotto auf der Abfahrt (zwischen 70 und 90 wird alles durchrotiert). Auch das - unverändert (den hab ich sogar mal bei Tesla gemeldet vor 1.5 Jahren).

Ich fahre hauptsächlich Luzern-Zürich, und Zug Rtg Brünigpass. Von Root bis Luzern haben sie nun variable Geschwindigkeiten und auch da geht es bei mir meistens. Wie gesagt es ist noch nicht perfekt aber deutlich besser. Bei der Überleitung vom Islisbergtunnel Richtung Urdorf, hat es den grössten Bug. Dort hat es ein Warnschild (Dreieck) und dieses Schild erkennt er als 80er Tafel und bremst von 100 auf 80, das ist echt mühsam. Aber ansonsten merke ich wirklich eine deutliche Besserung.
Bin heute von Wiesendangen nach Zug gefahren. Heute waren alle drei Spuren signalisiert, dh Pannenstreifen wurde zur dritten Spur. Da hatte er tatsächlich auch mühe und ich musste manuell die Geschwindigkeit einstellen.

Dann müsstest du folgendes erlebt haben (je nach Verkehrslage nicht merkbar): auf höhe Glattzentrum wird die Geschwindigkeit von 100 auf 80 runtergesetzt, bis etwa 64 Dreieck Zürich Nord (dort wo die A1 aus der Stadt reinkommt und wo du rechts gegen Flughafen abbiegen würdest). Und dann Bremsung kur vor Einfahrt in den Gubrist. Und falls du auf dem Pannenstreifen fahren durfstest (und gefahren bist) um Winterthur gibts auch noch die schönen ‚Notfall Spurhaltekorrektur will dich ab dem Pannenstreifen Bugsieren‘ bei der Raststädte Forrenberg und bei jeder Auf/Abfahrt.

Ich hab das Verhalten auf der Strecke nach diversen Updates hier im Forum dokumentiert - es hat sich mal was getan nachdem die VZE in der Schweiz eingeschaltet wurde, aber die Erkennungsrate auf meinem ARbeitsweg ist und bleibt in etwas gleich.

Und wenn du dan den 120er erhalten hast (Google Maps) dann kommt der aus den Kartendaten - merkt man gut wenn der 120er mal früher kommt (bei wenig Verkehr kommt er gleich nach Winti Töss) bzw. später (bei sehr viel Verkehrt). 80er/100er stimmen dann eigentlich, aber den 120er mit dem hat er wahnsinnig Mühe. Werde in ner Woche zur Familie ins Emmental fahren - zum ersten Mal mit 2025.2 - da hat er bisher auch keine 120er erkennen wollen (A1 Züri Bern hat ja auch viele dynamische Strecken).

Ach ja - wo die A1 sich beim Glatt trennt (links Richtung stadt, rechts Richtung Gubrist), da kann der Lenkassistent auch gerne mal eiern und sich nicht sicher sein ob er jetzt links oder rechts nehmen soll.

Bin jetzt mit der 2025.2 seit dem 18.2. unterwegs - bisher auf der erwähnten Strecke gar keine Veränderungen. Was hat sich denn konkret verändert bei dir? Bessere Erkennung der 80er/100er? Die 80er/100er auf meiner Strecke die hat er seit Einführung der VZHE schon gut erkannt - glaub es die 1. Version nach der Einführung hat ein paar Problemfälle rausgenommen, aber seither ist die Performance dieselbe.

1 „Gefällt mir“

Beim Glatt kann ich es nicht mehr genau sagen wie es war, musste manuel bremsen weil einer einfach die Spur wechselte.
Aber Situation bei Gubrist ging ohne Probleme. Sogar Ende Gubrist Fahrrichtung Zentralschweiz. Durch die Baustelle herrscht dort ein Schilder/Spurenwahnsinn. Habe mich dort auf Bremsen und Spurhalteintervention eingestellt und er fuhr einfach wie der provisorische Verlauf war weiter und bremste (heute) nicht.
Beim Forrenberg hatte er nicht reklamiert und fuhr weiter. Danach bin ich von mir aus auf die Mittelspur, dass bin ich aber heute seit langem zum ersten Mal gefahren, deshalb habe nicht viel Erfahrung dort.
Richtung Zürich West (Hardturm / Pfingstweid) dort ist in der Tat Katasprophe, Spurhalteassistent reklamiert, Geschwindigkeit wechselt im Sekundentakt etc.

