wenn ich mal eine Strecke fahre, wo ich nachladen muss „verrechne“ ich die Ladezeit mit den gesparten Tankstellenstops durch meine Wallbox (abends dran und morgens keine Tankstelle)
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Kostet halt mindestend das doppelte, aber alles kann man nich haben - eine reale Reichweite von 500 km um 45k EUR z.B. . ![]()
In ein paar Jahren werden wir so denke ich reale Reichweiten von 500 Kilometer haben und da zu einem erschwinglichen Preis.
Hm, vielleicht mal meinen Senf dazu. Lese hier im Forum häufig das die Reichweite so niedrig sei. Habe einen 21er LR. Ich furh vorher einen Mercedes Kombi, geliehen vom Vater, und er hat sich beschwert das ich so wenig die Bremse benutze dein sein persönlicher Service Intervall nichtmehr funktioniert hat und der Mechaniker sich „geweigert“ hat die „nagelneue“ Bremse zu tauschen. Ähnlich verhält es sich bei mir beim Beschleunigen. Bin also die Fraktion lässig fahren.
Habe gestern einen Trip vom Niederrhein nach Bonn, dann weiter nach Bergisch Gladbach und wieder zurück gemacht. Das sind ca 270km. Dabei waren Frau und Säugling inklusive Kinderwagen und Gedöns. Auto wurde auf 100% geladen (kein Bock mit schreiende Baby am SuC zu stehen) und an der Ladestation auch schon vorgeheizt. An jedem Ort standen wir 2h, das Auto musste also zwei mal neu aufheizen. ABRP sagt ich käme mit 38% Restakku an. Ich bin für meine Verhältnisse echt schnell gefshrent(130-140 wo möglich), bisschen Baustelle, bisschen Begrenzung. Sowohl Bonn als auch Gladbach haben ihre Hügel also war die Strecke auch nicht so schön Eben. Ich bin mit 44% Restakku angekommen. Wenn man das zurück rechnet ergibt sich daraus eine Reichweite bei unverändertem Fahrverhalten von 482km, und zwar mein Profil und keine Werbung. Und das obwohl ich eine tickende Zeitbombe in Form eines Babys auf der Rückbank hatte. Wenn ich alleine gefahren wäre, also etwas langsamer und noch passiver, dann krieg ich die Karre garantiert kurz vor die 600km Reichweite. Ich finde jeder sollte ehrlich zu sich sein. Die Leute mit geringer Reichweite müssen die Bleigewichte aus dem rechten Schuh holen oder irgend einen anderen Fehler in ihrer Fahrweise suchen, das Problem aufs Auto zu schieben finde ich faul und unkreativ. Beim nächsten Trip werde ich nicht extra auf 100 Laden. Ist übrigens ein LG Akku, für alle Hater 
… zumindest der angezeigte am Batteriesymbol, der von unrealistischer EPA-Fahrweise ausgeht. Wenn man da den Wert aus Energieanzeige nehmen könnte, wäre es besser zum Planen. Mein M3 LR 2020 zeigt über die API bei 76% gerade eine est_battery_range=274km.
(Edit: am Display bei 76% = 350km = battery_range in der API)
Die 274km entsprechen auch dem Wert, der in der Energieanzeige steht. Es wäre sinnvoll, diesen Wert auch als Anzeige am Batteriesymbol wählbar zu machen, also
-
km EPA = was schaff ich im worst case
-
% = für Überblick
-
km estimated battery range = real zu erwartend gem. Fahrweise
Nicht ganz. Der nimmt EPA, das ist weniger unrealistisch.
Den Wert schaffe ich eigentlich regelmäßig, wenn ich nicht so viel Autobahn fahre.
Geschwindigkeit (und Fahrweise) ruinieren halt die Reichweite, das ist - wie man an den unterschiedlichen Stories hier sieht - einfach auch schwer in einem Standard abzubilden.
Ja, der Wert könnte wie die Prognose in der Navi auch lernen. Hilft nur bei unterschiedlichen Streckenprofilen dann auch nicht viel. Navi einschalten und die Prognose beobachten ist immer noch die beste Methode, oder eben die Energieanzeige.
Ich kann manche der genannten Reichweiten/Verbrauchswerte hier auch nicht verstehen…es hängt eben sehr viel vom Gasfuß und auch der Topografie ab. Und für frisch vom Verbrenner Umgestiegene scheint das Feintuning nochmal schwerer zu sein als für solche, die schon länger Erfahrung mit der E-Mobilität haben.
