Wasserstoff: Eine Alternative zum BEV? (Teil 2)

mach ich da wo ich es kann.

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und die Naivität in die Gefahrenlage beim Wasserstoff … naja, manches braucht eben seine Zeit und in D dann etwas länger…hatte nicht Bismarck gesagt das er im Ruhsestand nach MV ziehen wil, weil dort alles 100 Jahre später passiert/ankommt? …

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ich sags ja immer wieder: Wenn mir jemand damit ankommt dass E-autos nur was für die Stadt sind, dann sage ich: oh krass, ich wusste garnicht dass es von Wuppertal bis nach Italien Stadt ist.
Meine 500 km entfernt wohnenden Eltern haben so einen Diesel Dieter im Bekanntenkreis. Mal gucken ob wir den, während der Tesla draußen parkt und lädt, an Weihnachten treffen. Mal gucken was er so sagen wird. Ich werde alle seine Argumente genüssliich bestätigen. zb stundenlange Ladezeit, zb immer kaputt, zb brennt ab… soll er doch denken was er will.
Er ist wohl Taxifaher und sagte mal wenn sein Chef ihm ein E-auto hinstellt dass er dann kündigt.

kann man doch in Afrika produzieren… die haben doch genug Sonne…

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Ich bin ja hier auf dem Dorf. Einen Diesel-Dieter habe ich mal in eine Augenklinik gefahren. Auf dem Hinweg nahe des SuC gefrühstückt, vor Ort einen schönen Ladepunkt gefunden und weiter aufgeladen, auf dem Rückweg dann auch nochmal kurz, weil das eine Hochpreiszeit zu Hause war und ich damals keinen SuC in der Nähe hatte.

Seit er begriffen hat, wie mühelos das ist, ist er auch für einen Tesla. Er bekommt es aber nur bei seiner Frau nicht durchgesetzt. :smiley: Und er schweigt darüber im Freundeskreis und kommt dann unter der Hand oder wenn ich bei einem Fußballnachmittag erzähle, dann unterstützt er meine Meinung, weil er es geblickt hat. Und dann kommt betretenes Schweigen, damit man in seiner Abwesenheit später doch die alten Stammtischweisheiten auspacken kann. Es ist einfach zum totlachen. :smiley:

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Da muss man ja fast weinen, dass sich manche einfach nicht eingestehen können dass es doch alles geht… ich verstehe nicht warum das ist so. Einfach mal zugeben dass man falsch lag scheint ein Problem zu sein.

Auch beim Thema Wasserstoff.

Wenn sie von guten Argumenten pro BEV hören kommt dann nur als Nebelkerze: Jeder soll das fahren was er gut findet… Man möchte doch nicht gezwungen werden.

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Die wissen ganz genau das es vollkommener Blödsinn ist mit dem H2, jedoch solange man bestimmte Politiker und einflussreiche Menschen um sich hat und dadurch das Geld fliesst wird das gemacht.
Geld regiert die Welt, egal ob es sinnvoll ist was man macht oder nicht.

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Wir haben leider keinen Straftatbestand der Veruntreuung von Volksvermögen wie damals im Kommunismus. Damit könnte man einigen Politikern die Flügel stutzen. Dann kommen Politiker ganz schnell wieder aus der Mode, wenn die ihren Freunden keine Gelder mehr zuschanzen können - und vielleicht können dann wieder verantwortungsvolle Menschen dem Land wieder mehr helfen als Selbstdarsteller.

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Das ist tatsächlich der wissenschaftliche Konsens für die Ursache dieses Verhaltens.

Das Endgame ist dann übrigens nach ein paar Jahren doch ein Elektroauto zu kaufen, weil man schließlich auch irgendwann die Vorteile nutzen möchte, und dann allen zu erzählen, dass man es sowieso schon immer gewusst hat.

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In die hier?

Hinweis, siehe im Text, die Tübinger Taxifahrer wissen angeblich wo sie hin müssen, wenn da jemand „Hintere Augenklinik“ sagt: „Weiterhin kursiert der euphemistische Begriff Hintere Augenklinik, nach dem Gebäude der Alten Augenklinik, die etwas weiter vorn am Weg liegt, inzwischen aber auf den Schnarrenberg umgezogen ist“

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naja, Wenn man moderne Verbrenner mit denen aus der Anfangszeit vergleicht, ist deren Zuverlässigkeit schon deutlich höher. Vermutlich sogar höher als die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge, die sie verdrängt haben (Pferdekutschen und Elektrofahrzeuge).

