Die 48V braucht der wahrscheinlich nur, um seine ganzen Hauben und Abdeckungen zu bewegen ![]()
Hi abbremsen vor Kurven geht schon recht ordentlich. Nur das Schildererkennen und Tempoaufnahme braucht noch updates.
Ich habe vor Monaten auf diese Weise mehrere Fehlerberichte gesendet, um nicht erkannte Schilder zu melden. Mit der neuen Version …222d94 sind die Schilder erkannt worden.
Wirkt das Senden doch?
Dann scheint es doch so ….
auf der Landstraße bei mir überhaupt nicht. „In Stadtnähe“ ja. ![]()
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Mein SoftwareWunsch, was die App angeht, wurde heute erfüllt: Das Auto wird nicht sofort bei Öffnen der App geweckt, sondern erst beim Senden eines Befehls. Super, wenn man zwei Autos in der App hat und sich immer erst das „falsche“ öffnet. ![]()
Bei Regen oder Beschlag ist die Sicht der Frontkamera im Sentry-Mode oft stark eingeschränkt. Ab und zu automatisch den Scheibenwischer zu betätigen würde helfen. Das Auto braucht im Sentry-Mode ohnehin 300 Watt, da dürfte sich das Wischen kaum auf den Stromverbrauch auswirken.
Das Problem bei den in der Scheibe eingebauten Kameras ist es m.A., dass die Software den Regen auch erkennt. M.A. erkennt sie ihn nur dadurch, dass das Kamerabild durch den Wasserfilm unscharf wird. Diese „Unschärfe“ wieder wird durch einen bestimmten Software-Algorithmus festgestellt (z.T. im Vergleich mit der zweiten dort eingebauten Kamera). Manchmal wirkt der Wasserfilm wie eine Linse, dann kann die Software die „Unschärfe“ nicht feststellen und wischt eben nicht. Oder aber das Bild wird durch unregelmäßige Bäume von oben scheinbar „unscharf“ (keine klaren Linien) und dann wischt er eben.
Aber wie schon mehrmals erwähnt, diese Erkennung hat sich in den letzten Jahren, trotz der erwähnten Unwägbarkeiten, schon wesentlich verbessert.
Da steckt sicher viel Gehirnschmalz dahinter. Was mich deshalb wundert ist, dass Tesla die Kosten für die Softwareentwicklung in der Sache nicht scheut, aber ein millionenfach bewährter Centartikel (Regensensor) nicht einbaut.
Weil es nicht mit ein paar Cent getan ist. Du brauchst ein Steuergerät und eine Software dafür. Da müsste man seine komplette Entwicklung um diesen „Fremdkörper“ herumbauen. Das ist es wohl warum Tesla auf konventionelle Technik einen Boden macht. Es verkompliziert das System.
Ist doch ähnlich wie bei Apple. Da kann man auch nicht mal eben das Gehäuse öffnen und eine Festplatte oder einen speicherbaustein reinstecken. Warum, weil es zu Problemen führen könnte
Wie schaffen das dann die anderen Hersteller?
Hallo @ollli ,
es geht nicht darum, dass es Tesla nicht schaffen könnte, einen solchen „Centartikel“ einzubauen. Elon Musks Philosophie ist unter anderem einfach „Best part is no part“ (das beste Teil ist kein Teil, um es mal wörtlich zu übersetzen). Sieht man sehr ausgeprägt zb auch bei SpaceX. Jedes Teil, dass in seiner Sichtweise überflüssig ist (weil seine Funktion auch von einem anderen Teil mit übernommen werden kann), fliegt gnadenlos raus, um die Komplexität, das Risiko von Fehlern und letztlich damit auch die Kosten zu reduzieren.
