Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 3)

Was soll daran nicht glaubwürdig sein? Siehst du Anhaltspunkte für eine Fälschung oder zweifelst du die Integrität von Fahrzeugjournalist Kyle Conner an? Und was hat damit der Eigentümer der Plattform zu tun? Wo finde ich die vielfachen Klagen über nicht erkannte Fahrzeuge in dichtem Schneetreiben?

Fragen über Fragen…

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Eine gute prädiktive Regelung, die ihren Namen verdient, beginnt eine Anpassung an die in Kürze geltende Geschwindigkeit nicht erst beim Erkennen von Schildern / kommenden Kreisverkehren / Kreuzungen, sondern - je nach Straßentyp, eingestelltem Fahrmodus und Geländetopologie - dank Offline-Kartendaten unter Umständen schon ein paar 100 Meter vorher (siehe Bild). Dabei wird die Geschwindigkeit zu Beginn nur sanft und allmählich reduziert, so dass erst die letzten paar Meter vor dem eigentlichen Schild eine spürbare Rekuperation einsetzt. Umgekehrt kann das Fahrzeug schon einige Meter vor der Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung langsam um ein paar km/h die Geschwindigkeit erhöhen, um dann schließlich am Schild selbst durchstarten zu können. Wenn das gut gemacht ist, stellt das ein harmonisches und entspanntes Fahren sicher - und man ist dabei auch keine Verkehrsbehinderung. Für sportlich orientierte Fahrer, die eher weniger vorausschauend unterwegs sein möchten, sind derartige prädiktive Regelung vermutlich eher kein Quell der Freude :wink:

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Mein Chef und Freund hat ein Model Y aus 2022, ich ein Model 3 aus 2021. Neulich habe ich ihn vom BER abgeholt und auch festgestellt, dass sein Fahrzeug bei LKW neben sich weiter nach links ausweicht. War zuerst regelrecht erschrocken, fand es dann aber auch angenehm. Mein Model 3 macht das bei gleichem Softwarestand nicht.

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Was genau soll es denn an Sicherheit bringen, wenn das Fahrzeug neben LKWs etwas nach links ausweicht - ich finde das eher eigenartig, weil dieses Verhalten potentiell Fahrer, die eine Spur weiter links fahren und überholen möchten erschrecken könnte.
Sicheres fahren bedeutet doch, dass ein Fahrzeug sicher in der Spur bleibt und erkennbar für andere Teilnehmer davon nicht unnötig abweicht.

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Es erhöht schlicht den Abstand und verringert damit die latente Kollisionsgefahr. Die Ausweichbewegung ist minimal, da schwanken manche „manuelle“ Fahrer auf ihren Spuren deutlich mehr. Es passiert auch nur merklich, wenn der zu überholende LKW selbst deutlich in Richtung der Spur tendiert, auf der man selbst unterwegs ist.

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Es scheint als will der Tesla einen Mindestabstand zu LKWs einhalten. Nur pendelt er auch vom LKW weg wenn der brav mittig in seiner Spur fährt. Ich finds auch eher unangenehm, und was sich Fahrer hinter mir dabei denken blende ich aus :crazy_face:

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Wird schon einen Grund haben, warum man sich die Mühe gemacht hat es noch vor anderen Dingen zu implementieren.

Derletzt kam ein Lkw von rechts unangenehm nahe beim Vorbeifahren, da hätte ich mir noch mehr Dynamik gewünscht.

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Mein 2020er M3 LR macht das auch nicht. Seit 40.1 drauf ist eher, wie hier schon erwähnt das Gegenteil. Pendelt recht nervig in der Spur und hält sich gefühlt weiter rechts als davor, wo er eigentlich recht solide mittig in der Spur gefahren ist.

Leider sind auch, wenn auch seltener als vor Vision, die Phantombremsungen beim Spurwechsel zurück, wenn auf der ganz rechten Spur ein anderes Auto fährt. Hatte ich gestern 2 mal.

