Hatte ich bisher noch nie auf der AB bei 140 km/h, aber vielleicht wohnst du ja in einer Gegend, in der das häufiger vorkommt?
Wieso blödsinnig? Du sagst, es wäre besser wenn man ein System hätte, dass die Geschwindigkeit intelligent anpasst. Ich auch, aber das kann auch in die Hose gehen, siehe USA, in der FSD von sich aus gerne um einiges schneller fährt als die Polizei erlaubt. Ist das dein Gedanke von Sicherheit oder pickst du dir nur die Rosinen von wegen enge Kurvenradien auf Landstraßen, für die unser AP eh nicht „erlaubt/empfohlen“ ist?
Tja, das ist halt so im Handbuch vermerkt gewesen, wobei sich das Wording nun glaube ich etwas geändert hat, finde ich ja auch dämlich
Ich sage auch nicht, dass das System nicht sicherer ist, ich gehe sogar davon aus, dass es Leben retten kann. Dennoch kann es auch in die andere Richtung gehen, hier liegt es an Tesla die Stärken aufzuzeigen und Überzeugungsarbeit zu leisten. Unsere Meinung interessiert da einfach nicht.
Und falls es dir nicht aufgefallen ist, selbst in den USA, hält der Tesla ganz fein an der roten Ampel, nur um dann ein paar Sekunden später plötzlich losfahren zu wollen. Auch nicht ganz so schön.
Ich schreibe von zb S-Kurven auf der Landstraße. Stell dich nicht dümmer als du bist. Das Thema was Tesla in der Beschreibung schreibt und was sie in der Realität erwarten/unterstützen habe ich ja schon geklärt.
Worauf willst du hinaus? Was ist dein Problem? Du konntest beim FSD System in Amerika schon immer entweder automatischen Maximal-Speed oder manuelle Begrenzung wählen. Wenn jemand einstellt, dass das Auto schneller fahren soll als von der Polizei erlaubt, dann ist das noch immer das Problem von dem Fahrer. Immerhin bleibts ja bisher ein Level 2 System.
? Ja und? Es bleibt Level 2. Es gibt Fehler. Gerade in Amerika ist es ja so dass man bei rot abbiegen kann. Das System kann noch immer keinerlei Text lesen (und ich zweifle dran, dass das mit HW3 überhaupt jemals für alle Schilder funktionieren wird aufgrund der geringen Auflösung). Heißt es weiß nur anhand der Kartendaten ob es irgendwo bei rot abbiegen darf oder nicht.
Keiner hier behauptet, dass FSD perfekt ist. Keiner behauptet, dass FSD etwas anderes als ein Level 2 System ist.
Ich behaupte nur, dass eine Regelung, die potentiell Unfälle verursacht problematisch ist.
Das ist übrigens vergleichbar mit der NHTSA und ihrer Intervention bei Tesla. Da es ja möglich war, dass das Auto in einer Abbiegespur nach links steht und von der aus dann trotzdem gerade weiter gefahren ist (korrekt mit Blinker setzen so wie es normale Menschen auch tun würden). Es gab einen Rückruf und ab dem Zeitpunkt musste Tesla wenn es in der Abbiegespur fährt auch abbiegen.
Das Problem bei der Sache? Die Regelung ist vollkommener Blödsinn. Die Spur gerade aus enthält eine Baustelle. Alle müssen über die linke Spur fahren. Alle Fahrzeuge fahren gerade weiter obwohl sie in der linken Spur sind. Teslas FSD muss abbiegen. Gibts dann keinen anderen Weg bewegt sich das Auto ewig im Kreis. Nur aufgrund einer Richtlinie, die so nie umgesetzt werden hätte dürfen.
(und ja ich frage mich wieso Tesla sich mit FSD12 nicht mehr dran halten muss)
Sorry, du kannst aber nicht von einem Fail der Software sprechen und meinen, dass diese gefährlich ist, wenn sie dafür hierzulande noch gar nicht ausgelegt ist und Leute diese gegen Teslas Warnung und Empfehlung auf eigene Gefahr nutzen. Macht nicht wirklich Sinn. Der AP ist für die Autobahn gedacht. Punkt!
