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Erlebnisse bei der Hauptuntersuchung (TÜV)

Die ersten Model S wurden ja im August 2013 in Deutschland ausgeliefert. Inzwischen müssten doch nach 3 Jahren einige zur ersten Hauptuntersuchung gewesen sein. Mich wundert es, dass bisher keine Berichte darüber zu finden sind. Oder habe ich was übersehen?

Wie war es? Was hat der Prüfer gesagt und geprüft? Wollte man auch eine AU machen? :laughing: Wollte der Prüfer eine Probefahrt machen oder habt ihr sie ihm angeboten? Ich muss mit dem Tesla ja erst im nächsten Jahr, mit dem Twizy war ich schon zweimal beim TÜV und jedesmal gab es interessante Gespräche mit den Prüfern.

Ich verbinde das vermutlich mit einem Besuch im SeC.
Obwohl: die Reaktion beim TüV wäre auch schon sehr interessant :smiley: .

Ich habe mein Signature Model S just als der TÜV fällig gewesen wäre im Wege des Trade-In an Tesla gegen ein Neues Model S 90D getauscht. :wink:

Cheers Frank

Bei euch schon nach 3 Jahren :open_mouth:
In der Schweiz ist dies so geregelt:

Erste Prüfung: vier Jahre nach der ersten Inverkehrsetzung
Zweite Prüfung: drei Jahre nach der ersten Prüfung
Anschliessend muss das Fahrzeug alle zwei Jahre geprüft werden

Ich war gestern beim TÜV um die HU für einen gebrauchten importierten aus 2013 fuer eine Neuzulassung machen zu lassen. Zaehlt das? AU war nicht notwendig.

Keine besonderen Vorkommnisse, bis vielleicht auf zwei Dialoge mit der Empfangsdame:

Sie: Welcher Fahrzeugtyp ist das? (Als sie auf das Certificate of Conformity-Formular guckt, wo oben ganz gross TESLA steht)
Ich: FahrzeugTYP …? Wie meinen Sie das?
Sie: Naja, VW, Mercedes, etc.
Ich: Achso. Tesla.
Sie: Tesla … -guckt in ihrem grossen Ordner unter T nach- Tesla … gibt es nicht. Einen Moment bitte. Nehmen Sie erstmal Platz und warten bitte, so komme ich nicht weiter…

Hielt dann Rücksprache mit einem Kollegen und dann gings irgendwie weiter. Dann kurz spaeter:

Sie: (ruft in den Raum rein) Der Herr mit dem Tesla, ist das ein Diesel oder Benziner?
Ich: Elektro.
Sie: Ok, danke. (guckt etwas beschämt)

Geht wieder zu einem Kollegen um was zu fragen… ich konnte hören, dass sie gefragt hat, was sie in Feld xyz eintragen soll, wenn es sich um ein Elektrofahrzeug handelt.

Das wars im Grunde.

Der Mann, der die HU gemacht hat, hat mich genau 0,0 gefragt. Ich durfte vom Wartezimmer aus durch eine Fensterscheibe zuschauen. Er kam ganz gut zurecht, einmal hat er sich kurz am Kopf gekratzt, ich glaube, nachdem er den Frunk geöffnet hatte. :laughing: Er musste auch einmal telefonieren. Am Ende gab er mir den Schlüssel wieder und meinte nur „Alles ok, danke“.

Ich habe zwar noch 1.75 Jahre bis zur HU, aber ich war beim TÜV bzw. Dekra zur Abnahme der Felgen. Der Prüfer hat sich gefreut, ich war sein erster Tesla. Er meinte, daß ohne Motor das übliche geprüft werden würde, also Fahrwerk und Rost (das dürfte ja bei uns noch nicht durchschlagen). Ansonsten war es ein sehr angenehmer Termin und ich habe ihn auch einmal um den Block fahren lassen :smiley:

Musst aber dazu sagen dass je nach Fahrzeugbestand die Termine schon mal 2 - 3 Jahre nach hinten rutschen können. Der einzige Wagen mit dem ich bis jetzt bei der MFK war war der Mazda MPS, als Neuwagen gekauft und im 6. Jahr kam dann das Aufgebot… :unamused:

[

Großartig, ich kann es kaum erwarten, auch den TÜV zu absolvieren.
(Ich stelle mir die Szene vor, wie bei Viko v. Bülow mit Iris Berben in "Sketchup "- (für die jüngeren Leser)) :smiley:

conni

Das „drivetesla“ Model S wird pünktlich zu seinem dritten Geburtstag Mitte Oktober beim TÜV vorstellig werden… ich berichte dann.

Zumindest beim Roadster gibt es ja schon TÜV-Erfahrungen:


Oder hier:

Total geile Story, ich musste mir den Bauch halten vor lauter lachen.

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Meiner ist erst 14 Monate alt, aber ich glaube ich fahre morgen einfach mal zum TÜV nur so mal aus Spaß. [emoji1]

Ich habe gestern einen Termin gemacht für die erste HU. Werde dann berichten.

Ich war heute da. Meine Erfahrungen waren etwas gemischt. Erst nimmt mir ein älterer Mitarbeiter das Auto ab, „Typ Haudegen“. Er hat echte Probleme mit der Bedienung, ist sich aber zu fein, Fragen zu stellen. Irgendwann stellt er fest, dass das Auto ohne Schlüssel nicht fährt… Na gut, mein Fehler. Mit diesem Keyless Go System kann man schon mal vergessen, dass man ja immer einen Schlüssel mit sich herum trägt. Aber auch nachdem das geklärt ist, geht es noch nicht los. Ich frage was los ist. Scheibe geht runter – immerhin, Fensterheber gefunden und funktioniert! Er findet den Startknopf nicht…

Ich sage: „Brauchen sie nicht. Einfach losfahren!“ Das nimmt er dann aber etwas zu wörtlich und drückt auf’s Spaßpedal. Nichts passiert. Nochmal. Auto piept, sonst passiert nichts. Ich ahne, was das Problem ist: „Ach so, einen Gang müssen Sie schon noch einlegen. Da oben am Lenkrad.“ Ach ja! Es geht los.

Rollenprüfstand, vordere Bremsen, zwei oder drei Durchläufe. Dann die Hinterachse. Irgendetwas stimmt da nicht. Da Auto bäumt sich so komisch auf, gefühlte Ewigkeiten lang. Dann wieder. Und wieder. Ich sehe, wie der Prüfer mit der Hand unterm Lenkrad fischt… Das Fenster ist zum Glück noch offen. „Suchen Sie die Handbremse? Einfach den silbernen Knopf am Schalthebel drücken!“ Der Prüfer legt den Rückwärtsgang ein. Dann die Neutralstellung. Dann endlich: P. Er lässt die Parkbremse schleifen und schleifen und schleifen, und sucht immer noch irgendwas. „P ist gleichzeitig die Handbremse!“ Er guckt erleichtert: „Na, passt doch!“ Und fährt endlich vom Rollenprüfstand runter.

Ein jüngerer Prüfer kommt hinzu. Ich kann nicht genau sehen, was sie machen, aber es scheint harmlos zu sein. Sie fuchteln mit Taschenlampen herum und interagieren mit einem Computer, der an der Seite steht. Wahrscheinlich notieren sie nur die Ergebnisse des Bremstests.

Dann übernimmt der Jüngere. Der hat keine Berührungsängste und keine Hemmungen, Fragen zu stellen. „Wie geht die Motorhaube auf?“ Ich gucke etwas irritiert. Er erklärt: „Ja, ich weiß, da ist kein Motor, aber wir brauchen die Fahrgestellnummer.“ Ich zeige auf die VIN hinter der Windschutzscheibe, aber das ist nicht genug. Die Nummer muss ins Fahrgestell eingeschlagen sein. Na gut, jetzt hat er mich auch neugierig gemacht. Wir öffnen den Frunk, aber da ist erwartungsgemäß nichts zu sehen. „Sie muss da sein, auf dem Querträger.“ Also die Verkleidung runter gerupft – er ist dankbar, dass ich das übernehme, und ich bin dankbar, dass er mich machen lässt. Tatsächlich, unter der Verkleidung, neben dem Wischwaschwasser gleich bei den Sicherungen ist im Querträger die VIN eingeschlagen. Er ist sichtbar erleichtert, dass wir sie gefunden haben, und hilft mir freundlicherweise, die Abdeckung wieder zu installieren. Das ist ein bisschen fummelig, aber er hat den Bogen schnell raus. Dann sind wir uns wieder einig, dass es eine gute Idee ist, wenn ich die Haube selbst schließe.

Achtung: Bei neueren Modellen ist die VIN wohl teilweise woanders eingeschlagen! Meine Beschreibung ist also nicht ohne Weiteres übertragbar.

Schließlich kommt das, was ich von einem anständigen TÜV-Besuch erwarte: Mein Auto wird in die Höhe gefahren, der Prüfer geht mit Taschenlampe und Spiegel rum, die Hebebühne rüttelt und verwindet die Vorderräder, der Prüfer spult sein Programm ab. Schließlich klebt er die neue Plakette auf’s Nummernschild, nicht ohne die alte vorher sehr sorgfältig zu entfernen. Deutsche Wertarbeit zum Zugucken. :slight_smile:

Beim Bezahlen stutzt er nochmal kurz. Das ist aber eine komische Zahl, kommt ihm sonst nie unter. Naja, ohne ASU, ist schon klar. Stempel, Unterschrift, fertig.

