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Trotz 5% Ladung stehen geblieben!

Gestern in Dietikon, Schweiz gesehen: wirklich viel Pech… an der Autobahnausfahrt stehen geblieben… und musste abgeschleppt werden. Dieses Model S ist 4 Jahre alt und ist trotz noch 5% Ladung einfach stehen geblieben!

Von der Ausfahrt bis zum Supercharger sind es zum Glück dann nur noch wenige Minuten fahrt… aber nicht lustig bei der Autobahnausfahrt abgeschleppt zu werden :frowning:

Bei einstelligen Akkuständen sollte man das Spaßpedal nur noch ganz sanft streicheln, da bei hoher Stromentnahme einzelne Zellen ganz schnell mal unter die Entladeschlußspannung fallen können. Wenn das passiert, muss das BMS den Wagen abschalten.

Ärgerlich, sollte bei einer Anzeige von 5% nicht passieren!

Kannst Du uns sagen wie viele km der Wagen hat, ob Du vor dem Abschalten nochmal das Strompedal durchgedrückt hattest, etwa um jemanden zu überholen und ob die Leistung schon vor dem Abschalten reduziert war?

Ich weiß nicht, was bei Deinem Wagen die Ursache war,aber manchmal scheint das BMS die Leistungsabgabe bei niedrigem Ladungsstand nicht ausreichend zu reduzieren, so dass bei einer kurzfristigen höheren Leistungsanforderung die Zellspannung zu weit sinkt und der Wagen zum Schutz des Akkus abgeschaltet wird. Hatte univ mal kurz vor dem Supercharger bei angezeigter Restreichweite von 18 km erlebt. Schon wieder liegen geblieben: 18 km typical Rest

Würde mich freuen, wenn Du uns informieren könntest, was die Umstände des Liegenbleibens waren, möchte glaube ich jeder gerne vermeiden, wenn es Anzeichen dafür gibt.

Gruß Mathie

Das war nicht er selbst, er schrieb…nur gesehen.
LGH

Und da zeigt sich wieder, Tesla reizt seine Batterie einfach zu stark aus, das BMS sollte einfach unter 10% nur noch eine bestimmte Menge an Energie entnehmen lassen, damit so etwas nicht passiert.

Und wie sagen die erfahrenen Tesla Fahrer im Winter nie unter 10% gehen und zwischen 10-20% nur sehr piano fahren…

Danke für den Hinweis, hatte ich tatsächlich überlesen! Dann werden wir hier im Thema wahrscheinlich nichts interessantes erfahren können, wenn sich Fahrer oder Fahrerin des liegengebliebenen Wagens hier nicht meldet.

Gruß Mathie

Und dann wird hier rumgeheult: Tesla reizt seine Batterie einfach NICHT stark genug aus, die Leistungsbeschränkung des BMS unter 10% ist nicht hinnehmbar, die aktive Sicherheit ist reduziert. Sammelklage! :laughing:

Ich bin mit jonn68 einer Meinung, dass man den Entladestrom bei niedriger Zellspannung viel aggressiver begrenzen sollte, um ein vorzeitiges Liegenbleiben zu verhindern. Besser zum Supercharger schleichen als zu ihm geschleppt werden.

Auf jeden Fall. Aber naturstrom hat schon recht. Es gibt immer 2 Parteien die gegensätzlicher Meinung sind.

Man kann aber auch einfach das eigene Hirn einsetzen. Wenn ich bei Kälte unter die 10% gehe, muß ich eben auf meinen Fuß aufpassen. Und nein, daß ist kein rumgeschleiche- ausser, wie hier schon gelesen, für manchen, dem eine Begrenzung auf 80kW „unfahrbar“ scheint :mrgreen:

Hallo,
als Softwareentwickler verstehe ich die Problematik einfach nicht.
Es wäre ein Leichtes den Wagen nachdem sich die Spannung wieder erholt hat, einmalig(!) für z.B. 1km nochmal fahren zu lassen.
Wäre leicht zu implementieren, wie einige andere Sachen auch…

Viele Grüße
Norbert

Ja, und auch jeder Verbrennerfahrer zügelt intuitiv seinen Gasfuß, wenn die Tankanzeige sich dem Ende nähert.