Korrekt, was für ein wirres System von einem Hersteller, der eigentlich vorhat Autonom zu fahren.
Entweder ist es halt sicherer oder nicht. Aber wenn die Basics nicht sitzen, dann ist es nun mal ein Experiment auf unseren Straßen. Klar ist der Mensch verantwortlich, da zieht sich Tesla nun mal fein aus der Schlinge. Sie gaukeln einem Autonomie vor, das Auto macht in 100 Fällen alles richtig und bei der nächsten roten Ampel fährt es dann das kleine Kind um. Und weil man mal nicht aufgepasst hat, ist es dann passiert.
Wenn nun mal diese absoluten Standards nicht sitzen, insbesondere innerhalb der Stadt, das heisst Schildererkennung und Ampel, Stoppschilder, dann ist das halt ein Experiment was auch große Gefahren birgt.
Ich wette da steht nicht jeder drauf und nur weil 20% der Leute aus der Teslabubble das System hier unbedingt haben wollen, 10% davon wahrscheinlich weil sie sich irgendwie den Kauf rechtfertigen müssen, bedeutet das nicht zeitgleich das jeder so denkt.
Die Geschichte vom AP1 zu AP2 ist mir bekannt. Ebenso viele Threads hier im Forum zu fehlender VZE, und mittlerweile existierender, aber nicht immer sauber performenden VZE. Früher wurde behauptet, es sei wegen des Mobileeye Patents, dass AP2 und neuerer keine VZE haben, mittlerweile lautet die Story dass der Tesla VZE wegen des Mobileeye Patents nicht immer sauber funktioniert. Aber wirklich Fleisch am Knochen finde ich nirgends. Und wieso es diverse andere Themen gibt, wo Tesla trotz Mobileeye Patente gute Lösungen bietet - das ist kein Thema, lässt die geläufige Story aber in einem etwas anderen Licht erscheinen. Ich finds suspekt - es erweckt für mich den Eindruck einer Schutzbehauptung um die Performance von Tesla in einem bessern Licht erscheinen zu lassen. ‚Tesla darf nicht‘ tönt natürlich besser wie ‚Tesla bemüht sich nicht‘
Im folgenden Patent habe ich unter anderem dieses Zitat entdeckt:
The processor is programmed for performing the detection of the traffic sign and for performing another driver assistance function.
Die zusätzliche Fahrerassistenz-Funktion wird m.E. in vielen weiteren Punkten definiert wie z.B. für eine Vorwärts-Kollisionswarnung oder eine Spurhalte-Funktion
Diese Assistenz-Funktion könnte nach meiner Meinung auch eine Geschwindigkeitsübernahme sein, jedoch habe ich nicht alle Verweise geprüft.
Darf ich als Neuling eine Frage dazu stellen? Mit AP ist doch der Standard Autopilot in der Basis- (TACC etc) bzw. EAP-Form gemeint, oder?
Und der soll Ampeln und Stoppschilder unterstützen?
Dann muss ich aber mal im Service Center vorstellig werden. Unser MY 2024 EAP kümmert sich einen feuchten Kehricht um Ampeln oder Stoppschilder. Wenn ich den nicht bremse brettert der immer ungehindert durch. Lediglich das piepen bei einer grünen Ampel funktioniert. Abbremsen bei einer roten Ampel oder einem Stoppschild kennt der nicht.
Ach so, Ihr redet auch über die im FSD - z.B. in den USA - enthaltenen Features. Das hatte ich dann wohl falsch Eurer Diskussion entnommen.
Ok, dann muss ich mir ja keine Sorgen machen. Ich dachte der Standard Autopilot in Deutschland müsste ebenfalls an Ampeln und Stopp-Schildern halten.