Was hat sich denn konkret verändert bei dir?

Auf meinem täglichen Strecke kann ich, ausser die Warntafel vor dem Tunnel, ohne falsches Eingreifen der Systeme und mit korrekter Geschwindigkeit fahren und das konnte ich vorher überhaupt nicht.

Kann ich für die Richtung Bern nicht sagen. Kaum aus dem Tunnel hatte ich diverse male auf der ganz rechten Spur jenstes ungewolltes Verhalten. Und nachdem die A1 mit der A1H zusamme kommt, gibts auf bolzengerader Strecke Bremsung mit dem ‚Assistent für kurvenreiche Strecken‘ :man_facepalming:

Zwischen 2024.45.32.x und 2025.2.6 rein gar nix was den TACC betrifft. Weder auf Arbeitsweg, Weg zum Hobby noch Einkaufen (innerstädtisch). Hier die ursprünglichen Fahrbereite von 26.x und 32.x. Das Verhalten ist seit 32.x unverändert.

Hab gestern meinen gekauften Y LR abgeholt und bin durch die ganze Republik gedüst. Alles Autobahn.

Der Y ist ein CPO mit Erstzulassung 6/24 und hat den EAP freigeschalten.

Er erkennt die Kennzeichen und gibt auch einen Alarm, wenn die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten wird.

Ist es nicht so, dass er auch selbständig die Geschwindigkeit anpasst an die vorgeschriebene Geschwindigkeit?

Also z.B. ich fahr mit 120 km/h im Autopilot in einen Bereich mit 80 km/h und er paßt automatisch die gefahrene Geschwindigkeit an?

Kurz und knackig: Nein. Willkommen bei Tesla :wink:

5 „Gefällt mir“

Ist halt so auch nicht ganz richtig.

Wenn ich mit dem Autopiloten in eine Ortschaft fahre, übernimmt er immer die 50 automatisch.

Ebenso gibt es hier auf der A4 einen Abschnitt, bei dem das ganze auch einwandfrei funktioniert.

Hmmm Ich meine, dass der Tesla am Anfang der Fahrt schon die Geschwindigkeit angepasst hat.
Nur Tags drauf und nach einem Update in der Nacht war es dann nicht mehr da.

Meine Vermutung war, dass ich bei den Einstellungen irgend eteas verstellt hab und ich die Geschwindigkeitsanpassung deaktiviert hab.

Aber ich finde dazu nichts in dem Handbuch von Tesla.

Ich hab den Autopilot jetzt mal auf zweimal drücken des Hebels gestellt.
Testfahrt muss ich noch machen.

Das Anpassen der Geschwindigkeit funktioniert nur auf Land- und Bundesstraßen. Auf der BAB wird die Geschwindigkeit nur angezeigt. Aber Vorsicht, an manchen Stellen ( z.B. einigen Autobahnkreuzen) sind in den Kartendaten Geschwindigkeitsbegrenzungen hinterlegt, die der AP ohne Nachfrage übernimmt, leider auch nach oben. +20km/h findet die Rennleitung nicht so lustig.

3 „Gefällt mir“

Ich werfe meinen 5 Jahre alte Ford Focus in den Ring.

Der erkennt alle Schilder und passt die Geschwindigkeit auch an. Ich benutze Seit Anfang an auf meinem Arbeitsweg (viel Bundesstrasse) kein Gas- und Bremspedel. Das einzige was dem fehlt, was halt damal sbei Ford nicht dabei war, ist vorausschauendes fahren.

