Preissenkung Model S (Deutschland)

Korrekt. Tesla bietet im 80k € Bereich halt nichts an. Das M3P gabs für 56k € und nach der letzten Preissenkung ist man beim MSLR bei 96k €. Dazwischen ist einfach nichts und dort tummelt sich schon eine große Käuferschicht weswegen ein M3 Plaid (eher ausgeschlossen) oder ein MSSR+ irgendwie Sinn machen würde.

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Schon alleine die Alu-Karrosserie und das Luftfahrwerk rechtfertigen m.E. den Preisunterschied. Aber da hat wohl jeder seine eigene Meinung. Das ist auch gut so.

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Für die 90k gibts halt auch schon schöne und v.a. besser verarbeitete Autos, auch wenn die vlt nicht so schnell von 0-100 sind, was aber wohl nur fürs Autoquartett interessant ist.
Von der unterirdischen Übergabe im zugigen Parkhaus mal ganz abgesehen…

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Du hast noch das extrem gute Soundsystem, den riesigen Kofferraum, die große Batterie, die konkurrenzlose Effizienz und die Ladeplanung (die Höhenunterschiede und sogar das Wetter berücksichtigt und daher 100% exakt berechnet) vergessen.

Eines sollte bei der müßigen Spaltmaßdiskussion auch mal berücksichtigt werden. Das MS besteht komplett aus Aluminium. Das ist im Karosseriebau deutlich komplexer und schwieriger zu verarbeiten als Stahl (2.200 kg in dieser Klasse !!!). Es wird beim MS schon ein sehr hoher Aufwand betrieben, der den Preis meiner Meinung nach rechtfertigt.

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@markus.s wenn du das so siehst - ok, dann musst du die für dich richtige Entscheidung treffen.
@bike_alex hat es ja auch noch einmal gut auf den Punkt gebracht.

Das Wunschdenken einiger Menschen hat halt nichts mit der Realität zu tun. Immer schon wollen einige etwas, was sie sich u.U. gar nicht leisten können und mäkeln dann über den Preis.
Das fängt bei Handys (Apple) an und hört bei Tesla auf.

Allen ein schönes Wochenende .

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Ja, das stimmt durchaus für die Volumenmodelle, aber der ich sage mal in der Oberklasse MS/ MX sind Verkaufszahlen eher mau.

Ich persönlich finde Tesla macht bei dieser Käuferschicht zwei entscheidende Fehler:

  • das Thema Auslieferungsqualität ist ein reines Lotteriespiel
  • die Preissprünge sind in der Klasse viel zu hoch

Den ersten MX Plaid in freier Wildbahn habe ich am SuC Affi angesehen, der Wagen war optisch eine Bombe aber schlechter aufbereitet/ montiert als jeder Dacia, Klebereste an einigen Scheiben, schiefe Türen, Heckklappe und Ladeport.

Mit dem Besitzer gesprochen, der war natürlich begeistert von der Performance und vom gesamten Auto. Trotzdem er selbst (früher Mercedes/ MS gefahren) sprach die Mängel an und erwähnte zudem noch Knackgeräusche vom Dach her kommend.

In Summe mehr offensichtliche Mängel als die aktuellen M3 oder MY aufweisen.

Und ich glaube ein solcher Kunde verzeiht einer no so jungen Firma einige Mängel, aber solch „offensichtliche Schlamperei“ in der Preisklasse tut der Marke einfach nicht gut.

Wenn dann noch über Nacht die Preise um 30K gesenkt werden, darf man sich schon fragen wie sinnvoll das ist; auch wer etwas mehr Geld verdient möchte ein ordentliches und sauberes Auto übergeben bekommen, ob die Übergabe nun mit viel Bling Bling funktioniert oder nicht ist sekundär.

Wer in der Preisklasse kauft, dem ist es egal ob der Wagen 10 oder 20K mehr kostet, der will ein sauberes Produkt und nicht hinterher wochenlang Kontakt mit dem Service Center um seine Lebenszeit zu verschwenden.

Tesla wäre gut beraten, statt derlei heftige Preissenkungen im obersten Tesla Preissegment in die Fahrzeuge selbst zu investieren, um den Kunden möglichst mängelfreie Fahrzeuge von Top Qualität auszuliefern - gerade in der Oberklasse.

