[Wiki] Günstige Ladekarten/Ladeapps Vergleich (Teil 4)

Ich bin da eher bequem, auch wenn’s etwas mehr kostet.
Und hey, beim Rewe hier im Ort stehen 2 EWE Go Charger mit 150 kW DC.

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Für mich aktuell:
Tesla, eweGo, mblty, und octoverse (letztere für AC in der Stadt)

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Solange viele bequem sind und etwas mehr kosten darf wird es lange etwas zuviel kosten.

Aber wenn ich zuhause laden könnte wärs mir auch egaler.

Bitte nicht falsch verstehen, die Mehrkosten müssen sich natürlich in Grenzen halten.

Ich sammle auch keine Bonuspunkte im Supermarkt (in jedem gibt’s natürlich andere) oder gehe in 3 Supermärkte einkaufen, um am Ende einen Euro gespart zu haben, dafür aber eine Stunde länger unterwegs zu sein.

Wenn ich also vor jedem Ladevorgang erstmal ne Viertelstunde alle Apps checken muß, wo ich noch ein paar Cent einsparen kann, dann ist das nix für mich. Wenn ich jedoch dauerhaft mehrere Euros spare dann lohnt sich ein gewisser Aufwand. Im Laufe der Zeit wird sich dann ein Kompromiss ergeben.

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Du musst in den Apps gucken und vergleichen um nicht doppelt so teuer wie mit dem Verbrenner zu fahren. Sparen wirst Du dadurch wenig. Eher etwas teurer als ein Verbrenner. Denn ontop kommen ja immer die Ladeverluste und das Hochheizen des Akkus.

Mein Plan ist es ja zuhause zu laden und unterwegs überwiegend die SuC zu benutzen.
Und ich habe den Tesla nicht nur zum Sparen gekauft. :wink:

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Das stimmt so nicht. Da ist viel Luft nach oben, bis es teurer wird als beim Verbrenner. Und wenn du Ladeverlust und Akku vorwärmen sagst, solltest du auch den höheren Verbrauch beim kalten Motor und die extrem niedrigen Wirkungsgrad vom Verbrenner nicht unerwähnt lassen.

Alles über 45ct die kWh ist bei mir teurer als der Verbrenner auf 100km.

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Ich finde man sollte es nicht übertreiben mit der Knauserigkeit.
Deshalb habe ich für mich vor dem Kauf folgende grobe Rechnung aufgestellt:

Diesel: 7 Liter / 100 km bei 1.63 EUR / Liter => 11,40 EUR / 100 km
Elektro: 20 kWh / 100 km bei 0.31 EUR / kWh (zuhause) => 6,20 EUR / 100 km
20 kWh / 100 km bei 0.45 EUR / kWh (Supercharger) => 9,00 EUR / 100 km

Das sind alles nur Durchschnittswerte, aber ich will mich da nicht verrückt machen.
Im großen und ganzen werde ich mit dem Tesla wohl günstiger fahren.

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Im Lauf der Zeit kennst du deine günstigen Lademöglichkeiten in der Nähe.

Ich habe die Jagd nach dem günstigsten Preis einfach zu meinem Hobby gemacht. Dabei habe ich auch die Gegend, in der ich wohne, besser kennengelernt. Win-Win.

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wirst du. Gesparte Steuer, gesparte Inspektionen.

Nur vom Verbrauch her, aber nicht von den Restkosten.

Und ja, alles über 45 - 50 ct finde ich auch zu teuer.

Willkommen in der BEV Welt :+1:.

Ich persönlich habe in gut 4 Jahren den Eindruck gewonnen, dass es zum zitierten Punkt in Europa keine Alternative gibt, die alle beiden (gut und günstig) Kriterien erfüllt :sweat_smile:.

[Edith
Trotzdem hat ein M3 0% SuC in den letzten 12 Monaten gesehen (25k Kilometer/Jahr)
und einer ca. 10% SuC bei 18k Kilometer/Jahr)
Grund dafür ist nerdiges Preise vergleichen und ein :hedgehog: in der Tasche :nerd_face:]

Mit einem Stellplatz/Parkplatz am Haus oder einer Garage mit Strom, wird schon mit dem Ladegerät des Tesla alles einfacher und mit einem günstigen Stromtarif auch Recht günstig.
Solltest du kein Tesla Ladegerät gekauft haben, gibt’s ab 100€ „dumme“ Mobile Wallboxen die auch erstmal dafür geeignet sind den Tesla an der Steckdose zu laden.
Langsam (±2kWh) aber besser als ausschließlich öffentlich laden zu müssen.

Bei den Ladekarten bin ich persönlich mit der Octopus Elektrovers App und kostenlosen RFID Karte für Deutschland und Europa zufrieden.
Wenn du dich werben lässt gibt’s auch noch 5€ Guthaben…
Man sollte jedoch da per App immer erst den kWh Preis der Ladesäule checken!

Im Augenblick ist ein weiterer Tipp an Pfalzwerke HPC Ladesäulen mit der ChargePoint App zu laden.
Das kostet an vielen Standorten zur Zeit 30 Cent pro kWh.
Allerdings bucht ChargePoint immer ±10€ Guthaben zusätzlich ab.
Das sollte man nicht verschweigen :smirking_face:.

Für öffentliches AC Laden ist meiner Meinung nach eigentlich nur LIDL mit 29 Cent pro kWh, bei Zahlung über die LIDL App, günstig und Bundesweit vertreten.

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Ich möchte diesen Hinweis nochmal hervorheben. Wenn nach „bezahlen wie an der Tanke“ gefragt wird, ist Ad-Hoc die Antwort. Natürlich gibt es noch viele Säulen, da ist Ad-Hoc super umständlich (nur mit QR-Code, nur mit Girocard, nur bis 20€, umständlich zu bedienende Alpitronic Kartenleser, oder oder oder) und viel zu häufig sind die Preise vollkommen unfair. Aber es gibt die Perlen, die günstig sind und funktionieren.

