Dann macht das bidirektionale Ladegerät im Cybertruck und im Model Y L überhaupt keinen Sinn?
Ich vermute mal, dass es nicht mehr lange dauert, bis die Ladegeräte auch in Model 3 und Y verbaut werden.
Wenn man so was millionenfach baut, sind die Mehrkosten wohl doch recht gering und man hat immer eine Steckdose dabei.
Das neue Ladegerät ist übrigens nicht größer als das alte, es kann aber sehr viel mehr.
Vom Gewicht her dürfte sich auch nicht viel geändert haben, zumindest sieht es so aus.
Details gibt es bei Munro auf Youtube.
Da bin ich ja mal gespannt, wie es bei Tesla mit den Ladegeräten und in Kombination mit der Powerwall weiter geht.
Die bidirektionale Wallbox von Tesla in USA brauchen nur ein Gateway, um das Haus mit Notstrom zu versorgen.
Damit sollte bei uns V2H auch machbar sein.
Eine Powerwall ist nicht notwendig, passt aber sehr gut zur Integration.
Damit sollte V2G auch möglich sein, sobald die PowerWall das darf.
Leider steht das bei uns alles noch in den Sternen, wirkt aber als Gesamtsystem sehr durchdacht.
Wenn das Auto ohne viel Aufwand als Speichererweiterung dient, ist das sicher hilfreich.
Mir ist es dabei völlig egal, ob da was verloren geht, so lange ich keine Tausende von Euros für eine DC-Wallbox zahlen muss, die wie bei vielen Anbietern, wohl nur einen Hersteller abdeckt.
Volkswagen bringt gerade neue Ladegeräte in die Autos, die bidirektional AC können.
Jetzt im Skoda, aber mit der neuen Plattform wohl in allen Autos des Konzerns.
Nach Werbeunterlagen auf allen Fahrzeugen mit Software 6.0.
Tesla wird es wohl auch so machen.
Bisher Cybertruck und Model Y L.
Früher oder später wohl auch alle.
Außerdem wird dieses Jahr wohl noch was neues für die PowerWall kommen, sodass man weder Tesla, noch AC bidi vorzeitig abschreiben sollte.
Ich habe mich mit dem Thema inzwischen etwas mehr beschäftigt, komme aber zu dem Schluss, dass DC sich eher nicht durchsetzen wird, so lange jeder sein eigenes Süppchen kocht.
Dazu müssten die sich schon einigen und Wallboxen, sowie Autos, für alle öffnen.
Was will man den mit einer teuren Wallbox, die man eventuell mit dem nächsten Auto schon nicht mehr vernünftig verwenden kann?
Volkswagen fährt jetzt ja sogar 2-gleisig, indem Sie DC Wallboxen anbieten und die Autos trotzdem mit 11 kW AC bidirektional ausstatten.
Die sind sich da wohl auch nicht mehr so sicher.
Ich hoffe immer noch, dass AC bidirektional in allen Autos kommt, da das universell ist und wenn man es richtig macht, gar nicht viel mehr kostet.
V2L wäre dann für alle verfügbar und wenn die Stromquelle erst mal verfügbar ist, lässt sich V2H, mit recht wenig Aufwand im Haus, umsetzen. (manueller oder automatischer Umschalter z. Bsp.)
Wer schon einen Akku-Speicher Zuhause hat, wird damit auch recht einfach einspeisen könnten, also ist in der Kombination auch V2G machbar.
Nein das geht leider (auch) nicht und leider muss damit eh eine andere WB her. Da da die BMW prof. DC und AC kann werde ich da umsteigen und die Open WB so behalten.
33 Cent im Einkauf, 40 Cent im Verkauf, Differenz 7 Cent, wenn da nicht die Lade/Entladeverluste (von 10-20%?) wären. Dann gibt es noch einen Bonus von 24 pro Stunde, gedeckelt auf 60 Euro pro Monat. Ob es sich lohnt, für so eine geringe Erstattung die Batteriehaltbarkeit zu schädigen? (Bei mir gibt es den Strom für unter 22 Cent für 8 Std. am Tag bei octopus Energie, ganz ohne V2H, aber deutlich günstiger.)
Dann noch so einen Tarif über die PowerWall Zuhause, das Auto mit dran gehängt und es wird durchaus interessant.
Wenn die Powerwalls als VPP zusammen geschaltet werden können, gibt es in Europa bis zu 4 €/kWh.
Natürlich sicher nicht komplett für den Endkunden, aber da geht noch einiges, wenn das endlich erlaubt ist.
Gibt es eigentlich schon Gerüchte, ob die bidirektionale Wallbox von Tesla nach Europa kommt?
Genau da will ich hin. VPP auf Kunden und/oder Netzbetreiber Gebiet. Genau das ist was wir brauchen. Entweder die Netzbetreiber müssen da dazu bewegt werden vom Gesetzgeber oder durch den Druck im Netzausbau.
Klar gibt es da Gerüchte. Aber ich darf da (noch) nichts dazu sagen
„Einen großen Posten macht dabei die Wallbox aus: In den meisten Fällen ist eine teure Gleichstrom-Variante mit internem Spannungswandler nötig, die mit 2.000 bis 4.000 Euro zu Buche schlägt. Wechselt man irgendwann das Fahrzeugmodell oder den Hersteller, ist das Ladegerät für das V2G-Laden wahrscheinlich nicht mehr nutzbar. Außerdem ist ein sogenanntes ‚Smart Meter‘, ein intelligenter digitaler Stromzähler, nötig. Die jährliche Miete von meist 100 Euro trägt ebenfalls der Kunde.
…
Bis sich das Investment amortisiert, vergehen … selbst im günstigsten Fall rund drei Jahre - allein um die … Wallbox zu refinanzieren. Ein Zeitraum, nach dem viele Leasing-Autos bereits vom Erstnutzer zurückgegeben werden.“