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Wenn ich unter LA auf einer Strasse mit Spurreduktion auf der linken Spur fahre und den Blinker ganz durchdrücke, um von der wegfallenden Spur wegzukommen, dann geht das erstaunlich oft nicht (mehr)!
Hat das sonst noch wer?

rage an EAP Besitzer in Österreich, hat sich was geändert seit dem Singlestack im EAP?

Die Einführung des Single-Stack gibt es bisher ausschließlich in Nordamerika und auch dort bisher nur für FSD Beta-Nutzer. Da musst du dich noch etwas gedulden, bis es in Österreich so weit ist.

Servus.
Habe einige Zeit nit mehr mitgelesen weil ich die Assistenten nicht mehr genutzt habe. Gestern mal wieder probiert (aktuelle Software) und leider keine Verbesserung. Vielleicht sogar eher das Gegenteil.

Also wieder zurück zum manuell fahren und mal sehen ob sich in 2023 etwas grundlegend verändert.

Hab gerade einen Ford Focus als Leihwagen, weil mein M3 2 Wochen im BodyShop steht. Im Gegensatz zum Tesla funktioniert die VZE weitestgehend fehlerfrei und erkennt sogar zuverlässig die variablen Geschwindigkeitsbegrenzungen von Schilderbrücken oder an Fahrzeugen der Autobahnmeisterei bei temporären Baustellen. Es geht also um Welten besser als das was Tesla derzeit bietet in ner Preisklasse für ein Fahrzeug die erheblich unterhalb der eines M3 liegt. Den Totwinkelassistenten mit dem Warnlicht im Außenspiegel find ich auch wesentlich intuitiver als alle Lösungen die mein M3 so bietet - ist aber wohl Geschmacksache.
Und trotzdem, ich kann es kaum erwarten mein M3 wieder zu bekommen und würde auch nicht tauschen wollen (gegen den Focus eh nicht und überhaupt hätte ich nicht gedacht, dass ich Verbrenner fahren mal sowas von zum Abgewöhnen finde…)

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Single Stack ist bisher nur in V11 verfügbar und die Version ist derzeit nach wie vor nur für Tesla Mitarbeiter freigegeben. In den USA wurde nun vor wenigen Tagen 10.69.3.1 für alle FSD Käufer verfügbar gemacht - dort ist Single Stack noch nicht enthalten.

V11 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Holiday Update sein - und ob dann Single Stack in Europa verfügbar sein wird ist eher fragwürdig.

Ich hoffe eigentlich schon auf Single Stack für Europa. Natürlich wird sich der Funktionsumfang nicht erhöhen, jedoch sollte alles etwas besser laufen können - ganz zu schweigen von den Vorteilen des Occupancy Networks für Fahrzeuge ohne Ultraschallsensoren.
Jedoch soll sich der Parkassistent ja nicht wirklich verändern, was man so hört. Das könnte auch wieder für einen späteren Zeitpunkt des Single Stacks in Europa sprechen.
Ich würde dem ganzen eine 50/50 Chance geben und bin vorsichtig optimistisch.

Nach meiner Ansicht wird es in Europa keinen Single Stack geben solange das FSD nicht weltweit produktiv eingeführt wird sondern im Beta-Status bleibt.

Der Logik zur Folge dürfte es auch keinen AP in Europa geben, denn der ist ebenfalls noch „beta“.

Wobei der Begriff „beta“ für Tesla nur ein Feigenblatt ist um im Falle eines Unfalls sagen zu können, dass das Produkt noch nicht fertig sei und der Fahrer die alleinige Verantwortung trägt.

Als Level 2 System trägt sowieso immer der Fahrer die alleinige Verantwortung, unabhängig von der Bezeichnung.

Danke für die Präzisierung, stimmt natürlich so. Freue mich schon drauf, wenn die ersten Single-Stack Highway-Berichte auftauchen, gerade beim Thema NoA erwarte ich da Verbesserungen.

Yep…