Und gleichzeitig wird auch behauptet das man weniger als 1MW Anschlussleistung für die PKW Standorte benötigt.
Die Cabinets sind sicherlich modular aufgebaut, denke da wird man also etwas weniger DC Power reinstecken als bei den LKWs, sonst hätte man das ja nicht behauptet.
Aber selbst ein MS/X der aktuellen Generation kann die 250kW bis 40% halten und ist bei 60% noch bei 150kW.
Und ich habe die Hoffnung, dass Tesla mit neuen Akkus eine ähnlich Ladekurve bei den kleineren Modellen einführen wird.
Denn was die LGs momentan können ist imho deutlich schlechter als der Wettbewerb.
Jetzt ist wohl endlich klar, dass die Riege der Leute die immer behauptet haben, Tesla würde nie auf eine höhere Spannung als 400 V gehen, ziemlich falsch lag.
Auch die Versorgung von 8 Stalls mit einem Cabinet ist ein Fortschritt, denn Tesla wird vermutlich nie wieder Supercharger-Standorte mit weniger als 8 Stalls bauen. Und man kann dann, wenn pro Ladepunkt generell eine höhere Leistung verlangt wird, z.B. für Nutzfahrzeuge, dann doch einfach weniger Anschlüsse dran machen.
Ich habe mal grob gerechnet was über bleibt wenn alle Stalls belegt sind pro Auto.
V1 45kW
V2 60kW
V3 62,5kW ( DC-BUS / DC-Link mal ausgenommen )
V4 125kW ( In der Annahme das wir bei unter 1MW bleiben wie vom SuC Chef geschrieben )
Also gibt es durchaus schon eine gewisse Steigerung der Leistung die immer vorhanden ist. Wie es dann aussieht in der Zukunft werden wir sehen.
Ja, das denke ich auch, denn schon heute bei V3 ist im Zweifel der Standort-Netzanschluss der limitierende Faktor. Also da muss auch auf dieser Seite einiges passieren, damit die tollen Leistungsdaten der neuen Cabinets auch bei den Kunden ankommen…
Ich bin mal gespannt, ob sie umrüsten und wann die ersten echten V4 in Europa auftauchen.
Bei normalem Vorgehen, sollte ab Anfang des Jahres keine V3,5 Hardware mehr gebaut werden, sprich ab Q2 dürften die ersten V4 in Europa aufgestellt werden. Freut mich, auch wenn ich nicht wirklich profitiere.
Ich denke auch, dass der Platzbedarf für die Supercharger dadurch sinken wird. Das V4-Cabinet ist zwar größer als ein V3, aber nicht so groß wie 2 davon. Der Wegfall des DC-Bus ist ja durch die Versorgung von 8 Ladepunkten pro Cabinet auch verkraftbar…
Die Sache ist halt, dass Tesla normalerweise sehr schnell die Produktion umstellt, war sowohl bei den V3 SuC als auch bei den V4 Stalls so.
Sobald die Freigabe da ist, gehen die Sachen direkt in die Produktion.
Aber ich glaube auch, dass zuerst die vielen alten V2 Stationen in den USA umgebaut werden, die 150kW Powershare haben sie ja zu Recht nicht freigegeben und dadurch klaffen besonders im mittleren Westen schon einige Lücken für Fremdlader.
Mich würde mal interessieren, wie hoch der Nutzungsgrad der Supercharger durch Fremdmarken im Vergleich zwischen den USA und Europa ist. In den USA haben die Nutzer wohl aufgrund des spärlichen und unzuverlässigen Nicht-Tesla-Schnellladenetzes mehr Anlass, am Supercharger zu laden, in Europa sind dagegen im Verhältnis sicher mehr 800-V-Autos von Fremdmarken unterwegs, als in den USA. Tesla wird sicher auch solche Dinge berücksichtigen, wenn sie priorisieren, wo zuerst die neuen Cabinets eingesetzt werden.
Und dann ist die Frage, in welcher Form die Einführung stattfinden wird. Dadurch dass die V4-Ladesäulen bereits für die neuen Leistungsparameter ausgelegt sind, braucht man die nicht austauschen. Wegen der Zusammenfassung auf 8 Ladepunkte pro Cabinet muss man aber in manchen Fällen trotzdem „buddeln“, nämlich dort, wo die Cabinets nicht in einer Gruppe stehen, sondern verteilt. Darum denke ich, dass man nicht zuerst vorhandene V3.5-Cabinets austauschen wird, sondern erstmal nur neue Standorte mit der neuen Technik bedenken wird. Dadurch wird eine „Durchdringng“ des Supercharger-Netzes mit der neuen Technik eher langsam verlaufen…
Und deshalb bei doppelter Geschwindigkeit die 4-fache Energiemenge pro Kilometer und die 8-fache Energiemenge pro Stunde benötigt wird (und diese Energiemenge nur bei 8-facher Leistung des Antriebsystems zur Verfügung steht).
SCNR
Ob der Wegfall des DC-Bus jetzt gut oder schlecht ist, daran läßt sich streiten.
Es liest sich als würde ein Cabinet maximal 1250A bei 1000V rausschieben können mit MCS (Tesla Semi bei 1.2MW), restliche Tesla-Fahrzeuge erreichen bei 500kW den Zenit, das wären übrigens 625A bei 800V
Das käme auch mit der 3x Power Density vom V3 hin.
Damit haben wir bei 8 Stalls rund 150kW, das reicht meiner Meinung nachvollkommen aus. Damit wären heutige 8-Stall Standorte, vorrausgesetzt man hat den nötigen Netzanschluss, finde ich sehr gut versorgt.
V3 Cabinets konnten nur rund 300kW (auf Basis des Tests im Forum hier) mit insgesamt 575kW über den DC-Bus. Im Best Case waren es dann bei 8S/2C Standorten mickrige 75kW pro Stall…
Und da pro Cabinet 4 Stalls angeschlossen sind, sind mit 575kW bei 143kW pro Post Schluss.
Nein, es gibt noch keine „echten“ V4.
Es ist bisher eine Mischung aus V3.5 Gleichrichtern (mit max. 250kW Leistungsabgabe) und V4 Stalls, das sind die ohne Loch.
Das was da oben angekündigt wurde ist eine komplett neue Generation Supercharger, die mit den hier bekannten nur die Stalls gemeinsam haben, die komplette Technik dahinter ist neu und anders.
Natürlich wäre man flexibler, wenn man ihn beibehalten hätte, aber je mehr Stalls von einem Cabinet aus versorgt werden können, desto weniger Sinn macht der DC Bus. Nützlich wäre er dann, wenn die neuen Cabinets tatsächlich auch an reinen MCS-Standorten für den Semi aufgestellt würden, wo dann vermutlich auch wieder weniger Stecker dranhängen und dafür mehr Cabinets aufgestellt werden müssen.
Ohne DC-Bus stellt sich für mich aber die Frage, wie lokale Akkuspeicher in das System integriert werden sollen. Das könnte darauf hindeuten, dass Tesla diese Technik mehr oder weniger aufgibt.
Wenn ich die Videos von Jens von MoveElectric, der ein LR hat, richtig verstanden habe, dann lädt auch sein MS mit der Ladekurve.
Afaik ist der Akku bei den MS gleich, egal welcher Antrieb verbaut ist, genauso wie bei den anderen Tesla Modellen.