Manche schaffen anscheinend nur gerade so Werte mit ihrem LR, die ich auch mit dem SR+ schaffe (ohne unter 120km/h als Zielgeschwindigkeit zu fahren!)…offensichtlich gibt es da größere Differenzen im Fahrstil (das ist nicht als Kritik zu verstehen) oder den üblichen Fahrstrecken, die zu so unterschiedlichen Ergebnissen führen. Und es muss einem eben klar sein, dass alles deutlich über 130km/h den Verbrauch immer schneller steigen lässt…
Die gewählte Überschrift halte ich deshalb für etwas zu provokant und nicht zielführend - ein Model 3 ist für die allermeisten sehr wohl praxistauglich, sonst würde es sich nicht zu Hunderttausenden verkaufen.
Wer erwartet mit einem E-Auto gleich weit wie mit einem Verbrenner zu kommen (oder die WLTP-Reichweite spielend zu erreichen), der muss deutlich mehr Geld hinlegen (aber das ist in vielen Fällen eben auch gar nicht notwendig und kommt auf’s persönliche Fahrprofil an) - vielleicht sollte der TE den Zusatz „für mich“ ergänzen. 
Ja, sorry, das ist korrekt - hab es korrigiert. Ist für Autobahnstrecken oder Winter trotzdem eher schwierig zu erreichen ![]()
Ich bin letzte Woche mal sehr nah am WLTP unterwegs gewesen, weil ichs mal ausprobieren wollte.
M3 LR 08/2020, also prerefresh.
Start mit 100 % SoC. Autobahn, Tempo 95 km/h, Heizung aus, 10
Grad Aussentemperatur, Aerocaps, Sonnenschutz unterm Glasfach. Höhe über Meer: Start 650 m, Ziel auf 160 m. Differenz macht ca. 3% auf die Strecke aus.
Strecke Murnau-Leipzig
Ankunft mit 23 %
Prognostizierte Restreichweite ca. 180 km
Wie man sieht, ist bei konsequenter Schleichfahrt einiges drin - in meinem Fall Höhendifferenzbereinigt ca. 640 km.
Eins kann ich sagen: besonders spannend war die sechsstündige Fahrt nicht, aber dank Autopilot sehr relaxed.
In der Praxis fahre ich die Strecke sonst mit 130-150 km/h und einem Ladestop. Die Fahrzeit reduziert sich dann um ca. 1:15-1:30 h.
In Bezug zum TE halte ich das M3 LR in Sachen Reichweite für sehr praxistauglich - erst Recht mit dem vorhandenen SuC-Netz. Wenige Fahrer stehen unter Zwang, ständig viel mehr als 300…400… km am Stück ohne Ladepause fahren zu müssen.
Mach dir keine Sorgen das ist normal.
Man kann sich selbstkasteien und die Heizung runterregeln oder aus machen um mehr Reichweite zu erhalten, aber ansonsten ist es eine normale Reichweite im Winter.
Ich habe ein M3P und knapp über 300km im Winter habe ich auch, im Sommer ist es mehr aber 400km habe ich noch nie geschafft.
Hängt einfach von der Geschwindigkeit und dem Verbrauch ab.
Ich fahre auch einen LR Refresh seit 12/2020. Aktuell ca. 180km Pendelstrecke täglich in den Kölner Raum - bei vorsichtiger Fahrweise benötige ich so 40% von der Akkukapazität. Und als Faustformel gilt bei mir 10% Akku = 40km Reichweite. Und da man eh´ nur 80% vom Akku nutzt, kommt man so 320km weit. Wenn ich aber längere Fahrten plane, dann lade ich natürlich auf 100% voll!
Das kann ich bestätigen.
Die äußeren Einflüsse (Wetter, Temperatur) muss man etwas mehr einbeziehen als beim Verbrenner, jedoch bringen eine kleine Anpassung der Geschwindigkeit enorme Effizienzvorteile.
Vielleicht klappts ja für den TE im Somner mit 120 km/h hin- und zurück zu den Eltern, im Winter ggf. etwas langsamer.
Gestern gerade mit meinem M3P 2020 mit 64% Akku 210km gefahren (bei 4-5°, Regen und Steigungen, Heizung an auf 20°, A/C aus, Lüfter 4).
Ankunft mit 10%…also ich beschwer mich nicht. Bin aber auch ein (meistens) entspannter Fahrer und habe kein Problem damit 100-120km/h zu fahren. - Ich habe lieber die Heizung im Auto an und investiere die Energie da rein, als schneller zu fahren - Komfortgewinn ist mir wesentlich wichtiger als Zeitgewinn.
Kommt halt brutal auf den Gasfuß an…allein zw 120 und 100km/h spart man VIEL Energie, geschweige denn noch schneller. In anderen Länder ist es auch ganz normal zw 100-max. 130 zu fahren, da hat nur Deutschland ein Thema, wo viele alles unter 140-150 als schleichen ansehen.
