ich frage sie eher wie sich das mit dem Wasserstoff als Antrieb so vorstellen.
nein, dann wird gekeift das Elektromobilität ja viel mehr gefördert wird und man bei H2 einfach mal richtig anfangen müsste zu forschen. Danach käme alles von selbst.
Spannend.
Was hält ihn davon ab, den erprobten und in Serie gebauten Mirai sich zuzulegen.
Als Gebrauchtwagen super günstig für unter 10k zu finden.
Wie gesagt, eigentlich ein angenehmer Gesprächspartner aber in dem Punkt eben auf dem H2 Trip. Zu den Kosten (hab das Beispiel aus Österreich ohne Förderung gebracht, 23€/kg) kam nur: „noch, das wird sich ändern wenn es ordentlich skaliert wird“.
aber der Strom, der wird sicher teurer lt. seiner Aussage wenn genug E-Auto fahren, oder?
Ich setzte noch einen drauf: Er fährt aktuell selber BEV, weil das mit dem kostenlos Laden bei Ikea, wenn er seine Tochter in X-Stadt besucht, ist schon klasse (keine Ahnung wann er da das letzte Mal geladen hat).
Aber halt mit ganz klarer Ansage, dass das auch nur für den Übergang ist, bis er sein Wasserstoff-Auto bekommt.
Ich sage ja: Propaganda funktioniert!
Wie meint er funktioniert das mit dem Wasserstoff im Auto? Brennstoffzelle oder Verbrenner? Hast ihm vom Ablaufdatum der Bauteile erzählt?
Nein, warum? Diskussion zwecklos und auch unnötig. Zwecklos weil er seine feste Meinung hat und ich besseres zu tun habe als gegen eine Wand zu reden. Und im Endeffekt bin ich der mit dem überhöhten Plus und zu hohen Blutdruck nach so einer „Diskussion“.
Unnötig weil er eh ein BEV fährt, sein Schwiegersohn auch. Der sogar einen Chinesen. Und wenn er meint auf fliegende Autos warten zu müssen, weil die die Zukunft sind: Sei es drum.
Ich war auch mal Ansicht, Wasserstoff könnte evtl. etwas für LKWs sein.
Aber mal ganz unabhängig von den Kosten und dem immensen Aufwand für die Tankstellen, hatte ich die Risiken überhaupt nicht auf dem Schirm.
Zumindest braucht man bei einem Unfall dann keinen automatischen e-Call mehr, die nächste Feuerwehr bekommt den Knall schon mit.
Dr. Fichtner hat ja auch nur so nebenbei auf die dreistelligen Fallzahlen von Unfällen an unbeschrankten Bahnübergangen allein in Deutschland hingewiesen.
Gerade haben drei Bosch-Mitarbeiter 250.000 € für die Entwicklung des Brennstoffzellen-Antriebssystems für LKW erhalten.
Nur, was ist daran jetzt neu? Welche Zukunft? Wieviel bekommen die Entwickler von Batterie-LKW?
Ach so…
Jetzt braucht es auch den politischen Willen, den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoff-Wirtschaft konsequent voranzutreiben.
Noch mehr Steuergelder verpulvern.
DAs wäre auch für mich einer der wenigen Einsätze wo es Sinn machen kann. ABER… Ich glaube eher an die Entwicklung der Batterie.
Bis es H2 Tankstellen gibt werde Akkus in kleiner 10 Minuten geladen sein.
Das H2-Auto hat er verstanden, aber nicht das BEV. ![]()
Mit MCS bekommst du bei den ganz großen LKW-Akkus grob mal 500 km in 60 Minuten rein. Da die sowieso eine Zwangspause haben, ist dieser Drops schon mit den heutigen Akkus mehr oder weniger gelutscht.
Den Zusammenhang sehe ich noch nicht, dazu muss man nur mal schauen wo und wie oft die Pause gemacht wird. Da sind Zufahrten zu Parkplätzen einfach blockiert oder auf dem Seitenstreifen im Stau…
Ich denke am Ende wird der MCS neue Maßstäbe setzen und die H2 Träume pulverisieren.
Mit H2 Autos und Tankstellen könnte möglicherweise das jetzige Gasnetz teilweise weitergenutzt werden und die Kosten auf viel mehr Schultern lasten als wenn nur die Gaskraftwerke versorgt werden müssten. Natürlich nur mit staatlichen Subventionen zur Modernisierung und entsprechenden Sitzen in Aufsichtsräten.
Die Lobbyisten der Gasnetzbetreiber und Gaskraftwerke sind da mit Sicherheit sehr aktiv.
Den würde ich aber nur mit vollem Tank nehmen. Dann kann man zumindest noch 500 km fahren, denn danach noch einmal wo aufzutanken dürfte herausfordernd werden. ![]()
In der Realität musst du ein paralleles Netz zum Erdgas aufbauen, weil H2 im alten Netz einfach verdampfen würde, weil es ein viel kleineres Molekül ist als CH4 im Erdgas.
Da ist es viel günstiger, ein paar Kabel zu legen und anzuschließen…
Natürlich…in der Schweiz mangels Ladesäulen mit einem Tesla Probleme bekommen - puh, da wüsste ich dann auch nicht mehr viel sinnvolle Kontervorschläge.
Vielleicht hätte argumentativ noch geholfen, dass selbst die führende Betreibergesellschaft der H2-Tankstellen in D aktuell die PKW-Tankstutzen abbaut statt zubaut und nur noch für LKW ausbauen will bzw. für diese umwandelt. Und Deutschland ist/war noch eines der Länder mit eher dichterem H2-Tanknetz. Aber es zeichnet sich ja schon ab, das auch im Schwerlastverkehr der Akku das Rennen machen wird.
Mal davon abgesehen dass bisher hauptsächlich grauer Wasserstoff vertankt wird, also Nebenprodukte aus der Erdöl- und Erdgasförderung. Grüner Wasserstoff in ausreichender Menge für die Betankung für PKW ist bis auf absehbare Zeit eine völlig utoptische Vorstellung. Jedes bisschen grüner Wasserstoff, den wir haben, kann in sinnvollere Verwendungsmöglichkeiten gesteckt werden - der PKW ist da ganz hinten, weil einfach viel effektiver (und günstiger) durch batterieelektrische Antriebe zu betreiben.
500 km in 35 min bei dem Verbrauch eines E-Actros… der verbraucht so 1 - 1,2 kwh pro Kilometer. Maximal Fahrstrecke in der Schicht bei Tempo 90 (zb in Frankreich): 405 km
526 kWh Verbrauch… das Ding mit den LKW ist durch.
Es wurde einfach zu wenig geforscht und es war zuwenig politischer Wille dafür da… Mensch. Sagt doch auch Bosch…
Ja, nur gibt es auch deutlich kleinere Akkus, die bereits in Betrieb sind, und die brauchen ein wenig länger. Macht aber nix, es ist klar: Eine Schicht kann innerhalb der Mittagspause geladen werden. Über die Fahrzeit hinaus gibt es aber auch Arbeitszeit. Und die paar Minuten, die man dann für das Anstecken für die Nacht braucht, machen den Kohl nicht fett.