Plauderecke - für alles, was keinen eigenen Thread braucht (Teil 4)

Wann willst du das Auto dann eigentlich fahren? :sweat_smile:

Also, ich würde sagen alles richtig gemacht, weil der AWD mit Boost bringt dir dann einfach nichts, wenn es dir konkret um die Optik die Sitze und den Spoiler geht.

Ist halt nicht die sparsamste Variante aber noch lange kein Stromfresser wie manch anderer Elektro…

Hast du ihn jetzt als Dienstwagen (75 % Steuerrabatt auf Geldwerten Vorteil) bestellt?

Und für dich mal zur Einordnung: ich hatte hier in Sachsen als Ingenieur nach der Uni vor <10 Jahren ein Einstiegsgehalt von 2.500 € BRUTTO!

Um noch kurz die 1,99% Finanzierung aufzugreifen. Natürlich kann man die 6% ETF heranziehen aber was macht man, wenn der ACWI morgen in die Korrektur geht. Deshalb wäre meine Devise das Geld auf das Tagesgeldkonto zu legen. Wenn dort aber der Steuerfreibetrag bereits ausgeschöpft ist, zahle ich bei der Finanzierung drauf. Ich entscheide mich deshalb wahrscheinlich eher für die Vatiante das Geld für das Auto voll zu bezahlen, gehe aber das Risiko ein, dass nur noch der Notgroschen vorhanden ist. Alles andere baut sich dann monatlich erst wieder sukzessive auf.

Edit: Rechtschreibung

1 „Gefällt mir“

Sprich mal mit Deinem Steuerberater darüber. Einen guten Teil wird das Finanzamt finanzieren. 19% MwSt. gibt es zurück. 75% Sonderabschreibung auf E-Fahrzeug. Statt 1% Regelung 0,25% Regelung für E-Fahrzeuge.

In welchen hast du es gesteckt? Festgeld keine option?

Restwert nach 5 Jahren beim P ist unterirdisch. Da liegt man sogar unter dem AWD.
Weil die vergleichbaren Unterhaltskosten beim P höher sind, schrecken die preissensitiven Köufer zurück. Damit wird die Anzahl der potentiellen Käufer kleiner, was auch auf den Preis drückt.

Wer sich „was gönnt“ und nicht auf den Euro schauen muss, der nimmt den P gleich neu, weil er dann den neuesten geilen Scheiß hat und ggf. mit der günstigen Finanzierung auch finanziell besser fährt und weniger Risiko für Reperaturbedingte Ausfälle hat und damit meine ich neben dem Kostenrisiko vor allem den Zeitverlust bei Werkstattbesuchen.

Ist das hier eigentlich noch eine Kaufberatung oder ein einziger Finanzierungsrechner und ein darstellen, wieviel hier jeder verdient?
Sorry, bei den letzten Posts kam mir so ein Gefühl. Geldaufbau über threading, Festgeld, Tagesgeld, mein Monatsgehalt, mein …….

3 „Gefällt mir“

Ich investiere in den Vanguard FTSE All World, Festgeld ist mir zu wenig Rendite

Und mit der (rechnerischen) Steuerersparnis durch die 75% Sonderabschreibung hat er sinnvoll angelegt den Restbetrag sicher, ohne dafür mtl. Rücklagen zu bilden :wink:

was ist das für ein Koffer???Thule oder was anderes? Aufsatz auf Radträger?

Wir haben in diesem Thread ja schon gelegentlich darüber nachgedacht, ob der schleichende Niedergang von VW auch ein Hinweis darauf ist, dass Deutschland insgesamt langsam, aber stetig, abrutscht.

Hierzu die folgende Meldung. Das Bundesfinanzministerium schreibt in ein Steuergesetz einen falschen Text zum Zeitpunkt des Inkrafttretens. Mit der Folge, dass das Gesetz am Tag seiner Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft tritt und nicht erst wesentlich später.

