Wie weit ist Tesla der Konkurrenz voraus? (Teil 2)

Eben…vom preislichen ganz zu schweigen , da geht selbst bei nem id3 mit vernünftiger Ausstattung nichts unter 50K (und dann nur Heckantrieb und 2 Jahre Gewährleistung ohne Anschlussgarantie , die wissen schon warum…:laughing:) , von Audi , Daimler etc. ganz zu schweigen : ein paar schönere Spaltmasse (die man eh nur sieht wenn man ein paar Zentimeter vor dem Fahrzeug steht) und eine funktionierende Verkehrszeichenerkennung (die hätte ich tatsächlich gerne bei meinem Tesla , das kotzt mich nämlich nach wie vor an) können das andere nicht wegkompensieren , auch viele Kleinigkeiten : Das Superchargernetz (ich habe in meiner Garage noch nicht mal Licht ) , das Fahrgefühl mit der Beschleunigung , schneeweisse Sitze ohne Tierleder , ein Frunk wo ich auch mal das nasse Ladekabel schnell reinstopfen kann (…wenn ich mir vorstelle ich müsste das jedesmal in den Kofferraum stecken) , eine geniale App die funktioniert (entfrosten einfach genial wenn die anderen alle kratzen müssen), man muss keinen Schlüssel mitschleppen , ein Hammer Soundsystem und überhaupt die Effizienz etc…habe für meinen LR inkl. Winterräder unter 55k bezahlt (nach Bafa unter 50K).

Rückrufaktionen hat es beim id , beim Taycan etc. ja auch noch nie gegeben (ironisch gemeint)…

2 „Gefällt mir“

Subjektive Erfahrungen erfordern subjektive Entscheidungen …

Verkauf Richtung Norden mit wenig Verlust ist jederzeit möglich, einfach machen …

Natürlich ist dem so, Tesla hat zB. innerhalb Europa mit Schildern noch Probleme,
ist aber in einigen technischen Bereich voraus.
Der Kunde muß sich halt fragen: „Was möchte ich, was brauche ich definitiv
und was kann ich mir leisten“?

Der „Gaul“ kommt in 2023 mit neuem Design in Form von 4680er-Akku
und 2 Alugußteilen für Front und Heck daher, danach reden wir nochmal über den Vorsprung.

Schweiß ihn zu, wenn du nichts damit anfangen kannst!

Ein Tesla ist auch definitiv kein Fahrzeug für Gelegenheitsfahrer.

Gruß und „jedem Tierchen sein Plaisierchen“ … :wink:

5 „Gefällt mir“

Für den Erlös bekomme ich aber keinen 7er oder S- Klasse mit wenig km und max 2 Jahre alt :wink:

Ist halt „nur“ die Produktion. Also nichts relevantes… :man_facepalming:

@Hans_Gartenzwerg hat es ja schon sehr treffend ausgeführt.

Witzigerweise haben wir just im Aktienthread

die These aufgestellt, dass immernoch sehr viele Tesla nicht wirklich verstanden haben, oder wie es Hesse etwas schwungvoller formuliert:

Nun stellt sich die Frage, wieviel ist ein „Geheimnis“ wert, dass jeder wissen könnte, wenn nur nicht soviele wie u.a. @Raven2019 eine undurchsichtige Brille tragen würden?

2 „Gefällt mir“

Plot twist: die Fußgänger freuen sich unverletzt zu sein :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ich glaube es ist vollkommen unerheblich, ob man als Fußgänger von einem Model 3 oder einem Smart niedergemäht wird :smiley:

Ah, ist das so:

https://www.golem.de/news/cariad-vw-soll-software-entwicklungsprobleme-bei-e-autos-haben-2204-164953.html

2 „Gefällt mir“

Software - in Deutschland - was haben wir gelacht :wink:

7 „Gefällt mir“

Es laufen die Linien, die margenträchtige Autos fertigen. Und der Rest zahlt der Staat in Form von Kurzarbeitergeld.

2 „Gefällt mir“

Genau. Und alle gemeinsam feiern dann ihr rekordverdächtiges Jahresergebnis und schütten kräftig Dividenden aus. Klar, wenn man die Kosten durch das vom Staat bezahlte Kurzarbeitergeld drückt, dann bleibt dafür mehr Kohle übrig. :man_facepalming:

3 „Gefällt mir“

Solange wir kein Volksbetriebssystem haben, wird das auch nichts mit der teutonischen Softeware. 🫣

Ich hatte Freunde die waren Programmierer und haben keinen Job gefunden weil die Personaler den Namen des Studiengangs nicht kannten. Hier ist Deutschland eindeutig auf der Überholspur. Wir exportieren Betriebswirtschaftsfachkräfte um die konkurrierenden Volkswirtschaften von innen zu zersetzen!

