Also bei Tesla sind die Fehler die mich 2023 nervten heute noch identisch drin. Meldungen über Auto mittels Spracheingabe haben keine Besserung ergeben. Mag bei dir gerne anders sein.
Bei der Spracheingabe ist es wohl auch eine Frage der Konnektivität und der Sicherheit. Die besten Sprachsysteme, die ich kenne, sind die, die im Hintergrund mit ChatGPT und Google kommunizieren. Das Auto gibt unsere Anfragen weiter, entsprechend grosse Rechenleistung steht dann dahinter. Genau das würde ich aber nicht wollen: denn letzten Endes hat das Netz dann Zugriff auf fast alles. Insofern nutze ich sie nicht, ausser bei meinem iPhone, weil ich sowieso ständig mit dem kommuniziere. Vielleicht wird Tesla mit steigender Rechenleistung der Komponenten mal gut genug, um Sprache „richtig“ zu verstehen und lokal umzusetzen. Das wäre dann aber kaum eine over-the-air Angelegenheit, dazu müssten Komponenten getauscht werden.
Das Versprechen Teslas, via OTA Updates das Auto lebenslang zu verbessern, ist nett, und sicherlich vor allem zu Beginn einer neuen Generation auch notwendig. Aber es belastet mich nicht, wenn es nicht spektakulär ist: bei praktisch allen anderen Herstellern habe ich noch nicht einmal das. Will ich bei denen neue Features, muss ich mir in der Regel das neue Modell kaufen.
Und in Sachen Sicherheit bin ich froh, dass Tesla wie Apple weitgehend auf die eigene Infrastruktur setzt und das nicht den allgemeinen Datenmonstern überlässt.
Das hast du jetzt falsch verstanden: Bei Fehlern im Kartenmaterial soll man per Spracheingabe einen Fehler der Karte melden, mit korrekter Tempoangabe. Das habe ich seit 2023 mehrfach ohne Erfolg gemacht.
Hier geht es nicht um die Qualität der Sprachsteuerung, schau gerne noch mal in den Beitrag auf den ich geantwortet habe ![]()
Sorry, Du hast Recht. Ich habe die Verbindung zur Kartenkorrektur nicht aus Deinem Text erfasst, Danke für die Korrektur
!
Keine Ahnung was das mit dem AVAS piepen zu tun hat. ![]()
Korrektur: Ich meinte ISA.
AVAS ist der Fußgängersound von außen. Hier wurde über ISA („Intelliegent Speed Assist“) geredet und der ist halt bei falsch erkannten Limits wegen falscher Kartendaten schlicht ebenfalls falsch
Du meinst ISA. Du schriebst:
Diesen Druck hält Tesla schon lange aus, ich bin da skeptisch was die Verhaltensänderung angeht.
Das wurde exakt ein Jahr früher, nämlich ab 07/2021 bei Tesla eingeführt.
BMW und das sogar besser in 2-stufig.
Übrigens das mit den Tachoabweichungen hat schon lange nichts mehr mit der Physik zu tun. In den USA gehen die Tachos nämlich auf die Kommastelle genau, das ist einfach die (europäische) Rechtsprechung, das Tachos nur genau oder vorgehen dürfen. “Der Tacho darf nie weniger als die tatsächliche Geschwindigkeit anzeigen, aber bis zu 10 % plus 4 km/h mehr (bei Fahrzeugen nach 1991).”
Das Problem, warum man diese Abweichung ausnutzt ist, dass man nicht sagen muss, dass er genau geht. Denn dann muss er geeicht werden und das kostet.
Es gibt aber genug Fahrzeuge auf deutschen Straßen, die geeichte Tachos besitzen.
Genau das macht Tesla aber auch. Nur schlechter.
Sobald die Konnektivität weg ist, hast Du im Tesla keine Sprachsteuerung mehr.
Geeichte Tachos sind nicht genauer als ungeeichte. Tatsächlich würde ich sogar sagen, dass der Tesla-Tacho, der selbstkalibrierend ist (womit er nicht mehr eichfähig ist), deutlich genauer ist als die meisten geeichten Tachos. Denn bei denen ändert sich zB die Anzeige mit abgefahrenen Reifen, unterschiedlichem Druck, verschiedenen Straßenzuständen (Nässe, rauhe Oberfläche) etc. ständig.
Man muss die Abweichung teilweise ausnutzen, weil das Toleranzintervall keine Unterschreitung zulässt. Da es keine perfekte Messung gibt, musst Du mit Abweichungen rechnen und da hilft dann nur, ein Stück in die Toleranz reinzugehen.
Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu sagen, aber Ihr nötigt mich jetzt geradezu:
Nein, das mit den USA ist ein Märchen, das sich seit Jahrzehnten hält. Und nein, es gibt praktisch keine Fahrzeuge mit geeichten Tachos. Was es gibt, das sind geeichte Kilometerzähler, und zwar hauptsächlich bei den LKW’s. Mit Tachos, also Geschwindigkeitsanzeigen, hat das aber nichts zu tun, auch wenn umgangssprachlich von geeichten Tachos gesprochen wird.
Warum sind die Tachos weder in den USA genau noch bei uns geeicht? Ganz einfach: für eine wirklich genaue Anzeige, wie Ihr Euch das offenbar vorstellt, muss man über optische Erfassung gehen (also die tatsächliche Wegstrecke optisch / via Radar messen). Als indirektes Hilfsmittel kann man noch GPS zur „Kalibrierung“ heranziehen, was als einer der Wenigen überhaupt Tesla macht, aber das ist nur ein Korrekturwert, der dafür sorgt, dass die Abweichung (auch in den USA) innerhalb von 1-2 km/h bleibt. GPS direkt zur Messung nutzen geht auf Grund der Unzuverlässigkeit des Systems nicht: Tunnel, zu wenige Satelliten oder auch Störsignale durch das Militär dürfen unsere Fahrzeuganzeige nicht beeinflussen.
