Wie weit ist Tesla der Konkurrenz voraus? (Teil 3)

Das ist sicher nicht die Definition. Allerdings kann ein technologischer Vorsprung enorm dabei helfen, gute Verkaufszahlen zu erreichen. Bei Tesla ist es seit längerer Zeit die (zu einem guten Teil technologisch entstandene) Fähigkeit, unglaublich viele Exemplare pro Monat auszuliefern.

Der Konkurrenz fehlt es ja nicht unbedingt an der Nachfrage. Sie können nur nicht genug liefern, schon gar nicht zu konkurrenzfähigen Preisen.

Immer bedenken: Die 5 Minuten Show, die man bei deutschen Herstellern mitbestellt, kostet als Umlage auf den Kaufpreis im Schnitt 5.000-15.000 € mehr als bei Tesla. Die Kosten des schicken Autohauses mit den gut bezahlten Mitarbeiten, die einem einen Kaffee anbieten, werden 1:1 auf den Käufer umgelegt. Mir ist es das nicht Wert, aber wer es will, kann ja einen Audi Etron kaufen.

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Aha. Na dann bezahle ich vielleicht doch künftig lieber die Arbeitsplätze im regionalen autohaus als etwaige Twitter Einkaufstouren und andere Eskapaden meines jetzigen Herstellers.

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Tesla hat Twitter nicht gekauft.
Das war Elon Musk.
Tesla hat zu dem Deal genau 0 Cent beigesteuert.
Alles Gelder von Musk Persönlich. Selbst die Aktien die er dafür beleiht gehören ihm und nicht Tesla.

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Erzähl das den Aktionären und deren Depots.
Aber im Ernst, natürlich war das überzeichnet von mir. Aber nicht mehr als die Aussage von @Lysander . Denn es mag sein, dass ich bei traditionellen Herstellern einen gewissen overhead mit bezahle, dafür hab ich dort aber auch einen anderen Service und muss zb im Problemfall nicht über Leihwagen etc diskutieren, wie wir es hier threadweise tun.
Jedenfalls gemäß meiner eigenen Erfahrung, mir ist schon klar dass jetzt gleich wieder jemand mit Gegenbeispielen kommen wird.

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Das Gegenteil wäre aber auch erst zu beweisen.

Vor allem, wo Tesla bei allen nicht-technologischen Kriterien, wie Nähe der Service Center, Service, Marketing Ausgaben, Business-Support, Matrix-Licht, Design, usw. passt.

Wenn die dann auch noch die (fast) grösste Zahl an Autos mit der besten Marge ausgerechnet in Deutschland verkaufen, scheinen die Kunden ganz offensichtlich einen erheblichen technologischen Vorsprung zu sehen. Und ja, auch Lieferzeit gehört wohl dazu.

Jedenfalls hatten die deutschen Hersteller in der Fertigung mal ihren großen technischen Vorsprung gesehen, der liegt jetzt wohl eindeutig bei Tesla.

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Ich denke man kann die Fertigung von einem deutschen Hersteller kaum mit der von Tesla vergleichen. Dazu gibt es bei den meisten deutschen Fahrzeugen viel zu viele Sonderausstattungen.
Tesla lebt die moderne Interpretation der Fertigung des Modell T vor. Ob die Kunden dies auf längere Zeit akzeptieren werden werden wir noch sehen.
Überraschend ist für mich, dass die Qualität der Verarbeitung anscheinend nur begrenzt zunimmt.

Der Reiz der Einfachheit beim auswählen eines Autos ist ein Trend….keine Endlosen Zubehörlisten…nehmen oder nicht, nervt.
Und weniger ist mehr trifft gerade den Nerv,
bin auch gespannt wie lange das funktioniert, der Mensch hat ja doch den Hang sich abzuheben vom Nächsten und wenn alle das gleiche Auto fahren wächst der Wunsch nach Individualität….nicht bei jedem, aber hier und da…wir sind zufrieden so wie es ist, alles drin was für uns wichtig war

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Das Auto hat als Individualisierungsplattform ausgedient als steile These.

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Andererseits muss der Nachbar doch klar erkennen können, dass das ein 3er BMW oder eine S-Klasse ist.

Ich habe nun auch ein Angebot für eine Probefahrt mit dem neuen Q8 e-tron. Der kostet so viel wie ein MS, eher weniger und hat einen größeren Akku, eine bessere Akku Garantie und keine Pflicht irgendwelche Softwareupdates einzuspielen mit denen man den Akku degradiert. Die Probefahrt wird vermutlich, wie bei Mercedes auch über Nacht stattfinden und man darf das Auto einfach mal in aller Ruhe ausprobieren. Auch der Ankaufpreis für mein MX liegt in einer ähnlichen Größenordnung wie bei Tesla.

