Alle anderen Quellen schreiben immer von 2,59m.
Estimated width of 102".
Und mehr als „estimated“ kann ich nirgends finden, zudem fast nur in mehr als zwei bis drei Jahre alten Quellen.
Oft genug dieselben Quellen die auf eine Masse des Akkus von fünf Tonnen kommen, indem sie die angeblichen 600 kg des Model S einfach mit 8,5 plutimizieren.
Die 2,55 von Standard-LKWs sollen soweit ich weiß auf 2,60 geändert werden (was Kühlfahzeuge auch jetzt schon breit sein dürfen). Auch die Länge ist doch eigentlich kein Thema. Habe heute erst wieder einen Sattelzug mit angehängtem Gabelstapler auf der BAB gesehen. Der hatte ein Schild „Lang LKW“, dermutlich weil er die 16,50 überschritten hat.
Okay, dann bleibt die Breite genauso unklar wie die restlichen Daten vom Fahrzeug.
Die Längendiskussion ist trotzdem hier nervig, kann man ja in eine Extra Thema gerne führen "Truck Längen weltweit oder so ähnlich.
Der Semi hat seine Länge, da wird sich auch aufgrund der Bauweise des Fahrgestells nicht viel ändern und irgendwelche möglichen Gesetzänderungen der EU sind keine Fakten zum Tesla Semi und somi hier Offtopic!
Warum wird denn schon wieder der Bürokratenfetisch ausgelebt?
Ja, ein paar Vorschriften müssen in den Parlamenten geändert werden. Das is so in einer Demokratie. Hinten kommt dann immer was anderes raus. Bei der Wende zur eMobilität müssen eh noch ein paar Sachen diskutiert und in die Parlamente gebracht werden.
Das ist doch der normale Weg, so sind wir in Europa sozialisiert.
Der Semi und auch der CT werden bestimmt noch länger nur in Nordamerika verfügbar sein, dort ist die Nachfrage riesig.
Und wenn wir an den alten verkrusteten Normen kleben, geht’s weiter ein Stück den Bach runter.
Weil eine europaweite Änderung jetzt halt nicht so einfach ist.
Muss halt nicht nur durch die EU Gremien sondern auch noch ins nationale Recht übernommen werden.
Das wird schon schnell wahrscheinlich nicht passieren.
So lange 3 Achszugmaschinen haben auch ganz andere Kurvenradien. Muss man mit einkalkulieren.
Und wenn ich da jetzt bei uns bei nem Verteilzentrum gucke dann haben die 50 Rampen zur Anlieferung. Schlepper geht, Anhängerzüge (auch mit Durchladesystem, welchen hier üblich ist) müssen abhängen und 2 Rampen brauchen weil man sonst zu wenig Platz hat… mal eben die LKW 2m länger würde bedeuten dass man das Gelände um 2m verbreitern müsste, also Radweg und Gehweg vorn dran weg…
Und so Rampen gibts viele hier.
Aber immerhin von Hub zu Hub für die Post oder so wären längere LKW kein Problem wenn sie um die Kreisel dann noch kommen, die sind ja auch genormt…
Lieber @harlem24 , das mit dem Ändern der Vorschriften ist bei uns schon immer, seit wir nach den 2. Weltkrieg wieder eine Demokratie sind, so kompliziert. Das ist gut so.
Die Sachen werden erst in der Gesellschaft diskutiert, so wie wir das hier machen, und dann wird ggfs ein Entwurf zur Gesetzesänderung ins Parlament gebracht. Gleichzeitig ist das nationale Vorgehen mit den Regularien der EU abzustimmen.
Das ist natürlich nichts Außergewöhnliches. Das ist zum Glück Bestandteil unserer Demokratie. Natürlich kann das ein paar Jahre dauern.
Wenn dann weitere Hersteller über die Lobbyverbände ebenfalls drücken, mag das helfen.
Für die elektrischen Lastwagen sollte der Rechtsrahmen unbedingt angepasst werden.
Da der Semi eh erst in Nordamerika verkauft wird, gibt es auch genug Zeit für das Verfahren s.o.
In diesem Artikel stehen ein paar mehr Daten:
https://insideevs.com/news/686339/pepsico-tesla-semi-545-mile-range-test/
Wenn man von einen Start mit 95% Batterieladung ausgeht bleibt der Verbrauch ähnlich wie oben bei rund 2,2 kWh/Meile.
Die Werte machen doch Sinn. Daimler sagt ja, mit dem eActros 600 hat man 600 kWh und kommt 500km weit. Macht umgerechnet 1,93 kWh/Meile.
Lass den Semi einen 800 kWh Akku haben braucht er mit den Daten aus deinem Post 1,88 kWh/Meile. Damit fügt er sich absolut ins Bild ein.
Tesla hat aber immer von einer 300 und einer 500 Meilen Variante gesprochen und da passt weder für die eine noch die andere ein 800 kWh Akku.
Ausser man hat Pepsi nun eine 400 Meilen Variante hingestellt.
allerdings sieht es doch ganz so aus, das der Semi alltagstauglich ist und das zu akzeptablen Kosten?!
Der Semi ist inzwischen nicht mehr der einzige (Elektro-) LKW der von geänderten Begrenzungen der Länge und/oder Breite profitieren würde.
- Scania (in Sonderanfertigungen sogar über 60 Tonnen)
- Futuricum (momentan Schweiz)
- Designwerk (momentan Schweiz)
Sowie alle Hersteller die bessere cw erreichen wollen.
- Daimler: Nardo
- Renault: Optifuel Lab
- MAN: Concept S
- usw.
Wenn die europäischen Hersteller betroffen sind, beschleunigt das sicher die Aktivitäten in Brüssel und Berlin.
Passiert ist bis auf die Gewichtserhöhung und die EuroCargos wenig.
Die europäischen Hersteller lobbyieren für die Änderung in Brüssel seit (mindestens) 30 Jahren ohne Erfolg.
Bessere cw-Werte sind kein exklusiver Vorteil für E-LKW.
Erklärt mir einer, wieso mehr Länge besseren cw ermöglichen soll?
Unter der Annahme, dass die Auflieger gleich lang bleiben, kann man die Schnauze der Zugmaschine weit besser aerodynamisch gestalten. Die Boxerschnautzen der heutigen europäischen LKW ermöglichen einen cw zwischen 0,5 und 0,8, mit längeren „Motorhauben“ wie z.B. beim Semi schafft man bis zu 0,35 oder gar 0,3.
Es ermöglicht aerodynamische Formen, ohne den Nutzwert zuverringern.
Ah, also vorne, OK. Hilft der Übersicht nicht wirklich, oder gibt’s dann vorn Kameras dazu?