Seit ca. 3 Stunden bin ich Besitzer eines Tesla Model 3!
Ich habe das Auto gleich mit Anhängerkupplung bestellt und wollte mir bei der Fahrzeugübergabe zeigen lassen, wie man die Kupplung dranmacht.
Das war ein Trauerspiel!
Der Tesla-Mitarbeiter, der mich einweisen sollte, hatte keine Ahnung und legte sich erst einmal unters Fahrzeug und entfernte eine ca. 40 x 20 cm große Abdeckung (dazu musste ich ihm eine 1-Euro-Münze leihen. Dann musste er noch eine kleinere Abdeckung des „Lochs“ für die Kupplung entfernen. Nach vielen Versuchen und mit Hilfe eines weiteren Mitarbeiters haben sie es endlich geschafft, das Ding dort fest zu machen. Zurück war es nicht weniger kompliziert, weil die Typen zuerst auch den Schlüssel der AHK nicht mehr herausbekamen.
Meine Fragen:
1.) Wie macht Ihr die AHK drauf? Müsst Ihr Euch auch erst einmal unters Auto legen?
2.) Muss die Abdeckung immer drauf sein, wenn die AHK nicht benützt wird? Dringt da womöglich sonst irgendwo Wasser ein?
3.) Der zweite Tesla-Mitarbeiter meinte, es gibt da im Zubehör-Handel eine andere Abdeckung, die man nicht ständig wegmachen muss. Könnt Ihr mir einen Tipp geben, wonach ich da suchen muss?
4.) Die Steckbuchse für den Elektroanschluss ist so versteckt, dass man sie auch nur finden, wenn man sich unter das Auto legt. Auch dazu meinte der Tesla-Mitarbeiter, dass es eine Art Verlängerung gibt, damit man besser an die Buchse herankommt.
Habt Ihr da Tipp oder Hinweise?
Vielen Dank schon mal im Voraus und schönes Wochenende!
Bei mir waren es „nur“ die frei downloadbaren Dokumente von MisterDotCom.
ich würde gerne die Autohak Kupplung nutzen.
Aber das geht halt nur wenn der Prüf-Ing. bereit ist zu glauben, das die Karosserie nicht nur die MisterDotCom-Kupplung oder die original Bestellte trägt, sondern auch alle anderen.
Sind ja die gleichen Befestigungspunkte.
Man (ich) braucht halt einen Ingeneur der bereit ist, anhand dieser „Aktenlage“ eine eigenständige Entscheidung zu treffen. So wie es aussieht werde ich ja kein Dokument von Tesla bekommen, hinter dem man sich verstecken kann.
(sorry bin im Moment etwas angefressen - vemutlich tue ich den PI’s unrecht)
Nein. Nach den ersten Malen Gefummel geht das ziemlich einfach im Hocken.
Zu empfehlen wäre es, da sonst (wie du schon vermutest) einfach zuviel Dreck und Wasser in den Mechanismus und die Dose kommen kann … also lieber immer drauf machen.
Soweit ich das weiß, gab es hier im Forum mal eine Schnittanleitung, um eine zusätzliche originale Abdeckung anzupassen, damit sie auch mit angebaute Haken passt.
Da hatte ich mir mal was ausgedacht und zwei Leute hier im Forum hatten sich hier im Forum da mit 3D-Druckern bei gemacht, um Winkeladapter herzustellen. Die sind top und machen das An-/Abkuppeln zum Kinderspiel.
Dann hoffe ich mal, dass ich das mit meinen alten Knochen auch hinbekomme. Die Abdeckung weg- und wieder dranmachen erscheint mir allerdings schon schwierig. Aber mal sehen, wie ich mich anstelle…
Nach so einer Schablone um die Löcher da reinzubekommen, suche ich mal im Forum. Vielleicht hat ja jemand einen Link.
Den Winkeladapter habe ich gerade bei shop4tesla gefunden und gleich bestellt.
Nein. Das musste ich nur, als ich das Original einteilige Aerocover meines Oldtimers (2019) gegen das neuere mit der Aussparung und Klappe ersetzt habe. Seither mit Münze die beiden Befestigungen quer stellen und Klappe herunterpulen - da muß niemand rücklings auf der Erde liegen…
Formal ist es wohl in einigen Ländern der EU so, dass abnehmbare Anhängerkugeln bei nicht-benutzung abgenommen werden müssen. De facto habe ich aber noch nie von jemandem gehört, der vom Polizisten deswegen eine Strafe bekommen hätte…
Aber wenn man Langstrecke bei hoher Geschwindigkeit fährt, verringert die abgenommene Anhängerkugel und geschlossene Aeroklappe den Windwiderstand. Und natürlich reduziert es wieviel Wasser nach oben gespritzt wird (Aerocover bleibt bei Regen oberhalb aber nicht trocken).
