Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 4)

Alles richtig.
Ist wie auch schon gesagt wurde der Unterschied zwischen deutscher und amerikanischer Kultur oder Risikobereitschaft.

Ich bin nur nicht sicher ob ein rein kamerabasiertes System jemals so sicher und mit doppeltem Boden sein kann (wie eben mit mehreren Sensoren, Lidar, Radar, etc.) dass es deutsche oder europäische Nutzer als mehr als ein Level 2 System (das es andauernd gilt zu überwachen) akzeptieren werden.

Auch ich für meinen Teil bin da unsicher. Ich hätte schon gern zumindest noch einen Radar um im Extremfall nicht gegen feste Gegenstände zu stoßen, wenn z.B. die Kamera doch nicht zwischem weißem LKW und Himmel unterscheiden kann, Schwierigkeiten mit Sensorfusion mal außen vorgelassen.

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Dazu muss man nochmal betonen:

Es ist mangels fehlender Regelung schlicht nicht möglich, aktuell wesentliche Teile der FSDBeta (Abbiegen innerorts, Fahrspurwechsel innerorts, selbstständiges Ausweichen bei Hindernissen innerorts) aus den USA als zu überwachendes Level2-System in Europa zu bringen, weil dazu die entsprechende UNECE-Grundlage noch fehlt. Diese wird aktuell noch erarbeitet (Schaubild hier zu dem was so oder ähnlich kommt) und wenn alles klappt können die Hersteller das ab Anfang 2025 dann auf die Straße bringen - siehe entsprechender Thread hier im Forum für alle, die sich darüber genauer informieren möchten.

In den USA und China ist das hingegen bereits heute schon möglich, da diese Länder nicht Teil der WP.29 sind, auf die sich diese Änderung auswirken wird. Mein Tipp für den nächsten Markt mit Einführung der FSDBeta ist deshalb auch China.

Na bei stehenden Gegenständen ist Radar technisch aber sowieso nicht die beste Lösung zur Erkennung (ergänzende Info).

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Weil Behörden immer glauben, man entwickelt von leicht nach schwer.

Wenn ich ein Ziel habe, dann muss ich nicht mit dem leichten Cases anfangen, sondern mit den schweren. Aber das ist nicht die Mentalität deutscher Konzern oder Behörden.

Es könnte ja passieren, dass man dann feststellt alles ggf. nochmal neu machen zu müssen (rewrite), weil der Ansatz falsch ist oder man die falschen Sensoren an Board oder die Methode nicht funktioniert.

Sowas geht aber in Deutschland nicht!

Wenn man dann das Ziel nicht erreicht, dann war es halt zu schwer, man war auf einem guten Weg, aber dann ging’s halt nicht mehr… aber man kann ja noch das bereits erarbeitete verkaufen… mit ein bisschen Marketing geht das schon… besser als nichts.

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Kann man so sehen. Auf der anderen Seite verlauft Tesla auch nicht viel mehr als nichts.

Du hast ja recht: an den schweren Fällen sieht man eher, ob man auf dem richtigen Weg ist. Und ja, der Ansatz von Tesla (oder SpaceX) Dinge auch radikal anders zu machen ist mir durchaus sympathisch. Ändert aber nichts daran, dass eben bei den anderen im Augenblick (und in den nächsten Jahren) mehr im Angebot ist. Kann sein, dass in zehn Jahren alle feststecken und Tesla die Lösung hat. Muss aber nicht.

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Ich würde es anders formulieren; wenn Tesla die Lösung nicht hat, dann wird sie auch kein anderer haben. Tesla hat einfach die besten Voraussetzungen.

Vielleicht nicht in Deutschland, vielleicht nicht in Europa aber bestimmt in den USA und ich wette darauf, bald auch in China.

Wir freuen uns dann über einen Level 3 Stauassistenten von BMW oder Mercedes…

In diesem Sinne „Gute Nacht“.

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Tesla bekommt doch momentan wirklich nur Schelte für Ihren Autopiloten, auch in den USA.
Der würde hier in Europa selbst mit den Bestimmungen nicht zugelassen. Tesla schafft es einfach nicht zu belegen, dass ihr Autopilot sicherer ist, als ein Mensch.
Das ist, was BMW und Mercedes aber schon belegt haben.

Auch heute auf meiner täglichen Strecke zur Arbeit. 10km 20 Phantombremsungen. Das wird von Update zu Update schlimmer statt besser, und das obwohl Änderungen daran nichtmal im Update standen.
Tesla benimmt sich hier wie ein Spieleentwickler und ich hab das Gefühl die können nicht einschätzen welche Auswirkungen deren Updtes auf andere Funktionen haben.

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Der Autopilot war schon bisher nur eine nette Spielerei, bei der man nie wusste welche Fehlreaktion als Nächstes kommt. Mit dem Update hätte er mich heute fast umgebracht. Hat bei 100 km/h auf der Landstraße nach rechts gezogen, die Markierung war dort unterbrochen und der Belag etwas breiter als davor. War wirklich eine brenzlige Situation. Beide Hände am Lenkrad wohlgemerkt.

Bei einem Blick auf das Navi in einer Rechtskurve, hat er sich deaktiviert. Beim Blick aufs Handy für den Rest der Fahrt gesperrt.

Damit ist der AP für mich gestorben. Sorry, aber das ist einfach nur enttäuschend und geht einen grossen Schritt zu weit. Wenn mein Auto meint, mich derart bevormunden zu dürfen, darf es nicht mehr in meine Einfahrt. Ich warte jetzt noch ein paar Updates, dann kommt die Karre weg.

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Mit welcher Version genau war das?

Außer dass der Autopilot nun gesperrt werden kann hat sich an diesem nichts geändert.
Übrigens auch schon seit den 4 Monaten seitdem ich das Auto habe nicht.
Dass er auf der Landstraße manchmal eine Abbiegespur nehmen will gibt es schon lange, genauso wie folgende Probleme:

  • das Bremsen wenn die Bahn vor ihm nicht komplett (!) frei ist
  • das Übernehmen der Geschwindigkeit einer Über-/Unterführung
  • das Ausschalten bei zu engen Kurven (ohne Vorwarnung!)
    Wie gesagt ist dies auch unabhängig von der Version.

Verstehe die Problematik auch nicht. Gibt es hier soviele M3 Fahrer die auf der Landstraße mit aktiviertem AP fahren? Mir war eigentlich nach 3 Wochen klar das dieses System nur für die Autobahn geeignet ist und auch in Zukunft für nichts anderes zu gebrauchen ist. Warum macht man auf einer Landstrasse den AP an. Ist für mich nicht nachvollziehbar. Sorry

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Man kann es nicht oft genug sagen, siehe Bedienungsanleitung:

Es ist offensichtlich doch ganz gut, wenn das System sich nun restriktiver verhält. Das trifft aber wohl nur diejenigen, die es bisher bereits abseits der sicheren Betriebsbedingungen eingesetzt haben.

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Danke das hab ich jetzt kocht gleich gefunden aber ich sehe du denkst das selbe wie ich

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Also ich bin heute bei Dunkelheit mit 140 auf der BAB unterwegs gewesen. Rechte Spur. Wenig los. Als ein Auto auf dem Beschleunigungsstreifen aufgefahren ist, sicher 500m entfernt, ist das Auto komplett in die Eisen gegangen - wie bei einer Notbremsung & mit Piepston. War richtig krass! So eine Situation hatte ich mit dem AP noch nie. :unamused:

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Ich wollte ja nur die aktuellen Limitierungen des AP hervorheben.
Wenn sie es so ausdrücklich untersagen, können sie auf Nicht-Autobahnen die Aktivierung direkt sperren (sollte über das Navi eigentlich möglich sein dies zu erkennen).
Zudem werden die Geschwindigkeiten übernommen was auch unnötig ist wenn es für diese Straßen eh nicht verwendet werden soll/kann.

Aber auch auf der Autobahn hatte ich gestern bei 700km Fahrt einen Strike (aus welchem Grund genau auch immer). Evtl. habe ich mehrmals zu spät direkt nach Aktivierung des AP auf das Display geschaut. Komischerweise muss man dies ja die ersten 5s nach Aktivierung, danach ist es eher egal. Ich kontrolliere aber meist nach Aktivierung am Display ob die Geschwindigkeit korrekt übernommen wurde oder ich korrigieren muss.
Insgesamt muss ich sagen dass diese Deaktivierung nicht sehr schnell kommt, aber ganz doof muss man sich dafür auch nicht anstellen, zumindest wenn man oft längere Strecken fährt.

Das mit der starken Bremsung bei Autos auf dem Beschleunigungsstreifen hatte ich so noch nicht. Meist ist es bei LKWs auf der Nebenspur die etwas dicht am Streifen fahren. Wird aber wahrscheinlich ein ähnliches Phänomen sein?

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Ui da hat Tesla aber gut das Wording geändert. Ich war noch auf dem Stand das es ausschließlich nur für Autobahnen freigegeben ist. Kraftfahrstraßen mit begrenztem Zugang (ja das sind Autobahnen) hört sich recht schwammig an.

Das Wording ist schon mindestens über ein Jahr so und ist damit tatsächlich erweitert im Vergleich zu früher, denn Kraftfahrstraßen können im Gegensatz zu Autobahnen auch einspurig sein und auch Stopschilder, Ampeln und Kreuzungen aufweisen - weiterführend dazu siehe hier (runterscrollen). Landstraßen fallen aber nicht darunter.

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Also eigentlich ist ganz klar definiert was eine Kraftfahrstrasse ist (siehe § 18 StVO). Wir sind ja schließlich in Deutschland. Hier gibt’s nichts undefiniertes :wink:

Auf Kraftfahrstrassen, die allesamt zugangsbeschränkt sind (analog zur Autobahn) funktioniert der AP (bei mir) auch sehr vernünftig. Die sind ja dann auch nicht selten „autobahnähnlich ausgebaut“.

Edit: @teslacharger war schneller :joy:

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Vor Freunden und Familie habe ich immer überzeugt den Autopiloten verteidigt, da er mir, mit meinem M3 02/23, auf vielen langen Fahrten eine entspannte Reise beschert hat.
Seit dem Update auf 5.1 fällt mir das nun schwerer.

Ich hatte meine Schwiegereltern im Auto, die zwar skeptisch, aber dennoch sehr interessiert bezüglich Tesla und die Funktionen von NoA sind.
Die erste Phantombremsung konnte ich noch erklären, aber als er völlig ohne Grund auf der Autobahn bei 130 km/h den Blinker aktiviert und auf eine Ausfahrt steuert, die vom Navi nicht mal vorgesehen war, war der Schrecken bei allen erstmal groß.
Auf der selben Strecke hat sich der Blinker nochmals sehr kurz selbst aktiviert, diesmal allerdings ohne unvorhergesehenes Lenkmanöver des Autos.

Keine Ahnung, was mit dem Holiday Update alles nicht stimmt, aber Tesla sollte dringend am AP arbeiten.

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Dieses Kamikaze-Verhalten ist aber nicht neu mit dem Holiday-Update, das gibt es schon ein paar Monate …

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Seit dem Update habe ich auf meiner Pendelstrecke mind 5 Phantombremsungen die es vorher nie gab!
Teils ohne das ein anderes Auto weit und breit ist! Und wer zahlt eigentlich wenn mir dann mal doch einer reinrauscht wenn ohne Hinderniss abrupt abgebremst wird?
Was ist das für ein Schrott?
Toll dass ich jetzt endlich den nicht funktionierenden Scheibenwischer ausschalten kann…dafür ist jetzt der Tempomat und AP für die Tonne!
Langsam bereue ich den Tag als ich von einem top funktionierendem Auto auf Tesla umgestiegen bin.

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