Mängelfreie MS/ MX erzeugen dann Vertrauen und machen dem Kunden weit mehr Spaß als den Advisor zum besten Freund zu gewinnen, das wirkt dann auch weniger abschreckend für Neu- / Bestandskunden und hält die Preise stabiler.

Völlig unbestritten, aber es gibt ja auch fast komplett mängelfreie Modelle, ausserdem schaffen es die SeC auch die Mängel zu größten Teilen zu beseitigen, was wiederum beweist, dass es doch geht wenn man nur will - sonst wären der Argumentation zu Folge ja alle Modelle etwas windschief.

Es geht auch nicht darum die Modelle schlecht zu reden, technisch gesehen noch immer eine Benchmark - schau Dir mal einen Genesis GV80 an (ab um die 80K EUR), konfiguriert dann schon schnell über 120K aber da habe ich nichts „Schiefes“ gefunden, ja ein anderes Fahrzeugkonzept und weniger effizient; aber perfekt verarbeitet, unabhängig davon, dass die Qualitätsanmutung des Innenraums noch mal eine ganz andere Liga ist.

Es würde Tesla nicht schaden die „Lotterie“ zu beenden und sich den Ruf zu erarbeiten jedes Top Modell „blind“ kaufen zu können, ohne Ladeports in denen man noch einen Pappendeckel reinschieben kann.

Kann ja schon fast nicht sein, dass die MY oder M3 weniger zur Nacharbeitung müssen als Teslas Top Modelle?!

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Für mich persönlich wird das Thema Qualität viel zu sehr gehypt.
Auch das Thema Service. Bisher konnte ich nur positive Erfahrungen im Servicecenter sammeln. Bei Porsche war’s in meiner Vergangenheit außer teuer nix.

Ein Freund von mir hatte sich einen 911er Turbo S gekauft (wir reden hier von knapp 250.000 Euro). Beide Turbolader sind nach kurzer Zeit kaputt gegangen, aber die Spaltmaße vom Porsche sind super😉
Man kann unzählige Beispiele finden, von allen Marken.

Probleme hat jeder Hersteller, hier, bei Tesla werden sie extrem in den Vordergrund gerückt.

Natürlich gibt es Fahrzeuge mit besserer Verarbeitung, aber die Fahrzeuge haben dann andere Schwachstellen. Generell wird es in der Preisklasse jedoch sehr dünn wenn man ein Fahrzeug mit der Leistung und Luftfahrwerk und und und haben will.

PS
Der Genesis ist optisch sehr gelungen, nur halt in den Punkten Ladeplanung und Effizienz wirklich schlecht. Jetzt kann jeder selbst entscheiden was ihm im Alltag wichtiger ist (Hauptsache elektrisch :blush::+1:)

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Der Wagen läuft nicht mehr, und das hat seinen Grund, der Grund ist, dass viele Kunden früher das MS gekauft haben nicht weil sie ein MS wollten, sondern weil es das einzige Auto war mit dem man was anfangen konnte und man „wollte“ es haben. Mit dem M3 wurde das MS unter Druck gesetzt.

Ich merke das bei mir selbst, es fehlt halt einfach was für so viel Geld… das war beim MX 2017 noch anders… aber jetzt? ein bisschen anders aber es gibt halt nun auch ein M3 und so sehen das wohl extrem viele, sonst würde man das Auto ja nicht ständig billiger machen müssen und es würde sich doch so gut verkaufen wie ein EQS / EQE

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Auch wenn ich mich wiederhole, ich bin aus persönlicher Sicht Deiner Meinung, aber aus Sicht von Tesla ist dieser Aspekt offensichtlich mehr als egal, was man eben an der gefühlt suboptimalen Auslieferung eines >100k Autos sieht oder an der nennen wir sie „neutralen“ Behandlung im SeC.

Als Kunde hast Du die Möglichkeit für Dich alleine eine Entscheidung zu treffen, der Hersteller orientiert sich an der aus seiner Sicht erfolgreichen Strategie am Markt. Würde Tesla uns als „geschätzte Kunden“ eines teuren Model S anders behandeln wollen würden sie es tun. Wollen sie aber nicht.