Ich persönlich glaube, dass er damit auf dem richtigen Weg ist. Das „Problem“ ist nur, dass es manchmal viel Zeit braucht, bis diese Philosophie bezogen auf konkrete Funktionen wirklich gute Ergebnisse bringt. Und bis es wirklich funktioniert, haben wir etwas, worüber wir uns aufregen können ![]()
Lange Zeit war die Regenerkennung über die Kameras nicht wirklich gut und verständlicherweise haben viele Teslabesitzer sich beschwert und nach einem dezidierten Regensensor verlangt, so wie ihn eben auch alle anderen Hersteller einsetzen. Inzwischen funktioniert es fast perfekt und die Anzahl an Beschwerden über die Regenerkennung hat zb hier im Forum deutlich spürbar abgenommen. Ein Teil weniger (der Regensensor) im Auto, was kaputt gehen kann, reduzierte Komplexität, weniger Kosten. Die Kameras sind ja eh da, warum sie nicht zur Regenerkennung nutzen? Nun funktioniert es.
Nur der Weg dahin verlangt halt manchmal eine gewisse Leidensfähigkeit von den Nutzern.
Gruß
Excalibur93
Danke für die tolle Antwort, mit der ich und andere sicher viel anfangen können. Die Regenautomatik im Prius4 (altes Auto vorher) hatte einen Hebel, bei dem die Empfindlichkeit der Wischautomatik eingestellt werden konnte, also eine Intervallschaltung in der Automatik quasi. So was würde ich mir auch beim Tesla wünschen.
Und da sind wir beim nächsten Credo von EM:
„All user input is error“ ![]()
Ich fahre auf der Autobahn, wenn es regnet, gerne langsam und mit AP, dann schalte ich den Schweibenwischer aus (wenn es ginge auch auf ganz langsam), da mir die Sicht vollkommen reicht (versiegelte Scheiben). Das geht derzeit nicht.
So Kurzbefehl für Apple ist ganz easy erstellt und dann via Hey Siri ausgeführt, nutze ich schon seit ein paar Jahren.
Entweder verstehe ich deinen Wunsch nicht oder du hast eine alte Software Version?
Ja, ich habe das Update, kann den Wischer ausschalten. Ich kann aber nicht sagen, dass die Automatik an blieben soll, nur sehr unempfindlich wischen soll, also erst, wenn die Scheibe voll ist. Beim Prius ging das. Ich weiß, Jammern auf hohem Niveau.
Als kleine Ergänzung zu den bisherigen Antworten:
Ein Sensor ist in seiner Auswertbarkeit beschränkt. Man bekommt nur die zuvor definierten und vorgesehenen Daten. Man kann das später nicht mehr anpassen.
Macht man alles kamerabasiert, dann kann man neben der reinen Tropfenerkennung noch viel mehr machen, vllt. Nebelerkennung oder ähnliches. Man kann auch die Erkennung besser anpassen und vllt. später auf KI gehen. Man bleibt also viel flexibler für die Zukunft.
Gut für uns, weil wir dann Updates bekommen. Für einen verbauten Sensor gibt’s kein Update.
Über bis zu ~300 verschiedene Steuergeräte….
Die nicht immer optimal zusammenarbeiten…
Beispiel gefällig?
Golf 7 immer wieder mal „Ausfall OPS“ also parksensoren. Angeblich verursacht über eine nachgerüstete AHK. Dumm nur das der erste Ausfall bei mir aufgetreten war bevor die AHK nachgerüstet wurde…aber reproduzierbar wenn der Wagen etwa eine Woche nicht gefahren wurde…
Abgesehen davon war das System so geil das ich den Scheibenwischer einige Tage nach dem ich den Wagen bekommen habe praktisch nicht mehr auf Automatik gestellt habe da der ähnlich „zuverlässig“ trockenwischen beherrscht hat wie Tesla vor etwa 2 Jahren…mit dem unterschied das beim Golf sehr schnell Striemen in der Scheibe geblieben sind…
Übrigens beim ersten mal wo ich mich über den „Ausfall OPS“ beschwert habe hieß es noch das dieser Fehler bekannt wäre und man in Kürze ein Update erwarten würde…
Etwa 3,5 Jahre später habe ich den Wagen ohne Update verkauft….