Das waren Letzten Sommer 107 km/h im Schnitt. Dabei war der kurze Weg zur Autobahn und zum SuC. Dazwischen natürlich Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Autobahnwechsel und kurzer Regen. Wo es ging, bin ich die erste Hälfte mit AP gut 120 gefahren. Auf der zweiten Hälfte dann eher 130 und am Ende 140-150, als ich merkte, es wird knapp reichen.
Abfahrt voll geladen mit 99%, Ankunft mit 6 km Rest.
180km x2 sind 360km. Wenn man das schaffen will und weder mit 100% losfahren noch mit 0% wieder zu Hause ankommen will, muss man tatsächlich die Fahrweise darauf einstellen. 360km mit 90% auf 10% wären bei 75kWh Akkukapazität 166 Wh/km. Das kann man schaffen, aber nicht mit zügigem Fahren auf einer deutschen Autobahn.
Ich glaube, die Falle, die die viele Neubesitzer von E-Autos tappen, ist die bei E-Autos im Vergleich zum Verbrenner dramatisch höhere Abhängigkeit des Verbrauchs von der Geschwindigkeit. Die 75kWh, die so ein Akku fasst, entsprechen vom Energiegehalt her nur rund 7,5 Liter Sprit für den Verbrenner. Wie weit würde man mit 7,5 Litern im Verbrenner kommen? Das E-Auto ist um den Faktor 3-4 effizienter als ein sparsamer Verbrenner und kommt so auf eine gescheite Reichweite, aber am Luftwiderstand kann der Antrieb nichts ändern, der ist halt wie er ist. Deshalb ist die Verbrauchsstrafe für schnelles Fahren beim E-Auto relativ gesehen so viel größer als beim Verbrenner.
Ein Beispiel aus meiner Praxis: wenn ich von zu Hause in München mit 100% und 150 km/h Reisegeschwindigkeit Richtung Berlin fahre, komme ich bei halbwegs günstigen Bedingungen mit 5%-10% Restkapazität bis zum Supercharger Hermsdorf, das sind ca. 350km. Aber: da sind auch zwei kräftige Baustellen auf der Route, und natürlich etliche Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt deshalb eher so bei 120 km/h. Und außerdem liegt Hermsdorf spürbar tiefer als München, zurück klappt das deshalb nicht.
Also: für 360km musst Du entweder zwischendurch laden (gibt’s da keine Möglichkeit bei Deinen Eltern, Schuko oder öffentlich?), oder Du musst langsamer fahren. Dabei ist die Durchschnittsgeschwindigkeit irrelevant. Mit konstant 100 km/h würde man im Sommer etwa bei WLTP liegen, aber konstant 100 km/h kann man nicht über weite Strecken fahren. Entscheidend ist die Spitzengeschwindigkeit. Wenn Du die auf 100km/h runterbringst, wirst Du wohl auch im Winter ohne Ladungen auskommen.
Aber vermutlich willst Du das nicht.
Gib Dir einen Ruck und lade, das ist echt nicht so schlimm. Entweder halt bei Deinen Eltern, oder wenn das nicht geht auf dem Rückweg an einem hoffentlich vorhandenen V3-Supercharger mit möglichst geringem Akkustand. Da muss die Ladepause dann für die Strecke u.U. nicht länger sein als früher ein Tankstellenbesuch.
Es überrascht mich schon, dass @e-gleiter mit dem LR keine 360 km schafft, wenn ich im Gegensatz dazu das hier lese: München - Schweden im Model 3 SR+ Mai '21 - Weitere Themen / Reiseberichte - TFF Forum - Tesla Fahrer & Freunde (tff-forum.de)
Da schreibt @Jarvis, dass er mit dem SR+ 316 km geschafft hat, ebenfalls mir durchschnittlich 100 km/h.
Mir fällt auf, dass der Verbrauch bei 130kmh ordentlich in die Höhe geht, in Ö ist man allgemein langsamer unterwegs und bei 100kmh habe ich im Winter deutlich mehr wie 400km geschafft. Nächste Woche machen wir den ersten richtigen Roadtrip da wird sich zeigen wie es voll beladen in der Praxis aussieht bei warmen Temperaturen
100 durchschnitt ist aber auch nicht 100 durchschnitt
Es ist etwas anderes wenn ich vier Stunden 100km/h konstant fahre oder 150km/h für zwei Stunden und dann 50 für weitere zwei.
Bernhard
ich bin mir aber gar nicht sicher, welches von diesen beiden szenarios das stromsparendere ist…