Man kann Volkswagen zu Gute halten, dass sie das mit der Software zumindest versuchen. Es hat auch einige gute Ansätze drin, nämlich, dass sie das in einer eigenen „Seitenfirma“ ausserhalb der Volkswagen-Strukturen zu machen. Leider war man da nicht konsequent, sondern hat einfach die bestehenden Leute aus all den Volkswagen-Bereichen zusammengezogen. Damit hat man einfach einen grossen Teil der Kultur aus der Volkswagen AG in CARIAD importiert, was man hätte vermeiden sollen.

Zudem hat man bei VW (und auch den anderen Altherstellern) das Gefühl, viel helfe viel bei Software, man müsse nur genug Entwickler anstellen, dann klappe das schon. Das ist einfach falsch. Softwareentwicklung ist eine sehr schwierige Disziplin, vor allem im grossen Masstab.

Wenn man es ‚im Kleinen‘ nicht im Griff hat, dann erst recht nicht im Grossen, schon gar nicht verteilt über mehrere Standorte. Auch bringt es wenig, Leute mit Softwareerfahrung aus der Automobilbranche für „neue Autosoftware“ zu nutzen. Tesla hat das erkannt und suchte und sucht vor allem Softwareentwickler aus branchenfremden Gebieten, Gameentwicklung etc… Bei Tesla ist Software zudem Teil der DNA, auch organisch gewachsen. Zudem sind die Teams relativ klein. Tesla setzt vor allem auf die Qualität der Leute, nicht auf die Menge. Sie haben die Besten der Besten und können sich aussuchen, wer zu ihnen kommt. Tesla steht zuoberst auf der Wunschliste von Studienabgängern!

Dass Cariad/Tritity/Landjet und all die grossmauligen Projekte Verzug haben überrascht mich angesichts dieser Strategie nun überhaupt nicht.

3 „Gefällt mir“

Wehe man würde dieses Vokabular im Zusammenhang mit den unlauteren Versprechungen seitens Tesla verwenden, die mindestens seit 2019 Kunden Beträge im hohen vierstelligen Bereich aus der Tasche gezogen haben und bis heute nicht das eingelöst haben was bis Ende 2019 versprochen wurde.
„Automatisches Fahren innerorts“ jaja.
Wehe… da würde der Moderationshammer schon wieder kreisen.

8 „Gefällt mir“

Naja Tesla kann zumindest eine laufende Beta präsentieren. Die ganzen die du zitiert hast waren schon von Anfang totgeburten.

Genau so ist es.
Der Mann meiner Cousine arbeitet bei Audi und hat sich tierisch drüber aufgeregt dass er einen Großteil des letzten Jahres in Kurzarbeit musste, während die ausländischen Tochterfirmen fast unterbrechungsfrei durcharbeiten konnten. Aber klar, bei Skoda und Seat hilft halt der Staat nicht in dem Ausmaß.
Aber nicht falsch verstehen, das Kurzarbeitergeld kann vielen Firmen helfen zu überleben. Aber im letzten Jahr war es wieder mal so dass die Großen gepampert wurden, während die Kleinen wenig bis gar nichts bekamen, und wenn dann mit riesen Verzögerungen, und extrem umständlich.

Und um noch was zum Thema beizutragen:

Ich hab letztes Wochenende mit einem Mitarbeiter von mir Auto getauscht. Das mach ich öfter mal, um denjenigen die Interesse haben mal Tesla zu fahren, das unkompliziert zu ermöglichen. Schließlich profitieren wir alle, wenn möglichst viele über kurz oder lang auf BEV umsteigen.
Ich bekam seinen Skoda Kodiaq aus 01/22. Der hatte was ich so gesehen hatte Vollausstattung, vor allem bei den Assistenten.
Ich sags ja ungern, und ich mag meinen Tesla. Aber außer bei der Art und Weise wie der Teslas die Spur hält, vor allem in Kurven, war der Skoda überall souveräner unterwegs. Von Lichtautomatik, und Regensensor red ich gar nicht, aber vom „Autopiloten“ auf der Autobahn her, funktioniert das bei Skoda schon super. Schildererkennung sowieso.

