Tolga es wird ja immer besser…
O122 Muratli (Bursa) in beide Richtungen jeweils 8 Stalls in Bau.
Wird wahrscheinlich mit O68 Gemlik (auch 2x 8 Stalls) gleichzeitig „energized“.
Gemlik ist ja schon lange fertig aufgebaut…
Tolga es wird ja immer besser…
Wird wahrscheinlich mit O68 Gemlik (auch 2x 8 Stalls) gleichzeitig „energized“.
Gemlik ist ja schon lange fertig aufgebaut…
Danke, das ist ja mal eine Überraschung! freue mich über den Progress… Aber nach Gemlik wären dann zwei SuC Standorte, die relativ nah auf der selben Strecke wären. Die 16 Stalls würde ich da eher an anderen Standorten aufbauen, die schon lange angekündigt waren und dringend benötigt werden, wie etwa in Istanbul auf der europäischen Seite. Am Ende aber ist jeder neue SuC more than welcome!
Unverständlich für mich, wie es noch so weiße Flecken auf der Karte gibt.
Ich war mit meinem tesla vor Kurzem in der Türkei und habe mich auch über den vergleichsweise langsamen Ausbau der Tesla SC geärgert. Ein generelles Charging Problem besteht in der Türkei aber nicht. Meine Erfahrung war, dass die Versorgung nahezu flächendeckend gegeben ist. Mit ZES, e-Sarj, Trugo und Shell Recharge kann man praktisch überall aufladen. Auch Plug&Charge funktioniert super (getestet mit ZES), was sehr praktisch ist und am Ende vermisst man die Tesla SC doch nicht so sehr.
Bzgl. Tesla SC, gibt es scheinbar zwei Faktoren, die den Ausbau der SC in der Türkei verlangsamen:
Tesla investiert zu wenig und stellt nicht ausreichend Mittel zur Verfügung. Das lokale Tesla-Team muss um Mittel gelinde ausgedrückt betteln. Das war wohl auch der Hauptgrund, warum der Tesla TR CEO zurücktrat.
Die türkische Gesetzgebung sieht Öffnung aller Ladestationen für alle E-Autos vor, inkl. der Möglichkeit per Kreditkarte vor Ort zu bezahlen. Die bestehenden V3 SC erfüllen dieses Kriterium nicht. Mit Ausnahmegenehmigung war man in der Lage, die bestehenden SC in Betrieb zu nehmen aber das kann auch nicht zur Regel werden, d.h. Tesla müsste das neue V4-Equipment ausrollen. In Balikesir and Gemlik gibt es zwei Standorte mit insgesamt 32 Ladepunkten, die aufgebaut sind und eine Ausnahmegenehmigung abwarten. Mal schauen, wie es da weitergeht.
Probleme gibt es wohl auch mit lokalen Stromanbietern, die nach Abschluss der physischen Installation vor Ort einen Freigabeprozess durchlaufen, was zusätzlich Zeit kostet.
Stand heute ist also ein zügiger Ausbau der SC in der Türkei nicht zu erwarten. Die Politik und die Entscheidungsträger unterstützen den Prozess nicht genug. Sobald sich diese Grundhaltung ändert, wird es denke ich recht zügig weitergehen. Das haben wir beim Ausbau der anderen Ladeanbietern sehen können.
Aus Interesse die Fragen:
Wie ist die Akzeptanz der Emobilität in TR bei der Bevölkerung, das Angebot und deren Bewerbung in den Autohäusern, kurz: die Stimmung?
PV müsste sich ja super rentieren, im Land des Sonnenscheins.
Im letzten September haben wir meinen Sohn in Istanbul mit dem MS besucht.
Als Deutscher ohne Migrationshintergrund tuen sich in der Türkei einige Probleme auf.
Im Vorfeld habe ich mir die Apps von ZES und Esraj auf das Handy gespielt.
Schon dabei gab es Probleme mit der Registrierung. Ich habe meinen Sohn in Istanbul, der dort am Konsulat arbeitet in den Chat holen und bei ZES seine türkische Adressse und TIN eingeben müssen. Mit einer deutschen Adresse ging dies nicht. Meine Kreditkarte wurde von den beiden Firmen in der App gecheckt (jeweils 1 Cent abgebucht) und für gut befunden.
So ging es dann in die Türkei. In Edirne steht ein SuC und wir haben dort aufgeladen, was locker bis Istanbul reichte.
Wir waren bei der Fahrt überrascht, wie gut die Autobahnen in der Türkei mit Schnelladesäulen bestückt waren. An jeder Raststation (ca. alle 20km eine) gab es mind. einen Anbieter. Da steht Deutschland weit dahinter.
In der Nähe der Wohnung meines Sohnes gibt es eine Esraj Station mit Schnellader. App war ja installiert und eingerichtet. Also angekuppelt und es kam in der App die unerwartete Meldung, daß der Anmeldeprozeß noch nicht zu Ende geführt sei. Man wollte nun eine türkische Steuernummer (TIN), die ich natürlich nicht habe. Verzweifelt rief ich meinen Sohn im Konsulat an. Er als Resident hat so eine Nummer, die in der Türkei wohl lebenswichtig ist um überhaupt Geschäfte machen zu können. Nach Eingabe seiner TIN in die Esraj App funktionierte das Laden dann an Esraj Stationen ohne Probleme.
Nach einer Woche fuhren wir weiter nach Çanakkale um uns Troja anzusehen. Auf dem Weg fuhren wir beim SuC in Istanbul vorbei. Dieser liegt auf der asiatischen Seite im Parkhaus einer Shopping Mall. Die Einfahrt dazu muss man allerdings erst einmal finden…
Zwischendurch war eine Pipipause angesagt und bei der Gelegenheit wollte ich den, an der Raststätte vorhandenen ZES Schnelllader ausprobieren. Auto angeschlossen, in der App den Ladevorgang erfolgreich aktiviert und wir gingen los.
Wir setzten uns auf ein Getränk in die Raststätte (kein Vergleich zu den abgeranzten Tank + Rastanlagen in Deutschland) und nach kurzer Zeit rief mein Sohn an. Er hatte von ZES die Mitteilung bekommen, daß ich nach Ende des Ladevorgangs schon lange an der Säule stehe und nun Strafgebühren anstünden. Ich also zurück zum Auto und dort war der Ladevorgang nach ca 5kW abgebrochen. In der App stand etwas von fehlender Zahlung, oder so. Für uns war das Laden hier nicht so wichtig, wussten wir doch, daß es bei unserem Hotel in Çanakkale eine Ladestation geben würde.
Tatsächlich gab es nicht eine sondern mehrere DC und AC Ladepunkte von drei verschiedenen Anbietern. Einer davon ZES. Dort angeschlossen und es passierte nichts. Der Ladevorgang konnte nicht gestartet werden. Ich ging zur Rezeption und bat um Aufklärung. Der nette Mann rief für mich bei ZES an und dort schaltete dann die Mitarbeiterin die Ladestation händisch frei. Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug und ich wollte den Wagen wieder volladen. Und wieder das gleiche Spiel. Diesmal ging der Hotelmanager zusammen mit einem Mitarbeiter persönlich mit mir zum Auto und sah sich die Angelegenheit an. Er war sichtlich erzürnt über ZES, würde man den Firmen schließlich unentgeltlich die Parkplätze lassen. ZES erklärte auf seinen Anruf hin, man könne die Kreditkarte nicht belasten. Was schon seltsam war, weil ich im Hotel damit zahlen konnte (und nein: es ist keine Debitkarte). Zum Glück habe ich noch eine zweite Karte und die wurde dann akzeptiert.
Um das genau aufzuklären rief ich meine Bank an. Dort prüfte man die Angelegenheit und rief mich kurz darauf zurück: Es war kein Versuch einer Zahlungsanforderung im System zu finden.
Wer bis hierhin aufgepasst hat, könnte nun einwenden, daß es doch auch Ladesäulen von zwei anderen Anbietern gab. Die konnten nicht genutzt werden, da die Apps für mich nicht herunterladbar waren. Dazu hätte ich ein türkisches Handy haben müssen. Und das, wo der eine Anbieter eine Tochterfirma einer polnischen Firma ist. Mit der, für mich verfügbaren App dieses Anbieters funktionieren die türkischen Ladepunkte aber nicht. Auch nicht mit den Apps von EnBW oder Plugshare.
Ich fasse mal zusammen: e-Auto in der Türkei könnte toll sein. Die Bürokratie verhindert aber den Erfolg bei Touristen, die keine familiären und sprachlichen Verbindungen zur Türkei haben. Der einzige Lichtblick sind hierbei die SuC von Tesla,die hoffentlich schnell weiter ausgebaut werden.
Im September gab es Tesla seit ca 6 Monaten. Dennoch waren die MY in Istanbul sehr präsent. Auch mein Sohn ist erstaunt, wie viele dieser, in der Türkei nicht gerade billigen Autos das Straßenbild in Istanbul prägen.
In Çanakkale konnten wir vor einem Verwaltungsgebäude sogar einen Togg mit Beflaggung und Chauffeur betrachten.
Wie oben beschrieben, ist, zumindest in diesem Teil der Türkei die Dichte an Ladestationen sehr hoch und auf eine größere Anzahl an e-Autos ausgelegt.
Bei den wirtschaftlichen Problemen und der gallopierenden Inflation wird die Möglichkeit des Kaufes aber sicher nur sehr begrenzten Schichten möglich sein.
Toller Bericht über ein wunderschönes Land.
Ich kenne die Türkei nur vom Schiff aus (bin dort immer wieder auf Segelurlaub). Mit dem Auto würde ich gerne mal von Österreich durch die Ostländer, ROU, BGR etc. machen und dann die Türkei als Ziel wählen, mit dem Stromauto natürlich. Selber habe ich keine Wurzeln die dort hinreichen. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Leute dort sehr serviceorientiert sind, kein Vergleich zu uns.
Das wird sich dann hoffentlich wieder ändern, wenn das Wahlverhalten sich ändert. Verdient hätten es die Leute und das Land. Aber jetzt wird´s zu politisch. ![]()
Hi Olli,
die Strompreise waren in Tekirdağ und İstanbul, in denen ich mich kürzlich die meiste Zeit aufhielt wie folgt:
Zuhause:
1,5 TL/kW ca. 4 Cent
AC:
6,99 TL/kW ca. 20 Cent
DC:
8,99 TL/kW ca. 25 Cent
SuC:
6,80 TL/kW ca. 19 Cent
Die Preise variieren nicht so sehr von Anbieter zu Anbieter, mit Ausnahme von Shell Recharge mit 12 TL/kW was ich vergleichsweise etwas happig fand.
Zu Hause 4 Cent… ![]()
Das wirwar mit den verschieden anbietern und ladeproblemen schreckt mich ehrlich gesagt ein wenig ab in meine Heimat zu fahren. Würde gern nach Nevsehir fahren.
Was komisch ist ,vor ein paar Monaten hat mir der routenplaner im Tesla einem Weg gezeigt wobei ich zuletzt in Ankara am Supercharger von Tesla hätte laden sollen um danach komplett durchzufahren. Mittlerweile geht das nicht mehr. Schon komisch. Hoffe Tesla baut sein Ladenetz weiter aus dort
Mach dir wegen der Ladeinfrastruktur in der Türkei keine Sorgen. Ich bin gerade mit meinem Model 3 aus der Türkei zurückgekehrt und war unter anderem in Tekirdağ, Istanbul, Antalya, Yozgat und Ankara unterwegs. Nirgendwo hatte ich Ladeprobleme. Ich empfehle dir die Anbieter ZES und EnYakit, da beide die Autocharge-Funktion anbieten. Das bedeutet, nach dem ersten Aufladen funktioniert es genauso wie bei Superchargern.
Super, konnte mich mit der App „EnYakit“ registrieren ohne Probleme. Ist eine gute Alternative, auf den wichtigsten Routen ausgebaut und an Ferienorten.
Wie einige bereits bemerkt haben, ist Muratli und Gemlik fertig aufgebaut, aber leider immer noch nicht „ernergized“.
In Gemlik scheint es aber Bewegung reingekommen zu sein.
Warten wir die nächsten Tage ab.
Nachdem ich auf meiner Türkeifahrt in Edirne, Istanbul, Ballica bei SuCs geladen habe, wurde mein Tesla Account zum Laden an SuCs gesperrt, da die wohl nicht von meiner dt. Kreditkarte abbuchen konnten.
Ich musste dann eine andere Zahlungsart angeben, mit meiner tr. Kreditkarte (DebitKarte) hat das dann funktioniert.
Seid also vorgewarnt…
Da ist wieder, das von mir beschriebene Grundproblem: Der türkische Staat will alles überwachen. Transaktionen ohne türkische Steuernummer (TIN) gehen nicht. Ausländische Kreditkarten gehen mal und mal nicht.
Man kann sich, wie ich jetzt gesehen habe eine TIN online holen . Ansonsten kann man sich glücklich schätzen, jemanden zu kennen, der Türke ist oder als Resident dort wohnt und einem im Zweifel mit seiner Karte und TIN aushelfen kann.
Oder man hat Free SuC ![]()
Das mit der TIN für Ausländer kann der Schlüssel zum erfolgreichen Laden sein.
Wäre nett, wenn hier alle die erfolgreich Laden konnten, auch berichten würden, ob sie dazu eine türkische Telefonnummer oder Steuernummer benötigt haben.
DANKE !!
Ohne ging es nicht. Bei ZES schon bei der Einrichtung der App, bei Esarj beim ersten Ladevorgang. Zum Glück hat mein Sohn als Resident eine TIN.
Andere Ladstationen konnte ich nicht testen, da deren Apps sich nicht auf ausländischen Handys (da genügt auch keine türkische SIM) laden lassen.
Worauf bezieht sich deine Antwort? Dass Tesla nicht abbuchen wollte, liegt am türkischen Staat??
Das die KK mal funktioniert, mal nicht, liegt auch alles am türk. Staat? Und nicht an deinem Bankinstitut?
Jetzt auch mal anders gefragt, überwacht der dt. Staat nicht?
Kann es sein, dass diese Diskussion eine seltsame einseitige Form annimmt??
Ich habe weder in D noch in TR etwas zu befürchten, auch nicht im neuen IT Zeitalter, wo so vieles möglich wäre… Zahle Steuern und halte mich an Gesetze.
Mein Appell wäre von daher an die Threadteilnehmer Lasst doch bitte einfach mal die Politik weg in diesem Tesla Supercharger Thread. Es geht hier um Lademöglichkeiten bei der teslaeigenen Ladeinfrastruktur. Um mehr nicht!
Die Türkei ist was Lademöglichkeit angeht schon sehr gut dabei, es geht natürlich noch viel mehr: Also warum sollte sich eine Regierung/Staat gegen den Ausbau der Tesla SuCs stellen??? Es wird ja gar gefördert.
Stammtisch-Weisheiten, dass die eigenen Ladeanbieter schneller wachsen sollten, ist Humbug, da einige Anbieter ja auch nicht rein türkisch sind.
Man sollte auch mal eins richtig darstellen: Es ist im Gegensatz zu Deutschland von vornherein die Vorgabe gestellt worden, dass 1. der Zugang zu allen Marken offen sein muss und 2. eine Bezahlmöglichkeit über Bank-/Kreditkarte am Terminal gegeben sein muss.
Ich finde das durchaus verbraucherfreundlich!!!
Da Tesla bisher immer nur SuC V3 in der Türkei aufgebaut hat, funktioniert dort der zweite Punkt halt nicht! Das könnten die V4 SuCs, wenn die Software mal fertig wäre…
Ergo, sind die V3 immer nur per Sondergenehmigung (an öffentl. Rastplätzen) oder von privaten Unternehmen (Hotels, Einkaufszentren) eröffnet worden. Für öffentl. Ladeinfrastruktur gibt es halt die Maßgaben, dass es erst genügend Ladestationen in der Umgebung (also sprich am Rastplatz) aufgebaut sein müssen, die die besagten Kriterien erfüllen. Erst dann kann eine Sondergenehmigung für XYZ zulässig sein.
So bitte ist das zu verstehen und nicht sofort unwissend per grundlegender Negativhaltung Schwarzmalerei betreiben.
Ich würde mich ansonsten auch gerne am NochTopic beteiligen wollen, wie man nichttürkischen Teslafahren in der Türkei das Leben erleichtern könnte!!!