Guten Tag, ich habe gestern Abend das original Tesla Schuko-Ladekabel am Model Y angeschlossen und die andere Seite an ein Verlängerungskabel, welches zu meiner Terrasse in eine „Außensteckdose“ führt. Dann bin ich reingegangen und habe den Schalter für die Außensteckdose eingeschaltet. Und gefühlt 5 Minuten später schaue ich aufs Handy und sehe „Ladevorgang abgebrochen“. Habe festgestellt, dass die Steckdose nicht mehr funktioniert - beim Test mit einer Lichterkette flackert diese vielleicht 1-2 mal pro Minute, das wars. Alle Sicherungen sind drin und wir wohnen in einer Eigentumswohnung, welche 2017 gebaut wurde. Ich meine, dass ich gestern Abend ein leichtes „zischen“ beim Schalter gehört habe. Die Lampe auf der Terrasse funktioniert aber noch mit dem anderen Schalter und alles andere in der Wohnung auch.
Hat jemand eine Idee? Bin absoluter Laie und habe in der Tesla App auch eigentlich immer auf maximal 8A eingestellt (kann natürlich sein, nach neuem einstöpseln, dass er erst bei 13A war).
Wie gesagt, alle Sicherungen (inklusive FI) sind noch drin und Licht funktioniert ja draußen. Kann es sein, dass die Steckdose oder der Schalter defekt ist? Ist sowas möglich?
Vielen Dank schonmal!!
Vermutlich muss ich einen Elektriker rufen, hoffe nur, dass es einfach nur an der Steckdose liegt.
Wenn der zugehörige Leitungsschutzschalter (aka „Sicherung“) ganz sicher in Ordnung ist, würde ich auf den Schalter tippen. Steckdosen mit einem Schalter sind wohl eher nicht für hohe Ströme vorgesehen, sondern dass man da ein Radio oder sowas ansteckt. Daher glaube ich, dass der Schalter gestorben ist.
Diese Schalter sind meistens nicht für den Strom ausgelegt, den das Auto beim Laden zieht. Also wahrscheinlich der Schalter defekt.
Zudem ist die Konstruktion, mit einem Verlängerungskabel zu laden, schon sehr fragwürdig.
Die Schalter sind für 16A Dauerlast ausgelegt, schwierig sind die Schukosteckdosen. Zudem fährt der Strom nicht sofort auf Volllast hoch.
Wenn es am Schalter zischt, ist das sehr wahrscheinlich nicht der Schalter sondern eine nahegelegene Lüsterklemme. Wenn man sich alte Leitungen ansieht sind die sichtbaren Überlastschäden weder an den Schaltern oder Steckdosen, sondern meist in alten Verteilerdosen mit Schraubklemmen. Ich ersetze alles was ich öffne durch Wagos, alles andere ist Mist.
Wenn an der Steckdose ein Schalter hängt ist dieser zu 99% nur bis 10A Betriebsstrom ausgelegt. Die Schmelzen dann gerne und Schalten nicht mehr oder schmelzen so durch das gar keine Verbindung mehr da ist oder nur noch sporadisch.
Elektriker rufen. Der tauscht Steckdose und Schalter. Am besten gleich gegen einen Schalter mit 16A Betreibsstrom (Ihm sagen!) und am besten gleich eine neue Steckdose. Steckdoseneinsatz kostet 3€ und ist in wenigen Minuten gewechselt.
Wenn du da öfter Lädst die Steckdose gleich gegen eine Blaue CEE tauschen. Und für den Tesla Ladeziegel das passende Gegenstück.
Gibt dann auch Adapter Kabel von CEE auf Schuko falls dann doch wieder Grill oder Heckenschere angeschlossen werden soll.
Erwischt, die Busch-Jäger die ich hier im Haus verwende sind auch „nur“ 10A. Dennoch mache ich mir um den Schalter dabei weniger Sorgen, denn der Wagen verhält sich anders als eine Lampe. Wenn der Wagen Strom bekommt zieht er erstmal fast nichts, denn der eigentliche AC-Lader ist noch durch die Schütze im Auto abgetrennt. Wenn der Schalter anschaltet ist deshalb erstmal nur geringe Last da, die Hauptlast entsteht erst Sekunden später wenn die Schütze schalten, und selbst dann fährt der AC-Lader gemütlich hoch.
