Telefonische Erreichbarkeit der Tesla Service Center

Ich hab auch eine Antipathie gegen ADAC, aber die haben mir ohne wenn und Aber geholfen:

Aber wenn ich so richtig überlege, habe ich auch so langsam eine Antipathie gegen Tesla… :laughing:

Ich bin heute mit meinem P85D nach 130000km ohne Probleme aus heiterem Himmel liegen geblieben.

Auf der Autobahn gab es ein Geräusch gefolgt von einem Schleifgeräusch.
Dann die Meldung, dass das Fahrzeug abgestellt werden soll und nicht mehr gefahren werden kann. Bin dann noch ohne
Antrieb auf die nächste Abfahrt gerollt und dort bei 36 Grad Aussentemperatur stehen geblieben. Das Auto ist schwarz.

Nachdem ich eine Stunde in der Tesla Pannenhilfe - Warteschleife verbracht habe und auch alle mir von früher bekannten Nummern
von Tesla Mitarbeitern (auch Handynummern) ausprobiert hatte, bin ich als Selbstzahler beim ADAC gelandet.
Bei der Hitze mitten in der Pampa hatte ich arge Bedenken, ob das körperlich dauerhaft gut geht.
Ich wollte mir gerade etwas zu Trinken kaufen, dahin hatte ich es aber nicht mehr geschafft.
Beim ADAC konnte sofort jemand ans Telefon gehen. Innerhalb einer viertel Stunde bekam ich einen Rückruf vom örtlichen ADAC
Abschlepper. Nach insgesamt 2 Stunden in der Hitze war ich dann samt Auto auf dem Hof vom ADAC.
Wären dessen hatte ich nahezu die ganze Zeit das Handy am Ohr mit der Tesla Warteschleife.
Keine Chance durchzukommen und mit irgendjemand von Tesla zu sprechen, wie es weiter gehen sollte.
Dann kam ich auf die Idee einen Service Termin zu buchen und meine Misere dort zu schildern mit der Bitte um Rückruf.
Und tatsächlich könnte ich dann ca. 2 1/2 Stunden nach Liegenbleiben mit jemand von Tesla sprechen.
Eine freundliche Dame klärte mich zunächst darüber auf, dass ja seit einiger Zeit niemand mehr ausser der Pannenhilfe zu erreichen
sei (als jemals dort jemand ans Tel. geht). Deshalb sei es natürlich klar, dass es dort eine Überlastung gibt!?
Im übrigen hätten Sie verständlicher Weise auch nicht Zeit sich sofort dem Problem meines Autos anzunehmen, wenn es denn dort angekommen ist.
Ich lasse das einfach hier wertfrei so stehen…
In der Hoffnung das Tesla seine Fehler erkennt.

Gehe jetzt mal Duschen

Grüße Christian

Ich sag jetzt mal ganz frech: Zum Glück gibt es doch Leute tatsächlich liegen bleiben und jetzt am Arsch sind :exclamation:
Also nix mit Jörmen Angst. Wenns bei Kleinigkeiten schon nicht klappt, wie soll es denn bei gröberen Dingen erst klappen?

So ein Mist will ich jedenfalls nicht erleben. Gar nicht auszudenken wenn mir das mit meinen 3 kleinen Kindern und den Hunden drin in 2 Wochen passiert. Zum Glück bin ich beim ADAC und würde mich da erst mal wenigstens von der Bahn in Schatten schleppen lassen.

Vielleicht würde ich dem Moment einfach ein Auto auf der Website kaufen. Dann rufen die auch ganz fix zurück, oder? Und wenn die dann gratulieren, sagste nur kurz, du stehst hier am Straßenrand und wolltest eigentlich kein neues Auto, sondern nur ein Abschlepper, wenn man das schon mit bezahlt habe :laughing:

Würd mich mal interessieren, wie viele Teslas täglich liegen bleiben und wirklich den Pannenservice brauchen.
Wenn es dafür einen Mitarbeiter gäbe, der die Möglichkeit hätte das Service Center zu kontaktieren, die dann wiederum
den Liegenbleiber zurück rufen. Der Pannenservice kann ja gern den Leuten sagen, die wissen wollen, wie das Schiebedach aufgeht,
dass es sich um eine ausschließliche Pannenhilfsnummer handelt.
Morgen werde ich mal persönlich bei Tesla vorbei fahren und nach meinem Auto sehen.
Hoffentlich sind die Mitarbeiter dort nicht inzwischen virtuell…

Leider liegt genau da ein zumindest kleiner Bestandteil des Problems. Es rufen Leute bei der Pannenhotline an, die keine Panne haben. Da muss eben auch ein Umdenken stattfinden um den wirklich dringenden Problemen eine Möglichkeit auf Hilfe zu sichern.
Kein Update der Navigationskarten oder eitwas zu wenig Luft im Reifen sind kein Notfall.

1 „Gefällt mir“

Das ist aber ein selbstgemachtes Problem von Tesla.
Mir ist es selber mal passiert, dass ich versehentlich bei der Pannenhotline des ADAC angerufen habe. Ich hatte das Problem halb geschildert, da wurde ich höflich aber betimmt unterbrochen und darauf hingewiesenm, dass das die Pannenhotline sei. Habe die richtige Nummer bekommen und das Ding war unter 1 Minute gegessen.

Aber wen kann man bei Tesla noch anrufen? Wem kan man eine eMail schreiben?

Zwei Sachen die bleiben:

  • Pannenhotline anrufen. Die mit echten Problemen leiden weil sie teilweise über eine Stunde warten müssen
  • Termin im SeC machen und in den sauren Apfel beissen und 150km fahren. Die mit echten Problemen leiden weil sie teilweisemonatelang auf Termine warten müssen

Aber das hat Tesla verbockt!

  • Warum muss ich das TFF-Forum lesen, damit ich erfahre, dass die im 2019.20-Update angekündigten neuen Karten aufgrund von Fehlern nicht ausgeliefert werden?
  • Warum muss ich mir erst im TFF-Forum den Tipp holen, dass die Auslieferungslackschäden auch vom Body-Shop an Tesla zur Freigabe gemeldet werden können?
  • Warum müssen Leute für Rückfragen einen App-Termin machen (der wohl mittlerweile kommentarlos aber ohne Hilfestellung) gelöscht wird?
  • Warum kann mir niemand sagen wie ich richtig Bugs an Tesla kommuniziere?
  • Wieso warten Leute Wochenlang auf ihr Ladekabel und müssen deswegen teilweise zum SeC fahren?

Dafür gibt es einen 1st-Level-Support der kanalisiert. Damit kannst Du 60% der Anfragen mit 80% Zufriedenheit erfolgreich abarbeiten. Selbst mit deutschem Personal wirst Du da nicht mehr als 15 Euro/h brutto bezahlen. Wenn überhaupt. 150 Leute für DACH und das Thema ist gegessen. Geht bei den Kosten im „Grundrauschen unter“.
Weitere 30% werden vom 1st- an den 2nd-Level-Support deligiert der nochmal 70% dieser Anfragen mit 80% Zufriedenheit erfolgreich abarbeiten kann. 50 Leute für DACH. Lass die 30 Euro/h brutto verdienen. Zwar kein Grundrauschen mehr aber bei 50 Leuten auch kein großer Posten.
Und erst die letzten 20% müssen aufgrund von größerem Fehler ans SeC deligiert werden. Dafür brauchen die sich aber nicht mehr mit den 75% der Fälle zu beschäftigen die der 1st- und 2nd-Level-Support schon hinreichend gelöst haben.

Es geht ja nicht darum das Jemand wegen zu wenig Luft die Notfallnummer bemüht, sondern das Jemand die Notfallnummer bemüht weil er nach 4 Wochen immer noch keine Antwort auf normalem Wege hat. Das ist das Problem. Ich kann jeden verstehen dem irgendwann der Kragen platzt.

Wenn alle mitmachen würden, würde es sich aber auch für alle hoffentlich bessern.
Vielleicht sollten alle mal merken das man Tesla und damit sich selbst nicht helfen kann, indem man versucht Tesla zu helfen. Die müssen jetzt durch Schmerz lernen und sich selbst helfen. Da es bei Tesla ums Geld geht, muss man da anfangen zu stören.

Wenn man sich die Bewertungen, von Tesla, als Arbeitgeber anschaut, muß man sich über das Chaos, in diesem Laden, nicht mehr wundern. :open_mouth:

kununu.com/de/tesla-motors- … kommentare

ezahlung etc. sollten schon stimmen. Das ist klar. Und Überstunden müssen bezahlt werden.
Ansonsten muss man, muss ich leider so sagen, natürlich dem Chef in den Arsch kriechen wenn man weiter kommen will.

Es gibt momentan so viele offene Stellen in den Bereichen. Da muss eben pokern und dann aber auch gehen, wenn es einen nicht weiter bringt. Dann merkt auch Tesla wie weit man gehen kann. Wenn man alles mit sich machen lässt, wird es nicht besser. Ich habe damals, und da war die Arbeitsmarktsituation wesentlich schlechter als heute, meinem Vorgesetzten genau EIN MAL gesagt er möge Überstunden laut Vertrag 24h vorher ansagen und das auch nur,wenn wirklich Not besteht. Danach ging es erst mal. Allerdings wurde dann pauschal mal einfach in jeder Woche eventuelle 2 Überstunden pro Tag gleich auf den Dienstplan geschrieben :unamused: Irgendwann bin ich dann gegangen und seit dem mein eigener Chef. Ich habe jetzt in 10 Jahren keine Überstunde mehr gemacht und zwischen Weihnachten und Neujahr, sowie an meinem Geburtstag war immer frei :mrgreen:

