Warum Elektromobilität für manchen angeblich nicht geht – der Plauder-Thread (Teil 2)

Also Raunen soll es heissen und wenn du in den Firmen die Arbeitnehmer (AN) fragst was sie als Dienstwagen buchen wollen kommt beim Thema BEV:

  • oh nein da findet man keine Ladesäule
  • wie soll ich da durch den Winter kommen
  • ich habe keine Wallbox
  • bringt eh nix
  • Strom ist auch teuer
  • woher soll der ganze Strom kommen
  • alle werden sterben (wenn wir BEVs haben)
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Wenn du bei meinem Arbeitgeber nachfragst, ob denn die 4 Ladeplätze vor dem Haus auch für Mitarbeiter verfügbar sind - in der Tiefgarage gibt es etliche Wallboxen für Dienstwägen - dann heißt es: Neiiiiin, die Ladeplätze außen sind ebenfalls ausschließlich für Dienstwägen, weil wir wissen nicht wie wir den geldwerten Vorteil abrechnen sollen und überhaupt.

Mein Arbeitgeber ist ein Softwarehaus das unter anderem Software für Personalwesen/Lohn u. Gehaltsabrechnung anbietet. Können wir nicht abrechnen. Alles klar.

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Bei soviel Wertschätzung würde ich dort für immer bleiben …

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Und wenn sich dann die Verbrenner Fahrer benachteiligt fühlen.

Hm… beginnt dein Arbeitgeber mit l, s oder d? Gerne per PN :grinning_face:

Also bei uns standen heute vor 8 Ladesäulen auf dem Firmenparkplatz ein BEV, 4 Hybride, ein Porsche 911, ein Porsche Macan GTS und irgendein Land Rover.

Zb der Seat Hybrid lädt mit 3,6kW, blockiert den ganzen Tag die Ladesäule und hat dann vermutlich keine 50km Reichweite.

Ist schon doof für die, die nicht zu Hause laden können, wenn 7 Verbrenner die 8 Ladesäulen blockieren.

Da kann man nur früh aufstehen.

Der Alku ist aber sicherlich schon eher voll, sodass dort eine Regelung her muss, dass geladene Autos zu entfernen sind.
Anders wäre es mit einem BEV auch nicht, die müssen dort i.d.R. auch keine 8 Stunden stehen.
Über blockierende Verbrenner brauchen wir nicht diskutieren. Aber auch hier müsste der Parkplatzeigentümer regeln.

Ist in vielen Fällen kein Problem eine Teams oder Whatsapp Gruppe für die Ladenden zu erstellen.

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Wie haben das im Winter für die Paddocks der Pferde :joy: Jeder nur 3h.

E-Mobilität geht nicht, weil man wieder ein Pferd benötigt….

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Bei uns auf Arbeit gibt es 3 Wallboxen. Eine gehört dem Chef (Panamera Hybrid, lädt aber nur 1 bis 2 mal / Woche), eine dem Prokuristen / Buchhalter (BMW-Hybrid, lädt 1h/Tag). Da kommt kein anderer ran. Die dritte WB teilen wir uns zu dritt, ein ID7, ein Polstar 3 und mein Y. Das geht noch. Interessant wird es, wenn noch ein paar Mitarbeiter auf ein BEV wechseln… :thinking: Ich muss da ca. 2,5h/Tag ran oder jeden 2. Tag 5h, weil ich 130km Arbeitsweg habe.

E-Mobilität wird schwierig, wenn die GL sich 2/3 der Ladestellen reserviert.

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Wobei der AN doch wg der 0.25% Regelung ordentlich Steuern spart. Scheint vielen aber auch egal zu sein.

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So ist es leider da es ha bisher 0,5 auf die PHEVs gab. Ist aber so jetzt vorbei und tara die normalen Verbrenner kommen wieder in Mode.

Ok jetzt mit den Spritpreisen denke auch viele nach da ja einige AG die Leasingraten senken :grin:

Wie gesagt X6 kostet aktuell identisch viel zum iX3 im Leasing. X6 ziemlich volle Hütte und BLP > 100 TEuro (!).

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Wir leben halt nicht im Sozialismus. Wobei es in der realen Umsetzung auch Privilegierte gab.

Eure Firma wird ja nicht sehr gross sein bei 3 Ladepunkten. Rede mit dem Chef. Aber anständig.

Ich stelle aktuell bei meiner Firma 4 Säulen zur Verfügung, aber wir teilen unsere Säulen untereinander. Bei 7 BEVs aktuell.

Ausbau spätestens bei 10 BEV vorgesehen.

Als Chef muss ich nur immer mal wieder in Erinnerung rufen, dass PV und Sonne zu berücksichtigen ist..

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Wir sind jetzt 40 Nasen, inklusive Hausmeister. Das passt schon. Wenn es so weit ist, wird sich schon eine Lösung finden.:+1:

Ich arbeite in einer Firma mit ca 8500 Mitarbeitern, wir haben hier nur 17 Ladepunkte außerhalb des Werks und 21 im Werk. Dazu das Problem, wenn das Auto voll ist muss es um geparkt werden, Parkplatz findest da natürlich keinen mehr. Aber gut, die wenigsten die ein e-Auto haben laden hier, die meisten machen das eh Zuhause.

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Wir hatten das Thema kürzlich beim Bier, ein AG mit vielen Mitarbeitern meint, es sei nicht möglich, alle potenziell ladewilligen Mitarbeiter mit Ladepunkten zu versorgen, also lässt man es ganz. Was natürlich Unsinn ist. Man kann ja beliebig viele LP (dann muss niemand umparken) anbieten und per Lastmanagement eine beliebige Anschlussleistung verteilen. Die Autos stehen ja in der Regel mindestens 8 h auf dem Parkplatz und kommen nicht alle mit leerem Akku an.
Aber bei meinem AG dürfen auch nur die „Führungskräfte“ ihre 4menwagen laden, obwohl Platz an den Wallboxen wäre.

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Ich stehe mit meinem e-Up! an einer Shell-Ladestation, an der ich auf meinen Sohn zum Abholen warte. Kommt eine Gruppe junger Männer vorbei.
Einer von ihnen: „Das ist der Nachteil an E-Autos: die müssen geladen werden.“
Ich: „Weißt du was der Vorteil ist?“
Er: „Nee.“
Ich: „Schau mal auf die Preistafel mit den Spritpreisen.“
Er: „Haha.“
:winking_face_with_tongue:

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Die meisten verstehen noch nicht das es oftmals nicht schlimm ist irgendwo zu stehen und zu laden, auch wenn es mal länger dauert. Oftmals kann das sinnvoll verbunden werden.
Die weiteren Zusammenhänge kommen auch nicht bei solchen Menschen an, das Sparpotenzial.
Es wird vielleicht doch mal Zeit das die Spritpreise so hoch bleiben oder noch etwas steigen. Viel zu billig für einige noch.

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Das ist durchaus nicht unwahrscheinlich bis auf Weiteres

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