Ich bin prinzipiell ja absoluter Freund von Tesla, hab aber auch den Vergleich zu anderen Marken. Und da hab ich schon den Eindruck dass Tesla v.a. bei den Assistenten endlich aus dem Quark kommen muss. Ja ist Beta, und ja in USA funktioniert vieles besser, aber das erwarte ich in bälde auch hier.

Was mich z.B. extrem aufregt im M3 ist die Klimaanlagensteuerung. Wenn ich die auf Automatik habe, v.a. jetzt wenn es warm wird, dann kommt die Luft nur aus dem mittleren Bereich. Das nervt extrem, weil man die ganze kalte Luft auf den Oberkörper bekommt. Wenn ich aber manuell die Luftverteilung ändere, dann fnuktioniert die Automatik nicht mehr. Wer zum Teufel denkt sich sowas aus? Warum kann man das nicht durch ein SW-Update ändern? Ist das so kompliziert, oder bin ich am Ende zu blöd die Anlage zu nutzen, und es geht doch?

Für mich persönlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich nach dem M3 (eigentlich wollte ich dann Model S fahren, aber keine Ahnung ob das überhaupt möglich wäre) nicht wieder zu Tesla greife. Hängt natürlich ab was dann so verfügbar ist. Ich denke Tesla wird auch weiterhin die Lieferung zumindest bei 3 und Y relativ gut hinbekommen, und man wird ihnen die Autos aus den Händen reissen. Ich hoffe aber nicht, dass Tesla das zum Anlaß nimmt Dinge schleifen zu lassen. So nach dem Motto das Gebotene reicht, weil wir bekommen die Kisten ja eh los und die anderen können nicht liefern.
Naja, wir werden sehen. Vielleicht fahr ich das M3 auch noch ein weiteres Jahr.

11 „Gefällt mir“

Du meinst, so wie die unlauteren Versprechungen von Mercedes mit dem hochautomatisieren fahren?

https://group.mercedes-benz.com/innovation/produktinnovation/autonomes-fahren/systemgenehmigung-fuer-hochautomatisiertes-fahren.html

Da steht nicht drin, das die „Vision vom hoch automatisierten Fahren“ aka „Mercedes Drive-Pilot“, auch beim mickrigen Level-3 nur auf ausgewählten, deutschen Autobahnabschnitten und auch nur dann funktioniert:

  • wenn es einen Vordermann gibt, der maximal 60 km/h fährt
  • wenn es nicht regnet
  • nur tagsüber, bei ausreichenden Lichtverhältnissen
  • der Fahrer jederzeit bereit ist, die Steuerung zu übernehmen
1 „Gefällt mir“

Stimmt absolut! Das ist echt total nervig…
Da wäre so eine oldschool-düse, die man etwas manuell verstellen schon echt was wert…

2 „Gefällt mir“

Vor allem kann man die dann auf der Beifahrerseite auch mal getrennt von der Fahrerseite aus machen. Kann jedes andere Auto auf dem Planeten, nur Tesla nicht und ist für ns im Sommer extrem nervig/konfliktträchtig. Platz 2 meiner Liste der Gründe, woran es gelegen haben wird, wenn ich mal wieder vom Tesla weg wechseln sollte.

2 „Gefällt mir“

Tesla baut sich „mal eben“ ein eigenes ERP. Wo sich alle anderen noch über SAP ärgern. Und können nicht weg.

SAP ist übrigens direkter Nachbar von Tesla. Wie geil das ist.

Das ist einer der vielen völlig unterschätzen Vorteile des Unternehmens Tesla.

2 „Gefällt mir“

Ich finde es schon sehr dreist und unverschämt, Teslafanboys zu unterstellen, sie haben noch nie weite Strecken mit BMW und Co. zurückgekeht. Nach dem Motto, ihr Fanboygetue haben die nur weil sie keine Ahnung haben. Toller Diskussionststil!
Die Qualität des Fadens ist u.a. für mich aufgrund solcher Beiträge so unterirdisch, dass ich den nicht mehr folgen werde.
Im übrigen hat die Mehrheit der BEV Fahrer seit Anbeginn der BEV Ära entschieden, wer die besten BEVs baut, kann man jedes Jahr in der Zulassungsstatistik nachlesen. Bauteilmangel/Lockdowns hin oder her, den in schwierigen Zeiten bauen zu können ist auch ein Vorsprung.
Wenn man dazu übergeht, Teslabesitzter als kritikunfähig brandzumarken, wird man diesen Schluß aus der Statistik natürlich nicht ziehen.

Peter

31 „Gefällt mir“