Zu kurz gedacht - wo nimmt der Ranger die Sachen her, die er verbauen soll? Genau, aus dem SeC. Alternativ müßte man sonst „mittig“ noch ein Rangerdepot aufbauen, da muß wieder einer sitzen, der er managt… Ist alles nicht sooo ganz trivial, sowas gut zu lösen. Wobei, wenn wir schon am maulen sind: warum es nach 10 Jahren Tesla in Europa immer noch kein leistungsfähiges Erstatzteilverteilzentrum gibt, ist nicht einzusehen. Klar, kostet Geld. Aber Kunden vergraulen, die 3 Monate auf einen Ersatzkabelbaum warten sollen, ist vermutlich teurer.
Nicht trivial zu lösen? Ich lach mich scheckig. Mein Vater war Techniker für Reprographie im Außendienst. Natürlich waren die Mitarbeiter in Deutschland verteilt. Benötigte Ersatzteile wurden in der Nacht (!) durch eine Spedition direkt in den Kofferraum zugestellt, damit er am Morgen direkt zu den Kunden fahren konnte. Mein Vater ist seit 15 Jahren in Rente. Da kann man mal sehen wie rückständig Tesla ist.
Und wie soll der Ranger an Teile kommen wenn selbst die SeC und Bodyshops wochen- und monatelang auf einfachste Teile warten müssen die alle anderen teilweise innert 12h am Einbauort haben?
Ich frag mich echt wie das in Zukunft Versicherungen zahlen wollen, wenn ich wegen einem Seitenblinker mal eben 2 Monate lang nen Leihwagen von der Versicherung gestellt bekommen muss weil mein Auto ohne das Teil nicht mehr fahren darf…
Die Versicherung dürfte das recht entspannt sehen. Die haben da gewisse Regelzeiten.Wenn es länger dauert, hat der Kunde ein Problem, was er natürlich geltend machen kann.
An alle die das für eine agile Softwareentwicklung, temporäres oder was auch immer Phänomen halten, ich hoffe Ihr erinnert Euch dann daran, wenn Ihr mal ein Problem habt und z.B. mit ausgefallener DU bei -8 C° versucht die Hotline anzurufen und berichtet hier freudig erregt, dass Ihr jetzt auch Teil des großen Tesla Experiments seit.
Sehr gut geschrieben
Mein Freund sucht n tolles E Auto, es wird nun der E Niro weil ich es einfach für mich persönlich nicht machen kann ihm das Model 3 zu empfehlen. Vor 1 Jahr hätte ich sozusagen alles dafür getan ihm das Fahrzeug schmackhaft zu machen und ich hätte es auch geschafft.
Möchte nicht wissen, wie viele Fahrzeuge eben aus solch einem Grund aktuell nicht mehr gekauft werden, sehr sehr schade.
Und der Stelle denke ich, dass sie mit dem Akku- und Ladeproblem doch eine Risikoabschätzung gemacht haben werden. Ist es günstiger insgesamt blöd dazustehen wenn sie die Klappe halten und sich ducken, oder alles öffentlich machen. Juckt es wenn 20 Leute in DE kein Tesla kaufen oder 50 Akkus ausgetauscht werden müssen und Tesla damit ein Akkuproblem zugibt? Ist es besser das Telefonproblem einfach auszusitzen oder 50 weniger Leute (nur in DE) einstellen muss und vielleicht ein paar verärgerte Kunden zu haben? Man sieht doch hier am besten das ihnen alles verziehen wird
Was juckt es Tesla wenn einer ein eNiro kauft? Traurig, aber so wird es sein.
Also das mit dem Termin hat geklappt. Habe heute morgen eine SMS erhalten, dass ich doch bitte meine IBAN für die Rückzahlung angeben soll. Der Termin wurde daraufhin storniert.
Auf meinen Tweet habe ich natürlich von Tesla nichts gehört.
Der Umweg über den Service Termin funktionierte heute nicht mehr. Der Termin wird einfach storniert:
"Ihrem Wunsch entsprechend wurde der Service-Termin Ihres Model X im Service Center xxxx storniert.
Wir freuen uns darauf, Sie bald persönlich begrüssen zu dürfen. "
Ich warte jetzt noch bis nächsten Dienstag. Dann muss ich dem Gedanken wohl Raum geben, dass Tesla und ich doch noch nicht zusammen passen.
Also das klingt nicht so berauschend. Als potenzieller Tesla Käufer bin ich doch etwas abgeschreckt davon auf ein Model S zu wechseln wenn man für jede Kleinigkeit Wochenlang warten muss. Ich war zwar bisher in der Glücklichen Lage nie auserplanmäßig bei meinem Verbrennern in die Werkstatt zum Service zu müssen, aber man weiß ja nie.
Mach dir da keinen Kopf… mit meinem Tesla war ich in 11 /2 Jahren öfter im SeC als mit den Verbrennern die 15 Jahre zuvor in ner Werkstatt… wobei ich ja ein Montagsauto hab Wenn du Glück hast fährst du 300tkm ohne irgendwann etwas zu haben. Zumindest gefühlt 90% hier im Forum. Wenn du zu den anderen 10 % gehörst. Einfach nen 2. Wagen zulegen und nen Job eobdu flexible Arbeitszeiten hast
Die (halbwegs) flexiblen Arbeitszeiten habe ich zum GLück und das SeC quasi ums Eck vom Büro. Sollte ich tatsächlich beim Model S zuschlagen bin ich mir mittlerweile stark am Überlegen den derzeitigen Zweitwagen als Notlösung zu behalten (Eigentlich traurig für ein Auto dieser Preisklasse).
+1 und @cupra hat wirklich Pech gehabt aber repräsentiert nicht die Masse… das MS ist ein tolles Auto, überlege auch gerade mal wieder ob ich auf einen Raven wechsel.
Naja. Bei dieser Preisklasse hinterlässt ein „es wird schon gut gehen“ einen schlechten Geschmack. Vor allem wenn ich bedenke dass ich mit einem 2 Wochen alten Fahrzeug schon in die Werkstatt musste.
Dennoch habe ich mir jetzt noch ein Tesla bestellt.
Hmmmmm… habe einen 3 Jahre altes Model S gekauft und war vor 2 Wochen beim Service in Groningen. Habe alles per E-Mail gemacht und hat perfekt geklappt.
Die ersten 5.000 km sind jetzt runter
Nach meinen Service Erfahrungen mit Tesla, ist die Tesla Hotline die allerletzte Nummer, die ich anrufen würde in einem Notfall.
Ich habe noch ADAC Plusmitgliedschaft, weil ich noch einen Oldtimer habe. In den letzten 15 Jahren, habe ich sie 2 mal gebraucht beim Oldtimer. Ich weiß nicht wieso, aber ich glaube, dass mein Tesla das noch in kürzester Zeit toppen wird. Aktuell kann ich jeden Teslafahrer nur dringend empfehlen bei der Versicherung nach einem Schutzbrief zu fragen oder ADAC abzuschließen.
Wir sind auch beim TCS inkl. internationalem Brief. Würde mich nie auf die Versprechen von nem Hersteller verlassen. Und Antipathie (bäähh… ADAC is böööse Lügenpresse, da will ich nix mit zu tun haben…) kann ich mir nicht leisten. Ich brauch nen fahrbaren Untersatz der zuverlässig ist und auch die entsprechende Infrastruktur. Und die bietet der Mobilitätsclub einwandfrei