Wasserstoff: Eine Alternative zum BEV? (Teil 2)

Stellt Hylane dann auch die Tankinfrastruktur?

Der Verbrauch wird mit 8-10 kg auf 100 km angegeben. Also nicht einmal bei der Reichweite gibt es einen Vorteil.

Eine Zwischenbetankung in der kurzen Pause ist mangels dichtem Tankstellennetz nicht möglich und die volle Betankung wird bei 350 bar auch nicht viel schneller gehen als die Ladung beim e-Actros an 400 kW.

Nur Nachteile inklusive viel höheren Kosten pro Kilometer und kein erkennbarer Vorteil. Das war’s dann also auch schon wieder mit dem Wasserstoff-LKW.

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Nein, das läuft über H2-Mobility

Die gerade viele Tanken abgebaut haben?
Und kann der Iveco mit 350Bar die vollen 70kg nutzen?
Ich meine, dass Tobi gesagt hätte, dass sich die Reichweite halbiert, wenn man keine 700Bar nutzt.

70kg bei 700bar
40kg bei 350bar

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Autsch…
Also gar keine Vorteile mehr…

Der erste Zugunfall mit berstenden H2-Tanks wird das Projekt „H2 im Verkehr“ sofort beerdigen. Die explodierende Tankstelle in Norwegen war ja weit weg und wir sind hier ja angeblich viel schlauer und technisch besser aufgestellt…

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Ich dachte LKW tanken immer mit 350 bar und erreichen damit die maximale Kapazität. Wenn das dann aber bei den neuen geplanten Zapfsäulen nur noch gut die Hälfte ist, kann man das sowieso vergessen.

Eine den Ruhezeiten entsprechende Tagestour ist dann gar nicht möglich und wenn H2-Mobility kein lückenloses und leistungsfähiges Tankstellennetz anbietet, kann man auch nicht unterwegs sinnvoll nachtanken.

Eindeutig ein totes Pferd. Will H2-Mobility unbedingt noch mehr Geld vor dem Bankrott verbrennen oder ist das Geschäftsmodell womöglich bis zum unvermeidlichen Untergang noch möglichst viel Förderungen zu kassieren? Deren Management muss doch auch wissen, dass das nichts wird.

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hm, auf was hofft dann Diesel Dieter dann noch? Auf E-Fuels?

Oder doch HPC an der Tankstelle um das Erlebnis des Tankens weiter zu haben?

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Die HPC an den Tankstellen gibts ja schon.
Diesel-Dieter hofft weiterhin auf bezahlbaren Stoff für sein Brummbrumm
und auf ein Elektroauto mit 1000km Reichweite im Winter, Dachbox und Pferdeanhänger, laden darf nur eine Pinkelpause lang sein.
Ach halt, er pinkelt ja nicht, er fährt die 1000km durch. :laughing:

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Ich hab ja auch ein paar Diesel Dieters in meiner Umgebung.

Die wollen einfach verlässliche Technik, mit der sie entspannt und nach ähnlichen Regeln jederzeit in Urlaub fahren können. Das setze ich mal als gegeben an. Durch die Berichterstattung in einigen privaten wie öffentlich-rechtlichen Medien wurde das E-Auto aber verunglimpft. Mangels eigener Erfahrungen und Zugang zu solchen Fahrzeugen, machen die sich kein eigenes Bild und müssen es auch nicht. Der Spritpreis ist ja nicht besonders gestiegen im Vergleich zu 2019. Man kennt das alte System und muss kein neues kennenlernen. Man fährt Donnerstag abends zum günstigen Preis an die Stamm-Tankstelle und gut ist.

Wir könnten das ja auch selbst ändern, anstatt immer zu schimpfen. Ich schicke meine ganzen Bekannten zu Tesla zur Probefahrt und lade sie zur Mitfahrt ein, wenn es sich ergibt. Die zögern und vermeiden es, weil sie genau wissen, dass sie keine Argumente mehr haben, aber das ist menschlich nachvollziehbar. Niemand gesteht sich gerne ein, „auf der falschen Seite zu stehen“.

Und dann kommt noch die große Angst vor dem Wertverlust dazu.

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Echt jetzt?
AGR, DPF, SCR, AdBlue, und der ganze technische Klimbim im und um den Dieselmotor und das anhängende Getriebe, macht das Ding nicht wirklich besser :joy:

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Ich schrieb: Sie wollen verlässliche Technik. Ich habe deren Fahrzeuge nicht beurteilt. Also zieh mich nicht ins lächerliche, wenn ich nur beschreibe, wie diese Menschen denken.

Die haben einfach Angst davor,

  • dass diese neue Technik eben doch nicht funktioniert,
  • dass sie auf der Urlaubsreise im Ladestau stehen (obwohl auch auf der Raststätte an der Zapfsäule Staus entstehen),
  • dass die Batterie keine 200.000 km hält,
  • dass die Batterie in Brand gerät und das ganze Haus mit abfackelt, was auch schon bei Hybriden geschehen ist.

Diese Ängste haben die Medien geschürt - und diese Ängste haben sie beim eigenen Auto nicht, weil sie seine Marotten ja kennen und die Werkstattbesuche gewohnt sind.

Das erscheint mir manchmal wie die Angst vor Hunden. Wer einen Hund hat, lernt mit der Zeit, mit ihm umzugehen, und akzeptiert dabei stillschweigend und unbewusst, dass der Hund auch zubeißen kann. Wer Angst vor Hunden hat, dem kannst du noch so viel erzählen. Derjenige hat Angst vor dem Gebiss des Hundes und lernt die Körpersprache des Hundes nicht zu lesen.

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Sorry, hab ich wohl missverständlich Ausgedrückt.
Ich hab nicht DICH ins lächerliche gezogen, sondern DieselDieter, der denkt das er ein zuverlässiges Auto hat.
Ich persönlich hätte viel mehr Angst, das irgendwo in der Pampa die Motorkontrolle aufleuchtet, oder das Auto Aufgrund fehlerhaftem AdBlue System nicht mehr startet.

Da wird nix in den Medien geschürt, obwohl es täglich passiert

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Zumindest bei den Ivecos scheint das nicht der Fall zu sein.
Und damit gibt es gar keine „Vorteile“ mehr im Vergleich zu BEVs.

Und täglich verbrennen Verbrenner. :wink:

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Verbrennungsmotoren und Verbrennerfahrzeuge sind keine verlässliche Technik. Weder was Pannen anbelangt, noch beim Wartungsaufwand, noch bzgl. Bränden.

Intelligente Menschen geben zu wenn sie mal falsch liegen oder lagen.

Beim Diesel? :wink:

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Wirtschaftsförderung, keine Technologieförderung.

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Joa, so ist deren Wahrnehmung. Durch die Berichterstattung erscheint denen das E-Auto als unzuverlässiger in der Handhabung, weil Ladestau, 1 Euro pro kWh, etc. pp. Du kennst ja die Berichterstattung selbst. Urlaub in Frankreich und dann dreimal so lange gefahren als mit dem Diesel, etc.

Ich wollte nur zum besseren Verständnis beitragen, damit man damit auch besser an diese Menschen herangehen kann.

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Erstaunlich ist dabei das naive Grundvertrauen, dass Wasserstoff billig zu haben sein wird. Wenn man die Leute fragt was 100km mit Wasserstoff kosten, ist völlige Ahnungslosigkeit angesagt, aber auch keine Besorgnis ob der Kosten - „wird schon aufgehen, kann man ja mit PV herstellen“

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