Da haben nicht nur eine ganze Reihe von Mitarbeitern in Ministerien gemurkst, sondern auch die übrigen Beteiligten im gesamten Gesetzgebungsverfahren haben nicht gelesen oder begriffen, was da beschlossen werden sollte.

So ein Fauxpas im Gesetzgebungsverfahren kann aber nun mal passieren. Die Gesetzestexte schreiben Menschen, die nunmal nicht perfekt sind. Ein Problem ist der Zeitlauf von Gesetzgebungsverfahren. Die Fristen für Stellungnahmen sind viel zu kurz. Die Fachleute in den Verbänden benötigen schon auch etwas Zeit, um zu lesen, verstehen, Korrekturen zu entwerfen, abzustimmen und zu übermitteln.
Die Verbände fungieren ja auch als Gesetzescontrolling. Wenn aber die Fristen so kurz sind, das keine Eingaben mehr möglich sind, fehlt eben diese Korrekturmöglichkeit.
Das ist leider eine Erscheinung der aufgekommenen Hektik in der Gesetzgebung. Die Politiker fühlen sich getrieben und lassen sich leider dazu verleiten. Die Gesetzgebung sollte souveräner sein und sich die benötigte Zeit nehmen.

Kann passieren… Logisch, ist ja passiert.

Darf aber nicht passieren. Das ist keine Arbeit eines einzelnen Mitarbeiters. Das müssen sich viele Beteiligten ansehen in Ministerien, der Regierung, die Abgeordneten im Bundestag, die Mitarbeiter beimBundespräsidenten.

Niemand hat sich offensichtlich durchgelesen, was er da durchwinkt.

Wenn selbst im „Allerheiligsten“ eines demokratischen Rechtsstaats so verantwortungslos gearbeitet wird, ist das schon traurig.

Natürlich können jedem einzelnen Fehler unterlaufen, das ist menschlich und nicht zu vermeiden. Hier haben jedoch viele Fachkräfte versagt . Das muß analysiert werden, um zukünftig besser zu sein.

Dieses ewige Schönreden macht es nur noch schlimmer.

1 „Gefällt mir“

Schrieb ich doch, Ursache ist die Timeline. Lies nochmal, hatte ich zurückhaltend formuliert, in der Sache klar, kein Schönreden, das Problem im Gesetzgebungsverfahren ist hier bei der Tabaksteuer exemplarisch, wird seit Jahren zB im Steuerrecht durch unseren Beruf der Steuerberater benannt und kritisiert.
Das ist ein Demokratiedefizit im Parlament und besonders in der Regierung. Schlimm, aber kein Grund, die Fassung zu verlieren.

2 „Gefällt mir“

Du kennst Du jungen Leute „schlecht“ oder „jung“ ist für Dich 50+ - ist alles relativ…

1 „Gefällt mir“

Oh ja. Das war mein zweites eigenes Auto. Wurde leider von einem BMW zerstört. Danach kam ein Golf IV. Der war leider ein Desaster.

Da bin ich mir nicht mehr so sicher. Sieht man IMO schon daran, wie der Polo, auch als Verbrenner, sich verkaufstechnisch in den letzten 10 Jahren zerlegt hat.

Jüngere Kollegen greifen mittlerweile ohne mit der Wimper zu zucken zu BYD.

3 „Gefällt mir“

BYD in der Singapurer Sunntec City Mall:

Da steht nicht einfach ein BYD in irgendeinem Verkaufsraum. Nein, da hat man mitten in einer riesigen Shoppingmall einen großzügigen, hochmodernen Showroom hingestellt - und gleich noch ein richtiges Café mit Bar und Restaurant integriert.

Der Laden ist voller Menschen, darunter auffallend viele junge Leute! Die sitzen dort freiwillig, trinken Kaffee, essen etwas und haben nebenbei die neuesten BYD-Modelle vor der Nase. Als BYD-Kunde bekommt man sogar noch Rabatte in der Gastronomie.

