Nur ganz kurz, hat nichts mit Autos per sé zu tun:
Schienenfahrzeuge haben geeichte Tachos. Die bemerken jedoch auch geringere Raddurchmesser.
Nur ganz kurz, hat nichts mit Autos per sé zu tun:
Schienenfahrzeuge haben geeichte Tachos. Die bemerken jedoch auch geringere Raddurchmesser.
Mich nervt(e) nicht nur das ISA-Gebimmel, sondern auch die Spurhaltekorrektur, die auf meinem Arbeitsweg aufgrund der Strassenführung (keine Randmarkierung, enge Stellen, etc.) gerne und unerwartet auf sich aufmerksam machte.
Renault hat das besser gelöst:
„Um nicht bei jedem Start durch das Menü klicken zu müssen, hat Renault eine physische Taste implementiert …, womit der Geschwindigkeitswarner und der Spurhalteassistent lautlos geschaltet oder deaktiviert sind.“
Anm: Seit ich den S3XY Commander habe, fällt zumindest das ISA-Gebimmel flach.
Nicht immer ist das Kartenmaterial verantwortlich. Bei meinem Tesla ist es so, dass das Ende einer temporären 30er-Beschränkung oft nicht erkannt wird, und oft auch das Ende einer 30er-Zone im z.B. Wohngebiet. Auf der Bundesstrasse habe ich z.B. eine Stelle, an der das Ende der 70er-Beschränkung zwar ausgeschildert ist, aber nicht erkannt wird, obwohl Google-Maps da schon 100 hinterlegt hat.
Auf der Autobahn wird oft ein zeitlich beschränktes oder wetterabhängiges Geschwindigkeitslimit als Geschwindigkeitslimit übernommen (erkannt) obwohl die Beschränkung zu diesem Zeitpunkt gar nicht besteht (Nachtfahrlimit für LKW, oder Nässe, Regen, Eis, etc). Von den variablen Geschwindigkeitslimits bei digitalen Verkehrsschildern rede ich noch gar nicht.
Stimmt alles. ![]()
Allerdings wäre die fehlerhafte Erkennung irrelevant, wenn die Kartendaten perfekt wären.
Letztendlich egal: bei FSDs soll die Schilderkennung und Geschwindigkeitsübernahme besser funktionieren. - Wir werden sehen…
Immer mehr Geschwindigkeitslimiten sind variabel, da kann das Kartenmaterial so gut sein wie es will. Ich ziehe die manuelle Geschwindigkeitseinstellung vor. Kollisions- und Spurwarnung, alles andere ist Chefsache, da entscheidet das Auto sicher nicht. Und lenken sowieso nicht.
Wenn Du meinst…
Ich weiss, ich bin oldschool.
Auch andere Automarken haben beim Tempomat die Möglichkeit 3, 5 oder oder mehr Km/h vorzustellen. Im BMW i4 eDrive 40, für Inner- und Ausserorts separat. Werden sicher noch viele andere Autos drauf haben. Aber Vorsicht, in Frankreich habe ich an einem Tag 49€ und noch Mal 149€, für jeweils 3 + 5 Km/h oberhalb der 50 bzw 80 Km/h kassiert. Toleranz hätten die Flicks dabei angeblich abgezogen. Beweisfoto bekommt man erst auf Anforderung. Bis dahin hat sich aber die Strafe vervielfacht. Nur wer sofort bezahlt bekommt die o.a. Strafen.