Aber auch ein Tesla-Tacho ist deshalb nicht geeicht, weder hier noch in den USA. Er korrigiert einfach das Signal, dass er vom Radsensor erhält. Er ist also genauer als ein rein mechanischer Tacho, der allein vom Drehzahlgeber lebt und keine Möglichkeit hat, den sich ändernden Reifenumfang oder andere Einflussgrössen wie mechanische Widerstände, Temperaturänderungen und alle anderen Grössen zu kompensieren, die einem Messsystem vom Geber bis zur Anzeige ausgesetzt sind. Aber wie jedes Messsystem weist auch der Tacho im Tesla Toleranzen auf, die zwar weniger krass sind als die anderer Fahrzeuge, aber eben: nie genau.
Nach europäischem Gesetz ist die genaue Anzeige sogar verboten: als Fahrer darf ich nie so schnell fahren, wie mein Auto es mir anzeigt, ich muss immer (!) auf der „sicheren“ Seite sein, also mehr angezeigt kriegen, als ich tatsächlich fahre.
Ich sage jetzt nichts mehr zu dem Thema. Ich habe fertig. Und wer glaubt, mir in meiner unsäglichen Einfältigkeit und Ignoranz durch weitere Informationen helfen zu müssen: spart Euch die Mühe, spendet lieber etwas an den TFF und die Parapletikerstiftung, davon haben wir alle was. Und genau das werde ich jetzt tun. Bis denne!
Ich habs mal getestet … loest ab 106 km/h aus (GPS). Deswegen ist das seit Jahren mein Tempomat-Limit
In verschiedenen Autos, eingemessen halt. Und beim Tesla frissts dich nur nicht beim Luft-Hunderter, wenn die Nummerntafel gruen ist ![]()
Ich hab ein neues M3 probegefahren im Maerz - und dann zwei Wochen spaeter ein “altes” CPO M3 gekauft. Allerdings ist mein M3 ein Modell 2023 - also nicht ganz soooo weit weg. Aber mir waren die Hebel bspw. schon nicht ganz so unwichtig ^^
Der Vergleich zwischen HW4 und HW3 faellt halt bei den Kameras auf - und bei FSD wirds erst Recht auffallen
Aber sonst … klar, die Sitze mit der Belueftung machen schon einen Unterschied. Die Geraeuschkulisse empfinde ich in meinem Alten auch nicht laut, hab aber auch die Doppelverglasung drin.
Ich wollte halt LFP. Bei einem Neukauf haett ich immer Premium LR bzw. auch beim Model Y den Premium LR genommen - und waer damit immer beim anderen Akkutyp gelandet.
Cool, Danke für die Rückmeldung! LFP wegen Robustheit, wegen Brandverhalten oder warum genau? Wg. Geräuschkulisse: ich habe natürlich noch Einfachverglasung, das macht einen Unterschied. Aber kann damit leben, mein alter C180T hat keine Windgeräusche gemacht, dafür war er mechanisch viel lauter. Notfalls gibt’s Earpods…
Ich will den einfach eher bedenkenlos auf 100% laden koennen - also ja, die Robustheit im Grunde.
M3 LR Gebraucht?
Bin noch am überlegen ob Model 3 Standard oder LR Premium. Da ich ausschließlich öffentlich am SC Laden kann, keine einfache Entscheidung. LFP und Standard oder NMC, dafür Premium
Ich stand vor der selben Entscheidung und bin LR gegangen, also NMC: auch mit etwas Degradation über die Zeit hat der einfach mehr Reserve. Aus allen Unterlagen kann ich übrigens nicht entnehmen, dass LFP das 100%-Laden wirklich besser übersteht als NMC, er muss es aber zwischendrin, damit die Ladeanzeige richtig funktioniert. Ansonsten degradiert er wie alle anderen auch. Man korrigiere mich bitte, wenn ich hier falsch liege.
Ich hätte bei LFP im Winter ein schlechtes Bauchgefühl. Gerade bei meinem Fahrprofil von müsste der immer 30 Minuten vorgeheizt werden und von 80-100% lädt der doch maximal mit 40kWh. Das dauert dann in Summe locker 35 Minuten von 10-100%
Nein. Nicht LR.
Hallo Holger,
mir sprichst du mit deinem Fazit voll und ganz aus dem Herzen. Auch ich habe ein Model 3 LR AWD aus 2019 - weiß außen und innen, noch mit Blinker– und Gangwahlhebel sowie silbernen Türklinken und Zierleisten - und würde dieses schöne Auto auf keinen Fall mit einem aktuellen Modell tauschen. Ich bin dieser Tage während eines Werkstattbesuchs mit einem Model Y probegefahren und kann alle von Dir benannten Kritikpunkte nur als meine eigenen bezeichnen. Obendrein kam mir das dunkle Auto mit schwarzen Sitzen und den den schwarzen, fast geschlossenen Radzierblenden, fast wie ein Panzer vor. Da ziehe ich mein helles und freundliches Model 3 auf jeden Fall vor. Auch, dass die aktuellen Modelle nur noch mit Kameras statt Parksensoren den Abstand zum Hindernis messen, finde ich megasch … ade. In Kalifornien wo „the sun is always shining on“ mag das gehen, aber in Deutschland, wo gefühlt es ein halbes Jahr regnet und die Bauern ihre Pampe auf der Straße verteilen, nörgeln die Kameras viel zu oft, weil sie nix mehr sehen.
Gruß Jörg