Wie gesagt, wer weiter kommen will muss und musste das schon immer mit einem braunen Hals bezahlen oder eben so gut sein und gleichzeitig ein Boss haben der das sieht und fördert. Das ist aber selten. Überstunden etc. müssen aber bezahlt werden und Aufgaben so gestellt werden, dass es geht. Ein bisschen Druck ist dabei aber auch nie verkehrt. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen das bei Tesla einiges sehr schief läuft. Mechaniker und Manager werden aber überall gesucht. Und da kann man auch sein Gehalt selbst angeben. Handwerk hat momentan golden Boden. Das kann jeder ausnutzen.

Sehr aussagekräftige Antwort :mrgreen:
Wenn die Leute so von der Uni zu Tesla kommen, weiß ich was los ist :laughing:

Aber mal im Ernst.
Ich kann mir kein Bild machen wie es bei Tesla läuft. Aber außer das die schlecht zahlen und Überstunden nicht bezahlt werden, ist es doch überall so. Und viele „junge“ Laute sind doch einfach nicht mehr belastbar heutzutage. Ich diskutiere genau das selbe Thema gerade in einem anderen Forum und da sind Ausbilder dabei, die nur noch die Hände über den Kopf zusammenschlagen.

Grüppchenbildung, Lästereien, man muss sich beim Chef schon einschleimen um weiter zu kommen … etc. Hör mal auf. Das ist bei unseren Kindern schon so. Fängt in der Kita an, geht in der Schule weiter und immer weiter. Mit Können allein kommt heute keiner mehr weit und kam auch es früher nicht. Die Kinder von heute wollen alles umsonst und sofort. Aber wie gesagt, ein anderes Thema.

Sicher ist es bei Tesla noch ein Zacken schärfer, da der Druck von oben natürlich nach unten weiter gegeben wird. Aber dann kündigt man eben. Das sich das auch alles auf die Zufriedenheit der Kunden auswirkt ist auch klar.

Eine kleine Geschichte, wie es, bei einem gut organisierten Autohändler, laufen kann. Meine Frau hatte, vor kurzem, einen kleinen Unfall. Nicht schlimmes, aber das Fahrzeug des Unfallgegners, war nicht mehr fahrbereit. Da dieser ältere Herr, etwas durcheinander war, hab ich für ihn seinen Autohändler angerufen. Nach 2 maligem Klingeln, hat eine nette Dame abgenommen. Ich hab ihr kurz die Situation geschildert, sie hat mich mit der Werkstatt verbunden, und der Werkstattmeister hat sofort einen Abschleppwagen losgeschickt. Vom Anruf, bis das Auto aufgeladen war, ca 40 Minuten. Die haben Auto und Besitzer mitgenommen, er hat sofort einen Leihwagen bekommen, und gut. So, in etwa stell ich mir Kundensevice vor.

Eine schöne Geschichte, die allerdings mit dem aktuellen Direktvertrieb von Tesla eine Geschichte bleiben wird.

Das war ja zu dem Zeitpunkt als ich meinen gekauft habe auch noch so.
Ich habe auch kein Problem damit mal 2 Stunden auf ein Abschlepper zu warten. Nur möchte ich nicht davor schon 2 Stunden (im besten Falle, wenn überhaupt) in der Warteschleife hängen. Ich hatte ja auch schon geschrieben wie es bei meinem Ami Samstags Abends war. Und Montag Vormittag wurde das Ersatzteil in den USA bestellt und Dienstag wurde es eingebaut. Klar habe ich für den Versand noch mal 80€ mehr gezahlt. Das Teil kostete allerdings auch 50€. Also alles gut. Tesla baut seit Jahren Autos. Das sollte alles überhaupt kein Thema mehr sein. Und das sie so viele Autos verkaufen/wollen/müssen, war ja ihr eigenes gestecktes Ziel. Ich weiß nicht ob die dabei alles drum rum vergessen haben. Vielleicht wollten sie aber auch erst mal gucken ob es klappt :unamused:
Ich habe selbst fast 10 Jahre mit mir gerungen ein Online-Shop einzurichten, weil ich immer „Angst“ hatte das zu viele Bestellungen mit einmal rein kommen könnten und ich die dann nicht mehr in angemessener Zeit bearbeiten könnte. Und jeder Kunde der da weg ist, nimmt wegen dem Internet (Foren, Social Media etc) 10 weitere mit. Jetzt habe ich einen kleinen und es läuft, weil ich alles drum rum entsprechend angepasst habe und auch schnell reagieren kann. Das hat Tesla voll versäumt.