Wenn der E-Satz von Tesla, insbesondere die Rückseite der Buchse, sauber mit dem Gummi angeschraubt ist, sollte da aber auch kein Wasser eindringen - aber es gibt mehrere Berichte dass dies gerne mal passiert - aber ich denke aufgrund der Minderzahl solcher Berichte, dass da wohl der Dichtgummi unsauber (zu viel Drehmoment?) montiert wurde wenn die AHK im Delivery Center montiert wird.
Unbekannt
Unfug. Die ist extrem gut zu erfühlen - genauso wie die beiden Ösen für eine Bremssicherung bei gebremstem Anhänger links und rechts neben der Kugelaufnahme. Da muß man nicht mal was sehen. Handschuhe sind aber empfehlenswert, weil das ständig schmutzig ist - aber die Klappe ertasten, den 13-pol Stecker mit dem offenen Ring nach vorne einstecken, Ring um 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen dass die Klappe den verriegelt - ist nix was man beobachten muss während man es macht.
Aber ich fahre gefühlt 2-3x pro Woche mit den AHK rum - und auch wenn das An- und Abkuppeln rasch geht, beim Laden lasse ich den immer lieber angehängt (hatte da einmal schlechte Erfahrung beim wiederanhängen in Kälte/Wind/Regen, wo er dann auf der AB Auffahrt von der Kugel gehüpft ist, weil nicht richtig eingerastet und kontrolliert. Daher lieber komplette Fahrt anfangs daheim sauber kontrolliert und keine Aktionen zwischendurch.
also ich würde mal annehmen, dass jeder Prüfingenieur die Unterlagen zu der jeweiligen AHK benötigt, aber nicht von einer zur anderer überträgt, nach dem Motto wird schon gleich sein”. Was lässt dich z.B. annehmen, dass Schweißkonstruktionen immer gleich sind?
Sind ja die gleichen Befestigungspunkte.
Scheint mir nicht der Fall zu sein. Die Misterdotcom wird mit 2x 4 Schruben befestigt, die Autohak nur mit 2x 3.
Das allein wäre mir schon ausreichend, damit ich als Prüfer nicht bereit bin die Eine mit dem Gutachten der Anderen AHK einzutragen und damit den Kopf dafür hinhalte, dass das alles schon halten wird.
Also man muss schon sagen, dass das ein Armutszeugnis von Tesla ist, wo andere Hersteller längst schwenkbare AHKs mit integrieter Dose haben… Mein Anhänger hat einen Stecker der nur gesteckt wird, das lässt sich super erfühlen, aber bei wechselnden Anhängern wo ggf. der drehbare Teil des Steckers nicht richtig sitzt ist es schon ätzend. Daher habe ich mir auch den Winkeladapter geholt. Auch ein 7-Pol Adapter würde schnell Bodenkontakt bekommen…
Es geht ja nicht darum die Autohak mit dem Gutachten von Misterdotcom einzutragen.
Es geht um die Frage ob die Model3-Karosserie Anhängelasten und Stützlasten wie zum Beispiel 1000/750/75 verträgt. Das ist mit dem Gutachten von Misterdotcom mMn nachgewiesen.
Die Autohak hat eine ABE (durch die E-Nummer) für alle Model3 bei denen die Lasten eingetragen sind. (Fach- und Sachgerecht montiert)
Es gelten immer die Werte die im KFZ-Papier eingetragen sind. Auch wenn irgendeine AHK zum Beispiel 100kg Stützlast könnte.
Ah, ok, dann muss man da selber ran. Wenn ich daran denke, wie schon meine Laubsägearbeiten in der Schule benotet wurden…
Kann man dann die zurecht gesägte Abdeckung immer drauf lassen, auch wenn man die AHK weggemacht hat oder muss man trotzdem jedes Mal die Abdeckung wegmachen, wenn man die AHK dranmachen will?
Das gilt aber auch nur in Verbindung mit der AHK von Mrdotcom und Mdrdotcom hat den Nachweis für 4 Verschraubungspunkte durchgeführt.
Generell treffen da bei der Festigkeitsprüfung mit Fahrzeug immer zwei Welten aufeinander die eigentlich nicht zusammen passen.
Die AHV ist aus dicken Platten die recht steif sind und die Karosserie ist auch dünnen Blechen die sich unter Belastung bewegen möchten.
Die AHV behindert nun diese Bewegung in bestimmten Bereichen und es entstehen Belastungsspitzen an den Übergangen dieser Bereiche.