Achja und lenken kann der auch recht gut und das schöne ist, das ganze ist ein sehr entspanntes fahren. Kein dauerndes Gebimmel.

Und die ganze MEBs die ich gefahren bin in letzter Zeit (VW ID 7, Cupra Tavascan, Skoda Elroq, Ford Explorer EV) konnten das in Perfektion. Auch der Renault Scenic war da ganz passabel drin.

Der schlechteste von allen war wirklich das M3 Highland das ich ingesamt 3 Tage fahren konnte.

5 „Gefällt mir“

@anon87716618

Willkommen im TFF und Glückwunsch zum neuen Tesla.

Nimm dir mal ein bisschen Zeit und lese dich in folgende Fäden ein

Frequently Asked Questions (FAQ)

Frequently Asked Questions (FAQ)

…nicht zuverlässig seit 2017 und damit ist das Feature eher lästig als ok😉

2 „Gefällt mir“

Freitag bekomme ich einen neue E klasse hybrid als Dienstwagen. Hätte jetzt keinen MB ausgesucht aber da mein Wunschauto noch 6-8 Monate braucht wurde mir der angeboten bis ende des Jahres. Mit allen Assistenzsystemen. Da bin ich ja echt gespannt drauf wie der so reagiert. zumal ich es mit meinen Tesla Autos 1:1 nachfahren kann.

4 „Gefällt mir“

Also der alte S212 konnte alles besser wie das MS und alle MY.

Autonomes Einparken war eine Show…ging bis auf 10cm vorne hinten. Ich hätte das nicht gekonnt. Und zweimal hat er ein Reh gesehen, den Anker geschmissen was ich niemals erkannt hätte. Schildererkennung war damals schon perfekt, Matrix und Regensensor eh.

Denke du wirst sehr zufrieden sein😉

2 „Gefällt mir“

Das Problem ist meines Erachtens nicht die Erkennung der Schilder, sondern diese Informationen dann sinnvoll zu nutzen. Grob funktioniert bei Tesla ja alles in zwei Schritten: 1. Die visuelle Erkennung der Umgebung und Überführung in ein Modell und 2. die Auswertung dieses Modells und Ableitung von Handlungen. Da Tesla auf Vision Only setzt, ist in manchen Bereichen ein Nachteil - bei der Erkennung von Schildern ist Tesla dank der zahlreichen und guten Kameras in der Pole-Position was die Erkennung angeht. Die funktioniert auch ganz gut, wie man selbst in der Visualisierung immer wieder sieht. Das Problem ist der zweite Schritt, dass sie nun mit diesen Daten etwas Sinnvolles anfangen und genau hier hapert es. Warum kann man nur Mutmassen? Die Rechenpower wäre sicherlich da. Meine These ist, dass sie schlicht keine Lust haben, sie noch mit den aktuellen Modellen zu beschäftigen, da sie in den USA seit Jahren mit FSD alles auf eine Karte setzen. An den anderen Modellen sitzen noch ein paar Entwickler, die hier und da etwas herumschrauben um die Community zu unterhalten, aber gar nichts mehr gross ändern wollen oder können oder dürfen. Als Kunde kann man nur warten, Tee trinken und hoffen, dass Tesla einen Plan hat, das immer besser werdende FSD dann auch mit Einschnitten in die Autos zu bringen, welche nicht mit dem teuren FSD Paket ausgestattet sind.

3 „Gefällt mir“

:joy: BMW erkennt faktisch alle, MB seit zig Jahren…:wink:

3 „Gefällt mir“

Oh, mal was neues!:rofl:

1 „Gefällt mir“

Nichts neues.
Es ist aber ein Unterschied, ob er sie erkennt, oder ob er damit arbeitet.
Hilft nix, wenn das Schild erkannt, visualisiert und übernommen wird, nur um 2 Sekunden später von (falschen) Kartendaten überschrieben zu werden :man_shrugging: