@humba
Du weißt schon, dass du den Abstand vorgeben kannst den dein Auto einhalten soll?
Das hatten wir schon diskutiert - das Problem ist der Abstand wenns zum Stillstand kommt (zB hinter einem anderen Fzg an einer roten Ampel).
Da kannst du auf „2“ einstellen und hast trotzdem fast eine Fahrzeuglänge Platz.
Sie haben ein Patent auf die Methode. Man müsste halt eine andere Methode wählen, was eben zu der erlebten schlechteren Lösung geführt hat.
Die EU verlangt keine kamerabasierte Erkennung, sondern verlangt eine wirksame Methode. Wie die realisiert ist, ist dabei offen. Im übrigen dürfen auch patentierte Dinge verpflichtend sein - denke nur an die Notruffunktion, die über Mobilfunk arbeitet. Beim Mobilfunk sind gleich eine ganze Reihe Patente zu lizenzieren, was dann über den Lieferanten der Mobilfunkmodems erfolgt. Diese Patente müssen dann zu den sog. FRAND-Bedingungen lizenzierbar sein, d.h. fair, vernünftig und nicht diskriminierend. Das heißt nicht umsonst oder billig.
Ich finde den kann man jetzt getrost in die Kategorie Mythen packen. Ich hab auf meinem Arbeitsweg dynamische Geschwindigkeit auf der Autobahn sowohl in Winterthur wie auch in Zürich. Am Tag wo die Software mit VZE kam, erkennt das Fahrzeug plötzlich die sich täglich ändernden Geschwindigkeiten (noch nicht 100% zuverlässig, aber es ist definitiv dynamisch während es vorher statisch = in der Karte hinterlegte Geschwindigkeitslimiten war). Ich brauch lediglich noch den Hebel runterzuziehen und schon ist die auf den dynamischen Schildern angegebene Geschwindigkeit für TACC gesetzt. Wäre kamerabasierte VZE durch ein Patent (das Tesla nicht lizenzieren will / kann) unmöglich, wäre es nicht möglich dass mein Tesla die täglich ändernden Geschwindigkeitslimiten seht VZE Aktivierung übernimmt. (automatisches rauf/runtersetzen der erkannten Geschwindigkeit gibts ja nur auf Überlandstrassen).
Nach meiner Ansicht ist trotzdem möglich dass ein entsprechendes Patent existiert, z.B. weil der Patentschutz durch Tesla bei der Uebernahme der VZE-Geschwindigkeit nicht beachtet wird. ![]()
Nur die Übernahme einer korrekt erkannten Geschwindigkeit erfüllt die Anforderungen an ein Patent nicht.
Ich rede nicht von OCR, sondern von dem Algorithmus bzw der Kette von Entscheidungen die am Ende zum Ergebnis kommen dass eine erkannte Zahl als gültig erkannt und umgesetzt wird. Solche Verfahren sind als Softwarepatent patentierbar.
Konkreter dieses hier:
Die „Uebernahme einer korrekt erkannten Geschwindigkeit“ ist eine Definition welche ich nicht das Mobileye-Patent aufgenommen hätte, da die Uebernahme-Funktion des Patents aus meiner Sicht dadurch eingeschränkt wird ![]()
Jede vom VZE erkannte Geschwindigkeit muss m.E. übernommen werden.
Die Erkennungs-Funktion würde ich davon unabhängig definieren. ![]()
Also mein Tesla erkennt dynamische Geschwindigkeiten und übernimmt die. Entweder hat Tesla also das Patent doch lizenziert, oder ne nicht patentierte Lösung gefunden. Oder wie erklärst du dir dass Autos dynamische Schilder auf der AB übernehmen?
Lies bitte den ersten Absatz noch mal.
Hallo Zusammen,
ich habe ein Model S Plaid 2023 und muss feststellen, dass die Geschwindigkeitsanpassung der Maximalgeschwindigkeit durch den Lenkassistenten nicht wirklich zuverlässig ist. Der Schildassistent erkennt die Maximalgeschwindigkeiten ziemlich genau (fast 90% würde ich sagen) ob dann aber die maximal Geschwindigkeit angepasst wird oder nicht scheint eher ein Glücksspiel zu sein. Vielmehr ist es so, dass wenn ich die gleiche Strecke 10x fahre (z.B. zur Arbeit bei mir) ich nicht sagen kann, ob an ein und dem gleichen Schild (welches der Schildassistent fast zu 100% erkennt) angepasst wird, oder mit der höheren Geschwindigkeit weitergefahren wird. Ist das bei euch auch so, oder ist das mal wieder ein Problem meines Wagens?
Grüße
Steve
Das ist so. Leider!
So steht es auch in der FAQ: Assistenzsysteme TACC, AP, FSD und Co
Was du als Methode bezeichnest heisst bei mir Lösung ![]()
Hast du irgendwelche Hinweise dass Tesla eine Umgehungslösung gebaut und das Patent nicht lizenziert hat, und dass im ersteren Fall die Lösung nicht so gut wie das Original sein kann?
Mobileye hat auch aktive Patente für andere Dinge die ein Tesla kann. Z.b. Headlight, Taillight And Streetlight Detection (=> automatisches Abblenden bei Gegenverkehr, funktioniert bei Tesla seit Matrix Licht ziemlich problemlos), Lane Departure Warning (abgelaufen, aber hatte Tesla vor dem Ablaufen im Apri 2021, nicht?) Pedestrian Collision Warning system (=> Erkennen und Abbremsen für Fussgänger). Und gibt sicher noch ein paar andere Mobileeye Patente von Dingen die unsere Teslas können. Es ist schon etwas, sagen wir mal interessant, dass Mobileeye Patente dafür Schuld sein sollen, wenn ein Tesla Assistenzsystem nicht so toll ist, während es diverse andere Bereiche mit Patenten gibt, wo alles prima funktioniert.
@Beat.8000 : das verlinkte Patent erfasst meiner Lesung nach nur die Erkennung von Verkehrszeichen, nicht aber das Anpassen der Geschwindigkeit im Auto.
Das Thema findest Du hier im Forum. Tesla hat früher auf Technik von Mobileye gesetzt und man hat sich aus verschiedenen Gründen getrennt.
Der große Unterschied ist, dass die Meinung bei uns derzeit ist:
Mercedes ist aufgrund von Level 3 viel weiter als Tesla. Und Tesla hat extrem schlechte Assistenten. Zumindest letzteres ist auch gar nicht so weit her geholt im Vergleich zu manch anderen.
Würde die UNECE Richtlinien endlich den Einsatz von FSD erlauben wäre diese Meinung sehr schnell eine andere. Und die Fahrzeuge wären im Vergleich zu jetzt auch noch sicherer unterwegs.
Wo finde ich dafür eine stichhaltige Statistik? Und nein, die gefahrenen Meilen pro Eingriff etc. kann man nicht 1zu1 übertragen.
Bei wahrscheinlich 0,01% der Bevölkerung. Selbst bei den Teslafahrern in den Staaten, haben wahrscheinlich weniger als 2% der Käufer, FSD mitgenommen. Auch da, eher Leere als großes Klotzen, wobei man die 2% vielleicht nicht überbewerten sollte, da auch diese Statistik nicht wirklich geprüft ist.
Ich persönliche finde den AP insgesamt sehr gut, also vom Fahr- und Kurvenverhalten, selbst in DE, nur leider macht er hier so derbe Fehler, ist so langsam in einigen Sachen, sehr schreckhaft bei anderen Sachen, dass er einem eher auf die Nerven geht, sodass man entweder mit 100 hinter dem LKW langfährt oder immer zu das An- und Aus-Spielchen betreibt.
Tatsache ist natürlich, dass Mercedes nun mit den 95 km/h ganz schön vorlegt, aber auch das ist noch eher Spielerei, aber dennoch würde ich an Tesla gewandt sagen: Sich erst mal selber trauen und dann große Sprüche klopfen. Aktuell ist es ja leider andersrum.
Gibts nicht.
Aber für mich klingt es jedenfalls logisch, dass ein Fahrzeug, das nicht dazu verdonnert ist in den Gegenverkehr oder den Graben zu lenken sicherer unterwegs ist als eines, das das tun muss wenn es die Kurve aus welchem Grund auch immer etwas zu schnell dran war (zu schnell im Sinne von 90 fahren alle, das Auto sollte 60-70 fahren, fährt aber ebenfalls 90).
Auch 95 km/h ist mit den anderen Einschränkungen weiterhin nicht ernst zu nehmen. EINZIGE Ausnahme: Jemand fährt gerne Stundenlang autonom hinter LKW her. Also mit Ausnahme wenn die Straße nass ist. Oder eine Baustelle. Oder es dunkel ist. Oder ein Tunnel kommt. Oder eine Ab/Auffahrt kommt. Oder Blaulicht zu sehen ist. Hab ich noch was vergessen?
Naja, kann eigentlich hier aktuell nicht passieren, da der AP nur für die AB gedacht ist ![]()
Und apropos Limit, die sind doch mit der neueren Version, flexibel einstellbar oder nicht? Also auch da fährt FSD gerne etwas schneller als erlaubt, diese Option sollte dann besser deaktiviert werden.
Wenn Tesla unbedingt in die Stadt möchte, dann werden sie das wahrscheinlich nachweisen müssen, wie das dann gemacht wird, keine Ahnung, wird sehr interessant werden.
Ne, die Liste ist so ziemlich vollständig und dennoch ist es ein Riesenschritt, den man zwar versuchen kann klein zu reden, aber an dem Geschafften nun mal nichts ändert. Ist übrigens auch nicht mein Use-Case, dennoch kann ich erkennen, was das für eine erbrachte Leistung ist, da man hier halt komplett für sich alleine ist und man niemanden hatte, der es vorgemacht hat. Aber man findet ja eh immer etwas zu meckern, habe ich mir mal sagen lassen.
Und was soll die blödsinnige Aussage wieder?
Der AP unterstützt Stopschilder. Er unterstützt rote und grüne Ampeln. Ampeln auf der Autobahn ignoriert er explizit. Stopschilder hab ich auf der Autobahn noch nie gesehen.
Nur weil Tesla irgendwo irgendwas rein schreibt ist das nicht so.
Und es geht nicht darum, dass FSD gerne etwas schneller fährt als erlaubt. Sondern darum, dass die Assistenzsysteme bei uns derzeit noch immer dazu verpflichtet sind aufzuhören zu lenken sobald eine viel zu geringe Seitenbeschleunigungskraft überschritten wird. Und das ist gefährlich.
Es ist eine Leistung, ja. Und Tesla traut es sich bis heute nicht bzw legt keinen Wert darauf.
ABER:
Der Mercedes hält einfach nur die Spur. Das wars. Dadurch, dass er das auch nur auf der Autobahn macht ist die Chance extrem gering, dass da ein Fußgänger, Radfahrer oder sonst jemand auftaucht. Es muss auch immer ein Fahrzeug direkt vor ihm fahren. Dadurch ist es extrem unwahrscheinlich, dass irgendein Fahrzeug vor ihm auftaucht auf das der Vordermann nicht bereits reagiert. Und das System ausgiebig testen (so wie es die Fans bei FSD machen) fällt auch schwer, da man kaum auf der Autobahn mal Hindernisse und unvorhergesehene Dinge aufbauen kann.
Die Leistung von Mercedes ist meiner Meinung nach ausschließlich, dass sie sich für sich optimale Bedingungen überlegt haben, die auch dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ihr System versagt sehr gering ist. Und durch diese geringe Wahrscheinlichkeit waren sie bereit dazu die Verantwortung zu übernehmen. Und deshalb haben sie Level 3.
Ich sage nicht, dass das nichts ist. Aber ich sage, dass wenn sie es wollten wohl fast alle anderen Hersteller das gleiche realisieren könnten. Tesla ebenfalls. Und dann müsste man warten und kann beobachten wie lange es tatsächlich dauert bis bei irgendeinem Hersteller ein Unfall passiert.