Mein Fehler. Bisher war ich der Überzeugung das „AP“ in den Diskussionen hier für die in Deutschland unterstützten Features in Basis und EAP steht. Und FSD für die weitergehenden Features.
Wir hatten nur Standard AP aber da piept es ja auch wenn die Ampel grün wird - so in der Theorie. Unser Model 3 hatte enorme Probleme mit der Erkennung grüner / roter Ampeln. Stand nur eine Ampel irgendwo hat das meist funktioniert. Innerstädtisch, mit mehreren Fahrspuren und dann eventuell noch extra Fahrrad-Ampeln kam das Piepen für „Ampel ist grün“ sehr häufig für Fahrrad-Ampeln oder andere Fahrspuren.
Macht Sinn - mir ging es da auch eher um die Zuverlässigkeit. Hätte mein Tesla an Ampeln selbstständig anhalten und losfahren dürfen, hätte ich mindestens die Hälfte bei Rotlicht überfahren.
Das dürfte denen öfter passieren so professionell wie die Aufpralldämpfer und Leitwände aufgestellt sind, um den Einschlag so sanft wie möglich abzufangen.
Nachdem das Auto genau in der Spur war, war wahrscheinlich der AP wirklich aktiviert und der Fahrer hat geschlafen oder Email geschrieben.
Das Ergebnis ist laut Dokumentation auch wie erwartet, da der AP in Baustellen aufgrund der unklaren Spurführung nicht verwendet werden darf und außerdem immer zu überwachen ist.
Mit FSD hätte es vermutlich funktioniert, zumindest gibt es genug Beispiele wo FSD problemlos durch Baustellen navigiert.
Und selbst wenn: AUGEN AUF DIE FAHRBAHN!
Was wir hier sehen ist die missbräuchliche Nutzung des Systems.
Dazu kommt, dass man sich schon sehr lange die Finger abwischen muss (Aussage Bericht), um die Ankündigung, den Beginn und die tatsächliche Baustelle zu übersehen bzw. zu ignorieren.
Ich finde, ein Unfall ist fernab jeder Erwartung. Tesla verfügt über viele Assistenssysteme, die genau das verhindern sollen. Hier hätte neben dem AP auch der Notfallspurhalteassistent oder der Notfallbremsassistent eingreifen dürfen.
Und wenn der AP das nicht meistern kann, warum warnt er dann nicht bzw. hält davor an?
Es ist immer wieder schön, wie auch die schlimmsten Tesla-Geschichten zurecht gedreht werden. Kann man nicht einfach mal akzeptieren, dass der Stand der Entwicklung ganz weit von FSD entfernt ist? Evtl. befindet sich Tesla damit auch komplett auf dem Holzweg und FSD wird mit der Hardware nie möglich sein. Wir werden sehen.
Bin gespannt auf die Präsentation heute. Würde mich auch mal interessieren, wann es die 2017 präsentierten Dinge zu kaufen gibt.
Naja, wenn man genau hinsieht, ist es aber keine Baustellen Markierung im klassischen Sinne ( Einengung der Fahrbahn bzw. gelbe Streifen) seine Fahrspur geht normal weiter , sodass der AP meiner Meinung nach bis zum Schluss denkt, er ist auf einer normalen AB. Und da verstehe ich wiederum nicht, warum er nicht automatisch bremst, wenn er dieses Hinderniss (Absperrung) mitten auf der AB vor sich hat. Mein Tesla bremst bei jeden Pups , den er auf der AB vor sich sieht ( und manchmal sogar wenn nichts da ist). Er (AP) hätte ja wenigsten bremsen können, vor dem Hindernis.
Wie soll man mit jemandem diskutieren, der nicht einmal grundsätzlich den Unterschied zwischen FSD und AP kennt?
Aus der Tatsache, dass der AP manche Dinge einfach nicht kann, weil er dafür nicht entwickelt wurde und auch seit 5 Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird, zu schließen, dass FSD niemals etwas werden wird, ist next level Ahnungslosigkeit.