Um eine MS Probefahrt zu bekommen musste ich als Kunde seit 12 Jahren von Tesla regelrecht betteln und jetzt habe ich einen 30 Minuten Slot… :rofl: :rofl:

Das sind Punkte die man einfach besser machen muss und vielleicht ab und zu mal schauen, wie es andere machen in diesem Segment, für M3 und MY mag das alles okay sein aber für >100.000€ erwarte ich schon mehr als eine Handy App, eine Mail und 30 Minuten Probefahrt…

Das ist nicht das einzige Kriterium und sicher am Ende wird das Produkt entscheiden! Aber so war das früher auch bei Tesla, also ich mein Roadster gekauft habe oder aber mein MS 2013… ich glaube da war ich auf 3 oder 4 Events eingeladen und konnte Probefahrten machen…

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Da gebe ich Dir grundsätzlich recht! Trotzdem war ich überrascht, dass ausschließlich Volkswagen derartige Stückzahlen erreicht.

Das liegt wohl eher daran, wie nötig es ein Hersteller empfindet die Kunden zu überzeugen.
Tesla damals musste die Kunden überzeugen, daher haben sie viel Geld in Events usw. gesteckt um den Stein ins Rollen zu bringen. Gerade ist die Nachfrage nach den Plaids anscheinend so groß, dass viele Leute auch ohne Probefahrt eines bestellen und sie niemanden überzeugen müssen sich es doch zu überlegen.

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In diesem von Steven Mark Ryan kommentierten Video (34 Min.) erklärt Cory Steuben (Director des Ingenieurbüros Munro Associates) den Vorsprung von Tesla in den folgenden Bereichen:

  • Simplizität des Designs (statt Komplexität durch Individualisierung)
  • Software-definierte Funktionalität (statt Hardware-Lock-in)
  • Datensammlung für FSD (Vorsprung 5–10 Jahre)

Zusätzlich diskutiert er:

  • zukünftiges, „altruistisch“ preiswertes Fahrzeug (trotz Inflation)
  • Die Kosten der Tear-Downs von Munro: bis 1 Mio. US-$

Das vollständige Interview dauert 1:20 Min.

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Wenn sie bei FSD 5 bis 10 Jahre Vorsprung haben, warum haben dann andere Level 3 auf der Straße und Tesla ausser Beta-Software gar nix?
Und nein, Tech Demos aus den USA sind hier nicht relevant.

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Nur weil man Level 3 hat, bedeutet das nicht, dass man einen Vorsprung hat. :wink:

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Muahahahhahaha, L3 von Mercedes. So ein heiterer Sonntag. Das war der lustigste Beitrag von Cupra seit Jahren. Sonst versucht er ja immer Tesla zu bashen.

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Der Titel des Videos entbehrt nicht einer gewissen Wahrheit! :innocent:

»complexity appeals to stupid people«

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Der von Coey Steuben genannte Vorsprung besteht in der Datensammlung und nicht in (für irrelevante Situationen behördlich erteilten) SAE-Leveln.

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da kannst du ruhig muhaa machen … auch in US ist Mercedes aktuell der einzige der die Level 3 Zertifizierung hat … Sie haben hier, korrekterweise, einige Limitierungen wie 50km/h, Stau usw… Wer denkt das sie bei dem Level stehen bleiben, der irrt sich. Ich hatte irgendwo mal gelesen das sie als nächstes 130 km/h anpeilen … das dürfte dann realistischer werden für den täglichen Bedarf. Wie lange krebst Tesla denn mittlerweile mit der Ankündigung des FSD rum … sie entwickeln schon einige Jahr länger an dem Thema (bzw. posaunen es groß raus … soon) und sind noch nicht final … Mercedes holt hier sehr wohl auf und sie verwenden von Anfang an mehrere Sensoren / Sensortypen. Es wird ja wie oft gepredigt das Tesla eine andere herangehensweise hat … ob die schlussendlich zum Erfolg führen wird kann man nicht sagen denn auch sie müssen bestimmte Zertifizierungen durchlaufen und die Anforderungen erfüllen wie redundanz.

Ach ja … in Deutschland wurde ja gesagt das Mercedes durch Lobbyarbeit die Zertifzierung bekommen hätte und Einfluss auf die (Nicht)Zertifizierung anderer Fahrzeuge hätte … komisch das im Mutterland von Tesla sie die Zertifizierung bekommen haben

Ich finde den folgenden Bericht recht interessant: Here’s What A Level 3 Self Driving 2024 Mercedes-Benz S-Class And EQS Can Really Do

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