Ist nicht überall so.
Die Firma, in der ich arbeite, hat in D rund 115000 Mitarbeiter. Für die gilt alle das gleiche.
Weltweit sind es rund 375000 Mitarbeiter. Dort gilt natürlich jeweils das in dem Land Vorgeschriebene.

Überstunden kann ich abfeiern oder mir in einem bestimmten Umfang auch auszahlen lassen. Ich feiere praktisch immer ab.
Wir haben - noch, mal sehen, welche Auswirkungen die neue EU-Regelung wegen der Klage in Spanien hat - Vertrauensarbeitszeit. Ich komme, wann ich will, ich gehe, wann ich will - so im Großen und Ganzen jedenfalls.
Angeordnete Überstunden gibt es bei uns im Bereich selten. Die kommen meistens nur dann, wenn wir doch mal auf die Baustelle müssen (in meinem Fall sehe ich das als Dürfen an, weil ich auch gerne an der realen Technik spiele) - und als „Gelegenheitsgäste“ erben wir dann natürlich immer die Nachtschichten.

Wie auch immer …
Angesichts dessen, was ich hier lese, und auch dem persönlichen Austausch mit etlichen Teslafahrern, würde ich mir aktuell kein Tesla-Fahrzeug kaufen.
Ich hoffte für mich und meinen Einsatzbereichauf das Model Y. Wenn es das mal gibt, sollte Tesla diese Erreichbarkeits- und Service-Probleme in den Griff bekommen haben. Andernfalls denke ich über einen Kauf vom Y schon gar nicht mehr nach.

Das „ist es doch überall so“ war aber nicht auf Bezahlung und Überstunden bezogen, sondern auf das im Betrieb voran kommen und das Grüppchen gebildet werden. Klar muss jeder bezahlt werden. Wie gesagt, ich wäre nach der ersten nicht bezahlten Überstunde weg oder würde es eben in „langsamer“ Arbeit wieder ausgleichen. Die jungen Arbeiter von heute haben eben nicht den Arsch in der Hose dies zu artikulieren oder schlimmer noch können und wollen auch gar nicht mehr bei der Arbeit schwitzen. Die kommen heutzutage schon völlig planlos aus der Uni oder Schule. Ein Bekannter ist Ausbilder und die hatten von 100 Bewerbungen 4 zum Schluss die anfangen konnten und 2 sind nach einem halben noch da. Belastbarkeit Null. Und wenn ich mir mal überlege, ich hatte 430DM DEHMARK! im ersten bekommen und im letzten 510DM. Heute bekommen die Lehrlinge fast als meine Freundin wo sie hier 8 Stunden beim Bäcker gearbeitet hat und regen sich dann noch auf das das Geld nicht reicht :bulb:

Übrigens der Tesla geht nicht mehr kaputt als andere Autos. Aber es sollte momentan auch nichts kaputt gehen :mrgreen:
Wenn du warten kannst, dann warte lieber.

Ok.
Es stand halt im gleichen Satz mit der Bezahlung und den Überstunden …

Warten kann ich.
Es wird bis dahin, wenn ich wirklich nicht mehr warten kann, vermutlich genug Alternativen geben.
Als Intermezzo kann ich mir auch einen gebrauchten Ioniq vorstellen.

Ein Geschäftstermin ging kürzlich früher fertig… auf der Rückfahrt kam mir doch die Idee beim SeC vorbei zu fahren , das liegt am Weg und zeitlich hat es gepasst. Ich rein ins SeC - 5 Mitarbeiter am quatschen und Eis essen. Waren recht erschrocken das noch einer kommt kurz vor 17 Uhr.

[- und den Termin Ende September abzugleich, weil ich noch was zusätzlich machen lassen wollte - ich kam mir vor wie ein Bittsteller - Aussage: vielleicht brauchen wir einen ganz neuen Termin]

Jede Ich-AG hat einen Telefon-Service, Tesla kann sich das nicht leisten und bedient seine Kundschaft mit Terminen mit 5 Monaten Vorlauf - wie ich eben im Thread gelesen hab. Respekt!

Das is ein Startup. Die müssen erst mal wachsen und lernen. Dafür ist das Produkt super. Muss man halt unterstützen wenn man Die Welt retten will…
PS wer Sarkasmus findet darf ihn behalten.

Ich hab ein gefunden :smiley:
Steck ich mir gleich in die Tasche.

Am besten wir haben noch Mitleid.

Roadsite Assistance kann man nun in Nord Amerika über die App beantragen.

Meiner Meinung nach wird es erfolgreich sich in das laufende System einbauen und bald auch nach Europa kommen :smiley:

Edit: Hier nochmal der electrek.co/2019/07/26/tesla-ro … obile-app/

Link