Tesla orientiert sich eben nicht an der Rolle „Kunde“ sondern am „Konsumenten“. Und in der Rolle des Konsumenten zählt das Produkt und der Preis. Hier und in anderen Foren hat man schon mehrfach nachvollziehen können, wie selbst schärfste Tesla Kritiker plötzlich doch einen Tesla gekauft haben, weil zufällig ein günstiges Angebot um die Ecke kam. Selbiges passiert regelmäßig mit dem Bestand der Fahrzeuge und erst recht zum Quartalsende. Da werden viele schwach und schlagen zu, was ausschließlich an der Attraktivität des Produktes mit der Schwelle des Preises liegt.

Und damit ist Tesla aus meiner Sicht über alle Maßen erfolgreich. Das Einzige was man aus dem Ganzen ablesen kann ist die Tatsache, dass Tesla nicht die Model S Kunden an erster und auch nicht an zweiter Stelle sieht.

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Im oberen Teil Deiner Ausführung gebe ich Dir Recht, das M3 ist eine sehr gute und günstige Möglichkeit einen Tesla zu fahren. Allerdings hinkt auch der Vergleich ein wenig. Denn eine Mercedes C Klasse ist ja auch ein top Auto und den Aufpreis zur E Klasse könnte man ja genauso in Frage stellen, trotzdem haben beide Erfolg und ihre Daseinsberechtigung.

Es gibt einfach deutlich mehr Auswahlmöglichkeiten als noch vor ein paar Jahren.

Das sich EQS und EQE gut verkaufen höre ich aber zum ersten Mal (Achtung Virführfahrzeuge und Tageszulassungen sind bei MB ein beliebtes Mittel die Zahlen zu frisieren).

Ich find den Preis für das LR gerechtfertigt, mich halten nur die aktuellen Zinsen ab und ich bin ja bereits versorgt und das 2019er MS ist so schlecht nicht. Mir fällt kein Fahrzeug ein, gegen das ich tauschen wollte ausser vielleicht ein MYP (kein Mist).
Und sorry, die Fahrzeuge ausm Bestand sind jetzt bei 95k und es gibt null ernstzunehmende Konkurrenz dazu.

Es wird wohl so ausgehen, dass ein LR Angebot kommt zu dem ich nicht nein sagen kann.

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Ich glaube es ich kein Zufall dass die Chinesen mit gut ausgestatteten Fahrzeugen irgendwo bei 60k € liegen. Auf der IAA habe ich mir einen XPeng angesehen nachdem ich vorher im Fisker gesessen bin. Ein von beiden ist komplett durchgefallen, ratet mal welcher :slight_smile:

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Damit bestätigst Du eben meine Aussage von oben, und es wird so kommen wie Du schreibst. Produkt und Preis müssen passen, dann fallen Spaltmaße in den Hintergrund.

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Ich war über 20 Jahre Mercedes Geschäftskunde mit vielen Bestellungen. Nie habe ich einen Listenpreis bezahlt geschweige denn eine normale Leasingrate. Preise welche wir ungefragt angeboten bekommen haben waren weit unter dem was öffentlich sichtbar war.

Von daher glaube ich niemals dass die Anzahl der „verkauften“ EQS/EQE regulär über den Ladentisch gehen, erst Recht nicht zum Listenpreis. Aber das mag jeder sehen wie er will, in spätestens 3 Jahren zeigt sich der wahre Wert eines solchen Fahrzeuges, wenn die Leasingrückläufer zu Hauf in den Second Hand Markt drücken, ich bin gespannt :slight_smile:

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Ganz ehrlich, bei einem 100K + Auto will ich nicht noch die Klebreste von den Scheiben kratzen müssen, Kratzer sollten aufbereitet sein, Türen gerade eingestellt etc. klappt ja mittlerweile alles bei M3 und MY - warum dann die eklatanten Unterschiede bei Aufbereitung und Montage bei MS und MX?

Meine Erfahrungen im SeC waren bisher auch alle sehr positiv und der Tesla #3 ein MY in rot kam wie aus dem Ei gepellt - der Budget MG4 aber auch - will heissen auch Tesla muss sich an den Wettbewerbern messen lassen.

