Tesla Model 3 / HU (TÜV)

Musste vor Kurzem zur HU, bereits nach einem Jahr da Mietwagen.
Der Prüfer musste sich erst orientieren, konnte nach meiner Ansicht so auch bestimmte Test nicht durchführen - kein OBD zum Auslesen von Werten, Bremswerte zwar geprüft, aber nicht angegeben u.a.
Gibt es bereits Erfahrungen zur HU ?

Was für Werte wollte er per OBD denn so auslesen? :sweat_smile:

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Wahrscheinlich die Abgaswerte …

Gruß Mathie

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Mal eine ganz doofe Frage. Ich hab zwar noch knapp drei Jahre Zeit. Bringt ihr euren Tesla wegen der HU einfach zum ortsansässigen TÜV? Bei meinen bisherigen Firmenwagen hat es immer die Werkstatt erledigt, die TÜV-Prüfer kamen da vorbei. Deshalb zu Tesla zu fahren, macht wahrscheinlich auch wenig Sinn oder kennen die TÜV-Prüfer sich dort mit Tesla‘s besser aus, wenn sie regelmäßig welche prüfen?

Aus meiner Erfahrung mit einem Elektroauto eines anderen Fabrikats, kannst du zu jedem zugelassenen Prüfer gehen, ob DEKRA, TÜV oder FSP heißt der Dritte glaube ich. Die Systeme geben denen Hinweise zu den einzelnen Fahrzeugen. Es war aber sehr gut dabei zu sein, da viele die Autos noch nicht kennen und sie teilweise nicht zum starten bringen oder bedienen können. Bei einem relativ komplexen System wie bei Tesla kann es holprig werden. Bei mir musste ich beim Starten helfen, die FIN zeigen und die Leuchtweitenregulierung hat er auch nicht gefunden und den halben Scheinwerfer auseinandergebaut, bevor ich ihn fragen konnte was er da zu finden hofft…

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Das habe ich mein Leben lang anders gemacht. Ich bin immer selbst zum Gutachter gefahren für die HU, niemals in die Werkstatt. Ich habe früher bei meinem Vater mitbekommen, dass da schon bei der ersten HU dies und das gemacht wurde, weil der Prüfer angeblich sonst die Plakette nicht erteilt hätte. Mir haben auch schon viele Werkstätten verschiedener Marken erzählt, die Bremsbeläge wären fast runter. Der Sachverständige meinte regelmäßig, da wäre noch mehr als die Hälfte drauf…

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Die Bremsen beim Model 3 kann man ganz normal prüfen, nur die moderne Bezugsbremskraftprüfung geht nicht, da man ohne OBD-Anschluss keine Bremsdrücke auslesen kann.

Ich habe auch bei den Verbrennern immer erst Dekra aufgesucht. Ich hatte fast nie Mängel. Die Werkstatt schlägt ja meist noch HU/ AU Vorbereitung auf die Rechnung.

Danke euch allen. Bei meinen Firmenwagen hatte ich keine Wahl. Damit musste ich in die Vertragswerkstatt. Da war in der Regel nur eine HU fällig, da ich sie nach drei Jahren getauscht habe. Nach über 20 Jahren fahre ich jetzt wieder Privatwagen und werde es genauso machen, wie ihr empfohlen habt. Ist ja noch ein bisschen hin.
Und ja, den Eindruck, dass nach drei Jahren Dinge unnötig waren, den hatte ich bei der ersten HU auch. Nach dem ersten Mal habe ich dann der Werkstatt gesagt, sie mögen bitte ausschließlich die HU machen (lassen). Danach können wir immer noch drüber reden, was beanstandet wurde. Da ich mir, trotzdem ich sie nicht selbst zahlen musste, immer die Rechnungen hab zeigen lassen, bevor sie ans Unternehmen geschickt wurden, haben sie sich dann viele Jahre dran gehalten.

Es gibt noch einen alten Thread, wo einzelne Besitzer ihre Erlebnisse bei der Hauptuntersuchung schildern.

