Ich weiß gar nicht ob das hier der richtige Chat ist. Doch es geht um meine REAR DRIVE UNIT die schon wieder defekte ist.
Ich besitze einen Tesla Model S Baujahr 2014. Bin wirklich sehr zufrieden mit dem Fahrzeug. Bis letztes Jahr Juli 2025 nichts mehr ging und der Wagen einfach stehen geblieben ist. Es stellte sich heraus dass die SPORT REAR DRIVE UNIT - LDU (1025598-01-U) defekt war. Diese wurde für 6800 € durch einen neu gewickelten alten Motor ersetzt.
Jetzt 10 Monate später genau dasselbe Problem. Genau dasselbe Fehler. Und korrigiert mich bitte falls ich falsch liege. Doch meines Erachtens ist das noch in der Gewährleistung respektive Garantie.
Ich bekam einen Kostenvoranschlag von über 7200 € den ich genehmigen sollte damit ich einen Termin bekomme. Kennen wir ja alle. Nun frage ich mich allerdings. Weshalb ich etwas genehmigen soll, wenn es in der Gewährleistung ist? Ich hatte sowas schon mal mit den Speicher der GPU. Da war eine Nullrechnung die ich genehmigen sollte. Weshalb klappt das jetzt nicht?
Der Abschleppdienst kam. Wagen wurde verladen und auf dem Weg zum Tesla Zentrum Düsseldorf. Als ich vor Ort ankam habe ich noch mal gefragt weshalb ich keine Nullrechnung bekomme. Die Antwort war erschreckend. Tesla Düsseldorf würde davon ausgehen, dass der Kunde in der Zwischenzeit, aus Kostengründen, bei einer anderen Werkstatt war. Dass diese vielleicht “da dran waren“ und die Garantie dann erlöschen würde.
Mit anderen Worten gehen die von vornherein davon aus, dass der Kunde… Ich will mich hier vorsichtig ausdrücken. Will mich ja nicht strafbar machen. Aber ist schon ein Hohn, dass das Tesla-Zentrum sowas von seinen Kunden denkt. Oder?
Ich hatte zuvor Porsche, BMW und Mercedes gefahren. Keiner der Werkstätten ist von vornherein davon ausgegangen, dass der Kunde aus Kostengründen zu einer anderen Werkstatt geht.
Hinzu kommt das dann plötzlich der neue Manager vom Tesla Zentrum Düsseldorf neben mir Standpunkt er erklärte mir dann, in einem Ton der mir nicht gefiel, dass es richtig ist was der Kollege sagt. Und es ja sein kann, dass keine Garantie vorliegt, weil ich aus kostengründen bei einer anderen Werkstatt gewesen sein könnte.
Einen ersatzwagen wollten die mir kostenlos nicht geben. Gewährleistung steht ja noch in der Schwebe. Habe mir jetzt einen Leihwagen für knapp 700 € besorgt. Wird denen natürlich in Rechnung gestellt.
Ich bin wirklich mal gespannt was die herausfinden. Rechtsschutzversicherung ist vorsichtshalber schon informiert und freut sich endlich mal einen Fall für mich übernehmen zu dürfen.
Was für mich ebenfalls technisch gesehen unverständlich ist. Weshalb baut man Austauschteile ein, bei denen man weiß dass die doch wieder kaputt gehen? Selbst wenn ich nicht zahlen muss. Ich kann doch nicht alle 10 Monate für einen Monat auf meinen Wagen verzichten.