Preissenkung Model S (Deutschland)

Ca. 190 kg Aluminium bei ca. 360 kg Karosseriegewicht. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Türen, Frunk, Trunk und Kotflügel, die ca. 90 kg wiegen, nicht bereits in 190 kg einberechnet sind. Nicht 100 % aus ALU also, bei weitem nicht. Aber wegen Rost braucht man sich keine Gedanken machen, das ist nicht Model 3, wo das Auto spätestens nach einem Winter rosten anfangt.

Morgen beginnt Q4, ich würde fast wetten, dass die Preise für S und X wieder fallen werden (oder die Aktion 3 Jahre gratis SuC zurückkommt), spätestens am Montag. :slight_smile:

So gerne ich Deine Kommentare lese, ich widerspreche - das „Problem“ bezieht sich nur auf ein paar Hundert Auslieferungen - nicht Zehntausend oder mehr! Also sollte es doch die 6.-wertvollste Firma der Welt schaffen, diese nur noch paar hundert Auslieferungen in den Griff zu bekommen?

Tesla hat bzgl. der Auslieferungsqualität bei MS/ MX eher ein „kulturelles Marketingproblem“ - der eine MS ist top der andere ein Flop - damit können Kunden in Europa nur sehr wenig anfangen.

Was sind die Top Modelle von Tesla: MS und MX?! Alles OK.
wer kauft diese Modelle - eher der Firmeninhaber oder der gewöhnliche Mitarbeitende?

Und das unterscheidet sich Europa deutlich von den USA: geht man in den Staaten in die verruchteste Bar kommt man plötzlich mit den interessantesten Leuten, teils mehrfache Selfmade-Multimillionäre ins Gespräch - dass die einen womöglich am nächsten Tag nicht mehr „kennen“ steht auf einem anderen Blatt.

In Europa ticken die Uhren anders: jahrzehntelange Loyalität zum Hersteller, Abgasskandal hin oder her - alles vergessen, eingebaute Sollbruchstellen auch vergessen - aber wie soll man diese Kunden abholen? 50 bis 60 Jährige Firmeninhaber die erfolgreich sind, hängen meist nicht in irgendwelchen Clubs herum, sondern geben sich eher mit Ihresgleichen ab - für die ist schon das rein elektrische Fahren „innovativ“: und dann trifft man sich in der Clique, der eine mit einem EGS, der Zweite mit einem Genesis und daneben dann das Top Modell von Tesla mit krummer Heckklappe? So funktioniert es nicht in Europa!

Und dann kaufen die „Entscheider“ zum Beispiel ein MX für 150K; stundenlanger Aufwand um die Mängel zu beseitigen, Androhung mit Anwalt etc. das ist TRAURIG wenn man bedenkt, mit welch guter Fertigungsqualität die M3 oder MY vom Stapel laufen!

Würde dann dieser „Entscheider“ nach dem ganzen Ärger noch für seine „Mitarbeiter Truppe M3 oder MY“ bestellen? Was soll der Blödsinn; dann die Modelle um bis zu 30 TEUR zu verbilligen, lieber externe Dienstleister damit beauftragen und dem Kunden 100TKM freie SuC Kilometer anbieten, kostet weniger und der Kunde ist glücklich!

Wären die „Basics“ ein sauberes Kratzer freies Auto zu übergeben, tatsächlich ein Wachstumsproblem, so dürfte es überhaupt keine MG4 Auslieferungen geben, die wachsen noch ein wenig stärker (von niedrigeren Niveau kommend) und haben die gleichen Probleme wie Tesla.

Tesla sollte bitte die MS oder MX Kunden als Schlüsselkunden begreifen, und eben nicht alle über einen Kamm scheren - das ist der „Fehler“.

Wie keiner beim Lieblingsitaliener ein super Essen von schmutzigen Tellern essen möchte, kann ich den „Entscheider“ eben mit einer Top-Auslieferung abholen; da muss ich nicht unbedingt alle paar Minuten die Preise drastisch absenken und genau diese Leute weiter verärgern!

Bekommen die ein Top-Fahrzeug bei Auslieferung dann ist die Preisdifferenz auch schnell vergessen und in ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr auf dem Misthaufen.

Zeit ist eben auch Geld!