Ohne zu wissen was für ein Schalter verbaut ist würde ich so eine Aussage nicht treffen. Normale Lichtschalter sind mit einer Nennlast von 10A belastbar, nicht 16A. Aber so etwas gehört keinesfalls über einen Lichtschalter geschaltet. Ist aber wieder ein anderes Thema.
Du weißt wie offen Elektriker für Veränderung sind? Die waren damals neu, und er wusste schon das taugt nichts? Die heute erfahrenen Elektriker verbauen keine Lüsterklemmen mehr, sind auch nicht mehr VDE-gerecht.
Ich erlebe immer wieder alte Lüsterklemmen die schön schwarz sind. Der Haken von Lüsterklemmen: Sie haben keine Federkraft, die Metalladern geben nach dem Festziehen aber noch ein wenig nach. Durch das nachgebende Metall der Klemmen ist der feste Kontakt nicht mehr gegeben und unter Last wird es schön warm. Wagos haben Federkontakte und behalten deshalb auf Dauer den erforderlichen Druck auf das Leitermetall bei.
Lucas hat ja beim Einschalten „etwas zischen“ gehört. Da sind die Schütze im Auto noch offen und es fließt wenig Strom. Über 10A oder mehr reden wir hier nicht.
Ja eh, stimme Dir ja in allem zu. Reihenklemme sind aber noch erlaubt (wo man von beiden Seiten reingehen muss und ZWEI Schrauben hat). Empfehle ich aber niemandem, die Wagos sind in jedem Fall besser.
Alles klar, vielen Dank! Dann hoffe ich einfach, dass es mit tauschen der Steckdose + Schalter erledigt ist. Da es eine Mietswohnung ist, möchte ich da ungerne etwas auf eine blaue CEE tauschen. Schuko reicht mir völlig aus. Lade sonst an der Ladesäule bei mir in der Nähe und sonst halt gemütlich über Nacht. Dann rufe ich mal einen Elektriker an…
Die blaue CEE Dose an der Wand kostet fast nix (so 10 Euro) und das Gegenstück beim Tesla UMC ca. 50 Euro. Falls die Leitung (bzw. Klemmungen) nicht das Problem sind, lohnt sich die blaue CEE immer. Die Kontaktflächen sind ein Vielfaches einer Schuko und es gibt eine Verriegelung.
So ein Phänomen hatten wir letztes Jahr bei uns im Haus bei der Esszimmer-Lampe.
Wollte man die einschalten, dann funktionierte das mal einwandfrei, ein anderes mal gar nicht, beim nächsten mal flackerte die Lampe nur, …
Der bestellte Elektriker (welcher auch die ganze Elektroinstallation beim Bau des Hauses gemacht hatte) prüfte es und stellte fest, dass in einem Abzweig ein Kontakt lose war.
Je nach Temperatur hatte die Leitung dann mal Kontakt, mal nicht.
Wenn es ein loser Kontakt ist, dann könnte das „zischen“ von dem entstandenen Lichtbogen stammen.
Auf jeden Fall sollte sich ein Elektriker mal den Leitungsstrang anschauen und nicht nur den Schalter.
Wie lang war die Verlängerung? Verlängerungen an Ladegeräten sollte man möglichst vermeiden. Sehr wahrscheinlich hat hier auch der erhöhte Leitungswiderstand eine Rolle gespielt.
Sicherheitshinweis: nach „zischen“ kommt „brennen“. Wenn das ganze noch in einer isolierten Wand (das beliebte Styropor!) montiert ist, dann kann dir das ganze Haus abbrennen.
Du hast Glück gehabt. Nimm das nicht auf die leichte Schulter!
Es geht zwar bei mir nicht um eine Schuco-Steckdose, sondern um eine rote Starkstromsteckdose am Ferienhaus mit 16A Absicherung. Mit meiner mobilen Ladestation (NRGKick) mit ebenfalls 16A Leistung ist ein Aufladen mit 11kw möglich. Da der Parkplatz 20m entfernt liegt, habe ich ein entsprechendes Verlängerungskabel angeschlossen und verbinde das Ladegerät dann mit dem Tesla. In diesem Fall trifft wohl nicht zu, daß man keine Verlängerungskabel benutzen soll? Bisher gab es jedenfalls kein Problem beim Aufladen.