Wann habt ihr zuletzt so viele junge Menschen freiwillig in einem VW-Autohaus gesehen? :joy:

Die Chinesen haben offensichtlich verstanden, dass man heute nicht einfach nur Autos verkauft, sondern eine Marke erlebbar machen muss.

BYD bringt seine Autos dorthin, wo sich junge Menschen gerne aufhalten.

Abgesehen davon, dass dein Beitrag in einem VW Polo-Thread ziemlich OT ist, kann sich mit Sicherheit keiner dieser „jungen Leute“ eines der gezeigten Autos leisten.

In Singapur musst du nämlich eine Art Zulassungslizenz (COE) an den Staat entrichten, der den Preis des Wagen auf umgerechnet etwa 150.000 € hochtreibt.

4 „Gefällt mir“

Dass Autos in Singapur aufgrund des COE-Systems extrem teuer sind und die Zulassung auf zehn Jahre begrenzt ist, ist mir durchaus bekannt. :wink: Allerdings geht es in meinem Beitrag überhaupt nicht darum, ob sich die jungen Leute dort einen BYD leisten können.

Es geht darum, wie BYD seine Marke präsentiert und junge Menschen dafür begeistert. Statt eines klassischen Autohauses steht mitten in einer gut besuchten Shoppingmall ein moderner Showroom mit Café, Bar und Restaurant. Die Leute kommen freiwillig, verbringen dort ihre Freizeit und kommen ganz nebenbei mit der Marke in Berührung.

Und genau da sehe ich den Unterschied.

VW möchte mit dem ID.1 beziehungsweise ID.2 künftig wieder junge Käufer und Einsteiger erreichen. Aber wie begeistert man diese Zielgruppe eigentlich für die Marke? Mit einem Polo im klassischen Autohaus, zwischen Schreibtischen und Prospektständern?

Ich habe hier in Singapur jedenfalls noch keinen vergleichbaren Auftritt von VW entdeckt.

In Deutschland nimmt man VW momentan vor allem durch die Nachwirkungen des Dieselskandals, Rückrufaktionen und Softwareprobleme wahr. Das ist natürlich auch eine Form von Markenkommunikation, nur vielleicht nicht unbedingt die, mit der man junge Menschen begeistert. :joy:

Und noch etwas zu den Fahrzeugpreisen: Obwohl man hier für ein Auto inklusive COE und Steuern schnell in die Nähe eines sechsstelligen Euro-Betrags kommt, ist der private Autobesitz keineswegs verschwunden. Ein erheblicher Teil der Haushalte verfügt weiterhin über ein eigenes Auto. Die Nachfrage ist also durchaus vorhanden, trotz dieser enormen Kosten.

Mein Punkt ist nicht, wer sich welches Auto leisten kann, sondern wer verstanden hat, wie man eine Automarke heute attraktiv präsentiert. Und da könnte sich VW durchaus etwas von BYD abschauen.

2 „Gefällt mir“

Das mit den Pop-Up-Stores in EKZ haben auch schon Hersteller in Deutschland gemacht.
Was ja mit EVs auch kein Problem ist, weil man die einfach in den Laden reinfahren kann und es stinkt nicht.

Das hat wohl weniger was mit dem Alter zu tun.
Es ist eher eine Frage, wieviel ich für ein Auto ausgeben kann, bzw will und wie groß mein Auto sein soll, bzw darf.
Nicht jeder möchte ein grösseres Auto aus verschiedenen Gründen haben.

China, Singapur etc. kann man in keiner Weise mit Europa vergleichen.
Da gibt , ( gab) es keine Markenbindung wie in europäischen Ländern und Langzeiterfahrung mit Zuverlässigkeit, Service etc.
Die meissten Autokäufer in den letzten 10-15 Jahren, waren dort Erstkäufer.
Viele sind es immer noch.
Zudem verkauft Tesla ja auch in Autohäusern , heissen dort halt halt „Servicecenter“.
Wird wohl eine Grund haben warum das so ist.