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Hat eigentlich jemand schon mal erwähnt das Fremont die älteste Factory ist die Tesla hat ? ,

– operated by New United Motor Manufacturing, Inc. (NUMMI), a joint venture of GM and Toyota from 1984 !

die ältesten Maschinen , seit über 10 Jahren im Einsatz bis auf die neuen „Plastikteile vorne und hinten“.
Die Genauigkeit war damals nicht gut und wenn man mit alten Maschinen weiterarbeitet wird die auch nicht besser.

Somit kommt evtl. jede 50te Kofferraumklappe mit etwas mehr Toleranz aus der Presse.

Könnte man die QS verbessern , sicher und ich gehe auch davon aus das in Zukunft mit "neuem S/X die komplette Produktionsstraße erneuert wird .

Macht man das jetzt für ein „nicht Volumenmodell“ ? scheinbar nicht , warum sind 3 und Y besser von der Verarbeitung

  1. Stahl ist einfacher zu pressen und zu verarbeiten als ALU
  2. seit wann gibt es 3 und Y , richtig , die Maschinen sind also deutlich neuer / moderner

Ist das schön für die S/X Käufer nein aber bei den Stückzahlen , speziell in Europa kümmert es Tesla nicht , Geld wir inzwischen mit anderen Modellen verdient .

In USA schauen die Käufer außerdem längst nicht so kritisch auf diese Punkte.

edit : trotzdem wurde ich nicht auf die Idee kommen mein S gegen ein Y/3er zu tauschen

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Stimmt alles was Du schreibst, der Audi hat 1993 den A8 in Aluminium vorgestellt, 1994 kam die Kiste auf den Markt, also vor gut 30 Jahren - und waren die Aufnahmepunkte, Spaltmasse oder weitere Auslieferungsmängel so schlecht?

Auch wenn die Maschinen alt sind, muss eben nachgearbeitet werden - keiner hat so viel Geld wie Tesla - also warum nicht Türen einstellen, Lacknasen entfernen, Schäden beheben - Tesla ist die 6. wertvollste Firma der Welt - Volkswagen steht auf Platz 240!

Würde man das beim Top iPhone akzeptieren?

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das war aber auch nicht das erste Auto das Audi selbst gebaut hat , würde mal sagen die waren schon „bummelig“ 80 Jahre ? in der Branche und wie die aussahen kann ich nicht beurteilen .

Wie gesagt meiner war auch nicht 100% wurde aber mit einen Termin im Bodyshop behoben und ich bin zufrieden .

Ich hab ja geschrieben die QS müßte besser werden . Aber so dramatisch fand ich meinen jetzt nicht.

… das erste Auto sicher nicht - ist ja klar - aber die Anfänge aus 1988

Wiki:
" Audis Weg in die Oberklasse begann im Jahre 1988 mit dem Audi V8, dem ersten eigenständigen Oberklassemodell. Der Audi V8 war – trotz technisch eigenständiger Neukonstruktion – ein Ableger der C3-Plattform. Vor allem durch den Allradantrieb quattro erzielten diese Modelle zwar Achtungserfolge, eine breite Akzeptanz als konkurrenzfähiges Angebot zu Mercedes-Benz- oder BMW-Produkten erfuhren sie jedoch noch nicht."

„Vorsprung durch Technik“ - wurde also zuerst nie fiskalisch belohnt - auch nicht bei Tesla.

Tomtom88

Gute alte amerikanische Handwerkskunst. Für den Rest gibt es @Michael_Scharnberg.

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Die aktuellen Probleme haben größtenteils nichts mit der Konstruktion, oder den Presswerkzeugen zu tun.

Das sind durchweg Probleme mit Endmontage, Lackierung und Transport.

Sonst wäre es ja auch nicht so einfach, die meisten Mängel anschließend durch Einstellen und Lackieren zu beheben.

Wenn tatsächlich mal eine Heckklappe nicht passt, was es sicher auch mal gibt, wird die im Body Shop ausgetauscht.

Warum geht das im Werk nicht?

Wenn man bei der Montage merkt, dass ein Teil nicht richtig passt, kann man das entweder sofort klären, oder spätestens bei der Endkontrolle das Auto raus ziehen.

Das ist zu 100% ein QS- und Prozessproblem.