Sehe ich genauso. Aber den Tesla-Entwicklern scheinen Furz-Apps und ähnliches mehr Spaß zu machen.
Vielleicht geht Weiterfahren aber doch und es hat nur noch nie jemand in so einer Situation versucht, den Wagen einfach abzustellen (alle Verbraucher natürlich aus) und nach einer Minute wieder zu fahren?

Selbst 50 kW würden für 100 kmh reichen…

Oder aber der Akku wurde nie ganz runter entladen und wieder hochgeladen auf 100%. Da wusste das BMS nicht, dass 5% eigentlich 1 oder eben 0% ist. Nun kann es sich wieder einstellen.

Gestern mit 2% am SuC angekommen. Die Leistung wurde auf 100kW begrenzt, Reku ebenfalls sehr tief (schade eigentlich, denn das hätte noch etwas Power beigetragen, aber wohl wegen tiefen Temp begrenzt). Ab 12% geht es nach meienr Erfahrung wesentlich schneller runter, obwohl der Verbrauch derselbe ist. Ich schalte dann meist in Sport oder gar auf lässig, um etwas sparsamer unterwegs zu sein.

Wenn das mit der Zellspannung tatsächlich so ist, dann muss der Wagen die Leistungsentnahme reduzieren. Nicht jeder EV Fahrer hat Physik studiert oder liest sich durch x Foren.

ja, und dann kommt wieder das gemecker von einigen hier, ihr auto sei im nachhinein kastriert worden, anwalt muss angerufen werden, klage eingereicht etc etc… genau wie bei der begrenzung der nutzbaren energie und der ladeleistung am suc. dass tesla das eben für ein langes accu leben gemacht hat ist in dem moment völlig egal. und ob man das braucht auch. es geht dabei einigen hier um einen eingriff in ihr eigentum.

m. e. sollte tesla einen button einführen, in dem man selbst EINMAL entscheiden kann, was man will. denke die konservativ entschiedenen fahrzeuge haben nachher einen höheren wert beim verkwuf als die mit aggressiv eingestellten.

daher hilft nur: selbst hirn einschalten.

Also Leute, geht doch nicht gleich so auf den Thread-Ersteller los :astonished: . Wie um alles in der Welt will man auf der Autobahn bei Dietikon das Fahrzeug über Gebühr beanspruchen. Da ist so voll, daß man meistens nur mit maximal ca. 100 km/h „dahingleiten“ kann. Selbst 120 km/h gleichmäßig dürfen nicht zum Ausfall führen :open_mouth:

Wenn ich die letzten Kommentare so lese, dann gilt der letzte Satz vom letzten Kommentar, echt.

Da bin ich aber echt froh, dass mir das noch nie passiert ist, bin schon einige male mit 1-2% zum Lader gekommen. Hab das Pedal aber immer gestreichelt. Shit… Und auch keine gute Werbung… Daher rechne ich ja nie mit den vollen 100% wenn es um die alltägliche Reichweite geht.

Also, wie richtig geschrieben worden ist - ich habe das per Zufall gesehen… zuerst wie er bei der Autobahnausfahrt abgeschleppt worden ist (glaubt mir, dass ist nicht lustig… während alle Autos daran vorbeifahren) und dann beim Supercharger, da ich ja selber mein Model 3 laden musste. Da konnte ich ihn noch von weitem fragen, wieviele % Ladung er noch hatte und wie alt das Model S war.

Der Björn aus Norwegen (Tesla Youtube-Kanal) hatte auch schon ein ähnliches Problem… ich glaube Model X und einige % Ladung und ist stehengeblieben.

Ich denke bei kühlerem Wetter und vielleicht einfach bei älteren Teslas muss man schon ein bisschen vorsichtig sein. Ich selber versuche nicht tiefer als 10% zu gehen (und nicht höher als 90%).

Habs geteilt, weil ich denke solche Beobachtungen können für andere auch wertvoll sein :slight_smile: