Starke Riefen / Schlieren in der Bremsscheibe

Nabend zusammen!

Beim superchargen ist mir heute aufgefallen, dass die Bremsscheibe vorne links für meinen Geschmack starke Schlieren aufweist. Sie sind mit der Hand fühlbar.

Ob sich da Steinchen oä. zwischen Klotz und Scheibe gesetzt haben? Ist das noch im Rahmen? Der Wagen hat knapp 28.000 KM runter und ist ein Jahr alt.

Einen schönen Abend wünsch ich euch!

Gruß

Das sieht für 28k km und mit OnePedalDriving nicht normal aus.

Er hat nichts von OPD geschrieben… Auch wenn er einer der ersten M3 Fahrer wäre der das nicht nutzt…

Bitte mal die Suche bemühen. Dazu gibt es schon viele Threads. Die Bremsbeläge des Model 3 Performance sind nicht aggressiv genug, das führt dazu, dass dir das ganze im Winter anfängt zu gammeln, wenn du nicht genug bremst. Du kriegst das jetzt auch nicht mehr weggebremst. Es hilft nur das Abdrehen und abschleifen der betroffenen Scheiben und Beläge.

Danke für eure Hilfe. Dann werde ich mal schleifen und drehen lassen.
Im nächsten Winter also mehr bremsen.
Hat zufällig jemand einen Tipp für einen Betrieb in NRW, gerne Raum Düsseldorf?

Solch ein Tragbild der Bremsscheibe kann auch durch ein Stein im Bremssystem entstehen.

Hier reicht es einfach die Bremszange zu öffnen (Bei Tesla noch recht unkompliziert) und die Bremsanlage zu reinigen, abschleifen und neu mit Bremsenpaste einzusetzen. Lass aber die Kanten brechen, somit verhinderst du ein quietschten der Bremsen. Auch den hinten Belag genau anschauen und das Tragbild.

Kann aber jeder freie Garage.

Ich wechsel meine Räder selber und schau bei jeden Wechsel, ob man hier etwas muss.

Das mit „kriegst du nicht mehr weggebremst“ kann ich so nicht unterschreiben. Meine Bremsen sahen sehr ähnlich aus wie die vom OP, nach einem Roadtrip und 2 Runden Nordschleife sieht es erheblich besser aus - noch nicht ideal, aber kaum noch Riefen sichtbar :slight_smile:

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Ich stelle die Rekuperation einfach mal auf niedrig und warte ein paar Tage. Hat jemand Erfahrungen von euch, was zwei neue Bremsscheiben direkt bei Tesla kosten?
Um die Alternative zu kennen.

Weiter fahren und beobachten. Und natürlich mal öfter beherzt bremsen. :wink:

Das ist absolut unkritisch.

Das Problem speziell beim M3P ist, dass die Bremse quasi weder Fisch noch Fleisch ist.

Für den Alltag eigentlich deutlichst zu groß und somit speziell an einem BEV quasi zum vergammeln verurteilt, auf der Rennstrecke deutlich überfordert. Es bräuchte schärfere Beläge und mehr Luft/besseres Temepraturmanagement.
Die verbauten Beläge sind eher Straßenbeläge.

Und kein Stein der Welt schafft solche großflächigen, sanften Spuren. :slight_smile: Und würde on top Geräusche verursachen.

Abdrehen und abschleifen musst du da wie gesagt gar nichts. Genau das macht ja die Bremsanlage in ihrer eigentlichen Funktion. :slight_smile:

Also mal ordentlich frei bremsen, das Gerät. Am besätem 15 Minuten HHR oder Nürburgring GP.

Wurde hier schon ausführlich thematisiert. Sowohl Scheiben als auch Bremsen sind Murks. Sowas als Performance Bremse zu verkaufen ist ein Witz. Auch wenn es hier immer mal wieder Leute gibt, die meinen es besser zu wissen.

Eine Performance Bremse darf nach einer Runde Nordschleife (insbesondere bei einem Auto mit Reku) niemals so aussehen:

Die Dinger bremsen im kalten Zustand gut, das stimmt. Wenn sie warm sind lösen sie sich auf. Und dazu gammeln sie dir noch unterm Hintern weg, wenn du im Winter nicht regelmäßig stärker bremst.

Kauf was aus Zuffenhausen oder was von der M GmbH, dann sieht das nicht so aus. Alle anderen wechseln mal mindestens die Beläge. :wink:

Und einige wissen es wirklich besser, weil Physik nun mal Physik ist und bleibt.

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Ich kann dir inhaltlich nur bis zu dem Punkt folgen, dass es bei Porsche oder BMW M nie so aussehen würde… Also keine Ahnung worauf du hinaus möchtest.

Dann passen sie doch eigentlich gut für ein Elektroauto im Straßenverkehr, da bekommst Du die Bremsen doch sogar bei Passfahrt dank Reku kaum warm, aber wenn mal eine Notbremsung fällig ist, packen sie richtig zu.

Also für mein Fahrprofil Auf der Straße definitiv besser als eine Keramikbremse, die bei der Notbremsung nicht auf Temperatur ist und deshalb nur suboptimal bremst.

Wenn man auf den Ring will, sollte man dann andere Räder und Beläge drauf machen. Dann sollte die Bremse zumindest so lang wie der Akku mitmachen :wink:

Gruß Mathie

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Ich danke euch sehr für eure Antworten!

Ich habe mal versucht, die Bremsen freizubremsen - erfolglos. Sieht nach wie vor gleich aus.
Das Abdrehen behalte ich im Hinterkopf, ich werde die Bremsen erstmal beobachten und so lassen. Ich habe mich bei einer 200 - 100 Bremsung davon überzeugt, dass die Bremsleistung gut ist.

Die werden immer auf einer bestimmte Temperatur gehalten.

Du hältst eine Keramikbremse im normalen Strassenverkehr auf Temperatur?
lol

Die Riefen kommen sind nicht Verwitterungen. Wenn die Bremsen zu wenig beansprucht werden, dann rosten sie. Das sieht anders aus und geht nach ein paar Mal bremsen auch wieder weg. Bei den Bildern ist etwas anderes falsch. Ev. liegt es wirklich an der schlechten Qualität des Materials. In der Schweiz würde man die MFK („TÜV“) nicht bestehen mit solchen Bremsen.

DAs sagt aber eher was über den “Sachverstand” der MFK aus, als über die Bremsen.

Doch, das hat mit Korrosion zu tun. Nur nicht allein auf der Scheibe, sondern an den Belägen. :wink:

Und ganz am Anfang die Bremsen einfahren/einbremsen.

Das ist einfach - entschuldigung - absoluter Quatsch. Sobald du einmal Riefen in der Scheibe hast, folgen die Beläge diesem „Profil“. Das wird niemals wieder eine plane Oberfläche wenn man Scheiben und Beläge nicht „resettet“ indem man sie plant. Und das geht nicht durchs Bremsen. Und ein paar Runden Rennstrecke fahren kann wohl auch kaum die Lösung sein, da ist es ja fast billiger, die Bremse gleich zu wechseln.

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Wo habe ich geschrieben, dass ich diese Aufgabe übernehme? Das wird über Temperatursensoren und Ansteuerung des Bremsdrucks geregelt, genauso wie das Bremsscheibentrocknen, was zwischenzeitlich viele Fahrzeuge mit Stahlbremsanlage verbaut haben.