Ist keine ABE sondern eine Typgenehmigung (die E-Nummer) und bei dieser Prüfung spielt das Fahrzeug an welches die AHV verbaut wird überhaupt keine Rolle. Die Festigkeitsprüfung erfolgt an einer starren Vorrichtung und Autohak könnte die auch für 2000kg oder sonstwas testen wenn es ihr Teil aushält.
Doch am Ende gilt wie du richtig sagst …
… und bei den alten Model 3 hat Tesla da nun mal nix eintragen lassen.
Theoretisch könnte sich die Konstruktion zwischen den Fahrzeug mit Anhängelast und ohne Anhängelast unterscheiden.
Keine Angst vor der Laubsäge, du musst ja auch kein Laub sägen. Die Abdeckung unterm Auto sieht man nicht. Ich hab mir damals für 9€ ne zweite Abdeckung im Service Center geholt und die dann entsprechend angepasst. Nutzen tu ich die aber fast nie, denn mit dem Anhänger bin ich nur auf Kurzstrecken unterwegs. Nur wenn ich mit dem Fahrradträger in den Urlaub fahre, kommt die Abdeckung dran, und dann bleibt die Kupplung auch mal 3 Wochen angebaut.
Der ganze Faden geht um den Winkeladapter. Der ist sehr praktisch, denn ohne diesen, sind oft die Kabel von Fahrradträgern zu kurz. Außerdem kommt das Kabel verdammt nahe an die Straße und kann eventuell durchscheuern.
Für die Schrauben gibt es statt der 1-Euro Münze kleine Einsätze aus dem 3-D Drucker die man dort einkleben kann. Dann ist das Lange nicht mehr so fummelig.
Und warum ist es dann kein Problem bei Autos, die eine eingetragene Anhängelast haben? Da ist es auch nur in Verbindung mit der original AHK nachgewiesen.
meine Anwendung der AHK ist ziemlich ähnlich. Anhänger nutze ich nur ab und zu. Dafür aber oft den Fahrradträger bei (hoffentlich) schönem Wetter und wenn’s in den Urlaub geht.
Tatsächlich gab es hier im Forum auch mal jemand, der geänderte Schrauben mit Griff als kompletten Ersatz für originalen1€-Schrauben gedruckt hatte. Finde ich viel praktischer und ohne Klebstoff halt.
Im Prinzip ist die nicht mal mit der Verwendung mit der originalen AHV nachgewiesen denn für die Genehmigung wird die Originale auch nur am starren Bock geprüft.
Das Fahrzeug wird für die Genehmigung gar nicht geprüft, dafür garantiert allein der Fahzeughersteller. Der sollte aber natürlich das intern irgendwie nachgeprüft haben.
Ist quasi wie bei Felgen oder Tieferlegungsfedern, die Originalen haben ja auch keine eigene ABE, sondern sind Teil der Fahrzeuggehnemigung und es gibt in dieser Genehmigung keinen Prüfnachweis dazu. Aber für Zubehörteile werden dann Prüfungen gefordert.
Na die hat ja aber eine Schraube mehr.
Das Gutachten gehört halt Mrdotcom und andere dürfen das ohne deren Genehmigung nicht nutzen, auch wenn man doch die Zettel einfach kopieren kann - ist wie bei Software, halt keine freeware.
Der offizielle Weg wenn keine Anhängelast eingetragen ist ist im VdTüV Merkblatt 751 festgelegt und das ist halt die Festigkeitsprüfung und Fahrversuche.
Für eine Einzelabnahme ist das natürlich viel zu aufwendig.
Also brauchst du einen aaS/USB der Lust hat sich in das Thema einzuarbeiten und das ganze dann auf seine Kappe zu nehmen.
Ich habe eine AHK von Westfalia, Die Werkstatt tat sich dort auch recht schwer. Tesla hat natürlich nichts rausgerückt, Westfalia hat auf Tesla verwiesen (bezüglich der Lasten).
Habe danach die Dokumente von der AHK von Mrdotcom gesehen und offenbar war der Prüfer der Werkstatt bereit das ganze damit einzutragen, da alle Daten (Westfalia, Mrdotcom und die Originale) die gleichen technischen Daten haben.
Natürlich hat er sich alles angeschaut, Fotos gemacht und die EInzelabnahme war auch nicht günstig.
Over all kann man sagen, wer WENIGER ärger haben möchte, nimmt am besten direkt Mrdotcom. Ist zwar teurer, aber bei den anderen muss man dann noch die Einzelabnahme bezahlen, das tut sich dann nicht mehr soviel.
Bei meiner waren sogar Aufkleber dabei: “nur Lässig und Normalen Fahrmodus nutzen”. (Bei einem SR+ ziemlich egal, er hat nur die 2..)