Wobei Anfangs ja es nicht ganz ungewöhnlich war, vor Erfindung des 1. Hybrids (Startermotor), dass Menschen mit ernsthaften Verletzung bis hin zum abgerissenen Arm beim Anlassen des Verbrenners geendet haben.

Der damalige (und immer noch gültige) Vorteil ist halt die unerhörte Energiedichte des Treibstoffs, und dass man da auch nur viel weniger als die Hälfte des notwendigen Gewichts mitschleppen muß (Sauerstoff aus der Atmosphäre ist von der Masse her da viel mehr, als die paar kg Diesel/Benzin, die im Tank sind).

Und damals (vor 100 Jahren) waren (Stinke-)Diesel durchaus viel standfester und robuster als Benziner - das Vorurteil hält sich halt ungeniert und wird nach wie vor medial bedient.

Habe mit einem verrenteten Automobil-Ingenieur gesprochen: Der wartet aufs Wasserstoff-Auto, weil ja jeder weiss, dass BEVs nur eine Übergangstechnologie sind.
Okay, es ist nicht nur die Presse. Es ist/war der Chor aus Presse, Politik und Automobilindustrie die die deutschen Käufer auf „Wasserstoffauto“, „Technlogieoffenheit“, „böse Teslas“ und Hybride eingeschworen haben.
Jetzt gibt es halt die Quittung für diese jahrelange Propaganda und natürlich den Beweis, dass Propaganda funktioniert.

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Dann hat er ja das Wasserdtoffauto als Ingenieur voll verstanden :joy:

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Ich gehe mittlerweile proaktiv auf die ganzen Wasserstoffträumer zu und frage, wann sie mich denn mit ihrem neuen Auto abholen wollen? Aber bitte vollgetankt, habe keine Lust erst eine halbe Weltreise zur nächsten Tanke zu machen.

Dass man in Deutschland Tesla nicht den roten Teppich ausrollt ist so oder so bezeichnend. Die alten werfen Leute raus und Tesla stellt ein.. aber böse ist natürlich Tesla.

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Ich finde den Ansatz nicht so clever. Zum RampUp der EMobilität gab es auch nur einzelne Ladesäulen.

Viel interessanter ist der Ansatz zu Fragen ob sie wissen, dass sie eigentlich ein eAuto fahren, nur mit kleinem Akku und RangeExtender.

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Aber eben auch viele Steckdosen, einige sogar mit 3 Phasen. Sicher nicht optimal, aber viel besser als gar nichts.

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Da muss er nur auf den kommenden BMW warten. BMW hat ja dafür jüngst über 170 Mio Förderung kassiert :man_facepalming:

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Es sind sogar 273 Millionen. Verrückt…im Wasserstoff-Thread gibt’s dazu mehr Infos.

Edit: Mittlerweile wurden die Beiträge ja passend hier rein verschoben.

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Was soll ich sagen, grade in der Kantine mit einem Kollegen aus einer anderen Abteilung gesprochen. Der hält Wasserstoff auch für die Zukunft, es muss nur endlich angefangen werden das ordentlich auszubauen. Den Kurs von Toyota findet er super (weil die sagen „das Batterieelektrische Konzept ist Sch***e“) und die Narrative von den zu wenigen Rohstoffen, den ganzen Mietern in den Großstätten und der fehlenden Langstreckentauglichkeit kamen natürlich auch.

Und klar kannte der einen der wieder zum Verbrenner zurück ist weil er in der Schweiz(!) Urlaub gemacht hat (angeblich mit einem Tesla) und das ja so gar nicht klappte - die Schweiz hat ja auch gar keine Supercharger.

Ach ja, und Diess hat VW ja fast in den Abgrund gerissen weil er ja sooo auf E gesetzt hat.

Er ist Chemotechniker wie ich und eigentlich ein sehr guter Diskussionspartner. aber das heute war ein Totalausfall.

Ich gebe es auf, in D wird das nix mit der E-Mobilität, wir wollen einfach nicht. soll mir egal sein, mir erzählt nach 3 1/2 Jahren (davon knapp 3 ohne eigene Lademöglichkeit) und 60000 km keiner mehr was von „geht nicht“.

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Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, da ein Studium schon eine gewisse Intelligenz voraussetzt.
Und jeder, der sich auch nur halbwegs mit dem Thema beschäftigt hat (was man bei jemandem aus der Branche schon voraussetzen kann), dürfte inzwischen zu einer anderen Schlussfolgerung gekommen sein.

Das funktioniert nur in dem man solchen Menschen die Augen öffnet, was 100km elektrisch und 100km mit Wasserstoff kosten. Dazu noch eine Karte der verfügbaren Wasserstofftankstellen.
Dann ist das Thema gleich durch.

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