Wallbox für Überschussladen - bin am Verzweifeln

kann dann EVCC den TWC3 einen Tesla auch von 1A bis 16A regeln?

Hab twc3 und lasse den über evcc (auf raspberry pi) überschussladen. Die Werte holt der sich von meiner Sonnenbatterie. Hab in der config 5A als Minimum angegeben, sollte aber auch mit weniger gehen. Aber ob das dann noch Sinn macht :man_shrugging:

Hallo Jaydencorr,

die Wallbox ist für’s Erste mal zweitrangig, das Wichtigste ist die Kommunikation zu deinem Goodwe-Wechselrichter.

Welche Schnittstelle ist den bei dir verbaut?

Am einfachsten wäre Modbus/TCP dann kannst (z.b. mit IO Broker) deinen Verbrauch / Überschuß abfragen.

Und erst dann mußt du für das Überschussladen eine Steuerung und Wallbox suchen.
(z.b. über den IO Broker Tesla Adapter

GitHub - iobroker-community-adapters/ioBroker.tesla-motors: ioBroker Adapter for Tesla cars and powerwalls)

LG, Wolfgang

Ich habe mich die letzten Wochen vor dem Kauf des Tesla auch intensiv mit Wallboxen beschäftigt. U.a. auch im GoingElectic Forum.

Ich bin auch ITler und bastel gerne. Daher auch die Überlegung, hier mit den verschiedenen, genannten Lösung was zu machen.
Letztendlich habe ich mich dann aber dazu entschieden, dass ich darauf keine Lust habe.
Damit waren dann schnell 2 Boxen über: OpenWB und cfos.
Die cfos ist es Final geworden. Preis/Leistung und Support durch den Hersteller haben mich überzeugt. Die Box kann Lastenmanagement, PV-Überschuss und Phasenumschaltung.

Box habe ich heute morgen bestellt. :upside_down_face:

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Das stimmt.
Aber ich nehme die Daten von Tibber mit dem Tibber Pulse.
Fast sekundengenau.
Direkt am Digitalzäler auslesen.
Es gibt auch Lesegeräte für die genaue Anzeige.

Wenn dir die Einspeisewerte reichen, dann kann man das so machen. Ich lade Hausspeicher und Auto parallel, nicht nacheinander.

Du kannst ja mal www.ev-autocharge.com probieren. Es läuft kostenlos. Es ist super einfach zum Laufen zu bekommen.
Es bekommt zumindest von meinem Wechselrichter Sun2000 die Überschussleistung und den Batterieladestand.
Man kann einstellen, dass zum Beispiel die Batterie erst auf 80% geladen sein soll und der Rest dann ins Auto geht. Bei meiner Wallbox easee kann dann exakt gesteuert werden, wieviel kW ins Auto geht. Die Wallbox ändert dann je nach Sonne die Leistung.
Prinzipiell geht das auch mit dem Tesla mit einer dummen Wallbox - bloss da geht dann eben nur ein- oder ausschalten der Ladung.

Ich glaube evcc kann das auch und ist kompatibler zu mehr Geräten aber die Installation ist die Hölle.

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so mal meinen Senf dazu weil es bei mir super funktioniert und nichts kostet und ich nichts programmieren musste.
nimm einen go-e der ist supper und kann alles.
dann das https://chargetesla.app/. das ist super und läuft mit allen wallboxen und auch dem ladeziegel 230V und das programm regelt bis auf 1A runter. alles gratis

Der Effizienzverlust von niedrigeren Laderaten bis ca. 3A 3-phasig wird oft überbewertet. Wenn man damit erreicht dass man aus PV-Überschuss lädt statt aus Netzbezug, gewinnt man damit immer noch, insbesondere wenn man es so schafft ohne Unterbrechung auch durch eine Wolkenfront durchzuladen.

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Du kannst deinen Tesla auch direkt über z.B. einen RasPi ansteuern.
Dann kannst du jede mögliche Wallbox verwenden.
Ich hab mir dazu mal einen Thread hier aus dem Forum weggelegt.
Bisher hab ich mich da noch nicht eingearbeitet.
Aber alles Notwendige dazu liegt auf GitHub.

Hat auch nur >2000 Posts.
:smiling_face_with_sunglasses:

Gerade gefunden, hier wurden mal alle Erkenntnisse in einem Thread zusammen getragen.

