Fragen ist völlig legitim, dafür ist ja ein Forum da.
Sehr, sehr vieles steht hier aber auch schon niedergeschrieben, übers Stöbern und die Such-Funktion kannst Du vermutlich annähernd all Deine Fragen beantworten! ![]()
Danke Dir für die empathische Antwort. Komme immer mehr frauf wie das hier läuft.
Aktuell suche ich, wie ich mein Profil ändern kann beim Rückwärtsfähren.
Mal sehen, ob ich was finde.
Wieso willst du dein Profil beim Rückwärtsfahren ändern ?
Am besten schaust du dir zum Start erstmal folgendes an:
Habe mir den rechten Scheinwerfer zu tief eingestellt.
Den Scheinwerfer, oder den Spiegel? ![]()
Ich denke, am besten kann man verstehen was das E Fahren ausmacht, wenn man sich die Vorbräuche und die Energieinhalte beider Fahrzeuge angleicht und vor Augen hält.
Mein letzter Verbrenner (BMW):
~75 Liter Benzintank mit Verbrauch von 7 bis 30L/100km.
Mein EV (M3P):
~74 kWh Akku mit Verbrauch von 10 bis 50kWh/100km.
Setzt man das auf gleichen Nenner, bei einer Energiedichte von 8,8kWh/L Benzin, würde es so aussehen:
BMW
75L = 660kWh
7-30L/100km = 62-264kWh/100km
M3P
8,4L = 74kWh
1,1 - 5,7L/100km = 10 - 50kWh/100km
So kann man schon sehen, dass eigentlich alle EV’s Hocheffizienzfahrzeuge sind, die aber einen extrem kleinen Tank haben.
Beim Verbrenner wird über 60% der Energie einfach verbrannt, egal ob die Wärme für den Innenraum genutzt wird oder nicht, daher merkt man davon nichts.
Wenn man beim EV 60% (5L von den 8,4L) fürs Heizen nutzt, weiß man direkt was mit der Gesamtreichweite passiert, was bei kurzen Stadtfahrten ziemlich realistisch sein kann. Mit Wirkungsgraden von teils über 90% reicht die Abwärme leider nicht für die Heizung.
Im Sommer treten solche Phänomene zwar nicht mehr auf, dennoch gibt es einige kleinere Faktoren, die sich auch an den 8,4L bedienen und die realistische Reichweite schnell verändern.
Achtet man sehr auf seine Fahrweise und nutzt keine Verbraucher, sind mit den 8,4L sogar über 700km Reichweite realisierbar.
Ich hoffe, diese Betrachtung kann dir helfen den größten Unterschied der beiden Systeme zu verstehen!
ich bin ja doof. Den Spiegel natürlich. ![]()
Die Außentemperatur hat einen großen Einfluss auf den Verbrauch.
Hier ein Vergleich der letzten beiden Tage meiner täglichen Fahrstrecke zur Arbeit (30km):
Verbrauchswerte laut Bordcomputer (Model Y/AWD)
- Ca. 6 Uhr morgens - Außentemperatur ca. 0 Grad - Verbrauch ca. 21 kWh/100km
- Ca. 4 Uhr nachmittags - Außentemperatur ca. 9 Grad - Verbrauch ca. 17 kWh/100km
Das Problem ist und bleibt der kleine Tank. Denn nur Effizienz hilft im Winter niemandem der nicht weit genug kommt weil der Tank zu klein ist.
Die Außentemperatur ist nicht ganz so relevant. Gib lieber die Akkutemperatur an. Außer Du fährst 200km/h, dann hätten wir wieder die höhere Dichte.
Wichtig ist immer die Akkutemperatur, diese Außentemperaturangaben sind verwirrend.
Die AT ist sicherlich nicht irrelevant, aber es gibt dazu noch weitere Faktoren, die sich auch erheblich auf den Verbrauch auswirken.
Hast du bei 0 Grad leichten Rückenwind, bei den 9 Grad hingegen nachher ordentlichen Gegenwind, wirst du trotz höherer Temperatur mehr verbrauchen.
Von der Topographie mal ganz abgesehen! ![]()
Das ist von heute.
Morgens 6°C ~90Wh/km
Rückweg 11°C ~ 13Wh/km
Beides ohne Vor- Nachheizen.
Sehe da nicht wirklich Probleme in der Akkutemperatur
Der Klimakompressor ist an das Hochvoltsystem (DC) angeschlossen.
Strom in den Tesla fließt bei einer AC-Wallbox nur durch den Onboard-Charger, welcher AC in DC umwandelt. Es gibt also keinen Unterschied der Umwandlung - der Strom kann nicht „direkt aus AC“ genutzt werden. Das Einzige, was entfällt ist die tatsächliche Ladung/Entladung des Akkus, was mit (sehr geringen) Verlusten verbunden ist: Stattdessen wird der vom Onboard-Charger eingespeiste Strom (zum Teil) direkt von der HV-Schiene (DC) wieder abgegriffen für den Klimakompressor.
Geb ich dir Recht, ich habe aber leider nur die Aussentemperatur zur Hand was aber auch ein guter Indikator sein kann ![]()
Kühle Nacht => Akku kühlt aus
Auto steht Tagsüber in der Sonne => Akku ist wärmer als in der früh
![]()
Wind und Topographie haben sicher einen Einfluß,aber die letzten beiden Tage war es Windstill und die Topographie ist flach. ![]()
Das stimmt allerdings.
Da waren meine Infos falsch und der Vorteil vom Laden am Kabel fällt kleiner aus.
Danke für die Info.
Du hast schon Recht. Die Aussentemperatur ist auf jeden Fall immer relevant und meiner Erfahrung nach, macht der Verbrauch aller 5 Grad deutliche Sprünge. Gilt über 0 Grad auf jeden Fall. Bei minus 15 und noch tiefer,ist es nicht mehr so riesig, da ist eh alles egal.
Das Holiday Update verschiebt ja gerne mal die thermalen Fenster und dann kommt es ohne Neustart zu etwas komischen Effekten.
Somit immer im Herbst nach dem Holiday Update einmal Neustart also Reifenkombination neu und wieder zurück.
Der Rest steht schon oben. Regen und Wind schrauben den Verbrauch auch gerne mal 20-30% gerade auf der BAB nach oben. Der Rest ist die WP und generell die thermal Ansteuerung inkl. Innenraum.
Ist der ganz normale Winter Wahnsinn nur das Thema Neustart sollte man auf dem Schirm haben ![]()