Zumindest die Preise sind in der Ad-Hoc Map wirklich gut und flächendeckend verzeichnet inzwischen!

Und zum Thema Kartenleser Alpitronic: Genau auf das Display achten und die richtigen Knöpfe mit der richtigen Karte am richtigen (der zwei) Kartenleser bedienen. Dann geht es.

Pferde tränken damals auch! Aber da hatten wir auch noch einen Kaiser.:wink:

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Made my day :slight_smile:

Ich habe mein MYP auch noch nicht lange (muss mich hier mal noch vorstellen :face_without_mouth:), habe einen SuC mit 12km Umweg und hatte die folgenden Überlegungen zum Laden, die ich auch so gut es geht umsetze.

  1. Wenn du einen V-Baumarkt (V-Markt) in deiner Nähe hast: 11kW @ 19 ct/kWh (ja, neunzehn).
    Der ist bei mir zwar weiter weg, aber das versuche ich mit Sport oder ähnlichem zu verbinden.
  2. Lidl AC für 29 ct/kWh. Hinstellen, Runde laufen/spazieren gehen (irgendwo müssen die 10000 Schritte ja herkommen), ggf. Einkaufen.
  3. Zu Hause 2kW and der mobile Wallbox. Ladeeffizienz von Stromzähler zu im Akku ist halt echt schlecht (maximal 80%) daher erhöht sich der Hauspreis von 33ct/kWh auf 37 ct/kWh. Wenn meine richtige Wallbox da ist, wird das die #1. (Und der Stromtarif wird zum nächsten Jahr gewechselt …)
  4. SuC… effiziente 43 ct/kWh.
  5. futurego (Tschechischer Anbieter). Alle AC Lade im Roaming 45 ct/kWh
  6. Auf Urlaubsreise lohnt sich ggf. das große Ionity Abo (11,99€ pro 30 Tage) und dann für 39 ct/kWh laden.
  7. Shell bietet aktuell Aktionen und mit Abo (4,99€/Monat) kommt man schnell mal unter 40 ct/kWh.
  8. Electra sollte man im Auge behalten. Hatten in Italien eine Sommeraktion, die sie auch erweitert haben nach DACH. 39 ct/kWh HPC!

Ich finde beim zu Hause an der Schuko zu laden muss man echt vorsichtig sein. Die wenigsten sind gut abgesichert, Kabel oder erst recht Verlängerungen in 2,5mm² hat kaum jemand. Damit ist der Verlust (Wärme + Fahrzeug Standby) extrem hoch.

Was für eine Erfahrung habt ihr mit Octopus Energy als Stromanbieten insgesamt? Lohnt sich das?

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2 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Octopus Energy Strom

Meldete mich auch mal dort an, egal ob mit Fremdanbieter oder ohne aktiviert, es werden nur Ladesäulen in Tschechien unter iOS angezeigt. Einen Tipp?

20 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Off-Topic-Beiträge aus diversen Threads (Teil 4)

Willkommen in der wunderbaren Welt des Ladens :wink:

Aus eigener Erfahrung die Schritte zur Optimierung:

  1. Mach Dir nicht zu viele Gedanken jetzt, noch ist es alles Theorie und die Praxis ist dann anders (Beispiele: vor 2-3 Jahren hat dir jeder Youtuber noch den JuiceBooster o.ä. als zwingend „verkauft“)

  2. Einfaches Start-Setup:

    • Tesla SuC – auf jeden Fall alle Daten hinterlegen
    • EWE Go – keine Grundgebühr, Zugang zu vielen Ladepunkten, simples wenn auch teures Preismodell, monatliche Abrechnung
    • Ad-hoc Laden direkt mit der Kredit-/Girokarte (bspw. Aldi Süd, bestimmte Edeka, usw.) bei dir in der Gegend → Karte von Gerd Bremer (Adhoc laden bis 50 Cent/kWh - Breaking Elektro-News ), für iPhones und Android auch als App Ad-hoc Map
  3. Schreib alle Ladevorgänge am Anfang über 2-3 Monate alle sauber (wo geladen, kWh gesamt, Euro gesamt) auf. Excel reicht – (Teslamate oder Teslalogger nur wenn du Spaß an weiteren Daten „hast“, ist Hobby :wink: ).

  4. Brauchst du Abrechnungen für die Steuer, Buchhaltung, Arbeitgeber o.ä.?
    → dann ist eine monatliche Abrechnung praktischer als viele Einzelquittungen (je nach Preisabstand auch de facto günstiger wegen Aufwand)

Nur mit den realen Daten kannst du merken was gefühlt „viel genutzt“ ist und wo real die kWh umgesetzt werden (da hatte ich selbst eine gute Diskrepanz…). Darauf kannst du dann optimieren und schauen ob bestimmte „Favoriten“ günstiger zu bekommen sind. Dann hast du einen Mittelweg zwischen Kostenoptimierung und Zeit.

Habe noch etwas länger Zahlen gesammelt :wink: Hier dann etwas Statistik (your mileage will vary!) – Werte gerundet:

  • 50% des Stroms an 8% der Ladeorte
  • 75% des Stroms an 26% der Ladeorte
  • 50% der Ladevorgänge an 8% der Ladeorte
  • 73% der Ladevorgänge an 27% der Ladeorte

→ Optimierung für mich nur fürs obere Viertel der Nutzung relevant; beim Rest nur „nicht abgezockt werden“ als Maßgabe oder Angebote „mitnehmen“ aber nicht mehr extra hinfahren

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