Spätestens im SeC muss so was geklärt werden, bevor der Kunde das Auto bekommt.
Es macht auch nicht viel mehr Aufwand, das intern zu klären, ohne dass der Kunde sich noch um die Termine kümmern muss.

Das ist dann das nächste Prozessproblem.

Da ich solche Problem beruflich löse, weiß ich sehr gut, wie einfach das ist, wenn man will und sich jemand, mit den entsprechenden Kompetenzen, drum kümmert.

Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, das mit @ElonMusk zu besprechen. :rofl:

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Dann würdest Du auch nur das nächste Prozessproblem feststellen, denn es wird ihn nicht interessieren was Du sagst, und „wer schon alles weiß dem kann man nichts raten“.

Aber ich sehe es genauso, mit allen anderen Modellen als dem Model S zeigt Tesla ja, dass es besser geht.

Auf der anderen Seite bin ich mir gar nicht sicher ob Elon mitbekommt wie wir, die „wenigen“ Model S Neukunden uns mit den Nachbesserungen im SeC beschäftigen müssen.

Denn wäre die Qualität in Masse überall so schlecht, müssten die SeC doch überlastet sein. Ist in München nicht der Fall. Freie Termine sofort und zu jederzeit. Letzte Woche wurde ich vor dem Termin sogar angerufen ob ich einen Ersatzwagen brauche. Alte Zeiten…

Das lässt sich super einfach über Garantieleistungen auswerten.

Da Tesla einfach alles im Computer macht, ist das nur eine weitere Statistik, über die Service Termine nach der Auslieferung.

Wir haben auch Model 3 und Y, bei denen gibt es das nicht, bzw. erheblich weniger.

Aber wie Elon schon sagte, Model S ist eher Nostalgie und kein Geschäft.

Dem Image von Tesla insgesamt schadet so was aber trotzdem.

Eine sehr spannende Diskussion, der ich in vielen Punkten zustimmen kann. Für uns als gute Tesla Kunden nimmt man da sicher auch ein paar Abstriche in Kauf und entscheidet dann am Ende mit dem Preis.

Die Frage ist am Ende ob Tesla das auf dem Schirm hat, es ihnen einfach egal ist…

Ich denke aber, dass @Tomtom88 einige gute Punkte gemacht hat, die ich so noch gar nicht gesehen habe. In Europa sollte Tesla in dieser Klasse dringend was ändern um weiter erfolgreich zu bleiben.

Ich bin grundsätzlich gespannt wie es in Deutschland weitergeht mit dem Marktanteil.

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Mit Sicherheit werten Sie das aus, die Frage ist ja ob es tatsächlich in Summe schlecht aussieht?

Ich finde seine ekelhaften politischen Ambitionen viel schlimmer.

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Garantiert, sieht das schlecht aus.

Ich habe noch von keinem Model S gehört, dass komplett ohne Service Termin für Nacharbeiten, ausgeliefert wurde.

Meiner war schon recht gut und hatte trotzdem 2 Ranger und je einen Termin in SeC und Body Shop.

Unser Model 3 produziert 05/2023 hat absolut nichts.

Nein, die wissen genau, was sie tun. Laufen lassen und bei ein paar hartnäckigen Kunden nachbessern ist wahrscheinlich billiger, als etwas an der Produktion zu ändern. Kein Problem, sondern Absicht.

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Dann kannst du sicher auch erklären warum man sich ausgerechnet die Flagship Modelle herausnimmt um die eigene Reputation anzukratzen. Wenn das Auto eh nicht wirtschaftlich ist, dann sollten sie dir Produktion gleich lassen - aber Moment - dann könnte der kleine, pupertierende Elon nicht mit Plaid spielen …
Mir persönlich könnten die momentan einen Model S schenken - nein danke.
Ich habe nach meinem Raven fertig.

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Solange die Kasse stimmt, ist Tesla die Reputation m.E. völlig wumpe.

Ich selbst war schon 5x dort (nur Kleinigkeiten und Lenkrad), aber mich wundert es eben dass die freie Kapazität in den SeC um München so hoch ist. Unser Model Y hat Probleme mit dem Kabelbaum, auch regelmäßig Nachbesserungen.

Vermutlich ist es eben nicht das Problem am Ende des Prozesses, sondern tatsächlich so eingeplant, oder bewusst auf den Kunden verlagert.

