Meiner Meinung nach ist die einzige Möglichkeit, die Frage zur Reduzierung/Erweiterung der Kapazität zu beantworten, das Auto von 100% bis 0% gemütlichst leer zu fahren, die verbrauchte Energiemenge mit der anschließend am SuC geladenen inkl. 4% mittlerer Ladeverluste zu vergleichen und bei Übereinstimmung mit der durch Normdegradation zu erwartenden Kapazität zu vergleichen.
Ob der Puffer 0, 2 oder 4 kWh beträgt, muss dabei auffallen.
Beim S75 habe ich das gelegentlich gemacht. Die Werte stimmen für 4 kWh Puffer ausgezeichnet. Ich werde bei Gelegenheit mich auf 1% dieses Puffers mal herantasten.
Das mit der Brickspannung klingt schon plausibel, ebenso die Behauptung es würde einige Zeit dauern, bis sich das Update bemerkbar macht, müssen sich die Zellen doch auch nach und nach ausbalancieren. Das geht nicht von heute auf morgen und braucht viele Ladevorgänge.
Kannst du Mal bitte einen Screenshot von ScanMyTesla o.ä. mit der alten Software hier einstellen auf der die Zellspannung zu sehen ist?
Ich hatte damals, als wir den Wagen als CPO bekommen haben, noch kein ScanMyTesla und konnte deshalb noch nicht auslesen.
Es wird ja über einige Optionen spekuliert…ausnutzen der grauen Kapazität etc.
Wenn die Zellspannung wieder bei 4,2 V liegt dann ist die alte Kappa wieder da. In der Tat!
Wenn du die Brickspannung nicht erhöhst und nur den Puffer freigibst (eigentlich falsch formuliert, weil freigegeben ist sie ja, nur vom BMS nicht Teil des 0-100% SoC), ist dieser Puffer automatisch drastisch reduziert.
Grund dafür ist die exponentielle Entladekurve von Batteriezellen.
Spekuliert wird hier nur von dir. Wer ist denn schon liegen geblieben, hm? Wenn du dir den Text von wk057 und die Erfahrungsberichte aus dem TMC anschaust wirst du merken, dass an der TR nicht geschraubt wurde und tatsächlich (nach mehreren Monaten / tausenden von Kilometern) die normale Kapazität wieder abrufbar ist.
Nach dem Downgrade wir die Kapazität nach dem ersten Laden auf 100% wieder voll angezeigt beim auslesen. Dieses ganze mit der TR Anzeige ist alles Augenwischerei und nicht aussagekräftig.
Und warum bitte sollte Tesla extra einen komplizierten Algorithmus entwickeln, der die Reichweite nur langsam über Monate zurückbringt? Wenn wie deiner Meinung nach alles nur „Augenwischerei“ wäre, dann hätte man die Reichweite ja mit einem Update einfach gleich freischalten können. Die Kunden hätten sich mehr gefreut.
Jetzt merken die meisten die wieder steigende Reichweite ja noch nicht mal.
Tscha, das ist unbenommen. Ändert nix an dem Problem: Sollte der Akku von fehlerhaften Spannungssensoren betroffen sein beschreibt wk057, dass das BMS die Kapazität fehlerhaft berechnet und es zum plötzlichen Stillstand ab 5% abwärts kommen kann.
Meiner scheint davon nicht betroffen zu sein. Auch liegen die min und max brick Voltage bei unterschiedlichem soc im Rahmen, fühle mich also recht wohl damit.
Und auch auf der Langstrecke mit Unterstützung von ABRP (150kmh wenn möglich, Ankunft mit 3% etc.) komme ich ziemlich punktgenau an und weiter. Ist mit dem CCS Adapter und dem monatlich dichteren SuC Netz auch wieder einfacher auf der Langstrecke, klar nicht so wie mit 2019.12.1.1 aber zum Glück bin ich seit Corona eh kaum noch auf Langstrecke und arbeite Remote.
Wenn ich die HV Batterie mit dem Tesla Werkzeug (Toolbox) auslese wird die gesamt Kapazität des Akku angezeigt, sowie die je nach Typ (4 oder 5 Kwh) Restspeicher. Ich habe noch nicht gesehen bei der aktuellen Software, das der Restspeicher auf 2 Kwh reduziert wurde.
Die gesamt Kapazität der HV Batterie schwankt durch (BMS und Software) um bis zu 2Kwh, je nach (Temp, Soc, Standzeit usw.) !!!
S85 307.000km. Nach Update auf 2022.44.30 10% weniger Kapazität. Jetzt TR 305 wenn vollgeladen. Das kann aber natürlich auch Zufall sein, dass es gleichzeitig war.