Die Lenkungswirkung des Preises ist aber je teurer die Fahrzeuge werden immer geringer, bei sechsstelligen Preisen wird es nicht an 10K scheitern, da hat aber keiner Lust sich monatelang mit dem SeC rumzuärgern und dann bei einem MX jeden Tag auf die schiefe Heckklappe zu schauen oder mit Lappen versucht schlecht verklebte Scheiben zu orten.

Und ja, wer Platz und Spaß braucht greift doch schon zu einem MYP in Farbe - auch ICE Fahrer der Marke BMW & Co findet man doch hier zur genüge - die sind zufrieden.

Interessant finde ich, wie die Asiaten mittlerweile gelernt haben sehr präzise montierte Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, und sich unseren Luxusproblemen annehmen. Bei Software, Leistung und Effizienz liegt Tesla schon noch sehr weit vorne, anderseits kommen die Fahrzeuge (speziell China) aus Märkten wo man den Ladestrom mal eben für 5-8 Cent/ kWh kaufen kann - da ist die Effizienz dann schon nicht mehr Punkt 1 im Pflichtenheft!

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Das stimmt so.

Alle Mängel die ich hatte und die meisten, die ich rundum gesehen habe, sind ausschließlich durch schlampige Endmontage und Transport zu verantworten.

So was muss durch die QS und eine ordentliche Endkontrolle im Werk abgestellt werden.

Die schnelle Notlösung wäre es, die Autos bei der Ankunft im SeC richtig zu kontrollieren und die Mängel zu beseitigen, bevor der Kunde das Auto bekommt.

Hier einfach dem Kunden die Arbeit zu überlassen, die Mängel zu melden, das Auto zu SeC und BodyShop zu bringen und sich dann ggf. auch noch sebst um ein Ersatzauto zu kümmern geht ist eine Frechheit.

Ich habe das gemacht, weil ich schon 2 Jahre auf das Fahrzeug gewartet habe und es, (fast) egal wie, haben wollte.

Außerdem waren die Mängel bei meinem nicht so dramatisch und der Preis war sehr gut.

Ob ich noch mal ein Fahrzeug mit Mängeln mitnehme, weiß ich noch nicht.
Wenn ich mich mal genug geärgert habe und dann noch höhere Preise zahlen soll, kann dann schon mal bei der Abholung widerrufen werden.

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Seh ich persönlich als Wachstumsproblem und typisches Fremont-Thema. So schnell kann man die Leute gar nicht anstellen, trainieren und fit machen. Wird sicher auch getrackt und hoffentlich darüber auch bemerkt und im besten Fall natürlich auch verbessert.

Wird besser wenns keine 50% YoY mehr sind. Ich sage das ganz objektiv ohne Wertung, nicht dass man gleich wieder angegangen wird als Fanboy.

Seit wann wächst das MS ? Ich denke dass der Peak Jahre her ist.

Wachstumsschmerzen hatte ich beim MS/MX und beim M3 noch akzeptiert aber für immer kann man diese Story nicht erzählen.

Fakt ist … das Auto wird zum Ladenhüter und das hat seine Gründe. Wenn dieser Weg für Tesla der richtige ist, so soll es mit recht sein als Fan der Marke. Als kleiner Hans Wurst Kunde denke ich halt anders.

Die Firma wächst. Das kannst selbst du nicht bestreiten.

Das stimmt, aber es ist halt bekannt, dass die Fertigung in den USA der MS seit 2013 die gleichen Probleme hat und niemand sie wirklich abstellt, bei unserem M3 2019 haben wir fast keine Probleme und die Verarbeitung ist eigentlich echt ordentlich.

Tesla ruft einen Preis für ein Produkt auf, und ich sage, im gesamten Paket passt der für sehr viele nicht, daher ist das Auto eben ein Ladenhüter und das obwohl es komplett überarbeitet wurde.

Und ob Mercedes nun mit Tageszulassungen arbeitet oder nicht interessiert mich am Ende nicht, sondern es ist halt so, dass das MS in Deutschland komplett abgetaucht ist und das obwohl es komplett neu gemacht wurde.

Das MY hat diese Probleme nicht wirklich, obwohl Tesla in D an Marktanteil grundsätzlich verliert. Also scheint es in erster Linie was mit dem Produkt zu tun zu haben warum es keinen Absatz findet.