Ich glaube das werden wir hier nicht lösen. Mein Model S ist wirklich sehr gut verglichen mit vielem was man hier so liest. Trotzdem lasse ich innerhalb der Garantie jede noch so erdenkliche Kleinigkeit reparieren, denn wie wir alle wissen ist 1 Sekunde nach den 4 Jahren vorbei mit „günstigem“ Support durch das SeC.

Sobald die Chinesen den EU Markt mit guten Autos im Segment 60-80k bedienen und gleichzeitig Werkstätten und Service auf gutem Niveau liefern, könnte Tesla zum Umdenken gezwungen werden, vorher ist es denen egal.

Das fehlt das Wort „gewolltes“ noch drin. Tesla geht hier stringent nach der 80/20-Regel vor bzw. im Fall von MS/X eher 90/10-Regel. Die letzten 10 % sind genauso viel Aufwand wie dei 90 % davor und deswegen werden die weg gelassen.

Was produziert Tesla an Fahrzeugen im Jahr? 1,6 - 1,8 Mio. Fahrzeuge aus 3 Gigas + Fremont. Zwei Gigas davon sind immer noch im Ramp-Up. Ich finde ad hoc keine aktuellen Produktionszahlen von MS/X. Wikipedia gibt für 2020 = 54.800 Stück an. Das ist absolute Nische und Kleinserie. Davon wurden 777 Stück MS und 714 MX in DE zugelassen. Wir reden hier also noch nicht mal über 1.500 Fahrzeuge in 2020. 2021 gabs quasi gar keine Zulassungen und 2022 auch nur wenige und für 2023 gibst noch keine Zahlen.

Ich denke damit dürfte das Thema „Qualitätsprobleme deutscher Markt“ ad Acta gelegt werden und EM und sein Team gehen dann weiter zu den wichtigen Themen bei Tesla. Was ich damit sagen will: kein deutscher Manager wird Tesla USA mit diesem „Fliegenschiss“ an Qualitätsproblemen konfrontieren weil er auch morgen noch seinen Job haben will. Elon ist kein Steve Jobs der Perfektion über alles stellte. Elon ist ein eiskalter Produktivitätsmensch und jemand der sich mit grad mal 1.500 Fahrzeugen beschäftigt hat in dieser Firma nichts verloren. Zumal die Reklamationsquote noch drunter liegt. Es wird nicht jeder Kunde seinen schiefen Ladeport oder Tesla Logo einstellen lassen.

Und ja ICH bin jemand den das auch massiv stört und für inakzeptabel hält. Hatte die Tage ein MS zur Probe und bin mit mir am hadern ob der nächste ein MS werden soll. Für knapp 90 % Aufpreis (zu meinem M3P) würde ich ein qualitativ um LÄNGEN schlechteren Wagen bekommen. Und ich habe ja gesehen was für ein Aufwand es ist Auslieferungsfehler (hatte ich halt auch) ausbessern zu lassen. Nur das es bei mir nen Kratzer war (nach nem Monat habe ich 100 Kratzer im Auto; ist halt Solid Black) und etwas am Sitz. Bei dem Probefahrzeug (fast neu) waren Dinge im zweistelligen Bereich die ich nachbessern lassen würde/müsste. Das würde sicherlich nicht mit einem Termin behoben sein. Hatte die leise Hoffnung das Fremont nun nach guten zwei Jahren New Model S/X weiter wäre. Aber nein das hat null Prio und wird auch nie Prio haben. Siehe oben. Ergo muss man es über den Preis regeln und 95k € (heutiger Preis) sind nun mal was anderes als 113k € (Preis vor ein paar Monaten).

Und da wir bei Preisen sind: konnte heute noch keine Reduktion im Konfiguratior feststellen. Aber heute ist auch Sonntag.

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Wir haben Ende 2019 zwei S Ravens bekommen. Der eine war tip-top brauchte keinen Kosmetiktermin.
Bei dem anderen war heckklappe so schief, dass die Stoßstange zerkratzte, bis heute zieht es vorne / seitlich kalt rein im Winter und man kann trotz Nachjustierung von außen durch die Spalte in den Kofferraum reingucken.

Hängt wohl wirklich von den Personen am Band ab, die die Autos zusammenschrauben.

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zusammendengeln wäre angemessen :wink:

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