Da stimme ich Dir zu, denn das sind einphasig 9A.
Aber bei dreiphasig 1A wird es unsinnig, denn den 300W Verlustleistung stehen nur 700W Ladeleistung gegenüber und die Ladezeit erreicht für 50kWh bei 10h Ladedauer am Tag (50000/400)/10= 13 Tage!
Geiz mag ja geil sein, aber ich habe das Auto zum Fahren gekauft und lade daher mit mindestens 1,4kW und lasse auch beim Überschussladen in dieser Betriebsart für 30 Minuten Netzbezug zu, da reden wir über 0,7kWh, also selbst bei 0,40€/kWh über 28ct, die ich dem Stromversorger überweise, welche Kleingeister treiben den hier ihr Unwesen?
Und wo wir schon mal beim Rechnen sind, ich bekomme 12ct/kWh Einspeisevergütung, haben die Kleingeister hier mal ausgerechnet welche Erstattung flöten geht durch das Aufwärmen der Ladeelektrik für 13 Tage ?

Und da wir nun den Dreisatz geübt haben habe ich hier in der Diskussion noch eine Rechenaufgabe aus der 4. Klasse Grundschule:

Ist die hier diskutierte Verkürzung der Lebensdauer der HV Schütze bedingt durch Phasenumschaltung nicht eher akademischer Natur, wenn eine Lebensdauer von 50000 Schaltspielen unterstellt wird (unter Zugrundelegung der Einsicht, dass wir maximal alle 30 Minuten schalten und wir dabei 3kWh als Übertragene Energiemenge annehmen).

Mal abgesehen von der Tatsache, dass die Phasenumschaltung

  • im stromlosen Zustand erfolgt
  • die Schütze somit eher ihre 3-fach höhere mechanische Lebensdauer erreichen und nicht den elektrischen Tod erleiden,
  • das Fahrzeug vermutlich nur die Hälfte seiner Ladezyklen zu Hause an der heimischen PV Anlage erlebt (ich fahre nicht nur im Umkreis von 150km)
  • Nicht jedes Mal brim Ladevorgang die Wolken durchziehen
  • wenn ich also einfach pro 250km Fahrstrecke 10 Schaltspiele ansetze
  • nicht die mechanische Lebensdauer von 150000, sondern die elektrische Lastlebensdauer von 50000 Schaltspielen annehme

dann komme ich auf 5000 Ladevorgänge, oder 750000km Fahrstrecke. Ich überschreite also vermutlich eher die Batterielebensdauer und liege deutlich über der üblichen Lebensdauer von 3-400000km eines Fahrzeugs.

Kurz, ich halte die Diskussion der Schaltschütze für ein Sturm im Wasserglas.

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Ob und wie oft die Schütze schalten, hängt an der individuellen Ladestrategie, und an der Leistung der Anlage. Bei mir liegen 8,5kWp auf dem Dach. An wolkenlosen Tagen kommen da tatsächlich 6-8kW über mehrere Stunden und mit wenig Unterbrechung.

An wolkigen Tagen habe ich ein Wechselspiel von 6,5-1,5-7-1,5-4-6,5-und so weiter.

Hier ist ein Screenshot vom 28. Juli - ein Tag mitten im Sommer, aber mit durchziehenden Wolkenbänken. Normales norddeutsches Wetter eben. Ich habe jetzt keinen besonders schlechten Tag rausgesucht, vielmehr hebe ich nicht jeden Tag solche Screenshots auf. Und die Datenbank auf dem HA-Server geht nur eine Woche zurück.

Allein an dem Tag gab es offensichtlich über ein Dutzend Unterbrechungen, wo eine 6x3-phasige Ladung aus dem Solarertrag nicht möglich war. Meine Softwarelösung fährt 3-phasig bis 1A runter, sprich 700W. Mit einer wallboxbasierten Steuerung hätte man hier ein Dutzend Umschaltungen, wo erst unterbrechungsbehaftet auf einphasig geschaltet wird, und anschließend nach Weiterzug der Wolke von einphasig unterbrechungsbehaftet auf 3-phasig.

Mit einer coolen 15kWp-Anlage hat man das Thema natürlich viel seltener. Die meisten Anlagen auf „normalen“ Einfamilienhäusern liegen im Bereich 5-10kWp und verhalten sich ähnlich wie meine, und ein Absacken unter 4kW passiert an normalen Tagen mehrfach. Und dann hast Du zwei Umschaltvorgänge pro Wolkenbank.

Man kann da durchladen und Netzbezug in Kauf nehmen. Oder intelligent das Auto runterregeln so dass Netzbezug vermieden wird.