M3 2026 Hinterrad LFP (noch als Premium): Ich habe diesen Winter mit Dauerfrost überhaupt keine im täglichen Pendelbetrieb (160km tgl, ca. 90 der Strecke AB) subjektiv spürbaren(!) Einschränkungen gehabt! Allerdings unter Voraussetzung: Wallbox-Laden zuhause im (unbeheizten) Carport mit auf Abfahrtzeitpunkt programmierter Klimatisierung und damit auch Batterieheizung, SoC 90% (Montags: 100%), Rückfahrt von Pakplatz Arbeitsstelle (manuell über App angeschaltete Vorklimatisaerung 5-10 min. vor Abfahrt - je nach dem variablen Arbeitsende vor Umziehen…), dann Stadtverkehr (bergab!) vor AB nach Hause. Mir ist klar, dass vermutlich durch Vorklimatisieren (während der zusätzlichen „Warmzeit“ ohne Streckengewinn) geringfügiger Mehrverbrauch i.Vgl. zu Batterie-und Innenraumheizen während der Fahrt anzunehmen ist. Rekuperation hat dafür bei vorgewärmter Batterie von erster Minute an für „normalen“ Fahrstil (fast) immer für reines one pedal drive ausgereicht (lt.Anzeige jedenfalls…). Etwas eingeschränkt bei Rückfahrt, siehe oben, aber eigentlich nur nach Anzeige, praktisch keine Bedeutung für Fahrstil… Ausnahme: Start bei 100% SoC natürlich… ( deshalb auch nur 1x wöchentlich zur Kalibrierung!) Der Anzug war subjektiv gleich - Ich Beschleunige gerne Mal bei Ampelstart oder besser bei flinkem Spureechsel auf der AB (ja, auch mit „kleinem“ Hinterradantrieb spaßig, wenn man das Pedal dafür kompromisslos konsequent benutz…!![]()
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Jetzt ist aus kurzer Antwort schon ein langer Text geworden, sorry … Aber dennoch vor meinem Fazit noch eine weitere Wahrnehmung: der LFP lädt am SuC nach üblicher automatischer Vorkonditionierung immer befriedigend schnell, auch im Winter - und vor allem auch bei hohem SoC!! Über SoC 40% st er schneller(!) im km-Nachladen (nicht kWh) als mein 2023 M Y LR AWD, weil er ja noch zusätzlich ca. 20% weniger verbraucht (…)
Also mein persönliches Fazit: M3 LFP(neue Variante 2026) ist uneingeschränkt alltagstauglich - hab darum keine Sorge! Auch im Winter! Vernunft sagt immer: M3 HR LFP!!
Für besonders Eilige jedoch zu bedenken: du kommst bei gleicher(!) FahrZEIT mit dem LR NMC u.U. weiter, da du mit der dafür nötigen höheren Geschwindigkeit den dadurch entstehenden Mehrverbrauch durch höhere Batteriekapazität ausgleichen kannst… oder anders gesagt: mit dem LR kannst du SCHNELLER fahren. Wäre für mich wichtiger als pausenarmes hypermiling mit big pack…
Ich bin für das tägliche Pendeln(!) mit meinem 2026 M3 HR LFP Premium super zufrieden! Was meint ihr?
Danke für die ausführliche Rückmeldung! Das LFP-Modell ist tatsächlich wohl sehr viel besser, als seine Daten es vermuten lassen. Der Ersatzwagen, den ich gerade fahre, ebenfalls ein 2026er LFP Modell, hat mich auf jeden Fall überrascht: 459 km bei 100%, vor allem aber ein Durchschnittsverbrauch von 10-12 kWh/100 km. Klar, ich bin in der Schweiz unterwegs, es ist Frühjahr, aber ich fahren morgens bei 5°C ohne Vorheizen los, die Hälfte Landstrasse, die andere Hälfte Autobahn mit Temponat 125. Die tägliche 100 km - Strecke (einfach) schaffe ich 4 Mal ohne Nachladen, das hatte ich nicht für möglich gehalten.
Warum ich trotzdem das LR AWD Modell gekauft habe? Weil es eben nicht so neu ist wie der Ersatzwagen, den ich gerade fahren darf. Die Alternative zum 2020er LR AWD wäre ein 2020er SR RWD gewesen, noch ohne Wärmepumpe, und mit einem fast 6 Jahre alten Akku.
Würde ich Neuwagen leasen und nach 3 oder 4 Jahren gegen das neueste Modell tauschen, dann wäre LFP für mich vollkommen in Ordnung gewesen. Dadurch, dass das Fahrzeug schon in einem gewissen Alter zu mir kommt und möglichst lange bei mir bleiben soll, habe ich mich für den LR entschieden. Zumal die älteren Modell noch nicht so effizient sind wie die neuen. Mit dem höheren Verbrauch des älteren Modells (in meinen 2 Wochen Erfahrung, bevor sich der Akku verabschiedet hat, bin ich mit rund 14-16 kWh/100 km gefahren) und der Degradation der Batterie komme ich auf ähnliche Reichweiten wie das neue LFP-Modell, habe also keinen wirklichen Vorteil. Aber: ich habe AWD (in der Schweiz eine gute Idee), und ich habe rund 20k weniger gezahlt als für einen neuen LFP. Mit den paar kWh Differenz im Verbrauch amortisiert sich der neue LFP im Vergleich zum gebrauchten LR AWD nie.
Die 16 kWh/100 km sind für mich übrigens schon ein toller Fortschritt: mein Mercedes B250e (W242), ebenfalls mit Tesla Batterie und Tesla Motor, ist selbst unter besten Bedingungen nicht unter 21 kWh/100 km zu kriegen, und das mit einem Akku, der netto 28 kWh fasst. Insofern bin ich nicht verwöhnt, alles über 300 km echte Reichweite ist für mich paradiesisch und vollkommen ausreichend.
Fazit aus der Erfahrung mit beiden Versionen: neu würde ich LFP kaufen, bei der Effizienz genügt das völlig. Alt und ohne Wärmepumpe würde ich aber wieder LR kaufen, mehr Reserve für Alterung und geringere Effizienz.
Neues vom Tesla-Neuling. Ich habe den Ersatzwagen zurückgegeben, mein Model 3 LR AWD mitsamt neuem bzw. Revidiertem Akku zurückbekommen, und war erst mal etwas enttäuscht: weniger Reichweite, zudem bemerkte ich nach ein paar Tagen, dass der mittlere Gurt hinten nicht wieder befestigt worden war und beide Enden lose herumlagen. Das hat meine Stimmung nicht eben gehoben, also wieder Nachricht an den Service, der mir dann einen Termin in 3 Wochen zurückmeldete. 3 Wochen für eine Gurtschraube! Das wird ja immer besser, dachte ich. Aber dann kam die Kehrtwende: Nachricht von Tesla ich solle so schnell wie möglich vorbeikommen. Jetzt hatte ich zwar ein paar Tage Termine und konnte nicht vorbeikommen, als ich dann aber kam, war alles in nicht ganz einer halben Stunde erledigt, super Information und bester Kaffee noch dazu. Also, Problem 1 erledigt, und Gratulation an den Service Point in Möhlin, die waren echt cool.
Problem 2, nämlich mein Akku, löste sich dann ganz von alleine: je länger ich fuhr, je häufiger ich lud (komisches Wort, aber „ladete“ klingt noch schlimmer und ist definitiv falsch), umso besser wurden meine Reichweite und Akku-Werte. Den vollen Akku-Test habe ich noch nicht gemacht, dafür habe ich vergangene Woche meine erste richtige Langstrecke hinter mich gebracht und habe dann aus Reichweitenanzeige und Verbrauchswerten ausgerechnet, dass ich bei deutlich über 90% SOH liegen dürfte, ausgehend von 73.5 kWh im Ausgang-Zustand.
Fazit: nach Akku-Tausch erst mal fahren, laden, fahren, laden, da ändert sich offensichtlich noch Einiges. Bin gespannt auf den Akku-Volltest, weiss aber noch nicht, wann ich Zeit dafür habe.
Die erste Langstrecke war auch ein Genuss: perfekte Ladeplanung, um nichts kümmern, das Auto macht das ganz von alleine. So entspannt bin ich noch mit keinem Benziner Strecke gefahren. Zwischendurch bin ich dann mal bis 170 km/h gekommen (nein, nicht in der Schweiz), und zu meinem Erstaunen wurden der Wagen gar nicht so viel lauter, wie ich das erwartet hatte. Klar, etwas mehr Windgeräusche, aber vollkommen im Rahmen.
Ich bin mehr als zufrieden mit dem Auto, kann jedem ein Model 3 nur empfehlen. Auch ein 2020er Fremont-Modell mit knapp 100‘000 km. Und obwohl der Standard Plus Ersatzwagen vollkommen ausreichend war, echt super beschleunigt hat und deutlich sparsamer war: ich habe mich doch sehr gefreut, als ich wieder in meinem LR AWD sass. Manchmal ist „Überfluss“ auch etwas, was einfach nur Freude macht, ganz ohne Sinn und. Verstand.