Gruß

Kurt

seit ein paar Wochen überlege ich mir, wie ich mit meinem M3 am besten den TÜV hinter mich bringe. Mein M3 hat EZ 02/2019, so dass der TÜV nächsten Monat fällig ist.
Hier im Forum liest man öfter „Schauermärchen“ von den Begegnungen mit dem TÜV. Darum denke ich, dass wir hier im Vorfeld schon mögliche Lösungen besprechen können. Ich habe das Thema im allgemeinen Teil erstellt, da ich die Thematik nicht nur auf die M3 sondern auf alle Teslas erweitern möchte.

Geht ihr vorher ins SeC um euren Tesla durchchecken zu lassen oder anschließend ganr normal zu einer TÜV-Stelle? Meines Wissens mach die SeC ja keinen TÜV…

Gibt es Werkstätten, die sich mit Tesla auskennen und auch den TÜV anbieten? Habt ihr hier Tipps? (für mich wäre der Bereich SHA, BK, HN sinnvoll)

Oder gibt es TÜV-Stellen, die sich mit Tesla gut bzw. besser auskennen? (ebenfalls ideal wäre der Bereich SHA, BK, HN)

Vielen Dank und viele Grüße
Roland

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Hallo, meine ersten Erfahrungen mit der HU hatte ich 9/2020 bei der DEKRA. Damals wohl für alle Prüfstellen noch eine Herausforderung. Ich hatte darüber berichtet. Mittlerweile habe ich die zweite HU mit dem M3 absolviert (Mietwagen), wieder bei der DEKRA. Diesmal alles top. Lag aber wohl auch daran, dass der DEKRA-Prüfingenieur selbst Tesla fährt und insoweit bspw. auch die Bremswerte ordentlich prüfen konnte. Insofern hilft auf jeden Fall eine Nachfrage vorab, ob bereits Tesla-Fahrzeuge geprüft worden sind. War bspw. auch bei der Reifenwerkstatt hilfreich, so hatte der Kollege etwas mehr Zeit eingeplant, um sich damit vertraut zu machen. Einen Vorabcheck halte ich nicht für erforderlich, es sei denn, das Auto hat Hinweise :wink:.

Nicht weit entfernt in Murr sitzt @reifenreber.de
Dort schaut doch regelmäßig der TÜV für Einzelabnahmen vorbei. Laut Terminbuchungs-Tool ist auch eine HU durch den TÜV SÜD bei denen möglich. Die haben auf jeden Fall viel Erfahrung mit Teslas dort, was dir gefühlt das halbe Forum wird bestätigen können :wink:

Grüße aus Backnang

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Im Süden dürft ihr gerne auch zu mir kommen zur Hauptuntersuchung - DEKRA Rosenheim.
Suc ist direkt daneben und Kaffee gibt’s auch :grin:

Bei Haftpflichtschäden dürft ihr mich natürlich auch anschreiben, bin auch Gutachter.

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Das ist eine gute Idee. Vielen Dank für den Hinweis.

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Das ist sicherlich auch eine gute Idee. Nur ist Rosenheim von mir etwas weit weg…

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Das würde ich schon einmal lassen, verursacht doppelte Kosten. Wir checken auch nur die Beleuchtung vorab und lassen dann den Prüfer seine Arbeit machen.
Warum? Sollte etwas sein, dann habe ich eine protokollierte Mängelliste und die Nachprüfung kostet keine 20€.
Lasse ich mein Fahrzeug vorab checken, dann kommen gleich mal 150-200€ dafür zusammen und ich zahle danach noch einmal für den Prüfer, dass er das Selbe macht.

Daniel

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Gut zu wissen, melde mich schon mal für Juni an :grinning:

ich kann auch nur empfehlen direkt zur Prüfung zu fahren.

Am besten direkt zu einer Prüfstelle. In den meisten Fällen kann man dort persönlich mit den Prüfern sprechen. Dann erfahrt ihr von erster Hand was mit dem Auto los ist. So wird von einem Unabhängigen Menschen euch mitgeteilt was gemacht werden muss und nicht über dritte, die ein wirtschaftliches Interesse an Reparaturen haben.

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Also ich hab heute bei mir in der Firma bei der GTü Tüv gemacht… das einzige was war das der Prüfer verwundert war das mein Wagen kein OBD hatt… kurzer Blick in sein Laptop… „nö braucht kein Bremsendruck auszulesen“… durchgeschaut… und Plakette geklebt.

Natürlich ohne Mängel.

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