Deine Zahlen kommen hin bei großen Anlagen und Fahrzeugen die viel Langstrecke machen. Bei kleineren Anlagen und normalen Pendlerstrecken sieht es eher aus wie von mir oben gezeigt. Gerade jetzt mit dem anstehenden Herbst.

Hier noch mal ein Screenshot vom Dachertrag bei mir heute. Normaler Herbsttag, Wetteronline stuft das sogar als „sonnig“ ein. Forecast für heute sind 30kWh.

Wer sein Auto nach 3 Jahren Leasingdauer abstößt muss sich darum keine Gedanken machen. Meinen letzten Wagen habe ich 2009 als Jahreswagen gekauft und 2023 verkauft. Dann ist die Perspektive eine ganz andere, und man überlegt sich, welche Behandlung ein Auto 5, 10 oder noch mehr Jahre durchsteht.

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Verstehe ich nicht - ist doch dem Auto egal wie schnell es lädt? Ich fahre schon 10 Jahre Eautos. Unser BMW i3 hängt seit dem an der Solaranlage und Akku und Technik sind noch top.

Eben, langsam laden schadet dem Auto nicht. Schnell laden und immer wieder abschalten weil die Leistung vom Dach nicht reicht führt auf Dauer zu Verschleiß an den Leistungsschützen vom AC-Ladegerät.

Wow, ich habe so viel gelernt hier, das gibt’s gar nicht!

Bleibe jetzt erstmal bei Tesla Wall Connector und dann perspektivisch sobald es wieder sonnig wird eine hübsche Bastellösung mit TSM o.Ä.
Spart Geld für den Anfang und wenn ich mal eine große Solaranlage bekomme kann man immer noch OpenWB oder so anschaffen.

Jetzt muss Tesla nur mal die Wallbox liefern… Tag 2 und nichtmal eine Versandmitteilung. Bei Amazon wäre die schon da…

Du hättest noch mehr sparen können, wenn du eine für 400€ hier im Marktplatz gekauft hättest.
Kommen immer wieder welche rein - bestimmt wurden Punkte umgewandelt in die Wallbox.
Vielleicht nochmal stornieren?

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Das Wechselspiel habe ich auch, aber ich muss doch nicht sofort schalten, ich lasse mir da mindestens 15 bzw. 30 Minuten Zeit.
Hier ein Beispiel von gestern, vorgestern wurde von SoC 10 auf 70% geladen (in einem Rutsch, da wenig Unterbrechung durch Wolken), gestern dann von 70 auf 100 SoC (blaue gestrichelte Linie) bis ca. 10:25 wird dreiphasig mit minimal 4,1kW geladen, dann erfolgt das Umschalten auf einphasig mit maximal 4,7kW bzw. 20A und es ist schön zu sehen wie am Ende dann auch das Kalibrieren abläuft und die Ladelurve absinkt bis zum abschalten.

Danke für den Tip, hab gerade genau das gemacht. Jetzt schauen wir mal ob Tesla es gebacken bekommt, die Rückgabe zu handlen :slight_smile:

Je größer die Anlage, desto entspannter kann man solche Wechsel vornehmen. Bei Dir sehe ich fast 15kW Leistung, da ist man auch in Wolkenphasen noch weit oben und puffert auch mal 1-2kW Fehlbedarf aus der Batterie. Denke dich bitte mal in die viel kleineren Anlagen rein, die dann auch sehr viel schneller aus dem komfortablen Bereich von 4kW+ rausfallen. Dort ist die Lücke zu den 4,1 kW Minimalleistung bei 3-phasiger WB-geführter in Wolkenphasen größer, und auch die Hausakkus oft nur 5kWh groß mit typisch 2,5kW maximaler Entladeleistung. Dann ist man doch schnell wieder an dem Punkt, wo ergänzender Netzbezug nötig ist.

Meinen M3 fahre ich seit 3 Monaten und 4000km. Unser gesamter Netzbezug ist seitdem unter 35kWh und entsteht im Wesentlichen durch nachlaufende Regelung wenn Herdplatten und Backofen takten. Diese Autarkie wäre mit einer reinen Wallboxsteuerung nicht möglich gewesen, da wäre etliches mehr an Netzbezug entstanden.

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Die sollten es dann halt nicht WB geführt machen, sondern Auto-geführt über z.B. TSC. Dann geht dreiphasig mit 0,7 kW, 1,4 kW, … usw.