Ich frage noch gezielt nach, ob ihm irgendetwas aufgefallen ist, was interessant zu wissen wäre. Nein, nichts. Ich sage: „Naja, das Auto ist ja auch so gut wie neu, was soll da schon sein?“ Er guckt. 100.000 km runter und so ein Top-Zustand, das sei schon echt gut. Wie lange ich denn das Auto noch fahren wolle. „Bis er auseinander fällt. Ich habe ja 8 Jahre Garantie, ohne Kilometerbegrenzung. Da wäre ich ja blöd, wenn ich ihn nicht so lange wie möglich fahren würde!“ Er guckt nochmal, sichtlich beeindruckt. Nebenbei erwähnt er, meiner sei der zweite Tesla, den er geprüft habe. Das Tesla-Taxi (meines Wissens gibt es genau eins in Berlin) sei auch schon mal da gewesen (und da war die VIN an derselben Stelle).

Auf Wiedersehen und gute Fahrt!

Danke für deinen Bericht. Da mach ich mir wohl besser und suche die Nummer vorher[emoji106]

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Ich habe noch eine „dumme Frage“ (war für mich das erste Mal beim TÜV): In meinen Dokumenten steht „Nächste Fälligkeit HU: 10/2018“, aber die Plakette auf dem Nummernschild weist „12/2018“ aus. Ist das normal, gehört das so?

Welche Zahl steht denn oben? Das ist der Fälligkeitsmonat.

Die zwölf ist immer mit einem schwarzen Keil markiert und durch die Lage des schwarzen Keils kann man (in Verbindung mit der Plakettenfarbe für das Jahr), ähnlich wie bei einem Unrzeiger, die Fälligkeit auch aus der Entfernung ablesen.

Gruß Mathie

Ach so, alles klar. Gut dass wir mal drüber gesprochen haben, sorry für OT. :wink:

Heute hatte ich eine spannende Erfahrung bei der DEKRA mit meinem Tesla MS.

DEKRA Station: DEKRA Automobil GmbH Station Berlin-Treptow, Wegedornstraße 30, 12524 Berlin

Für den Prüfer war es der erste Tesla.
Er bat mich, ihn zum Auto zu begleiten und auf dem Beifahrersitz platz zu nehmen.
Als erstes suchte er den Kilometerstand des Fahrzeugs. Anschließend sollte es los gehen.
Wo ist der Rückwärtsgang? Einmal den Heben ganz nach oben bis es „klickt“. Leider war das wohl
nicht ganz verständlich und er versetzte den Tesla erstmal in N und fummelte am Hebel rum.

In der Halle angekommen, prüfte er zuerst die Bremsen und die Parkbremse.
Er war fasziniert, man konnte sein Grinsen bis zu den Ohren sehen.
Zwischendurch kamen immer mehr Kollegen dazu: Das Fahrzeug hat zwei Bremssättel? Wie sieht es denn von unten aus?
Machen Sie bitte noch mal die Nebelscheinwerfer an? Ich finde keinen Schalter.

Als der Wagen oben war, war das erstaunen noch immer groß, wie einfach das Fahrzeug aufgebaut ist.
Man sah dem Prüfer an, dass er nicht wirklich wusste, was er jetzt prüfen sollte.

Am Ende bat er noch um ein Foto vom Fahrzeug und erteilte mir die HU ohne festgestellte Mängel.
Naja, einen kleinen Mengel gab es. Er meinte, dass die Nebelscheinwerfer zu hoch eingestellt sind und ich das
noch bitte beim nächsten Service einstellen lassen soll.

Im großen und ganzen habe ich dann 71€ bezahlt. Die Parkbremse hat er jedoch zum Schluss wieder nicht reinbekommen :smiley:
Abgasuntersuchung hat der nette Herr nicht gemacht, obwohl ich ihn darum bat.

Der Prüfer hat sich jedenfalls gefreut, dass ich mit dem Fahrzeug vorbei gekommen bin.
Schulungen scheint es für die Mitarbeiter wohl nicht mehr zu geben, jedenfalls laut seiner Aussage.

Cheers
Simon

Nebelscheinwerfer wurden bei mir nicht gecheckt, obwohl vorhanden.

Beim TÜV Rheinland in Schöneberg habe ich 63 Euro bezahlt. Aber dafür hatte ich nicht ganz so viel Spaß wie Du. :wink:

TÜV Rheinland in Berlin?[emoji15]
Kann sich Berlin keinen eigenen TÜV leisten?